Man(n) das muss doch nicht wirklich sein...

Kann ich als Bikerfreund nur zustimmen, fahrt vorsichtiger! Bin erst gestern Morgen an einem Motorradunfall vorbeigefahren!
 
Auch hier im Saarland hat es leider in den letzten Wochen einige Todesfälle mit Motorradfahrern gegeben. Zum Teil wohl durch zu schnelles Fahren und zum Teil durch dusselige Autofahrer die beim Abbiegen die Biker übersehen haben.:(
Gegenseitige Rücksichtnahme wird scheinbar immer weniger. Und manche Biker scheinen ab und zu das Hirn auszuschalten, wenn man sieht, wie die rücksichtslos überholen. Tempolimit? nein danke
Anmerkung: auch ich habe den Führereschein fürs Bike, noch den alten unlimitierten Einser seit 1975. Kann also beide Seiten nachempfinden.
 
Meine persönliche Meinung: Wer sich als Verkehrsteilnehmer selbstverschuldet unter Leitplanken klemmt oder um Bäume wickelt: Lieber ganz tot als unserem Sozialsystem zur Last fallen.
Ob Biker oder Autofahrer: Is mir gleich.

(obwohl ich selber schon aus Leichtsinnigkeit am Baum hing, stehe ich zu dieser Meinung :M)
 
Würden sich die Motorradfahrer nur annähernd an die Geschwindikeitsvorgaben halten, wäre das Problem > 50% gelöst.
Achja, es sind nicht nur die Geschwindigkeitsüberschreitungen. Es gibt noch das sinnlose Überholen in unübersichtlichen Abschnitten , am Besten noch bei durchgezogener Linie.
Der Rest sind "Unfälle".
 
Man sollte es dennoch aus anderer perspektive sehen.. Ich fahre selbst regelmässig motorrad mit meiner zetti :D passend zum auto hehe.. Spass beiseite. Natürlich gibt es viele die zu riskant oder einfach nur ohne kopf fahren... Wenn ich am biken bin, denke ich für den vor mir, hinter mir, für den der entgegen kommt und für den der evtl von der seite kommt. Egal ob ich vorfahrt habe oder nicht. 50% selbst schuld finde ich an dieser stelle zu hoch gegriffen, da einfach die mehrheit der unfälle darin besteht, das autofahrer die motorradfahrer einfach nur übersehen.. Im sommer natürlich noch mehr wenn die sonne blendet.. Übertriebenes fahren stufe ich an dieser stelle mit maximal 20% ein. Trotzdem schliesse ich mich den anderen hier an, fahrt vorsichtig! Und denkt für andere mit auch wenn ihr im recht seid, das bringt uns nix mehr wenn wir danach unter der erde liegen :(
Gute fahrt euch allen und bleibt gesund!
 
Warum werfen Motorradfahrer immer das Argument ein,übersehen zu werden?
Selbst PKW´s und LKW´s werden übersehen,das hat nichts mit einem Motorrad zu tun,oder stellt es als etwas besonderes dar.
Neuerdings meinen manche Motorradfahrer,sie müssen mit Fernlicht durch die Gegend fahren,was ich sehr nervig,überflüssig und zum Teil gefährlich finde.

Schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten,der Biker und der Autofahrer.
 
Das ist kein Argument das so in den Raum geworfen wurde, sondern Tatsache! Natürlich werden andere KfZ auch übersehen. Motorräder aber definitiv öfter. Ein Motorrad ist nun mal ein kleines Fahrzeug. Umso kleiner umso mehr wirds übersehen oder nicht... Angriff abgewehrt hoffentlich und bevor der nächste kommt, bitte nicht an mich. Denn ich hab keine Angst übersehen zu werden, meine Fahrweise wie oben genannt reicht aus um sicherer fahren zu können :p
 
Meine persönliche Meinung: Wer sich als Verkehrsteilnehmer selbstverschuldet unter Leitplanken klemmt oder um Bäume wickelt: Lieber ganz tot als unserem Sozialsystem zur Last fallen.
Ob Biker oder Autofahrer: Is mir gleich.

(obwohl ich selber schon aus Leichtsinnigkeit am Baum hing, stehe ich zu dieser Meinung :M)

.... solltest eventuell mal über Selbstmord nachdenken,
nicht dass du durch einen Unfall wieder das System belastest!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie fünf Moppeds derart übel zerlegt werden können erschließt sich mir nicht.
Unfälle bzw. Schlachtfelder hab ich genug erlebt. Da ist man schon überrascht, wie klein man einen Körper nur durch Aufprall bekommt.

Ich habe dann vor etwa sieben Jahren mein Mopped stillgelegt und statt dessen den Z angeschafft. Es wurde mir letztlich zu riskant was auf den Straßen abgeht, um dann ohne Knautschzone unterwegs zu sein.
Jetzt bin ich "nur" noch mit dem C1 auf Arbeit und zurück. Das reicht mir für den täglichen Nervenkitzel. Wobei ich mittlerweile hin und wieder auch gerne das Mopped bewegen würde.
 
90% der Motorradunfälle Pfingsten im Harz wurden durch PKW verursacht.
Die Fahrer der PKW waren alle nicht sehr jung und ich erlebe es fast täglich wie
blind einige der älteren Herrschaften hier unterwegs sind.
Natürlich gibt es gleiches auch bei den Fahrern von Zweirädern.
Hier gibt es Zonen wo Mopeds nur 70 km/h fahren dürfen, jedoch unfähige PKW Fahrer
können ballern was das Zeug hält :j
Und ja es könnte sein, dass auch ich abundan schneller als erlaubt unterwegs bin und
versehentlich im Überholverbot überhole. Ich möchte die Motoradfahrer hier nicht
freisprechen. Bei meinem schweren Unfall (viele Jahre zurück) wurde mir auch die
Vorfahrt genommen.........................2 Jahre Gerichtsverhandlung trotz eindeutiger
Sachlage :j:j:j
 
Mit dem Aufsetzen des Helmes wird automatisch eine Schuldanerkennung zugestanden....
 
seit gestern haben wir nun den 8. toten Moppedfahrer hier :(

Kann das von Lippe leider bestätigen.
 
Mir macht Motorrad fahren auf der Strasse schon lange nicht mehr soviel Spass.
Bei mir um die Ecke ist gestern ein Motorradfahrer von einem LKW, der einen anderen LKW überholt hat, zu Sturz gekommen. Das wars. 23 Jahre. Gibt natürlich viele Motorradfahrer die zu schnell fahren, da will ich mich, zumindest teilweise, auch gar nicht ausschließen. Mein herzlicher Dank und Respekt geht an alle Rettungskräfte.

Nächstes Jahr werd ich wohl komplett auf Rennstrecken ausweichen.
 
als ehemaliger Motorradfahrer neige ich zu der Ansicht, daß viele - der von Autos verurachten Unfälle - in der Statistik daher rühren, daß die Geschwindigkeit des Beteiligten Bikes nicht ermittelt werden kann. Wir waren früher auch oft schneller als erlaubt - aber damals war der Verkehr auch weitaus weniger als heute, wo der Trend in den Familien eher zum Drittwagen tendiert und auch die Kleinwagen schon "fliegen" können wie die Großen.
Verstopfte Straßen und ständige Kolonnen verleiten ja auch dazu, mal eben "aufzureissen" und "vorbeizufliegen".
Das Zusammentreffen dieser, dem Zweirad gegebenen Möglichkeit, mit der zunehmenden Rücksichtslosigkeit des heutigen Sttaßenverkehrs, endet bedauerlicherweise eben dann oft tödlich.
Auch wenn ich gelernt habe, als der schwächere Verkehrsteilnehmer mit der Dummheit der Anderen zu rechnen und dementsprechend vorausschauend zu fahren,
sind der möglichen Reaktion beim Fehlverhalten eines PKWs dann doch - bei der Verkehsdichte - so enge Grenzen gesetzt, daß sich ein Unfall oft nicht mehr vermeiden läßt.
Daß sich diese Unfälle aber zum Anfang einer Zweiradsaison verstärkt einstellen, war damals auch schon so, weil der Enthusiasmus und die Erwartung nach der Winterpause auch damals schon mit einer gesteigerten Risikobereitschaft und einer Portin Selbstüberschätzung einher gingen.

.
 
Ich glaube viele Verkehrsteilnehmer können und wollen garnicht einschätzen wie der Andere einen wahrnimmt. Motorradfahrer die wild von allen Seiten überholen ohne sich Gedanken zu machen ob die anderen eine Chance haben ihn überhaupt zu sehen. Wenn sie dann noch mit 200 unterwegs sind glaube ich nicht, dass die noch irgend wie reagieren können. (hatte ich erst vor kurzem und ich war froh das ich hinter dem Deppen war) Radfahrer die auf der falschen Seite der Straße fahren und dennoch keine Vorfahrt beachten, weil es sind ja Radfahrer.....und und und. Da gibt es doch genügend Beispiele bei denen man nur den Kopf schütteln kann.
Und mal ehrlich, jeder hat doch selbst schon Situationen gehabt bei der er gedacht hat "Schwein gehabt" jetzt haste Mist gemacht.
Jeder sollte etwas weiter denken als nur bis zu seinem Vorderrad und vielleicht mal etwas runter schalten. Ich kann es voll verstehen, dass schnell Fahren Spaß macht, aber doch bitte mit Weitblick und nur da und dann wo es niemanden anderen gefährdet.


In diesem Sinne wünsche ich allen eine knitterfreie Fahrt und ein schönes WE
 
90% der Motorradunfälle Pfingsten im Harz wurden durch PKW verursacht.
Die Fahrer der PKW waren alle nicht sehr jung und ich erlebe es fast täglich wie
blind einige der älteren Herrschaften hier unterwegs sind.
Natürlich gibt es gleiches auch bei den Fahrern von Zweirädern.
Hier gibt es Zonen wo Mopeds nur 70 km/h fahren dürfen, jedoch unfähige PKW Fahrer
können ballern was das Zeug hält :j
Und ja es könnte sein, dass auch ich abundan schneller als erlaubt unterwegs bin und
versehentlich im Überholverbot überhole. Ich möchte die Motoradfahrer hier nicht
freisprechen. Bei meinem schweren Unfall (viele Jahre zurück) wurde mir auch die
Vorfahrt genommen.........................2 Jahre Gerichtsverhandlung trotz eindeutiger
Sachlage :j:j:j


Irgendwie sehe ich die Schuld an Unfällen aber auch immer bei den Motorradfahrern.
Wenn ich weiß, dass andere nicht aufpassen, warum riskiere ich dann meine Gesundheit, nur weil ich im Recht bin?
Mitdenken für Andere und doppelt aufpassen wäre vlt. die Lösung.
Das ist genauso wie bei den Unfällen auf Fussgänger-Überwegen: Warum laufe ich als Fußgänger blindlings auf die Straße, wenn ich mir nicht 100% sicher bin, dass die Autofahrer auch wirklich halten.
Das funktioniert für alle Verkehrsteilnehmer, das Problem ist die deutsche Rechthaberei und der Egoismus!
Nur zusammen kann es klappen!
 
Ist schon wieder Sommerloch oder warum diesre jährliche Vorurteilsaustausch mit gegenseitiger Schulzuweisung auf Bildzeitungsniveau? Selbst die gern bemühten Statistiken sollte man komplett lesen und keine Rosinenpickerei nach persönlicher Interessenslage betreiben. Es ist nun mal so, dass ca. die Hälfte der Motorradunfälle ohne Fremdeinwirkung passiert, bei denen mit PKW-Beteiligung aber die Mehrzahl durch den Autofahrer verschuldet werden. In der Summe aller Motorradunfälle macht das dann natürlich einen überwiegenden Anteil zu Ungunsten der Motorräder.
Leute mit zweifelhafter Verstandesleistung gibt es in beiden Lagern. Der Kostenfaktor macht den Zugang zu einem potenten Zweirad mit Fahrleistungen eines Supersportwagens nur deutlich leichter. Immerhin sind für 2-3000€ entsprechende Brenner käuflich zu erwerben. Für den Provinzalonso reichen aber auch 60PS im Polo mit Ofenrohr, um allerlei Blödsinn anzurichten.
Was ist Unfallzahlen angeht, ist natürlich jeder Fall dramatisch für Betroffene und ihre Familien. Öffentliches Interesse erwecken aber immer nur die "ganz schrecklichen Fälle", bei denen mehrere Personen auf einmal zu Schaden kommen. Wenn die Nachrichtenlage nicht anderes hergibt, wird diese Ballung eben durch Zusammenfassung individueller Schicksale zusammengeschrieben . Die durchschnittlich 10 Verkehrstoten täglich erscheinen i.d.R. nur unter "ferner liefen" in der Lokalzeitung, von den noch mehr Opfern banaler Unglücke im Hauhalt oder mangelnder Hygiene in Krankenhäusern möchte man lieber erst gar nichts wissen ( http://www.zuhause.de/ursachen-fuer-haushaltsunfaelle-deutsche-zu-leichtsinnig/id_54722466/index ). Das könnte ja jeden selbst treffen. Dann doch lieber Methode Vogel Strauß und mit dem Finger auf andere zeigen. So ein Motorradfahrer ist, warum wurde hier ja in vielen Facetten genannt, selbst schuld. Er muss es ja nicht tun. Aber muss man mit dem Auto fahren. In den meisten Fällen stehen doch relativ sichere Busse und Bahnen zur Verfügung.
 
Irgendwie sehe ich die Schuld an Unfällen aber auch immer bei den Motorradfahrern.
Wenn ich weiß, dass andere nicht aufpassen, warum riskiere ich dann meine Gesundheit, nur weil ich im Recht bin?
Mitdenken für Andere und doppelt aufpassen wäre vlt. die Lösung.

!

Ich denke das gerade Motorradfahrer extrem aufpassen und auch vorausschauend unterwegs sind.
Auf ihr Recht pochen hier wohl die wenigsten da jeder die Konsequenz kennt, aber auch hier bestätigen
natürlich Ausnahmen die Regel.
Ich kann aber nicht vor jeder Kurve auf 10 km/h herunterbremsen, nur weil mir
z.B. eine Z-Roadster Tourengemeinschaft kurvenschneidend/driftend entgegen kommen könnte ;)
Warum gibt es hier z.B. nur Präventionsveranstaltungen für/gegen Motorradfahrer im Harz (mit Zwangsaufklärung
durch die Schergen da Vollkontrolle für Mopeten) aber nicht für die Autofahrer &:

So und jetzt WE................Mopped fahren 8-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Ich wohne nicht weit von einer für Motoradfahrern beliebten Strecke, gerade am Wochenende ist hier die Hölle los. In Gruppen von meist 5 - 6 Fz. jagen sie die Kurvenreiche Bergstrecke hoch, hier wir überholt obwohl keinerlei ausreichende Sicht und schneiden Kurven, das man meinen könnte, es sind lauter Selbstmörder unterwegs. Anschlimmsten sind die, mit ihren aufgemotzten "Reiskochern" die machen nicht nur einen höllischen Krach mit ihren Rennanlagen, sondern fahren als ob die Strecke nur für sie da sei.

Die andere Gruppe ist die mit den "Touren" (meist um die 40 +) die fahren gemütlich, halten sich meist an die Geschwindigkeitsregeln und das Motorrad nimmt man lärmmäßig kaum wahr.

Natürlich gibt es genausoviele unvernünftige Autofahrer. Aber die "Jungen Wilden" setzten sich einen erhöten Unfallrisiko aus, nochdazu gibt es hier in den Morgen- u. Abendstunden Wildwechsel der das Risiko zusätzlich erhöht.

Es ist wahrlich kein schöner Anblick, einen toten Motoradfahrer an Staßenrand liegen zu sehen, darumm meine Bitte als Autofahrer und Bewohner so einer "Traumstrecke für Motorradfahrer" fahrt vernünftig und wenn ihr unbedingt den Rausch der Geschwindigkeit erleben wollt, geht auf die Rennstrecke
 
Ich bin ja selber von 15-48 Zweirad gefahren und hatte ungewöhnlich viele Unfälle,wenn ich auch die kleinen dazuzähle lande ich im dreistelligen Bereich mit bestimmt 10 sehr heftigen(mit 100 überschlagen,mit 70 gegen ein Auto,etc...).
Wenn ich ehrlich bin trage ich an allen die komplette Alleinschuld,bis auf einen Fall war auch kein Unfallgegner vorhanden. Auch in dem Fall als mir der Linksabbieger die Vorfahrt genommen hat und ich mit 70 ungebremst gegen sein Vorderrad gefahren bin war ich nicht schuldlos. Ich bin zu dem Zeitpunkt nur mit Standlicht an einer XT 500 mit 6 Volt Anlage gefahren in der Dämmerung.
Was ich damit sagen will ist,ich glaube nicht an den Spruch "Motorradfahrer töten nicht,sie werden getötet.". Zumindest bei mir setzte,besonders in jungen Jahren,einfach das Gehirn aus sobald ich den Helm aufzog und bei den meisten meiner Kumpels war es ähnlich. Erst ein Beinaheunfall mit meinem Sohn als Sozius ließ mich dann schlagartig mit dem Motorradfahren aufhören und als Alternative das E30 Cabrio anschaffen.
Hab einfach extrem viel Glück gehabt und heute erinnert mich noch ein nicht wieder zusammengewachsenes Schlüsselbein an diese Phase meines Lebens.
 
Ich bin ja selber von 15-48 Zweirad gefahren und hatte ungewöhnlich viele Unfälle,wenn ich auch die kleinen dazuzähle lande ich im dreistelligen Bereich mit bestimmt 10 sehr heftigen(mit 100 überschlagen,mit 70 gegen ein Auto,etc...).
Wenn ich ehrlich bin trage ich an allen die komplette Alleinschuld,bis auf einen Fall war auch kein Unfallgegner vorhanden. Auch in dem Fall als mir der Linksabbieger die Vorfahrt genommen hat und ich mit 70 ungebremst gegen sein Vorderrad gefahren bin war ich nicht schuldlos. Ich bin zu dem Zeitpunkt nur mit Standlicht an einer XT 500 mit 6 Volt Anlage gefahren in der Dämmerung.
Was ich damit sagen will ist,ich glaube nicht an den Spruch "Motorradfahrer töten nicht,sie werden getötet.". Zumindest bei mir setzte,besonders in jungen Jahren,einfach das Gehirn aus sobald ich den Helm aufzog und bei den meisten meiner Kumpels war es ähnlich. Erst ein Beinaheunfall mit meinem Sohn als Sozius ließ mich dann schlagartig mit dem Motorradfahren aufhören und als Alternative das E30 Cabrio anschaffen.
Hab einfach extrem viel Glück gehabt und heute erinnert mich noch ein nicht wieder zusammengewachsenes Schlüsselbein an diese Phase meines Lebens.
Sehr ehrliches statement.:t
Ich bin 25 Jahre Motorrad gefahren und habe vor 3 Jahren "aufgehört" und mir einen E85 angeschafft. Eine Maschine habe ich noch bis letztes Jahr behalten und dann auch verkauft.
Mich zieht nichts mehr zurück in den Sattel.
Ich hatte nur in sehr jungen Jahren 2 kleinere Unfälle, sonst lief alles glimpflich ab.
Bei den Bikern gibt es Heizer aller Altersklassen. Diese Fraktion dürfte grob geschätzt bei ca. 10-20% liegen, der Rest fährt angepasst und vernünftig.
Die Alten haben mehr Erfahrung und häufig die besseren Maschinen und Schutzausrüstung, die Jüngeren weichere Knochen.
Schuld oder nicht schuld ist bei den angesprochenen Unfällen letztlich egal. Die Vernünftigen werden abgeschossen, die Spinner schiessen sich selber ab.
Trivial aber leider wahr.
Das Risiko ist für alle Biker gegenüber dem Auto um ca. Faktor 20 erhöht, gerechnet auf die Gesamtfahrleistung.
Alles das ist nichts Neues und wie so oft im Leben machen die gefährlichen Dinge auch am meisten Spass.
 
Bedenkt man einmal, dass Motorradfahrer so gut wie nie in Stauenden rasen, betrunken in Fußgängergruppen schlingern, Geisterfahrer spielen oder Kinder über den Haufen fahren...eigentlich - verhältnismäßig selten - Unbeteiligte körperlich schwer schädigen, ist der mediale Zynismus bei Motorradunfällen schwer zu ertragen. Selbst wenn ein parkender Motorradfahrer überfahren wird, findet sich mit Sicherheit im zweiten Satz einer Meldung der Hinweis auf die "rasenden Zweirradfahrer"...
Ebenso ist die mittlerweile obligatorische präventive Selbstbeschuldigung von Moppedfahrern ("...wenn ich nicht für andere Verkehrsteilnehmer mitdenke, bin ich selbst schuld...") im Verkehr einmalig.

Wird die Fußgängerin Hannelore an der Ampel von einem 40 Tonner im toten Winkel erfasst - wo steht dann "...sie hätte ja damit rechnen müssen...."?
Wird ein Radfahrer bei einem beliebigen Verkehrsverstoß von einem Auto getroffen - auch hier weniger Schadenfreude denn der Ruf nach besseren Fahrradwegen bei gleichzeitigem Hinweis auf den ohnehin ökologisch fragwürdigen und moralisch zu verdammenden Motorverkehr...

Polemik - ja, man möge mir verzeihen, aber diese Verlogenheit und Doppelmoral macht mich wirklich sauer. Als jemand der schon 6-stellige Kilometerzahlen auf dem Bock verbracht hat. Und es nicht einsieht, per se schon beim Aufsteigen an irgendetwas schuld zu sein...

LG,
Ralf
 
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