Problem mit neuer Rad-Reifen-Kombi

Im Straßenbetrieb müssen bein E89 die Bremsen hinten vor denen der Vorderachse mit neuen Teilen versehen werden. Die Bremskraftvereilung ist eine andere als beim E85, insbesondere aus Komfortgründen bei leichter Verzögerung. Auch sind weniger als 20.000Km Laufleistung für die vorderen Bremsen nicht unbedingt normal, aber für die Beurteilung im Einzelfall fehlt die Kenntnis der Fahrweise. Im vorliegenden Fall sollten die Bremsklötze auf gleichmäßige Abnutzung hin untersucht werden. Wenn der Sattel klemmt, müssten zwischen den Sätteln, aber ggf. auch auf einer Seite, unterschiedliche Belagstärken messbar sein. Das freie Drehen des Rads im kalten Zustand bedeutet nicht, dass das auch im warmgefahrenen Zustand so sein muss. Ein seltener, aber durchaus vorkommender, Fehler ist das innere Aufquellen eines Bremsschlauchs, wodurch der Bremsdruck nur langsam wieder abgebaut wird.
Im Ernst? Die hauptbremskraft muss doch zwingend vorne liegen, da kommt schließlich auch das Gewicht an. Dass das esp etwas öfter und stärker regelt und dadurch die hintere Bremse stark belastet wird kann ich mir ja noch vorstellen aber im normalen Betrieb wäre das das erste Auto das ich kenne bei dem die hintere bremse vor der vorderen fällig wird.
 
Ist aber so. Mit dieser Maßnahme wird das Nicken beim Bremsen verhindert. Allerdings frisst das ganze dann die hinteren Bremsklötze. Deshalb einfach richtig bremsen und nicht stundenlang schleifen lassen. ;)
 
Wenn ein Bremssattel festgegangen sein sollte, sollte sich das ja "thermisch" und sogar optisch (bläuliche Verfärbung der Bremsscheibe auf nur einer Seite) feststellen lassen.

Also entweder zack zack in die "Werkstatt" oder zumindest mal die Temperatur der Bremsscheiben messen.
 
Bläulich ist da nix.
Ich bin eben gerade wieder gefahren und die Felge bzw. Wärmeentwicklung ist vorne um einiges wärmer/ grösser als hinten. Der Geruch hinten ist "normal" warm, vorne riecht es verbrannt heiss...
 
Wenn ein Bremssattel festgegangen sein sollte, sollte sich das ja "thermisch" und sogar optisch (bläuliche Verfärbung der Bremsscheibe auf nur einer Seite) feststellen lassen.

Also entweder zack zack in die "Werkstatt" oder zumindest mal die Temperatur der Bremsscheiben messen.

Womit misst man die Temperatur der Bremsscheiben am besten?
 
Nicht mit dem Fieberthermometer ... Ich hab hier ein kontaktlos arbeitendes IR Thermometer, das auch die üblichen Temperaturen einer Bremse verkraftet.

Hab gerade nachgeschaut : Das Ding heißt GM700.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bläulich ist da nix.
Ich bin eben gerade wieder gefahren und die Felge bzw. Wärmeentwicklung ist vorne um einiges wärmer/ grösser als hinten. Der Geruch hinten ist "normal" warm, vorne riecht es verbrannt heiss...
Also wenn du nicht gerade versucht hast einen neuen rundenrekord aufzustellen, dann sollte die Anlage vorne lediglich gut warm sein. Vorallem an den Felgen merkt man das ganz gut. Wenn die unangenehm warm werden bei normaler Fahrt, dann würde ich auf jeden fall mal die Bremsen vorne zerlegen. Beim e85 sind oftmals verdreckte Führungsbolzen des Schwimmsattels die Ursache.
 
Im Straßenbetrieb müssen bein E89 die Bremsen hinten vor denen der Vorderachse mit neuen Teilen versehen werden. Die Bremskraftvereilung ist eine andere als beim E85, insbesondere aus Komfortgründen bei leichter Verzögerung. Auch sind weniger als 20.000Km Laufleistung für die vorderen Bremsen nicht unbedingt normal, aber für die Beurteilung im Einzelfall fehlt die Kenntnis der Fahrweise. Im vorliegenden Fall sollten die Bremsklötze auf gleichmäßige Abnutzung hin untersucht werden. Wenn der Sattel klemmt, müssten zwischen den Sätteln, aber ggf. auch auf einer Seite, unterschiedliche Belagstärken messbar sein. Das freie Drehen des Rads im kalten Zustand bedeutet nicht, dass das auch im warmgefahrenen Zustand so sein muss. Ein seltener, aber durchaus vorkommender, Fehler ist das innere Aufquellen eines Bremsschlauchs, wodurch der Bremsdruck nur langsam wieder abgebaut wird.


Hallo

Das mit dem Bremsschlauch hatte ich vor einigen Jahren auch mal, ist ein Fehler den man nicht so leicht findet, aber wie du schon schreibst, kommt gelegentlich vor, aber meistens bei älteren Fz.
 
Ich war vor einem Jahr, als die Sonne noch Sonnenschein und Wärme verbreitete, beim Passfahren über den Oberalp ins Tessin. Nach dem Mittagshalt waren die Vorderbremsen etwas fester angelegt, fingen nach ca. 300 m an immer mehr zu quietschen.( Aussentempereatur auf dem Oberalb 8°C... )
In ne Parkbucht gefahren, mal die hand vor die Felge gefahren.... Hot!!
Bremsscheiben heiss wie Sau....

BMW Pannendienst gerufen, der sas in Auto und fuhr ein Stück Rückwärts, bremste stark und alles war etwas besser. Danach ist er beim nem Parkplatz mehrmals Ruckizucki rückwärts gefahren und in die Bremsen gelatscht, und alles wieder wie normal.
Beim danach folgendem Check des :) :-) vor Ort, konnte rein gar nicht festgestellt werden... und somit freigabe zur weiterfahrt unter beobachtung erhalten. Seither nicht wieder aufgetreten.
Ein halbes Jahr später verabschiedete sich aber der Bremskraftverstärker.
Ob dies einen Zusammenhang hatte oder nicht kann mir keiner sagen, vieleicht alles nur Zufall.

Eventuell kann es dir etwas weiterhelfen.

ToiToiToi auf dem Weg der Ursachenforschung.
 
Ja die Felge war unten und ich konnte keine Schleifspuren feststellen auf der Innenseite. Der Abstand auf der Innenseite ist rund 1,5cm zum Federbein/ Dämpfer und 2cm zum Federteller nach oben. Ist das so in Ordnung? Fahren nicht mehrere User hier eine 8,5 ET35 vorne?
 
Also das Problem scheint gelöst: Auf den Bremsbacken hat sich aufgrund erhöhter Beanspruchung (Ich war auf einem Fahrsicherheitstraining) ein Keil gebildet, welcher nun entfernt wurde. Allerdings bleibt das eher grottige Fahrverhalten mit der neuen Rad-Reifen-Kombi. Ich werde jetzt noch rund 1000km abwarten ob der Reifen einfach noch nicht die volle Leistung bringt. Ansonsten werde ich das Fahrwerk auf die neue Kombi einstellen lassen.
 
Also das Problem scheint gelöst: Auf den Bremsbacken hat sich aufgrund erhöhter Beanspruchung (Ich war auf einem Fahrsicherheitstraining) ein Keil gebildet, welcher nun entfernt wurde. Allerdings bleibt das eher grottige Fahrverhalten mit der neuen Rad-Reifen-Kombi. Ich werde jetzt noch rund 1000km abwarten ob der Reifen einfach noch nicht die volle Leistung bringt. Ansonsten werde ich das Fahrwerk auf die neue Kombi einstellen lassen.
Spiele auch mal mit dem Luftdruck, das sind Welten!
 
Hallo,
Denke die Luftdruck sind zu wenig 2,1-2,2.....probiere 2,5 VA, 2,7 HA
MFG
Robert

Ps ich fahre 2,6 VA - 235/35 19" Bridgestone Potenza S001
2,8 HA 265/35 19" Bridgestone Potenza S001
Run Flat - nein danke :rifle:
 
Hallo,
Denke die Luftdruck sind zu wenig 2,1-2,2.....probiere 2,5 VA, 2,7 HA
MFG
Robert

Ps ich fahre 2,6 VA - 235/35 19" Bridgestone Potenza S001
2,8 HA 265/35 19" Bridgestone Potenza S001
Run Flat - nein danke :rifle:

Mit dem Luftdruck dürfte das Fahrverhalten schon sehr RFT ähnlich sein.

nafob
 
Hallo,
Denke die Luftdruck sind zu wenig 2,1-2,2.....probiere 2,5 VA, 2,7 HA
MFG
Robert

Ps ich fahre 2,6 VA - 235/35 19" Bridgestone Potenza S001
2,8 HA 265/35 19" Bridgestone Potenza S001
Run Flat - nein danke :rifle:
Dann fahren hier verdammt viele Leute mit dem falschen Luftdruck durch die Landschaft...
 
Dann fahren hier verdammt viele Leute mit dem falschen Luftdruck durch die Landschaft...

Das stimmt und somit gehöre ich selbst zum Kreis der mit zu niedrigem Luftdruck fahrenden Zettiefahrern.

Es kommt halt immer auf das Einsatzgebiet und den Fahrstil an - wer gerne sehr sportlich unterwegs ist, wird mit niedrigem Luftdruck fahren, da sich beim Erwärmen des Reifens der Luftdruck deutlich erhöht und ich will keinesfalls mit Beton-Reifen rumfahren...

Wer eher im Crusing-Modus oder sehr human auf möglichst viele Laufkilometer unterwegs ist, wird mit dem deutlich zu hohen Herstellerangaben unterwegs sein.

Ich will maximalen Grip sicher und die Laufleistung ist sekindär - somit ist 2,1 und 2,3 geraderichtig für mich (war auch schon forciert mit 1,9 und 2,1 unterwegs, aber das ist nichts für den Alltag).
 
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