CityCobra
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Ab wann wird eigentlich von den Energieversorgern Wasserstoff dem Gas beigemischt?
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Dazu müsste es erstmal genügend grünen Wasserstoff geben. Und dann muss man auchAb wann wird eigentlich von den Energieversorgern Wasserstoff dem Gas beigemischt?
Das Schlimme ist, dass unsere Regierung überhaupt nicht kapiert, dass das was sie vorschreiben wollen, meist technischSpätestens im Oktober wird bei vielen Haushalten „der Baum brennen“…
In meiner Nachbarschaft gibt es einige Rentner mit ihren Häusern. Das schaffen die nicht…
Das Schlimme ist, dass unsere Regierung überhaupt nicht kapiert, dass das was sie vorschreiben wollen, meist technisch
gar nicht machbar ist.
Klar kann man Gasheizungen verbieten. Aber wenn man sich so manch Altbauten mit Gas-Etagen-Heizungen ansieht,
wie soll man bitte dort was anderes einbauen? Es gibt sogar noch viele Altbauten in denen in jeder Etage mit
sog. Küchenkesseln welche mit Öl betrieben werden.
Klar könnte man all diese Häuser umrüsten, z. B. auf eine Wärmepumpe oder Biomasse.
Aber das ist gerade in Großstädten oder Innenstädten mehr als unmöglich.
Um eine Wärmepumpe zu realisieren müssten neue, WP-geeignete Heizkörper
eingebaut werden. Von Flächenheizungen will ich erst gar nicht reden.
Dann müssten diese Häuser auch noch besser gedämmt werden.
Geht meist nicht, weil man eine alte Sandsteinfassade, oder Fachwerkfassade
nicht so einfach "einpacken" darf. Da hat der Denkmalschutz was dagegen.
Dazu kommt noch, dass viele Häuser weder über ausreichend Freifläche
verfügen um Ausseneinheiten von Wärmepumpen installieren zu können.
Von Bunkern für Biomasse möchte ich erst gar nicht reden.
Dann kommt jetzt, vor paar Tagen, Herr Habek daher und sagt er
will dass er einen Pflicht-Heizungs-Check einführen will.
Bei aller Liebe, wo lebt dieser Mensch?
Wer soll diese Heizungen checken????
Ich habe hier in meiner Firma ca. 300 Kundendienstverträge für Heizungsanlagen.
Davon haben wir letztes Jahr gerade mal 70% geschafft.
Wenn jetzt die Pflicht kommt, dann drehe ich durch. Werde schlicht mein Telefon
abschalten. Weil ich exakt weiß bei wem die alle anrufen.
Ich muss ein bischen lachen. Magazine wie WISO haben die letzten 10-15 Jahre uns versucht zu erklären dass wir kein Problem haben wenn wir Kraftwerke abschalten, nur noch auf Gas setzen und einfach bissl Eneuerbare ausbauen.Hat jemand am Montag die WISO Reportage gesehen.... Droht uns ein Blackout.... Absolut empfehlenswert und sehr ernüchternd.....![]()
Als Beispiel bei uns : ein Multisplit Inverter mit 5,4 kW Kühlleistung und 7,0 kW Heizleistung hat eine Leistungsaufnahme von 1,32 kW für Kühlen und 1,4 KW für Heizen. Mit einer 10m2 PV Anlage ist der Strom dafür abgedeckt.Gas ist eigentlich der sauberste fossile Brennstoff (Kernenergie mal nicht diskutiert), daher sollten eigentlich vorher Kohle, Schweröl, Leichtöl, Diesel, etc. durch regenerative Energieträger ersetzt werden.
Leider ist Gas aktuell politisch missbraucht, aber ökologisch eigentlich das Beste vom Kohlenstoff. Während in Europa der Diesel gepuscht wurde, haben andere Länder auf LNG gesetzt.
Also eine WP die ein Kohlekraftwerk „benötigt“ ist eigentlich ein Rückschritt zu einer Gastherme.
Die Außengeräte meiner Klimaanlage hört man nur wenn man direkt davor steht.Bleibt nur der Lärm für Außengerät, da bin ich mir noch nicht so sicher.
Bezogen auf Schwefel, Ruß usw. geb ich dir recht. Aber hier wird ja dann gerne argumentiert wie gut die neuen Abgasreinungstechniken sind, was in Prinzip auch richtig ist.Gas ist eigentlich der sauberste fossile Brennstoff (Kernenergie mal nicht diskutiert), daher sollten eigentlich vorher Kohle, Schweröl, Leichtöl, Diesel, etc. durch regenerative Energieträger ersetzt werden.
Leider ist Gas aktuell politisch missbraucht, aber ökologisch eigentlich das Beste vom Kohlenstoff. Während in Europa der Diesel gepuscht wurde, haben andere Länder auf LNG gesetzt.
Also eine WP die ein Kohlekraftwerk „benötigt“ ist eigentlich ein Rückschritt zu einer Gastherme.


Das mag für eine einzelne Berechnung bei den Annahmen stimmen, aber Ziel sollte es sein die Primärenergieversorgung sauberer zu machen, also desto schmutziger das KW, desto schneller außer Betrieb zu nehmen. Und wenn 100.000 Haushalte auf Strom umstellen, bleiben die KohleKW am Netz.Bezogen auf Schwefel, Ruß usw. geb ich dir recht. Aber hier wird ja dann gerne argumentiert wie gut die neuen Abgasreinungstechniken sind, was in Prinzip auch richtig ist.
Also muss der CO2 Vergleich herhalten um deine Aussage zu bestätigen oder zu wiederlegen. Ich konnte mal wieder nicht wiederstehen zu rechnen "sorry".
Annahme: Durchschnittliches EFH, neue Gasbrennwertheizung:
Annahme: Durchschnittliches EFH, neue Wärmepumpe
- Heizenergie/a = 20.000 kWh
- CO2 pro m3 Erdgas = 2,0 kg. Also rund 200g/kWh Gas (eigentlich, Brennwert x Zustandszahl, aber 10kWh/m3 tuts hier)
- Bleibende Abgasverluste = 8%
- --> 216 gCO2 pro kWh = 4,32t CO2/a
- Stromaufnahme Gasbrennwetgerät (typ. EFH Erhebung Heizspiegel) 155kWh/a
- Heizenergie/a = 20.000 kWh
- Förderfähig also COP/JAZ = >4,0
- Stromverbrauch 5.000kWh
Kernfrage: Bei welchem CO2 Fusabdruck des Betriebsstroms ist die neue Gasheizung besser als die neue Wärmepumpe?
... nach ein bißchen Mathematik errechnet sich ein Grenzwert von 891,6 gCO2 oder mehr den eine Kilowattstunde Strom emitieren muss damit die neue Gasheizung umweltfreundlicher als die neue Wärmepumpe ist.
Strom aus reiner Braunkohle hat je nach Quelle hierzulande ca 1.000 gCO2/kWh (Wirkungsgrad Kette, Kraftwerkspark). Strom aus Reiner Steinkohle hat rund 800 kWh. Also hast du zunächst recht wenn man davon ausgehen würde es gäbe nur Braunkohle im Netz.
Viel wichtiger ist die Realität der offizielle Emissionsfaktor lag 2021 lt. Umweltbundesamt bei 411kWh im Mittel.
Nächste Überlegebung
"Aber im Winter scheint ja weniger Sonne, Wind..." da haben wir mehr CO2 im Strom." Richtig, also exemplarisch die Emissionen der Stromerzeugung im Dezember 2021 dargestellt...
Anhang anzeigen 556330
Mit kurzzeitig mal um die 600 g/kWh ist die Wärmepumpe immer noch zu gut, im Vergleich zum oben berechneten Grenzwert bei dem Gas besser wird.
Ok nächste Überlegung:
Aber wenn es kalt ist funktionieren zudem Luftwärmepumpen schlechter (gibt ja auch Erdwärme...) Richtig. Temperatur im Dezember 2021 ca. 2-0 Grad im Schnitt. Laut ein paar exemplarischen Datenblättern bleibt der COP dabei immernoch über drei. Also sagen wir die tatsächliche Arbeitszahl ist 3,0. Heißt der vorher ausgerechnete Grenzwert von 891,6g CO2 für den Strom wird um 33,3% herabgesetzt, sprich 594,34 g/kWh.
Also langer Rede Du musst die aktuelle Stromversorgung sehr deutlich sehr viel schmutziger gestalten, und dabei mit extrem hohen Braunkohleanteil, dass du überhaupt mal zeitenweise in den Bereich kommst wo eine Wärmepumpe im 1:1 Vergleich tatsächlich ein Rückschritt wäre. In der mittleren Jahresbetrachtung fast unmöglich.
(sorry das mich solche Thesen immer Triggern was vorzurechnen, ich mach das weil es mich interessiert und vielleicht findet ja jemand auch einen Denkfehler...!)


Ich kann kein Gas liefern und Hamburgs Grüne werden ein neues Gaskraftwerk bauen, also ein Kraftwerk, das Gas verbraucht und CO2 ausstößtKannst mein Versorger werden.
Ich bin ein Gas-Abhängiger…

Von allen fossilen Kraftwerken verursacht Strom aus einem neuen GuD Kraftwerk am wenigsten spezifischen CO2 Ausstoß, pro kWh Strom 447g bei einem Wirkungsgrad 55%. Bezogen auf Wärme, mit zusätzlicher Nutzung der Wärme (wie es in Hamburg natürlich angedacht ist) und Verstromung in Wärmepumpen landest du überschlagen bei 230% Wirkungsgrad...Ich kann kein Gas liefern und Hamburgs Grüne werden ein neues Gaskraftwerk bauen, also ein Kraftwerk, das Gas verbraucht und CO2 ausstößt![]()
MMn geht das nur Hand in Hand. Anders gibt es weder Akzeptanz noch Bewusstsein.Das mag für eine einzelne Berechnung bei den Annahmen stimmen, aber Ziel sollte es sein die Primärenergieversorgung sauberer zu machen, also desto schmutziger das KW, desto schneller außer Betrieb zu nehmen. Und wenn 100.000 Haushalte auf Strom umstellen, bleiben die KohleKW am Netz.
MM ist zuerst die Primärversorgung sicherzustellen, dann diese ökologisch zu verbessern und dann die Verbraucher umstellen. Was bringen BEVs, oder WPs, wenn tausende Tonnen Braunkohle oder gar Schweröl verheizt werden.
Das ist ein Irrtum, Gesamtheitliche Effizenz und ersetzten von Primärenergieträgern wo sie ineffizient eingesetzt werden bringt im Endeffekt mehr (verstärkt durch obigen Zusammenhang), auch mir dem bestehenden Kraftwerkspark. Würdest du den gesamten Primärenergiebedarf von Erdöl, Gas, usw. verstromen und überall da die Effizenz signifikant verbessern wo möglich hast du insgesamt am meisten gewonnen, und sogar noch Gas und Öl über. Und ja das ist natürlich nur blanke Theorie und nicht umsetzbar, schon strukturell nicht, Geschweige vom Invest zu Lasten der Anwender. Aber bilanziell, das ist unumstritten, hat die Wärmewende den viel größeren Hebel als das ein oder andere Kohlekraftwerk still zu legen, erstrecht wenn das Kraftwerk ohnehin Nutzwärme auskoppelt.Ein altes Kraftwerk weniger bringt viel mehr als ein paar saubere Einfamilienhäuser mit WP statt Gastherme. Die großen CO2, NOX Verursacher müssen zuerst betrachtet werden.
Das sagte ich ja die Primärenergie ist der Hebel. Kraft Wärme Kopplung ist sowieso ein alte Voraussetzung.Von allen fossilen Kraftwerken verursacht Strom aus einem neuen GuD Kraftwerk am wenigsten spezifischen CO2 Ausstoß, pro kWh Strom 447g bei einem Wirkungsgrad 55%. Bezogen auf Wärme, mit zusätzlicher Nutzung der Wärme (wie es in Hamburg natürlich angedacht ist) und Verstromung in Wärmepumpen landest du überschlagen bei 230% Wirkungsgrad...
Möchte mir aber jetzt nicht anmaßen über Sinn und Unsinn im Gesamtkontext zu urteilen. Immerhin wird das "alte" Kohlekraftwerke auf Verstromung überschüssigen Windstrom umgebaut, bei euch in der Gegend macht das Durchaus Sinn. Um mal auf die Meinige Regierung zu schimpfen, Windräder und Tassen sind ja auch böse. Dann schaut ihr mal lieber wie Ihr euren Strom da oben möglichst effizient einsetzt bevor ihr was abregelt...und wir Bayern können ruhig mal nen Denkzettel vertragen.
MMn geht das nur Hand in Hand. Anders gibt es weder Akzeptanz noch Bewusstsein.
Du denkst besonders dann über ne (Brauchwasser-) Wärmepumpe, Klimaanlage(als Heizung) ein E-Auto usw. nach wenn du in die Eigenstromerzeugung gehst und genauso anders rum.
Das ist ein Irrtum, Gesamtheitliche Effizenz und ersetzten von Primärenergieträgern wo sie ineffizient eingesetzt werden bringt im Endeffekt mehr (verstärkt durch obigen Zusammenhang), auch mir dem bestehenden Kraftwerkspark. Würdest du den gesamten Primärenergiebedarf von Erdöl, Gas, usw. verstromen und überall da die Effizenz signifikant verbessern wo möglich hast du insgesamt am meisten gewonnen, und sogar noch Gas und Öl über. Und ja das ist natürlich nur blanke Theorie und nicht umsetzbar, schon strukturell nicht, Geschweige vom Invest zu Lasten der Anwender. Aber bilanziell, das ist unumstritten, hat die Wärmewende den viel größeren Hebel als das ein oder andere Kohlekraftwerk still zu legen, erstrecht wenn das Kraftwerk ohnehin Nutzwärme auskoppeltWas ich meine, ist, dass Praktisch bringt die Stilllegung eines Kohlekraftwerks halt sofort einen enorme CO2 Reduktion
Und was ich meine (sorry, so hatte ich dich verstanden) dem Verbraucher zu suggerieren es wäre besser so lange bei der ineffizienten Technologie bleiben zu müssen, bis zu dem Zeitpunkt wo der Strom für die Alternative komplett grün ist macht weder Für die Umwelt Sinn, noch funktioniert das. Weil beides nur zusammen wachsen wird.Das sagte ich ja die Primärenergie ist der Hebel. Kraft Wärme Kopplung ist sowieso ein alte Voraussetzung.
Was ich meine ist, dass die Stilllegung eines fossilen KW sofort enorme Wirkung hat. Die Umstellung der Verbraucher dauert Jahrzehnte.
Wenn dieses fossile Gaskraftwerk dann fertiggestellt ist, wird man sich erinnern, dass man zu diesem Zeitpunkt ja CO2-Neutral sein will und wird dann wohl auch dieses Kraftwerk direkt wieder abreißen? Genauso wie das modernste Kohlekraftwerk Europas Moorburg nach 6 Jahren Betriebszeit. Da spielt dann der spezifische CO2 Ausstoß sicherlich keine Rolle mehr.Von allen fossilen Kraftwerken verursacht Strom aus einem neuen GuD Kraftwerk am wenigsten spezifischen CO2 Ausstoß, pro kWh Strom 447g bei einem Wirkungsgrad 55%. Bezogen auf Wärme, mit zusätzlicher Nutzung der Wärme (wie es in Hamburg natürlich angedacht ist) und Verstromung in Wärmepumpen landest du überschlagen bei 230% Wirkungsgrad...
Ja ich hab mitbekommen das dich das sehr triggert und kenn die Umstände nur aus der Ferne und auch nur aus Sicht der Energietechnik, weniger aus politischer, wie gesagt will ich da auch nicht urteilen. Es wird immer mehr mit rein spielen. Das man rückwirkend sagen könnte es war unsinnig - wer auch immer das entschieden hat - "das modernste Stein(!)kohlekraftwerk Europas" überhaupt zu bauen bei den damals schon zu erwartenden Gestehungspreisen ist auch ein Resumé. Das heute Gas unerwartet so viel teurer und "wertvoller" geworden ist, dass die technisch deutlich sinnvollere Alternative auch kritisch zu bewerten ist ein anderes Resumé.Wenn dieses fossile Gaskraftwerk dann fertiggestellt ist, wird man sich erinnern, dass man zu diesem Zeitpunkt ja CO2-Neutral sein will und wird dann wohl auch dieses Kraftwerk direkt wieder abreißen? Genauso wie das modernste Kohlekraftwerk Europas Moorburg nach 6 Jahren Betriebszeit. Da spielt dann der spezifische CO2 Ausstoß sicherlich keine Rolle mehr.
Übrigens das Kohlekraftwerk Moorburg wurde von unseren Grünen Volksvertretern genehmigt, dann von Vattenfall gebaut und anschließend boykottiert indem man die Fernwärmeleitung nicht genehmigte. Dafür wurde dann allerdings die Betriebsgenehmigung der gut 50 Jahre (!) alten Kohle-Dreckschleuder in Wedel mit dem Fernwärmeanschluß um Jahre verlängert. Übrigens die Dreckschleuder in Wedel läuft immer noch lustig vor sich hin und soll jetzt auch noch modernisiert werden. Gab es da nicht ein modernes Kohlekraftwerlk in Moorburg, hätte sich unser Rot/Grüner Senat besser fragen sollen.
Das zukünftig alles besser werden soll und tolle Dinge geplant sind, steht auf einem anderen Blatt.
Nur die Reihenfolge der Umsetzung ist, wie bei unseren Grünen nicht unüblich, einfach chaotisch sowie im höchsten Maße umweltschädlich und kostet uns, die das Land mit Steuern am Leben halten, zusätzliche Milliarden.