die Maut wird kommen...?!

Ich fühle mich dermaßen diskriminiert!!!

Warum? Die Sperrung gilt für die Ösis genau so wie für Niederländer und Piefkes :rolleyes: ;)

Laut einem Spiegel-Artikel soll es Sperrungen auf Ausweichrouten in Tirol an jedem WE bis September geben (kann's am Smartphone nicht verlinken).
 
Sehen wir die Diskriminierung mal darin, dass die Gruppe der Sportwagenfahrer durch die Sperrung beliebter Streckenabschnitte in der Befahrung ihrer bevorzugten Straßen unangemessen und ohne zwingenden Grund benachteiligt - und damit diskriminiert - wird.

Wer klagt? :D
 
Bin jetzt mal gespannt ob die Niederländer und/oder die Bundesrepublik ebenfalls gegen dies Art der Diskriminierung bei EUGH Klage einreicht!

Meine Befürchtung ist aber eher nicht, da es ja nur mal wieder den Autofahrenden Touristen betrifft.
 
Vermutlich wird die anwesende Mehrheit den Artikel ...
... mangels Zahlungswilligkeit nicht lesen können. Ist auch nicht dramatisch, aber für mich ist der Bericht Anlass, das Thema nochmal aufzugreifen. :whistle:

Ein kleiner Auszug als "Appetizer":

"... Was ihn [Scheuer] persönlich erledigen könnte, das sind die Verträge, die er mit zwei Betreiberfirmen für die Straßenabgabe Ende vergangenen Jahres abschloss – fatalerweise bevor die EuGH-Richter geurteilt hatten. Scheuer befindet sich deshalb seit Dienstag in einer Abwehrschlacht gegen die Ansprüche dieser Firmen.

Es waren dramatische Stunden, die sich nach Bekanntgabe des Urteils gegen Viertel vor zehn am Dienstagmorgen abspielten. Scheuer war in München, in einem Konferenzraum des Franz-Josef-Strauß-Flughafens wollte er seinen Triumph verkünden. Seine Berater hatten ihm signalisiert: Die Richter würden sein Gesetz durchwinken.

Immerhin habe bereits die EU-Kommission in einem Kompromiss der Pkw-Maut zugestimmt. Hinzu komme, dass der Generalanwalt des EuGH das Plazet der Kommission in seinem Schlussantrag im Ergebnis bestätigt habe. In der Vergangenheit hätten die Richter fast nie gegen dessen Empfehlung entschieden, sagten die Beamten dem Minister. Ein Irrtum. "Der EuGH folgt den Schlussanträgen seit vielen Jahren nicht mehr verlässlich, wenn es um große Fälle geht", sagt der Göttinger Europarechtler Frank Schorkopf.


Alle in Scheuers Umfeld waren sich so sicher, dass man ihn für den gegenteiligen Fall nicht vorbereitet hatte. Als er mittags ohne Plan B vor die Kameras trat, stand ihm der Schock ins Gesicht geschrieben. ..."

Wie oben erwähnt, kannten die damals in der Regierung verantwortlichen Personen die rechtlichen Mängel des Mautkonzeptes sehr wohl (keine Vermutung meinerseits, sondern Kenntnis aus erster Hand). Man wollte (m. E.), zur Vermeidung eines eigenen Gesichtsverlustes, der EU die "Korrektur" des Konzeptes überlassen.

Unter diesen Prämissen kommt es (jedenfalls für mich) überraschend daher, wenn nun berichtet wird, dass zwischenzeitlich Verträge mit zwei Betreiberfirmen in Bezug auf die Mautabgabe geschlossen wurden, die - offenbar? - nicht ohne Weiteres auflösbar sind. So etwas kann man natürlich nicht machen, wenn man schon weiß, dass die Sache auf Ebene der EU sehr wahrscheinlich scheitern wird. Was soll das also?! :eek: :o

Nun ist seit dem ersten Wurf der "Ausländermaut" einige Zeit ins Land gegangen. Anstelle des Herrn Dobrindt ist Herr Scheuer getreten und sicherlich ist auch im Übrigen die heutige personelle Besetzung des Verkehrsministeriums nicht mehr die damalige. Dennoch kann ja wohl die Erkenntnis, dass die "Ausländermaut" rechtlich mangelhaft (oder mindestens rechtlich problematisch) ist, im Laufe der Zeit nicht verloren gegangen sein?! :confused:

Daher frage ich mich, rein als Verdacht ins Blaue, ob das Verkehrsministerium zwischenzeitlich womöglich so lange mit der EU(-Kommission) "gemauschelt" hat, bis man doch irgendwie dachte, das dat Dingens durchgehen wird. Dennoch würde man, wenn man halbwegs seine Sinne beisammen hat, nicht bereits verbindliche Verträge abschließen - jedenfalls nicht ohne Ausstiegsklausel. Eine solche kann zwar ggf. vergaberechtlich problematisch sein, aber unlösbar ist das (m. E.) nicht.

Ich bin mal gespannt, wie dieses Kasperletheater weitergeht. Das könnte jetzt wirklich mal etwas werden (bzw. sein), über das man sich als Steuerzahler zu Recht ärgern darf... :whistle:
 
300 Millionen Euro dividiert durch 45 Millonen Steuerzähler in Deutschland ergibt € 6,70 pro Person die wir Steuerzahler dann dem Staat von der Steuer abziehen sollten.....oder :geek: ...... :b
Das Kasperletheater wird so weitergehen wie bisher. :no: Die Kaschperl da droben in Berlin machen munter weiter ohne sich dafür zu interessieren wie der Bürger das sieht.:14yesz: Nur wenn irgendwelche Wahlergebnisse vorliegen ist man fürchterlich überrascht :eek: :o....was mich wiederum nicht wundert.:rolleyes:
 
Ich stelle fest: mindestens 99% der hier vertretenen User wären als kompetente Politiker unschlagbar, ich zähle mich leider zu den 1% der Anderen!
 
Ich stelle fest: mindestens 99% der hier vertretenen User wären als kompetente Politiker unschlagbar, ich zähle mich leider zu den 1% der Anderen!
Wenn Politiker auch mal zur Rechenschaft gezogen würden, und nicht noch mit einer fest vereinbarten Pension in Ruhestand gehen, dann würde man vielleicht sagen: ok, Fehler können passieren.
Aber wer musste denn bis jetzt schmerzhafte Konsequenzen tragen? Mir ist bis jetzt nichts bekannt.
Es entsteht halt der Eindruck dass sich Politiker ohne Konsequenzen austoben dürfen. Der Steuerzahler bezahlt ja.
Um den finanziellen Schaden, die Millionensumme als Zahl, besser zu begreifen, sollte man mal die Anzahl der Steuerzahler errechnen, die dafür ein Leben lang Steuern zahlen müssten. Vielleicht leuchtet der Schaden dann ein bisschen heller in den Köpfen der Politiker.

Aber egal, es wird sich nichts ändern. Wer im Geld badet und für Fehler in Millionenhöhe keine Konsequenzen zu befürchten hat, geht halt nicht sorgsam mit öffentlichen Geldern um. Aber vielleicht ist das unter den gegebenen Umständen auch normal.

Gruß
Markus
 
Mich wundert in Deutschland gar nichts mehr....und angeblich ist das die Elite Deutschlands.... die in der freien Wirtschaft ja soooo viel mehr verdienen würden. Ich lach mich kaputt

Zum weinen....

Gruß
Markus

Nunja, wenn ich an die Bezüge des VW Managements denke, verdient man auch mit Inkompetenz oder willigem Schuh in der Wirtschaft wesentlich mehr.
 
Eigentlich ein Wunder, dass Deutschland im Ausland noch den Ruf einer „führenden Nation“ genießt.

Dabei kriegen wir schon seit Jahren nichts mehr auf die Reihe...

Die deutsche Politik ist deckungsgleich mit dem BER. Bis dort etwas funktioniert, sind die „Standards“ längst überholt.

Aber der „Michel“ ist ja geduldig...
 
....

Aber egal, es wird sich nichts ändern. Wer im Geld badet und für Fehler in Millionenhöhe keine Konsequenzen zu befürchten hat, geht halt nicht sorgsam mit öffentlichen Geldern um. Aber vielleicht ist das unter den gegebenen Umständen auch normal.

Gruß
Markus

Nein, es ist nicht egal.

Ob ich nun in Lohn und Brot in einer Firma sitze, Telefondienst mache oder bei Dir Küchen montiere, man sollte seinem Arbeitgeber loyal gegenüber stehen (wenn ich mich mit der Firmenphilosophie identifiziere)
Auch da hantiert man mit Sachwerten herum, die im Vorfeld erarbeitet wurden.

Ein Politiker (der jeweiligen Regierung) ist nunmal "Angestellter" der Wählerschaft, der eingenommen Steuern verwaltet.

Fehler passieren, stimmt. Aber durch eine laissez faire Grundhaltung "ich mach mal irgendwas, mal gucken, was passiert" ist der Fehler vorprogrammiert, weil man sich mit den möglichen Ausgangsszenarien nicht auseinandersetzt.

Und das ist dann entweder geistige Überforderung oder eben Überheblichkeit "mir kann keiner was"

Nix anderes als ein "Poser - Hirn"
 
Eigentlich ein Wunder, dass Deutschland im Ausland noch den Ruf einer „führenden Nation“ genießt.

Dabei kriegen wir schon seit Jahren nichts mehr auf die Reihe...

Die deutsche Politik ist deckungsgleich mit dem BER. Bis dort etwas funktioniert, sind die „Standards“ längst überholt.

Aber der „Michel“ ist ja geduldig...

Lass mal, es gibt recht ordentliche Damen und Herren der Politik, denen ich aufgrund von Fachkompetenz, ihrer sachlichen Auseinandersetzung und deren Auftreten sehr viel zu traue.
 
Nein, es ist nicht egal.

Ob ich nun in Lohn und Brot in einer Firma sitze, Telefondienst mache oder bei Dir Küchen montiere, man sollte seinem Arbeitgeber loyal gegenüber stehen (wenn ich mich mit der Firmenphilosophie identifiziere)
Auch da hantiert man mit Sachwerten herum, die im Vorfeld erarbeitet wurden.

Ein Politiker (der jeweiligen Regierung) ist nunmal "Angestellter" der Wählerschaft, der eingenommen Steuern verwaltet.

Fehler passieren, stimmt. Aber durch eine laissez faire Grundhaltung "ich mach mal irgendwas, mal gucken, was passiert" ist der Fehler vorprogrammiert, weil man sich mit den möglichen Ausgangsszenarien nicht auseinandersetzt.

Und das ist dann entweder geistige Überforderung oder eben Überheblichkeit "mir kann keiner was"

Nix anderes als ein "Poser - Hirn"
ERGÄNZUNG DAZU ....... der jeweilige Vorgänger hat das ja alles zu verantworten, man habe das ja übernehmen müssen........
 
ERGÄNZUNG DAZU ....... der jeweilige Vorgänger hat das ja alles zu verantworten, man habe das ja übernehmen müssen........

Das ist vorsorgliches Rummgejammere...

Klar, übernimmt man beim Regierungswechsel Murks, sonst wäre es ja kein Regierungswechsel, wenn alles so klasse wäre.

Nur ist Gejammer und Geschrei keine Lösung.
 
Du hast ja mit deinen Argumenten recht.... und egal ist es faktisch nicht....aber....
an meiner Argumentation/ Äußerungen merkt man bestimmt, dass ich keine Hoffnung mehr habe ob einer Änderung.
Ich habe halt keine Hoffnung, dass da wer kommt und offensichtliche Mißstände offensiv bekämpft im Sinne unseres Landes.
Typisches Beispiel: Der Bund der Steuerzahler zählt jedes Jahr Fälle von Millionenverschwendung auf und ich habe das Gefühl, dass es keinen Verantwortlichen interessiert. Es ist ja auch jedes Jahr neues Geld da....

Meine Hoffnung auf Besserung glimmt nur noch ....

Gruß
Markus
 
Lass mal, es gibt recht ordentliche Damen und Herren der Politik, denen ich aufgrund von Fachkompetenz, ihrer sachlichen Auseinandersetzung und deren Auftreten sehr viel zu traue.

Mag sein, dass es einzelne Lichtblicke gibt. Aber die sind sehr oft gefangen in der umfassenden „Dummheit“ ihrer politisch Gleichgesinnten. Ja, ich urteile streng...

Aber ICH habe die Hoffnung aufgegeben...

Und den aktuell gehypten Grünen geht spätestens bei einer „echten, entscheidenden“ Regierungsbeteiligung auf Bundesebene die Luft aus den aufgeblasenen Backen...

Frustriert bin ich. Das gebe ich zu.
 
Du hast ja mit deinen Argumenten recht.... und egal ist es faktisch nicht....aber....
an meiner Argumentation/ Äußerungen merkt man bestimmt, dass ich keine Hoffnung mehr habe ob einer Änderung.
Ich habe halt keine Hoffnung, dass da wer kommt und offensichtliche Mißstände offensiv bekämpft im Sinne unseres Landes.
Typisches Beispiel: Der Bund der Steuerzahler zählt jedes Jahr Fälle von Millionenverschwendung auf und ich habe das Gefühl, dass es keinen Verantwortlichen interessiert. Es ist ja auch jedes Jahr neues Geld da....

Meine Hoffnung auf Besserung glimmt nur noch ....

Gruß
Markus

Markus,

der Bund der Steuerzahler hat die versickert Millionen auch schon vor 40 Jahren aufgezeigt.
Da war an ein "Hurra wir sind wieder eins" nicht einmal zu denken.
Man konnte das nur eben nicht zu jeder Sekunde des Tages lesen... Und wurde mit Informationen "zugeballert".
Das ist eben das digitale Zeitalter, Aktion und Reaktion erfolgt schneller und eben auch der Frust oder Ärger.

Frust und Ärger schürt Angst. Dabei verliert man dann schon mal (ich ja auch) Hoffnung und das lähmt. Man darf sich nur nicht davon einfangen lassen.
 
Als es die Flut der Medien nicht gab, gab es aber die Tageszeitung. Und in der Stand auch vor 30 Jahren schon der Bericht des Steuerzahlerbundes. Und auch zu dieser Zeit habe ich mich gefragt, wie man so viel Geld zum Fenster schmeißen kann....
ich liebe den Film( weiß jetzt nicht mehr wie der heißt),in dem ein Doppelgänger des US Präsidenten plötzlich das sagen hat. Und ganz pragmatisch die Ausgabenseite des Staates auseinanderpflückt. Er strich Ausgaben, die aus seiner Sicht ( die Sicht des Otto Normalverbraucher) nicht sein müssen. Ja, diese Rolle würde mir gefallen. Smile.....

Gruss
Markus
 
Hätt‘ ich mal den o.a. Beitrag besser sein gelassen. Kritik ist ja in Ordnung, aber dieses Gejammere und die Weltuntergangsstimmung wieder... :rolleyes:

Und das vor allem immer wieder in Autoforen. :cautious: Ich könnt‘s ja noch verstehen, so etwas in einem Obdachlosenforum zu lesen (sorry, das war jetzt zynisch). Aber stattdessen jammert der BMW-, Porsche-, Audi-, Mustangfahrer. Während die Kiste neben dem Zweitwagen schön behütet in der heimischen Garage steht. Muss ja richtig schlecht gehen im Leben. :O_oo:

Wenn Steuergelder verschwendet werden, dann ist das Mist, klar. Und falls viele Millionen davon verschwendet werden, dann ist das ein riesengroßer Mist. Man muss aber doch bitte mal verstehen, wie Politik generell funktioniert. Und dann auch vergleichend auf andere Staaten schauen. Damit meine ich, dass zum einen die (meisten) politischen Systeme leider generell insofern fehlerbehaftet sind, als dass sie Leistung zu wenig belohnen. Daher gehen viele fähige Menschen gar nicht erst nicht in die Politik. Und weil umgekehrt Versagen in der Politik zu wenig „bestraft“ wird, trägt das ebenfalls personell entsprechende Früchte.

Das ist in anderen Staaten aber eben zumeist auch nicht besser. Schaut doch bitte mal auf der Landkarte in andere Richtungen: Da gibt es auch reichlich Gelegenheiten zum Aufregen! Diese Relationen sollte man doch nicht übersehen. Warum jammert ein VW-Fahrer, wenn alle um ihn herum auch nur VW fahren? Und manche sogar nur Seat oder gar Skoda?!

Machen wir es doch mal ganz konkret: Wer hier weiter oben oder an anderer Stelle gejammert hat, hier z. B. @tom61 und @Back-to-Z: Lasst euch doch hiermit bitte mal fragen, warum ihr selbst nicht in die Politik geht und es besser macht?!

- Ihr seid der Auffassung, dass ihr es nicht besser könnt? Aber dann meckern über andere, die es auch nicht (viel) besser können?! :thumbsdown:
- Ihr habt keine Lust auf Politik, sondern arbeitet lieber an eurem eigenen Leben, verdient munter Geld und fahrt coole Autos? Aber dann sollen andere für euch den Politik-Drecksjob erledigen?! :thumbsdown:
- Ihr seid zu faul, euch zu engagieren? Dann haltet wenigstens den Rand, wenn andere fleißiger sind als ihr es seid! :thumbsdown:
- Ihr habt aufgegeben? Falsch! Als Staatsbürger ist es eure verdammte Pflicht, euch wenigstens im Rahmen eurer Bürgerpflichten zu engagieren! Studiert ihr wenigstens vor jeder Wahl detailliert die Parteiprogramme? Befasst ihr euch mit den zur Wahl stehenden Politikern? Damit meine ich nicht das Überfliegen von BILD- oder Kronen Zeitung-Artikeln, sondern eine ausführliche und vertiefte Befassung mit den im Internet oder anderswo über diese Menschen verfügbaren seriösen Informationen. Und trefft ihr dann als wirklich aufgeklärte Bürger eure Wahlentscheidung? Oder lasst ihr euch einfach nur beschwatzen und wählt dann irgendeinen rechten Kasper, der genau so jammert wie ihr? Dann bitte auch nicht wundern, wenn‘s dann in der Politik nicht läuft! :thumbsdown:

Und überhaupt: Warum engagiert ihr euch dann nicht wenigstens im Kleinen? Geht mal auf eine Bürgerversammlung? Schreibt mal ein paar Briefe? Nehmt teil an Politiker-Befragungsveranstaltungen? Oder nehmt euer Demonstrationsrecht wahr?
Keine Lust dazu? Dann siehe oben! :thumbsdown:

Genau deshalb, nämlich aufgrund dieser faulen Jammerei, haben viele fähige Menschen ihr politisches Engagement zurückgefahren oder ganz eingestellt. Und jeden Tag werden es davon mehr. Weil die einfach nicht einsehen, warum sie sich den Allerwertesten aufreißen sollen für Bürger, die immer nur schimpfen, jammern und zetern! Warum sich engagieren für Menschen, denen man es eh nicht recht machen kann? Die nie loben, sondern nur meckern? Nö, da nutzt man die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten doch lieber in der freien Wirtschaft und arbeitet an eigenen Wohlstand. Oder verbringt einfach einen gemütlichen Lebensabend. Sollen die Meckerer doch meckern bis sie alt und grau sind!

Ganz ehrlich: Warum seid ihr nicht mal konstruktiver? Auch die Arbeit in der Politik macht viel mehr Spaß, wenn man für gute Leistung auch mal ein Lob bekommt! :thumbsup: Ein Bürgerevent ist viel angenehmer, wenn sich dort engagierte Bürger finden. Und Kritik ist viel hilfreicher, wenn sie sachlich und konstruktiv angebracht wird. :thumbsup:

Oder ihr jammert einfach weiter. Und das so lange, bis ihr nur noch genau die Politik und Politiker habt, die ihr verdient.
 
Als es die Flut der Medien nicht gab, gab es aber die Tageszeitung. Und in der Stand auch vor 30 Jahren schon der Bericht des Steuerzahlerbundes. Und auch zu dieser Zeit habe ich mich gefragt, wie man so viel Geld zum Fenster schmeißen kann....
ich liebe den Film( weiß jetzt nicht mehr wie der heißt),in dem ein Doppelgänger des US Präsidenten plötzlich das sagen hat. Und ganz pragmatisch die Ausgabenseite des Staates auseinanderpflückt. Er strich Ausgaben, die aus seiner Sicht ( die Sicht des Otto Normalverbraucher) nicht sein müssen. Ja, diese Rolle würde mir gefallen. Smile.....

Gruss
Markus

Es gibt natürlich Ausgaben, die nicht wirklich sinnig sind. Es gibt auch Streichungen/Einsparungen die, wenn sie greifen, sich als bekloppt erweisen.
Auch gibt es (für mich) Einnahmen (Steuerbelastungen), die völlig am Binnenmarkt vorbeigedacht sind.

Bekloppt waren im Beispiel Maut, die Ausgaben vorab und das dilettantische Vorgehen (Vorverträge ohne Rücktrittsklausel, wenn es denn so ist) mit einer Chance des Durchsetzen von wenigen Prozent.
Das ärgert mich.

Und: wäre das EuGH der Klage von Österreich NICHT nachgekommen, wäre es keinem aufgefallen (Da ja zukünftige Einnahmen stattgefunden hätten)
 
Hätt‘ ich mal den o.a. Beitrag besser sein gelassen. Kritik ist ja in Ordnung, aber dieses Gejammere und die Weltuntergangsstimmung wieder... :rolleyes:

Und das vor allem immer wieder in Autoforen. :cautious: Ich könnt‘s ja noch verstehen, so etwas in einem Obdachlosenforum zu lesen (sorry, das war jetzt zynisch). Aber stattdessen jammert der BMW-, Porsche-, Audi-, Mustangfahrer. Während die Kiste neben dem Zweitwagen schön behütet in der heimischen Garage steht. Muss ja richtig schlecht gehen im Leben. :O_oo:

Wenn Steuergelder verschwendet werden, dann ist das Mist, klar. Und falls viele Millionen davon verschwendet werden, dann ist das ein riesengroßer Mist. Man muss aber doch bitte mal verstehen, wie Politik generell funktioniert. Und dann auch vergleichend auf andere Staaten schauen. Damit meine ich, dass zum einen die (meisten) politischen Systeme leider generell insofern fehlerbehaftet sind, als dass sie Leistung zu wenig belohnen. Daher gehen viele fähige Menschen gar nicht erst nicht in die Politik. Und weil umgekehrt Versagen in der Politik zu wenig „bestraft“ wird, trägt das ebenfalls personell entsprechende Früchte.

Das ist in anderen Staaten aber eben zumeist auch nicht besser. Schaut doch bitte mal auf der Landkarte in andere Richtungen: Da gibt es auch reichlich Gelegenheiten zum Aufregen! Diese Relationen sollte man doch nicht übersehen. Warum jammert ein VW-Fahrer, wenn alle um ihn herum auch nur VW fahren? Und manche sogar nur Seat oder gar Skoda?!

Machen wir es doch mal ganz konkret: Wer hier weiter oben oder an anderer Stelle gejammert hat, hier z. B. @tom61 und @Back-to-Z: Lasst euch doch hiermit bitte mal fragen, warum ihr selbst nicht in die Politik geht und es besser macht?!

- Ihr seid der Auffassung, dass ihr es nicht besser könnt? Aber dann meckern über andere, die es auch nicht (viel) besser können?! :thumbsdown:
- Ihr habt keine Lust auf Politik, sondern arbeitet lieber an eurem eigenen Leben, verdient munter Geld und fahrt coole Autos? Aber dann sollen andere für euch den Politik-Drecksjob erledigen?! :thumbsdown:
- Ihr seid zu faul, euch zu engagieren? Dann haltet wenigstens den Rand, wenn andere fleißiger sind als ihr es seid! :thumbsdown:
- Ihr habt aufgegeben? Falsch! Als Staatsbürger ist es eure verdammte Pflicht, euch wenigstens im Rahmen eurer Bürgerpflichten zu engagieren! Studiert ihr wenigstens vor jeder Wahl detailliert die Parteiprogramme? Befasst ihr euch mit den zur Wahl stehenden Politikern? Damit meine ich nicht das Überfliegen von BILD- oder Kronen Zeitung-Artikeln, sondern eine ausführliche und vertiefte Befassung mit den im Internet oder anderswo über diese Menschen verfügbaren seriösen Informationen. Und trefft ihr dann als wirklich aufgeklärte Bürger eure Wahlentscheidung? Oder lasst ihr euch einfach nur beschwatzen und wählt dann irgendeinen rechten Kasper, der genau so jammert wie ihr? Dann bitte auch nicht wundern, wenn‘s dann in der Politik nicht läuft! :thumbsdown:

Und überhaupt: Warum engagiert ihr euch dann nicht wenigstens im Kleinen? Geht mal auf eine Bürgerversammlung? Schreibt mal ein paar Briefe? Nehmt teil an Politiker-Befragungsveranstaltungen? Oder nehmt euer Demonstrationsrecht wahr?
Keine Lust dazu? Dann siehe oben! :thumbsdown:

Genau deshalb, nämlich aufgrund dieser faulen Jammerei, haben viele fähige Menschen ihr politisches Engagement zurückgefahren oder ganz eingestellt. Und jeden Tag werden es davon mehr. Weil die einfach nicht einsehen, warum sie sich den Allerwertesten aufreißen sollen für Bürger, die immer nur schimpfen, jammern und zetern! Warum sich engagieren für Menschen, denen man es eh nicht recht machen kann? Die nie loben, sondern nur meckern? Nö, da nutzt man die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten doch lieber in der freien Wirtschaft und arbeitet an eigenen Wohlstand. Oder verbringt einfach einen gemütlichen Lebensabend. Sollen die Meckerer doch meckern bis sie alt und grau sind!

Ganz ehrlich: Warum seid ihr nicht mal konstruktiver? Auch die Arbeit in der Politik macht viel mehr Spaß, wenn man für gute Leistung auch mal ein Lob bekommt! :thumbsup: Ein Bürgerevent ist viel angenehmer, wenn sich dort engagierte Bürger finden. Und Kritik ist viel hilfreicher, wenn sie sachlich und konstruktiv angebracht wird. :thumbsup:

Oder ihr jammert einfach weiter. Und das so lange, bis ihr nur noch genau die Politik und Politiker habt, die ihr verdient.

Exakt! 👍👍👍👍
 
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