survivor_rgbg
macht Rennlizenz
Ich muss ehrlich sagen - so ganz auf deiner Seite steh ich da nicht, Kai.
Du hast Recht, dass wir sicher keinen, der die Welt erklärt und alles besser weiß. Und als Bayer habe ich den Leitgedanken "Leben und leben lassen" sicher verinnerlicht.
Aber ich denke mir auch oft, dass zu SELTEN der Mund aufgemacht wird, wenn jemandem etwas in der Gesellschaft auffällt.
Als Vater einer jungen Tochter bin ich manchmal wirklich dankbar über diese Parkplätze, da es mit Kind manchmal kein großer Spaß ist einzukaufen. Die Kleine Annehmlichkeit eines etwas größeren und nähergelegenen Parkplatzes finde ich deshalb toll. Die Daseins-Berechtigung dieser Parkplätze stellst du ja auch gar nicht in Frage.
ABER:
Ich kann die Frau verstehen - wenn sich jeder das Recht herausnehmen würde, bei einem "kurzen" Einkauf den Eltern/Kind Parkplatz (oder sogar einen Behindertenparkplatz - is ja kein Problem, so lange noch ein freier Behindertenparkplatz frei ist!) zu nutzen können wir generell diese Parkplätze auf einen Stellplatz reduzieren - wenn mehr als einer frei is kann sich ja quasi jeder drauf stellen, weil ja noch einer daneben ist (ich schätze dich nicht als so egoistisch ein, dass du dir dieses Recht herausnimmst, es Anderen aber nicht zusprechen würdest).
Also macht meiner Meinung nach die Regelung absolut Sinn: KEINER parkt ohne Berechtigung auf Behinderten oder Eltern-Kind Parkplätzen, auch nicht kurz.
Andere Argumentation:
Wenn viel am Parkplatz los ist, lässt man die Eltern-Kind-Park sowieso frei, weil man ihn ja nicht für "Berechtigte" blockieren will.
Wenn nicht viel los ist, findet man auch so einen Parkplatz, der nahe zur Eingangstür ist.
Und: 5 Meter mehr laufen bringt auch keinen um...
Ich war tatsächlich selbst in einer sehr ähnlichen Situation wie die Frau.
Nur habe ich mit meinem Zetti und meiner Tochter weiter weg parken müssen, weil ein ca. 60 jähriges Ehepaar (beide noch sehr gut zu Fuß unterwegs) auf einen Eltern-Kind Parkplatz parkten.
Ich habe die beiden, weil sie gerade am einladen waren und ich sowieso vorbeikam angesprochen, ob sie sich bewusst wären, dass sie auf einem Eltern-Kind Parkplatz parken. Der Mann schaute auf das Schild und entschuldigte sich. Er hat das Schild, dass groß und frontal auf Augenhöhe vor der Windschutzscheibe steht nicht gesehen - jaja. Ich habe den beiden dann einen schönen Tag gewünscht (nicht sarkastisch!) und bin weiter gegangen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er wegen meiner freundlichen Ansprache das nächste mal einen anderen Parkplatz nimmt. Also: alles gut!
Grüße,
Pascal
Du hast Recht, dass wir sicher keinen, der die Welt erklärt und alles besser weiß. Und als Bayer habe ich den Leitgedanken "Leben und leben lassen" sicher verinnerlicht.
Aber ich denke mir auch oft, dass zu SELTEN der Mund aufgemacht wird, wenn jemandem etwas in der Gesellschaft auffällt.
Als Vater einer jungen Tochter bin ich manchmal wirklich dankbar über diese Parkplätze, da es mit Kind manchmal kein großer Spaß ist einzukaufen. Die Kleine Annehmlichkeit eines etwas größeren und nähergelegenen Parkplatzes finde ich deshalb toll. Die Daseins-Berechtigung dieser Parkplätze stellst du ja auch gar nicht in Frage.
ABER:
Ich kann die Frau verstehen - wenn sich jeder das Recht herausnehmen würde, bei einem "kurzen" Einkauf den Eltern/Kind Parkplatz (oder sogar einen Behindertenparkplatz - is ja kein Problem, so lange noch ein freier Behindertenparkplatz frei ist!) zu nutzen können wir generell diese Parkplätze auf einen Stellplatz reduzieren - wenn mehr als einer frei is kann sich ja quasi jeder drauf stellen, weil ja noch einer daneben ist (ich schätze dich nicht als so egoistisch ein, dass du dir dieses Recht herausnimmst, es Anderen aber nicht zusprechen würdest).
Also macht meiner Meinung nach die Regelung absolut Sinn: KEINER parkt ohne Berechtigung auf Behinderten oder Eltern-Kind Parkplätzen, auch nicht kurz.
Andere Argumentation:
Wenn viel am Parkplatz los ist, lässt man die Eltern-Kind-Park sowieso frei, weil man ihn ja nicht für "Berechtigte" blockieren will.
Wenn nicht viel los ist, findet man auch so einen Parkplatz, der nahe zur Eingangstür ist.
Und: 5 Meter mehr laufen bringt auch keinen um...
Ich war tatsächlich selbst in einer sehr ähnlichen Situation wie die Frau.
Nur habe ich mit meinem Zetti und meiner Tochter weiter weg parken müssen, weil ein ca. 60 jähriges Ehepaar (beide noch sehr gut zu Fuß unterwegs) auf einen Eltern-Kind Parkplatz parkten.
Ich habe die beiden, weil sie gerade am einladen waren und ich sowieso vorbeikam angesprochen, ob sie sich bewusst wären, dass sie auf einem Eltern-Kind Parkplatz parken. Der Mann schaute auf das Schild und entschuldigte sich. Er hat das Schild, dass groß und frontal auf Augenhöhe vor der Windschutzscheibe steht nicht gesehen - jaja. Ich habe den beiden dann einen schönen Tag gewünscht (nicht sarkastisch!) und bin weiter gegangen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er wegen meiner freundlichen Ansprache das nächste mal einen anderen Parkplatz nimmt. Also: alles gut!
Grüße,
Pascal



, denn der durfte das da


