Die Maut kommt...

leider erst gerade gesehen dass das Thema schon gibt, kann ich es irgendwie löschen?
 
Schumi, du darfst jetzt wieder den Stempel reinhauen: deleted
 
Autobahnprivatisierung: So geht Schweinsgalopp
Am Freitag, den 19. Mai 2017 soll der Bundestag über ein Paket von 13 Grundgesetzänderungen abstimmen. […] Seit zweieinhalb Jahren bereitet die Regierung die Autobahnprivatisierung vor. Seit einem Jahr ist der Entwurf für die zugehörige Grundgesetzänderung dazu fertig, seit fünf Monaten liegt er dem Bundestag vor. In dieser ganzen Zeit hat niemand aus der großen Koalition im Bundestag auch nur einen einzigen Antrag gestellt, der dem etwas entgegensetzt. In einer Woche – am 19. Mai – soll über die entsprechende Grundgesetzänderung abgestimmt werden. Wie es aussieht, wird die unter Druck geratene SPD noch kurz vor knapp einen Änderungsantrag einreichen, um dann behaupten zu können: „Damit ist jede Privatisierung ausgeschlossen.“ Aber reichen diese Änderungen denn …
Quelle: Gemeingut in BürgerInnenhand

dazu: Die Karte des Schreckens
Müssen Autofahrer bald Maut pro Kilometer zahlen? Erste Berechnungen zeigen, was das kosten könnte. Wenn das Grundgesetz geändert wird, sollte man eigentlich wissen, wofür. Im Fall des Artikels 90, der noch diesen Sommer umgeschrieben werden soll, herrscht aber vor allem Verwirrung. Bisher legt er fest, dass die Autobahnen Eigentum des Bundes sind und von den Ländern verwaltet werden. Künftig, so viel ist immerhin klar, sollen sie einem Unternehmen gehören.
Die Verwirrung beginnt bei der Frage, ob das nun eine Privatisierung ist. Nein, sagt die Bundesregierung, schließlich solle diese neue Autobahngesellschaft vollständig im Besitz des Staats bleiben. Aber ja, sagen Opposition, Verkehrswissenschaftler und Juristen. Die Autobahngesellschaft ermögliche eine Privatisierung durch die Hintertür. Schließlich könnten sich Unternehmen stärker als bisher am Geschäft mit den Autobahnen beteiligen. Möglich wäre etwa ein Modell wie in Frankreich, wo drei Konzerne die Autobahnen betreiben und prächtig daran verdienen. Dem Staat gehören sie nur noch auf dem Papier.
Quelle: Zeit Online

dazu auch: Es bleibt eine Privatisierung
Kommende Woche entscheidet sich die Zukunft der deutschen Autobahnen. Stoppt die SPD den Zugriff privaten Kapitals auf das Netz? Es sieht nicht danach aus
Noch laufen die Verhandlungen hinter geschlossenen Türen. Noch halten Bundesfinanz- und Bundesverkehrsministerium an ihren Plänen für die Privatisierung deutscher Autbahnen fest. Aber noch ist ja auch diese Erzählung in der Welt: Die wackeren Sozialdemokraten werden die Privatisierung verhindern! Vielleicht wird sich diese Erzählung sogar über den 19. Mai hinaus halten – jenen Tag, an dem der Bundestag über die Änderung des Grundgesetzes in mehr als einem Dutzend Artikeln entscheiden soll. Die Zukunft des 12.949 Kilometer langen Autobahnnetzes ist dabei mit einem „Reformpaket“ verflochten, in dessen Zentrum die Neuregelung des Bund-Länder-Finanzausgleichs steht und das die Große Koalition in Gänze nicht scheitern lassen wird.
Mitglieder der SPD-Fraktion arbeiten deshalb fieberhaft an einem Änderungsantrag, der die Autobahnen, wie geplant, aus der Hoheit der Länder in die des Bundes bringen, dabei eine Privatisierung aber ausschließen soll – ohne das große Ganze, die „größte“ und „komplizierteste“ Reform der laufenden Legislaturperiode, zu riskieren. Einen Entwurf für diesen Änderungsantrag hat die Berliner Zeitung veröffentlicht. Schon dessen erster Absatz verdeutlicht: selbst, wenn der Entwurf zum parlamentarischen Beschluss würde, ist und bleibt das Vorhaben eine Privatisierung.
Quelle: der Freitag
 
Interessant in diesem Zusammenhang ist, wie sich die SPD (damals noch vertreten durch Hr. Gabriel) tatsächlich verhält:

Am vergangenen Freitag, um 18.32 Uhr, verschickte Sigmar Gabriel eine E-Mail an alle SPD-Mitglieder. Es sei gelungen, die Finanzen der Bundesländer zu sichern, verkündete der Wirtschaftsminister und Parteivorsitzende zufrieden. Und: "Wir konnten durchsetzen, dass die Privatisierung von Bundesstraßen und Autobahnen ausgeschlossen wird."

Klingt gut, stimmt aber nicht. Entweder versteht Gabriel selbst nicht, was sich hinter dem Juristendeutsch zur Privatisierung von Bundesstraßen und Autobahnen verbirgt. Oder aber er täuscht die SPD-Mitglieder bewusst.


Es geht um die Frage, ob die deutschen Autobahnen, deren Wert Experten auf bis zu 200 Milliarden Euro schätzen, verkauft werden dürfen oder nicht. Eine Idee, die Gabriel selbst populär gemacht hat: Man gliedert die Autobahnen in eine GmbH oder AG aus – und an dieser können sich dann zum Beispiel Banken oder Versicherungen beteiligen. Weil der Bund für die Errichtung einer solchen Gesellschaft die Zustimmung der Bundesländer braucht, wurde sie im Rahmen der Neuregelung des Finanzausgleichs mitverhandelt. Im Beschluss der Regierungschefs von Bund und Ländern steht nun der komplizierte Satz: "Es soll eine unter staatlicher Regelung stehende privatrechtlich organisierte Infrastrukturgesellschaft eingesetzt und das unveräußerliche Eigentum des Bundes an Autobahnen und Straßen im Grundgesetz festgeschrieben werden." Was aber bedeutet er?

"Die Klausel ermöglicht eine echte Privatisierung", sagt Georg Hermes, Professor für öffentliches Recht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. "Wenn Gabriel etwas anderes behauptet, täuscht er die Wähler." Um den Satz zu entschlüsseln, zerlegt man ihn am besten in seine beiden Teile. Eine "unter staatlicher Regelung stehende privatrechtlich organisierte Infrastrukturgesellschaft" bedeutet zum Beispiel eine AG oder GmbH – und nicht eine Anstalt öffentlichen Rechts, wie sie Privatisierungskritiker gefordert hatten. In der Einigung ist auch keine Rede davon, dass der Staat die Mehrheit der Anteile an der Infrastrukturgesellschaft behalten müsste. "So wie die Einigung formuliert ist", sagt Jurist Hermes, "könnte der Staat 100 Prozent der Anteile verkaufen."

Der zweite Teil des Satzes klingt zunächst wie ein Sieg der Privatisierungskritiker. Doch dass das "unveräußerliche Eigentum des Bundes an Autobahnen und Straßen im Grundgesetz festgeschrieben werden" soll, beziehe sich nur auf den privatrechtlichen Eigentumsbegriff, sagt Hermes. "Das bedeutet lediglich, dass der Bund formal noch als Eigentümer im Grundbuch stünde." Planung, Bau, Finanzierung und Erhalt der Straßen – das, was Juristen die öffentliche Bundesfernstraßenverwaltung nennen – könnten aber komplett an Private übertragen werden. "Auch die Erhebung von Mautgebühren durch Private wäre kein Problem."

DIE ZEIT 44/2016
Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 44 vom 20.10.2016. Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben.
Um eine Privatisierung tatsächlich auszuschließen, hätte es in der Einigung heißen müssen, dass auch die Infrastrukturgesellschaft im Eigentum des Bundes bleibt. Für eine entsprechende Formulierung hatte sich das Bundesland Thüringen vergeblich starkgemacht.

Der Streit um eine Beteiligung von Finanzhäusern an den Autobahnen tobt schon länger. Die Befürworter argumentieren, Versicherungen und Banken wüssten in Zeiten von Niedrigzinsen nicht mehr, wie sie das Geld für ihre Kunden noch profitabel anlegen sollten. Andererseits fehle dem Staat das Geld für die Sanierung der Straßen. Beteilige man die Finanzhäuser an der Infrastruktur, seien beide Probleme gelöst. Kritiker fragen, warum der Staat den Banken und Versicherungen eine Rendite zahlen soll, die über dem Zins liegt, zu dem er sich selbst verschulden kann. Und sie verweisen auf Gutachten des Bundesrechnungshofes, wonach privat finanzierte Autobahnen teurer sind.

Für die Errichtung der Infrastrukturgesellschaft muss noch die Verfassung geändert werden. Entsprechende Entwürfe aus den Ministerien aber weisen in eine ähnliche Richtung wie die nun getroffene Einigung. "Öffentlich beteuern die Politiker, dass eine Privatisierung der Autobahnen und Bundesstraßen nicht geplant sei", sagt Hermes. "Genau das aber treiben sie voran."

Quelle: Die Zeit, 22.10.2016
http://www.zeit.de/2016/44/spd-sigmar-gabriel-autobahnprivatisierung
 
Klingt nach dem Österreichischen Modell, bei dem die Autobahnen in eine dem Staat gehörenden Firma ASFINAG augelagert wurden. Das hat bisher nicht wirklich gestört, im Gegenteil, Mauteinnahmen etc. sind so auf jeden Fall zweckgebunden.
Ich vermute mal, das soll in D auch so werden - Ich würde hier den Weltuntergang noch nicht prophezeien ;)
 
... vor allem würde ich mir deutlich weniger Sorgen machen um ein paar Euro Maut als eher um die Einführung eines generellen Tempolimits. :eek: :o
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt nach dem Österreichischen Modell, bei dem die Autobahnen in eine dem Staat gehörenden Firma ASFINAG augelagert wurden. Das hat bisher nicht wirklich gestört, im Gegenteil, Mauteinnahmen etc. sind so auf jeden Fall zweckgebunden.
Ich vermute mal, das soll in D auch so werden - Ich würde hier den Weltuntergang noch nicht prophezeien ;)

Zumindestens sind die Autobahnen in Österreich auch, soweit ich das erlebt habe und im Gegensatz zu Deutschland, in einem guten bis sehr guten Zustand, wohl auch, weil die Mauteinnahmen zweckgebunden eingesetzt werden (müssen).
Was mich allerdings doch etwas stört, ist die Tatsache, dass man auf bestimmten Straßen zusätzlich bezahlen muss... was ja anscheinend für Deutschland in Zukunft auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.
Das Fahren auf den österreichischen Autobahnen war für mich immer sehr positiv und besonders auch das Rechtsfahrgebot wurde nach meinem Empfinden nahezu immer eingehalten.
 
Weder werden die Mauteinnahmen zweckgebunden eingesetzt, noch hält man sich hier ans Rechtsfahrtgebot :D Gerade das Rechtsfahrgebot klappt in Deutschland wesentlich besser mMn - die Wiener sind sowieso das Schlimmste: Ende der Stadtautobahn und direkt von der 1. in die 2. Spur (wenn sie denn überhaupt dort fahren). Egal ob 120 oder 140, es wird in der Mittelspur herumgeschlichen :D

Sieht man wohl im Ausland eher gelassener, weil man die Deppen zu Hause ja im Alltag immer hat :D
 
... vor allem würde ich mir deutlich weniger Sorgen machen um ein paar Euro Maut als eher um die Einführung eines generellen Tempolimits. :eek: :o
Nun ja, die paar Euro hin oder her. Viele sind der Meinung, dass wir schon genug bezahlen und in den letzten Jahren immer mehr "paar" Euro dazu kamen. Eine Entlastung wird es wahrscheinlich nicht geben und somit geht es munter weiter, mit den "paar" Euro. Danach ist wahrscheinlich nicht Schluss, mit zusätzlichen Euros, welche der deutsche Autofahrer auferlegt bekommt. Am Ende zahlen wieder diejenigen drauf, welche einfach darauf angewiesen sind, täglich ihr Auto zu nutzen, um ihrem (unterbezahlten) Beruf nachzugehen.
Daher verstehe ich persönlich nicht, wieso noch einige damit einverstanden sind, dass hier in Deutschland eine PKW Maut kommen könnte oder wird. Nur wegen der Begründung, dass die Einnahmen für die Infrastruktur ausgegeben werden?

Damit wird es keine schnelle Besserung geben, da viele Faktoren eine Rolle spielen, dass unsere Straßen in dem jetzigen Zustand sind.
Wir sind Transitland und dies wird sich nicht ändern, auf die Schiene kann nichts und soll auch nichts ausgelagert werden, das Material des Straßenkörper ist zunehmend schlechter geworden, die Größe der Fahrzeuge aus Landwirtschaft, Landkreise welche kaum Geld haben ( und vom Bund (Mauteinnahmen) nichts bekommen) und nur das Nötigste in ihre Straßen investieren, Jahrzehnte aufgeschobene Investitionen (vor allem im Bereich Brücke), ... .


Sonnigen Montag :)
 
... Am Ende zahlen wieder diejenigen drauf, welche einfach darauf angewiesen sind, täglich ihr Auto zu nutzen, um ihrem (unterbezahlten) Beruf nachzugehen.
Daher verstehe ich persönlich nicht, wieso noch einige damit einverstanden sind, dass hier in Deutschland eine PKW Maut kommen könnte oder wird. ...
Dass zu einer Maut nicht generell Applaus geklatscht wird, dürfte wohl klar sein. Auf der anderen Seite lässt sich aber auch größeres Gejammer m. E. nicht recht nachvollziehen:

Wenn man sich hierzulande umschaut, dann vertieft sich der Eindruck, dass das Autofahren für die Mehrheit der Bevölkerung offensichtlich noch recht gut bezahlbar ist. Wer das nicht kann, dem bietet der Nah- und Fernverkehr doch eigentlich ziemlich ordentliche und bezahlbare Alternativen. Offensichtlich nutzt die Mehrheit der Bevölkerung gleichwohl doch lieber die Straßen - und jammert dann fleißig über die entstehenden Kosten.

Meine Aussage war letztlich auch nur diejenige, dass ich ein Tempolimit deutlich mehr fürchte als eine Maut. Sollte die Privatisierung der hiesigen Autobahnen tatsächlich (weitergehend) vollzogen werden, dann könnte - womöglich - ein Tempolimit in greifbare Nähe rücken.
 
Dass zu einer Maut nicht generell Applaus geklatscht wird, dürfte wohl klar sein. Auf der anderen Seite lässt sich aber auch größeres Gejammer m. E. nicht recht nachvollziehen:

Wenn man sich hierzulande umschaut, dann vertieft sich der Eindruck, dass das Autofahren für die Mehrheit der Bevölkerung offensichtlich noch recht gut bezahlbar ist. Wer das nicht kann, dem bietet der Nah- und Fernverkehr doch eigentlich ziemlich ordentliche und bezahlbare Alternativen. Offensichtlich nutzt die Mehrheit der Bevölkerung gleichwohl doch lieber die Straßen - und jammert dann fleißig über die entstehenden Kosten.

Man merkt, dass du aus der Stadt kommst. ;)
Mehr braucht man dazu nicht sagen, was nicht böse gemeint ist!
 
Entschuldige bitte, aber das ist nun wirklich Quatsch. Im Übrigen komme ich eigentlich "vom Land" und bin da auch noch reichlich verwurzelt.

Auch die Bevölkerung "auf dem Land" dürfte sich ein paar Euro Maut überwiegend wohl noch leisten können. Wer das nicht kann, der kann und darf natürlich jammern. Ändert alles nix daran, dass es mir - wie nun schon zweimal erläutert - eher um das Tempolimit ging.
 
Auch die Bevölkerung "auf dem Land" dürfte sich ein paar Euro Maut überwiegend wohl noch leisten können.

Ich denke, Olaf bezog sich mehr auf diese Aussage von Dir:

Wer das nicht kann, dem bietet der Nah- und Fernverkehr doch eigentlich ziemlich ordentliche und bezahlbare Alternativen.

Ich kann da nur für meine Gegend sprechen und hier ist es in der Tat so, dass in kleineren Orten der ÖPNV keine Alternative darstellt - weniger aufgrund der Kosten, sondern schlicht, weil es kaum Fahrten zu sinnvollen Zeiten gibt.

So oder so: es sind zwei Diskussionen, wenn wir über die Maut oder ein Tempolimit sprechen. Wobei nicht ausgeschlossen sein wird, das beides kommen könnte.

Tim
 
Wobei ein Tempolimit schneller wieder zu beheben sein wird als eine Privatisierung der Autobahnen. :rolleyes:

Ich habe das Gefühl, hier denken nur einige bis zum Tellerrand und sehen gar nicht die Gefahr, die sich gesamtwirtschaftlich ergibt, auch für die eigene Nase letztendlich, sollte es durchgesetzt werden.

Aber dann bitte nicht mehr jammern, wenn man die Tragweite letztendlich verstanden hat.
 
Nein, derzeit gehören Mau und Privatisierung des AB Netzes zusammen. Olaf hat es doch verlinkt, zwei,drei Seiten sind viel, aber einfach mal lesen.
Gut, ich meine, dass es - auch wenn thematisch zusammenhängend - drei verschiedene Grundsatzdiskussionen hier im Forum sind.
Aber das mag nur ich so sehen - ebenso, wie mir die genannte Quelle (Der Freitag) deutlich zu links ist, als dass ich dort lange lesen muss :rolleyes:

Tim
 
Gut, ich meine, dass es - auch wenn thematisch zusammenhängend - drei verschiedene Grundsatzdiskussionen hier im Forum sind.
Aber das mag nur ich so sehen - ebenso, wie mir die genannte Quelle (Der Freitag) deutlich zu links ist, als dass ich dort lange lesen muss :rolleyes:

Tim

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. :D
 
... ich meine, dass es - auch wenn thematisch zusammenhängend - drei verschiedene Grundsatzdiskussionen hier im Forum sind.
Aber das mag nur ich so sehen - ebenso, wie mir die genannte Quelle (Der Freitag) deutlich zu links ist, als dass ich dort lange lesen muss :rolleyes: ...
Siehst nicht nur du so, Tim. :t
 
Weder werden die Mauteinnahmen zweckgebunden eingesetzt, noch hält man sich hier ans Rechtsfahrtgebot :D Gerade das Rechtsfahrgebot klappt in Deutschland wesentlich besser mMn - die Wiener sind sowieso das Schlimmste:

Nun ja, ich war bisher immer nur in Tirol unterwegs und das war mein Eindruck, ich kann mich durchaus auch geirrt haben.
Und die Aussage "zweckgebunden" habe ich direkt von den Österreichern bekommen.
Übrigens hatte ich auch unwissentlich im Halteverbot geparkt und habe lediglich eine freundliche Ermahnung erhalten, "weil ich ja Ausländer sei und wohl nicht mit den Gepflogenheiten vertraut"... in Deutschland undenkbar!
 
Übrigens hatte ich auch unwissentlich im Halteverbot geparkt und habe lediglich eine freundliche Ermahnung erhalten, "weil ich ja Ausländer sei und wohl nicht mit den Gepflogenheiten vertraut"... in Deutschland undenkbar!
Dem möchte ich widersprechen. Ich habe bereits selbst mehrere Gegenbeispiele erlebt. Es hängt natürlich immer auch vom Gegenüber ab (und wie man selbst Auftritt).
 
Ich hatte mal direkt an einer Kreuzung geparkt, also in der kurve und bin fix in ein Geschäft rein.
als ich raus bin, stand die Politesse am wagen.
ich hab auf das ticket gewartet "ist das ihr wagen?!" "jo" "dann fahren sie aber mal ganz schnell weg!" :D
 
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