So akzeptiere ich Dreizylinder und Frontantrieb bei BMW gerne

... jede neue Festanstellung ist wichtig und auch Leiharbeiter sind wichtig für die Volkswirtschaft. Rechtlich müsste hier besser geregelt werden, die Unternehmen nutzen die aktuelle Situation nur. Ob man dafür gleich so eine Pressemeldung machen muss und wer diese initiiert hat ...
 
Nur zum Leiharbeiterthema kurz was:

Einfach einen festen Satz von 120% der regulären Angestellten festlegen und gut ist. So hat der Arbeiter mehr davon & einen Ausgleich für einen unsicheren Arbeitsplatz und die Firma überlegt es sich recht schnell ab sie die Stellen lieber zügig wandelt.
 
Nur zum Leiharbeiterthema kurz was:

Einfach einen festen Satz von 120% der regulären Angestellten festlegen und gut ist. So hat der Arbeiter mehr davon & einen Ausgleich für einen unsicheren Arbeitsplatz und die Firma überlegt es sich recht schnell ab sie die Stellen lieber zügig wandelt.


Soweit so gut,
nur das Personal-Leasing ist ein Produkt der Lobbyarbeit der Industrie und genau so gewollt.

Der Vorteil liegt zu 100% bei denen die das Personal beschäftigen
und der Nachteil/Risiko zu 100% bei den Leasinganstellten und den Sozialkassen.

Sehe dass leider täglich, seit gut 7 Jahren stetig wachsend, bei uns in der Firma (Automobilzulieferindustrie)
Die Begründung ist einfach, Flexibilität und Sicherung der Stammarbeitsplätze.
... ich nenne es verantwortungslos und asozial!
 
Bleibt bei technischen Themen bevor ihr Euch in Polemik zum Thema Zeitarbeit verirrt. Wenn man nur ein kleines Spektrum kennt sollte man nicht Alles als Unsozial und Verantwortungslos abtun.

Nichts für Ungut und schöne Grüsse
 
Bleibt bei technischen Themen bevor ihr Euch in Polemik zum Thema Zeitarbeit verirrt. Wenn man nur ein kleines Spektrum kennt sollte man nicht Alles als Unsozial und Verantwortungslos abtun.

Nichts für Ungut und schöne Grüsse

... mir ist schon klar dass wir mit unserer Firma, Global in Konkurrenz stehen und dementsprechend reagieren müssen,
nur was ich täglich sehe ist mehr wie unschön und auf Dauer der soziale Super Gau.

Lass die mal alle in Rente gehen oder BU werden, dann gute Nacht.

Kannst ja gerne zur Erhellung beitragen und unser Spektrum erweitern.

... auch von mir ein nichts für Ungut dafür

Harryz
 
Vorweg, ich möchte hier keine grosse Diskussion zu diesem Thema lostreten.
Es gibt zweifelsfrei Unternehmen, welche Zeitarbeit ausschliesslich dazu nutzen um Kosten zu sparen. Auf der anderen Seite nutzen Unternehmen Personaldienstleister, um den eigenen Rekrutierungsprozess effizienter zu gestalten und zielgerichtet neue Mitarbeiter zu finden. Dieser neue Mitarbeiter wird für etwa 6-12 Monate über Zeitarbeit beschäftigt und, sofern diese Zeit für beide Seiten positiv verlaufen ist, in eine Anstellung durch den Entleiher übernommen. In dieser Zeit verdient der Mitarbeiter oft weniger, muss aber nicht sein. Schlussendlich profitieren alle davon. Klar, dieses Prinzip funktioniert vorrangig bei qualifizierten Arbeitskräften. Aber ganz ehrlich, es obligt jedem Einzelnen selbst sich weiter zu qualifizieren um seinen eigenen Marktwert zu erhöhen und keine schlecht bezahlten Jobs annehmen zu müssen.
Viele Grüsse und schönen Abend
 
Vorweg, ich möchte hier keine grosse Diskussion zu diesem Thema lostreten.
Es gibt zweifelsfrei Unternehmen, welche Zeitarbeit ausschliesslich dazu nutzen um Kosten zu sparen. Auf der anderen Seite nutzen Unternehmen Personaldienstleister, um den eigenen Rekrutierungsprozess effizienter zu gestalten und zielgerichtet neue Mitarbeiter zu finden. Dieser neue Mitarbeiter wird für etwa 6-12 Monate über Zeitarbeit beschäftigt und, sofern diese Zeit für beide Seiten positiv verlaufen ist, in eine Anstellung durch den Entleiher übernommen. In dieser Zeit verdient der Mitarbeiter oft weniger, muss aber nicht sein. Schlussendlich profitieren alle davon. Klar, dieses Prinzip funktioniert vorrangig bei qualifizierten Arbeitskräften. Aber ganz ehrlich, es obligt jedem Einzelnen selbst sich weiter zu qualifizieren um seinen eigenen Marktwert zu erhöhen und keine schlecht bezahlten Jobs annehmen zu müssen.
Viele Grüsse und schönen Abend
genau, rein in die selbstoptimierungsmühle, am besten noch mit mitte 50 chinesisch lernen.:laugh3:
 
"Schuster bleib bei deinen Leisten" passt das wesentlich besser dazu ... ich bekomme in der IT immer mehr das Outsourcing-Thema gen Indien etc. mit ... da wären mir persönlich in meinen Teams 5x in Deutschland ausgebildete mit "normalen Basiswissen" Beschäftigte lieber, als die 30 Inder, mit denen ich mehr oder weniger tagtäglich zu tun habe ... in meinem Bereich heisst das halt, "miete dir Freiberufler/Selbständige", wie ich selbst einer bin. Jedoch in der Verwaltung (Personalwesen, Lohnabrechnung, Buchhaltung, Controlling, etc.) gibt es mittlerweile sehr viele Leiharbeiter/innen, die Urlaubszeiten (inkl. Mutterschutz/Elternzeit), Lastspitzen oder ähnliches abdecken und hier muss der Arbeitsplatz die dafür notwendigen Grundlagen bieten.
Je komplexer und prozessorientierter mein Tagesgeschäft wird, desto weniger lohnen sich diese Art "Zeitarbeiter", bei sich oft wiederholenden Tätigkeiten jedoch umso mehr. Für beide Seiten, denn ein professioneller Personaldienstleister bringt Angebot / Nachfrage unter einen Hut und die Unternehmen, welche sich um den Geschäftszweck kümmern sollen, werden davon entlastet. Und Arbeitsuchende haben einen Ansprechpartner für eine Vielzahl von Bewerbungen, mehr Effizienz durch zielgruppenorientierte Selektion, weniger "Stillstand" und darüber hinaus werden individuelle Schwächen oder Wissenlücken von diesen Personalvermittlern erkannt und man kann sich den Anforderungen stellen bzw. auf seinem Bildungsstand bleiben und dafür geeignete Jobs finden lassen.

Deshalb finde ich die Presse-Texte zu diesem Thema gestern & heute absolut daneben, weil man weder bezeichnet, für welche Positionen/Einsatzzwecke welche Lösung gewählt wurde, noch welche Strategie/Ursache dahinter steckt. Also freies Feld für Spekulation & Interpretation, hauptsache Schlagzeile verkauft.
Einigen kommt wahrscheinlich sofort der Gedanke "Billigkräfte für wenig anspruchsvolle Jobs werden noch günstiger eingekauft und es gibt nur Verlierer. Nur die Bonzen in den Vorständen reiben sich ob des zu steigenden Gewinns die Hände." Kann so sein, muss es aber nicht und ist in sehr vielen mir bekannten Fällen grosser und mittelständischer Unternehmen auch nicht.
 
Wenn im Endeffekt dies dabei herauskommt akzeptiere ich auch Dreizylinder und Frontantrieb bei BMW. Auch wenn in den Foren nur gemeckert wird,dem Absatz und sogar den Beschäftigungszahlen bekommt es anscheinend prima.:)
http://www.ovb-online.de/schafft-tausende-stellen-4719902.html

Wer von den genannten Wagen mit erhöhter Nachfrage hat den überhaupt Frontantrieb und 3-Zylinder?

Doch nur ein Derivat des 2er, wobei hier gar nicht erwähnt wird welcher 2er sich besser verkauft als gedacht...
 
Wer von den genannten Wagen mit erhöhter Nachfrage hat den überhaupt Frontantrieb und 3-Zylinder?

Doch nur ein Derivat des 2er, wobei hier gar nicht erwähnt wird welcher 2er sich besser verkauft als gedacht...
Die Überschrift hab ich doch lediglich gewählt um auf plakative Art darzustellen,dass der von BMW eingeschlagene Weg zwar in diversen Foren kritisiert wird,im wahren Leben aber zu neuen Verkaufsrekorden und damit Personalaufstockung führt.
 
Die Überschrift hab ich doch lediglich gewählt um auf plakative Art darzustellen,dass der von BMW eingeschlagene Weg zwar in diversen Foren kritisiert wird,im wahren Leben aber zu neuen Verkaufsrekorden und damit Personalaufstockung führt.
Was Käse ist, falls die Verkaufserfolge nicht auf den genannten Eigenschaften basieren.... dann müsste eher ein "trotz" eingebaut werden.
 
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