Ultra-Langstecke fahren oder nicht?

Ich mache es seit Jahren fast immer so, dass ich direkt aus dem Büro am letzten Arbeitstag losfahre. Je nachdem, wann ich rauskomme und wie fit ich bin, fahre ich dann drei bis sechs Stunden und buche das Hotel (meist ein Ibis oder Ähnliches mit 24h Zugang) während der Fahrt, wenn ich weiß, wie weit ich komme. Dann wird 7h geschlafen, gefrühstückt und in Ruhe losgefahren. Wenn ich nach Südfrankreich oder nach Italien fahre, bin ich spätestens um 18 Uhr da, auch an Samstagen in der Saison.

Das beste daran ist, dass der Urlaub entspannt am ersten Urlaubstag beginnt. Man hat nicht den Stress mit dem Losfahren, ist nicht unter Zeitdruck und vor allem: man wacht bereits in einem anderen Land/in einer anderen Region auf 🙂. Das verlängert den Urlaub gefühlt um einen Tag.

Für die Portugal-Fahrt würde sich das auch anbieten. 400 Km nach der Arbeit, 1100 am nächsten Tag und entspannt 700 am zweiten mit Check-In am späten Nachmittag.
 
Wenn du dem Koks nicht abgeneigt bist würde das wohl klappen, aber ohne Nasenkaffee ala bulgarischer Hermesfahrer halte ich das für nicht machbar das man in einem Stück ankommt.
 
Der Weg ist das Ziel - wie kann man so schöne Strecken einfach nur abhaken wollen, anstelle sie aufzuteilen und zu genießen. Für mich ist die Anreise schon Teil des Urlaubs.
Aber vielleicht lockt ja die Google-Angabe, die ist aber unrealistisch.
Ist ja eine Urlaubsfahrt und kein Road-Race
 
Nun, da mein neues Auto Massagesitze und sämtliche Assistenten haben wird, kann ja auf längeren Reisen nix mehr passieren. Wie praktisch… ;);)
 
…sorry, das ist ein Hinweis, welcher Dir selbst mit etwas Nachdenken als unpassend auffallen müsste. 8-)

Dass eine Strecke von 2.200 km am Stück „runterreißen“ extrem hohes Risiko birgt und mega unvernünftig ist, sollte Fakt sein (und zwar völlig egal, wie jung oder alt, wie erfahren oder nicht, wie fit oder nicht der Fahrer/die Fahrerin ist). Die Aufmerksamkeit und Reaktinsfähigkeit nimmt einfach ab. Punkt. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man solche Strecken schon selbst abgespult und ohne Problem bewältigt hat. Es ist und bleibt unverantwortlich ‼️

…und ja, ich kann mir auch beim verlassen meines Bettes stolpern und den Hals brechen - also ist Dein 3 km Beispiel Polemik pur.&:

Sorry, meine Meinung - und jetzt kannst Du mich gerne rügen, weil ich mich angeblich „im Ton vergriffen“ habe (was aus meiner Sicht nicht der Fall war). 😉
Ich dachte hier wird jetzt so argumentiert. ;)

Wenigstens ist dir die Ironie noch aufgefallen.
 
Ich frage mal, warum fährt man solch eine Strecke für zwei Wochen Urlaub?

Zwei Tage Anreise (immer noch Stress die Strecke an zwei Tagen zu fahren), nochmal zwei Tage Rückreise, dazu Spritkosten, einfach mal mit pauschal € 20,-/100km kalkuliert (außer Du hast einen Firmenwagen mit free refill), Mautkosten,…. Wieso fliegt ihr nicht?
Wir müssen dann von Lissabon oder Porto aus noch 3,5 Std Zug fahren und sitzen dann dort fest, wo wir sind oder einen Mietwagen nehmen (sackteuer)...
Aber die interne Planung läuft gerade sowieso auf etwas anderes hinaus :roflmao:
:x3:
 
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