An die Musikfreunde (spez. Gitarrenspieler)

In welche Musikrichtrichtung soll es denn gehen? Die Epiphone Ultra-339 sieht mir nicht nach Speedmetal aus;-) Welchen Sound möchtest Du denn ungefähr haben (Lieblingsbands)? Wie würdest Du üben wollen/können - eher mit Kopfhörer, vorwiegend leise oder kannst Du laut aufdrehen?

Den Ansatz, gebrauchtes Equipment zu besorgen, würde ich voll und ganz unterstützen! Es verhält sich aber auch hier so wie mit dem Werkzeug am Auto: es macht keinen Spaß, wenn man schlechtes Zeug kauft. Wo würde denn Dein oberes Limit für Gitarre und Verstärker ungefähr liegen?
 
@Kuh-P

Ich kann ab und an auch laut aufdrehen, aber im Normalfall will ich die Familie vor meinem Nichtkönnen bewahren (die mich ihrerseits aber mit dem Klavierspiel "beglückt"). Also bei Lautstärke zum Üben würde ich antworten "alles drei" :) :-) auch wenn wenig hilfreich. Vorwiegend rock, aber erstmal wieder hineinfinden ins Gitarrespiel, Akkorde üben, Griffhaltung, für eine Musikrichtung ist es da zu früh. Jedenfalls nicht mehr die ollen Kinderliedchen wie 1980-1985 :D Spaß soll es machen. Rock querbeet (um hier jetzt keine Lieblingsband Debatte loszutreten, obwohl, könnten wir auch). Ich muss eine zweite Musikrichtung angeben? Ok, Latin. Würde auch rap, hiphop sagen, aber da spielt die Gitarre weniger die Rolle. Ich höre eine Menge Rockmusik auch in Piano Versionen oder covers, meist aber nicht immer von weiblichen Stimmen gesungen. Und natürlich schon die Klassiker im Original. Abgerundet wird mit einer kräftigen Prise country ;)

Die Gitarren die ich mir bisher angesehen habe kosten so 600,- max., manche auch deutlich weniger. Als Verstärker zum Üben habe ich an etwas gedacht, das sich auch mit dem PC verbinden ließe wie zB einen positive grid spark mini (kostet um 200,-) oder einen Joyo DC-15s der aber nicht so einfach zu bekommen ist. Beim großen Thom*** Musikversand gibt es ihn zZt gerade wieder. Dass die "Verstärker" einen Akku mitbringen wäre sinnvoll, wenn ich auf Suche nach einer gebrauchten Gitarre bin, oder, da hat meine seine eigene Referenz zum Antesten gleich mit dabei, oder nicht? Wenn man noch paar Kabel, einen Koffer oder Ständer und einen online Kurs mit kalkuliert, wird es sich auf einen runden Tausender summieren. Zumindest rechne ich grob damit. Wobei zum "Wiedereinstieg" wohl auch ein Anfängerset um 1/3 davon reicht, aber ein wertigeres Gerät kann man später beim Aufrüsten auch wieder verkaufen, den Ramsch eher weniger.

Freuen würde ich mich über Empfehlungen auf Basis Eurer Eigenerfahrungen, die über meine eigenen ersten Ideen hinaus gehen.

Edit: Ich habe hier einen Marshall Acton II rumstehen, als Brüllwürfel am PC, aber der ist wohl ungeeignet (nur 3,5mm Klinke) und hat auch keine Modulation und keinen Akku.

Edit II: Wie wäre denn so etwas für den Einstieg, wenn ich schon PC connectivity haben will?

 
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Den Ansatz, gebrauchtes Equipment zu besorgen, würde ich voll und ganz unterstützen! Es verhält sich aber auch hier so wie mit dem Werkzeug am Auto: es macht keinen Spaß, wenn man schlechtes Zeug kauft.

Hmm, den Satz habe ich jetzt ein paar Mal gelesen. Gut getan hat er mir (nicht?) - stimmt schon, so eine ältere, gebrauchte Gitarre von Privat, dazu noch mit einer Menge elektronischer Funktionen, das ist schon die Katze im Sack. Halbe Sachen, das lassen wir lieber die Anderen machen. 3 Jahre Garantie, 30 Tage Rückgabe, und dann noch das hier! 8-) Scheiße Mann, bestellt:






Liegt inklusive Verstärker zum üben und Kabel (beides hätte man einsparen können auf Grund der PC connectivity) noch deutlich unter dem oben genannten Budget, gigbag schon inklusive. Mal sehen ob sich die Software, die das Ding steuert, nach einer Woche selbst zerschossen hat :D Werde berichten...
 
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Sorry, ich komme da nicht mehr ganz mit 😄 Hast Du dieses merkwürdige Mooers-Ding gerade bestellt?

Spulen wir mal ganz zurück:
Die Aussage mit dem gebrauchten Equipment war so gemeint, dass ich es für den Anfang als die beste Möglichkeit erachte, risikoarm an bestmögliches Equipment zu gelangen. Du zahlst nämlich nur den üblichen Marktpreis und nicht das, was der Händler haben möchte. Meist bekommst Du noch gute Tipps vom Verkäufer obendrauf. Wenn Du die Lust verlierst, kannst Du das Zeug ggf. ohne Verlust wieder verkaufen (bei Neuware nicht).

Vielleicht bin ich schon zu alt, aber 'ne E-Gitarre benötigt für mich keinen einzigen Prozessor oder irgendeinen sonstigen Elektronikkram, der über die Pickups, ein paar Potis und 'ne Klinkenbuchse hinausgeht. Die Gitarre und die Pickups machen den Sound. Da kommt ein Klinkenstecker rein und das andere Ende in den Verstärker oder was auch immer, dort (!) wird der Sound modifiziert und verstärkt: das kann ein Komboamp, ein 19"-Rack mit diversen Komponenten, ein Röhrentopteil oder nur der PC sein - was auch immer - es gibt heute so viele Möglichkeiten. Es kommt auch immer auf den eigenen Anspruch an. Ich bin allerdings der Ansicht, dass man gerade in der Anfangszeit einen Sound braucht, der einen motiviert und nichts, was in Richtung Telefonhörer geht.

Deswegen ist die erste Frage, welchen Stil Du beabsichtigst spielen zu wollen. Das kann auch 'ne grobe Richtung sein. Jede Gitarre klingt anders und es gibt unterschiedliche Gitarrenarten. Aber das Passende für Dich zu finden, müsste man schon so ungefähr wissen, in welche Richtung es geht. Geht es um Queen, Motörhead, Beatles, Doors - alles irgendwie Rock, aber auch komplett verschiedene Sounds.

Der erste Step wäre, die passende Gitarre für Deinen Sound und Deine mögliche Spielweise zu finden. Das ist die Grundlage und danach geht es erst an die Wahl des Verstärkers.


Beim Verstärker gibt es mittlerweile diverse Möglichkeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass sich für Dich ein gebrauchter Kemper anbieten könnte. Das Teil kannst Du an eine Box anschließen oder nur an den Rechner, außerdem kannst Du Dir fertige Sounds in das Gerät laden, was immer Du benötigst.
Dazu eine gebrauchte Gitarre, die zu Dir passt, eventuell eine kleine Box und Du könntest damit alles machen. Das könnte vom Budget noch ganz knapp passen und würde alles abdecken.
 
Ich bin aus dem aktiven Gitarrenspiel weitgehend raus, daher kann ich nicht allzu viel beitragen und sehe das Thema auch gerade erst.

Zur Gitarre selbst hätte ich zunächst gefragt, warum überhaupt ein Halb-Resonanz-Gehäuse? Ich habe mir vor langer Zeit auch eine Halbresonanz zugelegt. Das würde ich aber nicht noch einmal tun. Ohne Verstärker ist sie sehr leise (selbst zum Allein-Mitsingen zu wenig) und bringt insbesondere die tieferen Töne fast gar nicht, und mit Verstärker hat sie keinen Vorteil gegenüber einer "Brett-Gitarre", also einer reinen E-Gitarre ohne Resonanzkörper.

Und um wieder einzusteigen, scheint mir auch ein Exemplar mit drei Tonabnehmern deutlich "über den Durst" zu sein. Aber das schadet natürlich auch nicht.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Freude am Musizieren.
 
@Elias @Kuh-P

Vorab erstmal danke für Euren Input, Hilfestellungen und Anregungen.

Was den Wiedereinstieg an der Gitarre so herausfordernd macht, ist einfach die schiere Anzahl an Möglichkeiten. Neu, gebraucht, schlichte E-Gitarre oder halboffen, klassisch am Verstärker oder modern am PC, usw usf, von der Musikrichtung reden wir noch nicht einmal. Oder vom Budget (ist eher Nebensache).

Ich bin beruflich gezwungen, ununterbrochen und raschest die (richtigen) Entscheidungen zu treffen und habe hier auch bisher nicht allzu viel Zeit mitgebracht oder investiert, was die Instrumentenaus wahl betrifft. Da standen 2 Überlegungen dahinter, erstens, dass mir das Hin- und Her (um nicht auf Wienerisch "Umanondascheissn" zu tippen) mit den privaten Gitarrenverkäufern nach einer Woche zuwider war. Da war ein Instrument dabei, für das ich mich gerne entscheiden hätte, und dann ist der Verkäufer weder in der Lage, Fotos zu schicken, noch dass er ein Probespielen anbietet, und will sich nur am Parkplatz treffen. Ok soll sein, ich will auch nicht jeden in der Wohnung haben, aber dann treffe ich mich wenigstens im Musikgeschäft und schließe die Gitarre 3 Minuten an einen Verstärker an, um zu zeigen, dass sie wenigstens grundlegend tut. Wenn der potentielle Käufer dann danach fragt, wie man das denn Testen kann, so besitzt der Verkäufer einfach keinen Verstärker (ja eh, wenn man 3 Gitarren im Netz inseriert). Zweitens, ich gehe quasi bewusst davon aus, dass die erste ausgesuchte E-Gitarre ohnehin nicht die Richtige sein kann. Dazu habe ich viel zu wenig Ahnung, sowohl vom Instrument als auch wohin ich damit will. Warum also sich wochenlang das Hirn zermartern, was "richtig" ist. @Kuh-P hat schon ganz recht, wenn er oben schreibt, man will sparsam sein und kauft gebraucht, nur um dann mit einem untauglichen Werkzeug dazustehen. Es genügt wenn mir sowas mit einem Zetti Felgensatz passiert ;)

Also habe ich unter dem eigentlich geplanten Budget nun eine Variante mit Neuware gewählt, die mir jede Menge Raum zum experimentieren geben wird. Es soll ja Spass machen, und wenn es das wider Erwarten nicht tut, dann sende ich es halt retour.

Aus den diversen Videos und Test ergibt sich zudem, dass die Mooers neben der modernen Elektronik auch ein brauchbares Instrument ist (zumindest wenn man damit nicht in ein Studio oder auf die Bühne muss). Ich habe nicht eine Gitarrentype ausgewählt, sondern ein Dutzend die hier vorgesampelt sind, und nicht einen Verstärker, sondern Dutzende deren Klang man über die Software darstellen kann. Kein Purismus zugegeben, aber schauen wir mal, ob das den Spaß hemmt.

Wir sind wahrscheinlich alle ungefähr derselbe Jahrgang (oder ich bin älter :p :P) und mir ist ein tablet generell suspekt. Ein Computer in einer Gitarre auch. Andererseits baue ich die Spiele-PCs der Kinder selbst. Es ist so auch eine kleine Chance, mehrere Hobbies und Welten vielleicht miteinander zu verbinden. Ist das sinnvoll? Keine Ahnung, für einen Berufsmusiker vielleicht nicht, für mich und die Familie vielleicht schon. Wenigstens falle ich nicht in Ohnmacht, wenn der Bub mal mit der E-Gitarre rumrocken will und sie ihm dabei auskommt.

Das Ding kommt mit 3 Jahren Garantie und wenn es so lange hält ist das ok für mich. Bis dahin wird sich gezeigt haben, ob ich ernsthaft(er) beim Gitarrespiel bleiben mag, dann wird es uU später einmal ein "besseres" Instrument geben. Auf Grund bluetooth bräuchte ich nicht mal ein Kabel oder einen tragbaren Verstärker zum Üben (Kopfhöher oder PC oder die Stereoanlage im Auto würden reichen) habe aber beides trotzdem bestellt. Für den Fall, dass ich mal ohne die Elektronik straight spielen will. Könnte ja sein :D

Ja, man kann es umweltfreundlicher angehen, aber mein Zetti frisst auch über 11 Liter Superbenzin je 100km. Dafür fliege ich nie, und verhalte mich auch sonst umweltbewusst (Mülltrennung und Co), das gleicht sich alles wieder aus. Außerdem hey, was soll das Thema hier überhaupt, zu der Zeit als ich geboren wurde haben die Gitarristen bestenfalls fest rumgekifft (heute auch noch?) statt die Umwelt zu schonen /duckundweg. Späßle!

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Freude am Musizieren.
Danke, das ist unterm dem Strich das Wichtigste - allein wie meine Frau sich schon freut, dass ich vom PC ein bisserl mehr wegkommen werde (abwarten!).

Wenn Du die Lust verlierst, kannst Du das Zeug ggf. ohne Verlust wieder verkaufen (bei Neuware nicht).
Ja das unterschreibe ich so, auf den Wiederverkaufswert hab ich hier nicht geachtet. Hätte ich beim Gebrauchtkauf eine Leiche erwischt, hätte mir das aber auch passieren können, und dass die Modeling-Gitarre nach 3 Jahren entsorgt werden muss, heißt es ja noch lange nicht.

Schaut mal hinein in die verlinkten Videos, sieht es danach aus, als ob man nicht auch ernsthaft drauf spielen könnte, selbst wenn man die Elektronik bewusst ignoriert?
 
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Was den Wiedereinstieg an der Gitarre so herausfordernd macht, ist einfach die schiere Anzahl an Möglichkeiten. Neu, gebraucht, schlichte E-Gitarre oder halboffen, klassisch am Verstärker oder modern am PC, usw usf, von der Musikrichtung reden wir noch nicht einmal. Oder vom Budget (ist eher Nebensache).

Da hast Du absolut recht, deswegen wollte ich gerade die Musikrichtung aus Dir herauskitzeln. Dann hätte man die Gitarrenauswahl schon gehörig eingrenzen können. Es hat einen Grund, warum Du bestimmte Gitarren aus dem Metalbereich sehr selten in einer Bluesband sehen wirst. Jede Gitarre hat von sich aus einen gewissen Charakter - das hört man schon, wenn man sie nur trocken anspielt. Ganz wichtig ist bei der Auswahl aber auch, dass sie zu Dir passt und das merkst Du erst, wenn Du sie in der Hand hast und im Sitzen und im Stehen spielst. Mensur, Halsdicke/-rundung, Form, Jumbo(bünde), Saitenlage, fester Steg oder Tremolo, Sustain, Pickupart usw usw –
Ich hätte Dir eventuell empfohlen in einen großen Gitarrenladen zu gehen und Dir einen bestimmten Gitarrentyp näher anzusehen, um dann einfach alle Gitarren, Die Dir zusagen anzufassen, zu testen und zu spielen. Du kaufst ja keine Maschine, aus der am Ende fertiggebackene Brötchen herauskommen, sondern ein Instrument;-) So habe ich damals meine Maxxas MX2 gefunden. Die Farbe war echt übel (hellblau metallic), aber das war mir egal, die passte einfach von der Form und vom Spielgefühl. Ich habe sie vor ca. 35 Jahren zufällig in einem kleinen Gitarrenladen in Hamburg gefunden und hatte keine Ahnung, was ich da in der Hand hatte. Bei Kleinanzeigen ist übrigens gerade eine Maxxas MX3 - findet man heute nicht mehr so oft.
Übrigens: Thomann hat auch einen ganz netten Gitarren-Ratgeber.

Beim Privatkauf würde ich auch niemals auf dem Parkplatz kaufen. Immer vor Ort testen und selbst anspielen. Als Anfänger kann man sich auch gerne mal etwas vorspielen lassen, dann weiß man, was theoretisch möglich ist.

Wie Du meinen Posts entnehmen konntest, bin ich noch ein bisschen mehr oldschool unterwegs. Ich würde die Komponenten, die den Sound machen immer vom Instrument abkoppeln, so dass man möglichst flexibel bleibt. Ich war früher aber auch schon der Typ 'Hifi Einzelbausteine' und bloß keine Kompaktanlage. Meine Gitarre ist analog und mein Sound kommt aus den Röhren - ich überlege aber, ob ich nicht doch mal einen Profiler-Amp anschaffen sollte. Mein ganzes Geraffel ist nämlich recht schwer und braucht auch gerne etwas Lautstärke.

Vielleicht hast Du mit der Mooer genau das gefunden, wonach Du gesucht hast. :t Wenn nicht, würde ich Dir die Vorgehensweise mit dem Gitarrenladen (s.o.) nahelegen. Du musst ja nicht gleich etwas kaufen, aber wenn, dann stellen sie Dir die Gitarre auch gleich vernünftig und spielbar auf die verwendete Saitenstärken ein. Ich bin mir nicht sicher, ob die Musikalienverschicker das immer von Hause aus machen…
Dazu wäre dann der Kemper Profiler eventuell etwas für Dich - den gibt es in verschiedenen Ausführungen.
Lass mal von Dir hören, wenn Du Deine neue Mooer angetestet hast.
 
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Zur allgemeinen Belustigung sind hier noch zwei Bilder. Das Bild mit der Gitarre zeigt mein eigenes Rack, das man alleine nicht mehr tragen kann, da hier noch die gute alte Röhrentechnik zum Einsatz kommt:
  1. Mesa Boogie Triaxis (Röhrenvorstufe)
  2. tc electronic G-Major (Effekte)
  3. Jim Dunlop DCR-2SR Cry Baby (Wahwah)
  4. Peavy Classic 60/60 (Röhrenendstufe)

Das Rack auf der Bühne habe ich am Wochenende aufgenommen, weil ich wissen wollte, woher der geniale Gitarrist den Sound holt. Alles kleiner und kompakter, flexibler, moderner aber auch digitaler. Es klang aber wirklich nicht schlecht…
  1. Kemper Profiling Amp
  2. t.c.electronic G-System
  3. AVIOM A-16R Mixer für InEar-Monitors
  4. SHURE InEar PSM900 Transmitter P9T
 

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Ich hätte Dir eventuell empfohlen in einen großen Gitarrenladen zu gehen und Dir einen bestimmten Gitarrentyp näher anzusehen, um dann einfach alle Gitarren, Die Dir zusagen anzufassen, zu testen und zu spielen
Das wäre wohl die Idealvorstellung, ja. Lass mich mal auf der nun als "Testgerät" angeschafften E-Gitarre die ersten Schritte machen, hoffentlich geht es schneller voran als "befürchtet". Sobald ich dann mal 1-2 einfache Songs zusammenkriege, werde ich den Besuch im Gitarrenladen nachholen, damit ich mich dort nicht genieren muss. Wenn dann eine dabei ist, mit der ich gleich auf Du-und-Du bin, das wäre schon was :inlove:

Als Anfänger kann man sich auch gerne mal etwas vorspielen lassen
Jau, habe ich auch so angefragt bei der einen oder anderen privat im Netz angebotenen Klampfe.

bin ich noch ein bisschen mehr oldschool unterwegs

Meine Gitarre ist analog und mein Sound kommt aus den Röhren
Wir sind uns da ähnlich. Ich mag Youngtimer cars. Ich kann keine E-Autos ab, und mag auch keine smartphones und tablets (hänge beruflich viele viele Stunden täglich am Telefon). Meine Uhr ist genauso analog, wie meine große Teile meiner HiFi (hab erst kürzlich den Plattenspieler wieder entdeckt). Bin ein typisches Kind der 70er, also für die heutige Jugend bald ein alter Knacker, und vermute einmal Du wirst nicht so viel jünger sein.

Zugleich will ich aber offen für das Neue sein, es kann nicht sein, dass mich mein teenager hier abhängt mit seiner Kenntnis vom iPad. Ich habe gar keines, will aber wenigstens seines mal "einsehen" können. Mein größter Fehler war, weil ich ein "kleines" smartphone mit 1-Hand Bedienung brauchte, von Android auf Apple umzusteigen. Am Ende habe ich einen neuen Firmenwagen gebraucht, weil der Landrover mit dem iPhone kaum konnte und ich selbst hasse es auch :D

Vielleicht hast Du mit der Mooer genau das gefunden, wonach Du gesucht hast. :t
Schau mer mal, ich gehe Ergebnisoffen hinein und werde sicher sehr locker sein, weil wenn da 12 oder wieviele es sind Gitarren darin versampelt sind, dann kann es nicht ganz die falsche Wahl sein. Wird schon was dabei sein, was mich anspricht. Und irgendwo macht man mit einer "analogen" E-Gitarre da dasselbe, wenn man sich auf einen Modeling amp einlässt (d.h. wenn mein Verständnis ausreicht was da abläuft). Die hat den modeling amp halt schon eingebaut, quasi. Mal sehen ob ich den Joyo dann zurück schicken werde, weil ich den gar nicht brauche...

mit dem Gitarrenladen (s.o.) nahelegen. Du musst ja nicht gleich etwas kaufen, aber wenn, dann stellen sie Dir die Gitarre auch gleich vernünftig und spielbar auf die verwendete Saitenstärken ein. Ich bin mir nicht sicher, ob die Musikalienverschicker das immer von Hause aus machen…
Weiter oben im Beitrag ist so ein Video das vor Jahren verlinkt wurde, wo ein Pro die schlechteste verfügbare Gitarre kauft und dann herrichten lässt. Im Netz bin ich auch über das eine oder andere Video gestolpert, wo darauf hingewiesen wird, in welchem traurigen Zustand die E-Gitarren oft ausgeliefert werden. Das werde ich ohne Erfahrung nicht beurteilen können. Da wäre ein brauchbares Musikgeschäft im Raum Wien oder Umgebung ein wertvoller Tipp, wo man Dinge wie Seitenabstand zum Griffbrett etc. einstellen lassen kann. Hoffentlich treibe ich dazu mal einen Hinweis auf, selbst war ich jahrzehntelang (ausgenommen Klavierläden wegen des Hobbies meiner Frau) in keinem Musikgeschäft mehr. HiFi Laden zählt ja wohl nicht :D

Lass mal von Dir hören, wenn Du Deine neue Mooer angetestet hast.
Werde ich machen, ist allemal spannend, und mal sehen ob ich irgendwas finde, was nach "schlechtem setup" aussieht. Erstmal muss die hier einwandfrei und fabriksneu ankommen, Versand von Musikinstrumenten ist so eine Sache - laut dem einen oder anderen "unboxing" Video kommt die im dicken Karton, und im Karton ist nochmal das gigbag, da ist sie dann drinne. Ob das als Schutz ausreicht wenn man vom LKW geworfen wird?

Was ich wohl noch brauche, wird ein Satz Plektren sein mit Schwerpunkt "rock", da werde ich mir was gemischtes holen mit mehrern Stärken oder Spitzenformen, weil ich noch nicht weiß, was mir zusagen wird. Ein Schultergurt ist leider nicht im Lieferumfang, da fahre ich demnächst in einen Laden und schaue mir die mal vor Ort an. Sollte schwarz-braun sein, mit ein wenig gold oder auch ohne, um zur Gitarre zu passen.
 
Jetzt gehts los, jetzt gehts los :D :cautious: Das "kabellose Instrumentenkabel" und die gigbag waren im Lieferumfang enthalten. Software gratis aus dem iOS appstore ist inkludiert.

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Grundausstattung wie nachstehend, Anregungen und Kritik werden gerne genommen :) :-)

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Falls mal kein iPad oder Kopfhöhrer zur Hand sein sollte, gibts noch einen kleinen practice amp, der vorerst auch als Musikbrüllwürfel am PC (kabellos mit Akku) gute Dienste leistet - footswitch und alle Kabel waren im Lieferumfang dabei

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MIr scheint, das wird schon!

Mal eine Frage im eigenen Interesse: Du hast da ein Bild vom Anschlusskabel Klinke, und zwar mit dem Neutrik Silent Plug (rote Farbe am Gehäuse) am Instrumenten-Ende. Hast Du den schon mal probiert?
Hintergrund: Ich möchte mir so ein Teil für meinen Bass anschaffen. Allerdings schreibt Neutrik: "Bitte beachten Sie, dass das Signal bei aktiven E-Bässen mit Tip-Ring-Sleeve Abgriff zur Aktivierung der Stromversorgung nicht stumm geschaltet wird."
Falls Du den schon probiert hast: Gibt es dabei irgendwelche Probleme? Und außerdem: Schaltet Deine Gitarre die Stromversorgung (d. h. die Batterie) über den mittleren Ring der Klinkenbuchse?
Wenn das nicht bekannt ist, ist es auch gut. Der Stecker kostet nicht die Welt. Und im Zweifel werde ich es einfach ausprobieren.
 
Ohne das ich das jetzt alles gelesen habe. Hatte mal eine Gibson LesPaul gebraucht gekauft und die war in Ordnung. Hatte zig Gitarren und bin dann auf Bass umgestiegen. Aber leider brachte das mir nicht mehr Talent. Was du bis jetzt gekauft hast sieht doch gut aus für den Anfang :t
 
Schaltet Deine Gitarre die Stromversorgung (d. h. die Batterie) über den mittleren Ring der Klinkenbuchse?
Bin nicht sicher was Du damit meinst. Die Mooers hat einen Akku eingebaut, den man wohl aus rausnehmen kann aus einem Fach neben der USB-C Buchse bzw. neben dem 6,3 mm Klinkenausgang. Eine 9V Batterie oder ähnlich wie bei älteren Baujahren scheint es nicht zu geben. "Eingeschalten" wird die GTRS indem man den "magic button" im Uhrzeigersinn dreht, ausschalten gegen den Uhrzeigersinn.

mit dem Neutrik Silent Plug (rote Farbe am Gehäuse) am Instrumenten-Ende. Hast Du den schon mal probiert?
Habe die Gitarre erst heute geliefert bekommen, das Kabel war ein einziges Mal angesteckt und am anderen Ende mit dem Joyo verbunden, das funktionierte wie erwartet. Beim Einstecken gabs keine "Rückkopplung" aber wenn man mit der Steckerspitze nicht gleich in das Klinkenstecker-Weibchen reintrifft, dann kann man wenn man es drauf anlegt schon ein Geräusch dabei erzeugen. Ich wollte bewusst kein "billig Kabel" kaufen, weil das in 6,3 mm Klinke beim practice amp ohnehin mit dabei lag (allerdings um den footswitch zu verbinden, es funktioniert aber auch als Instrumentenkabel) und bin dann bei der Suche über die silent Funktion gestolpert. Dachte mir, das kann nicht schaden.
 
sieht doch gut aus für den Anfang :t
Für Tag 1 ist die Bilanz in Ordnung, musste heute viel Arbeiten und mehrmals durch die Stadt fahren, die Zeit reichte gerade zum Auspacken des Instruments und um im Musikladen das Zubehör einzukaufen. Am Abend habe ich dann noch am iPad meiner Frau die GTRS App installiert, da kann man zB am iPad die Gitarre stimmen, genau wie ich das zuvor mit dem "clip-on" von Korg gemacht habe, die Funktionsweise ist eigentlich dieselbe. Insofern kommt da schon eine Menge geliefert mit der Gitarre.

Man darf aber nicht heikel sein, aus meiner Sicht wurde da vom Thoma** Versandhandel "B-Ware" für den Neupreis verschickt, der Karton war schon mal offen und der Akku an der Gitarre war fast leer. Die Verarbeitung der lackierten Oberfläche am Körper der Gitarre lässt zu wünschen übrig (gegen das Licht betrachtet voller "Sprünge" oder "Risse" im bzw unter dem Lack). Ok das ist reine Optik und bei einer Gitarre wohl die unwichtigste Stelle, ich könnte das wohl reklamieren wenn ich wollte, ist mir aber nicht wichtig so lange sie spielt wie sie soll - kann ich als Nichtgittarist bisher nicht beurteilen - ich habe sie heute gestimmt und versucht mich an die 3 Akkorde zu erinnern, die ich vor 40 Jahren mal auf der Konzertgitarre konnte. Dazu ein wenig mit den Einstellungen rumgespielt.

step by step... oh baby... :D :whistle:
 
Was für einen Verstärker benutzt ihr Zuhause zum üben?

Ich ziehe bald um und hab schon seit einiger Zeit keinen Verstärker für meine E-Gitarre ... Ich denke über einen Yamaha THR (30) oder einen Boss Katana V3 nach. Besonders gut gefällt mir am THR das man den platzsparend auf einen Tisch oder eine Kommode stellen kann...
 
Ich hatte damals einen Marshall Turm mit Röhrenverstärker. Kann da leider nicht viel weiterhelfen :D Muss mal schauen ob ich da noch Fotos von dem ganzen Zeug finde. Über einen Röhrenverstärker klingt eine Gitarre halt am geilsten. Kommt aber auf den Musikgeschmack an und vielleicht bin ich da zu alte Schule. Ich musste in der Schule einen offiziellen Lehrfilm anschauen wie die Rockmusik erfunden wurde. Kein Scherz.
Mit dem Yamaha oder Boss bist du da schon richtig denke ich mal wenn die, wenn auch digital Röhrensound wiedergeben können.
 
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Was für einen Verstärker benutzt ihr Zuhause zum üben?
Schau Dir mal den YT Kanal von Elmo Karjalainen an - er hat 2 Videos wo er jede Menge populärer, leistbarer Verstärker durchtestet. Er mochte wohl vor allem den "Hughes and Kettner Nano spirit of vintage" der sehr kompakt und nicht mal teuer ist. German engineering isser auch ganz nebenbei.
 
Wow, hier ist ja i der Zwischenzeit viel passiert. Ich hatte einiges um die Ohren und konnte den Fortgang nicht live verfolgen;-)

@Dieterle Dann hau mal ordentlich in de Tasten Saiten! Mir ist das Equipment alles viel zu digital, aber für den Neustart reicht das doch dicke. Ich bin vom Kopf her noch auf oldschool getrimmt - vielleicht sogar ein bisschen verbohrt und nicht offen für Neues. Meine erste E-Gitarre hat mir mein Gitarrenlehrer (klassischer Unterricht) ausgeliehen. Die habe ich an ein altes Röhrenradio angeschlossen und fand den Klang schon unverzerrt supergeil, auch das Radio an sich klang super, einfach viel besser als alles, was ich später mit Transistortechnologien gehört hatte - seitdem bin ich voll auf Röhre :) :-)
Die Saiten musste man bei seinem uralten und ausgelutschtem Modell einen gefühlten Zentimeter runterpressen, aber für den Anfang war das ok. Heute mag ich eher kurze Wege, gerade wenn's schnell wird in den oberen Lage.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg beim wieder Reinkommen. Mit Deinem Equipment wird es sicherlich weitaus mehr Spaß machen als mit der groben Axt (das Teil war wirklich schrecklich, habe nie wieder so eine absolut runtergerockte Gitarre gesehen!!!), die ich damals zur Verfügung gestellt bekommen habe - das war echt übel, hat mich aber auch nicht abgehalten 😅

Muss mal schauen ob ich da noch Fotos von dem ganzen Zeug finde. Über einen Röhrenverstärker klingt eine Gitarre halt am geilsten. Kommt aber auf den Musikgeschmack an und vielleicht bin ich da zu alte Schule.

Das ist so ungefähr auch meine Einstellung - kam ja wahrscheinlich schon so rüber. Das Problem ist, dass die Röhren etwas Lautstärke benötigen, um gut zu klingen. Deswegen die Frage am Anfang, wie geübt wird: laut, mittel, nur Kopfhörer, mal so mal so… Bei 'nem Röhrenamp gibt es dann keine großen Kompromisse. Einige kann man drosseln, aber auch 20-30W Röhrenleistung mono sind verdammt laut. Reihenhaussiedlung und nachts üben fällt damit schon mal flach;-) Ich hätte sonst einen Mesa Boogie Kombo Amp empfohlen (ggf. F30) und 'ne günstige Gitarre für den Anfang. Den Verstärker kann man jederzeit nahezu verlustlos verkaufen, bei der Gitarre kommt es halt drauf an, was man nimmt…

Zu dem Digitalkram: man sieht mittlerweile sehr selten, dass sich Bands mit den schweren Topteilen und den 4x12er Boxen abschleppen. Oft stehen die Boxen dann nur zur Optik auf der Bühne herum und in Wirklichkeit wird eine Digitaldose Kemper oder Axe-FX gespielt. Der normale Fan hört dies absolut gar nicht. Ich finde, dass man den Unterschied irgendie ausmachen kann und ich finde auch, dass die Sounds neuer Metalbands (diese Richtung verfolge ich) mehr und mehr retortenmäßig daherkommen. Es ist alles nur noch eine einzige Suppe, komplett austauschbar. Kein eigener Sound mehr.

Ich habe nach einem Auftritt mit einem Gitarristen geredet, welcher meinte, dass es halt bequem sei, wenn man den Kemper mitnähme: ab ins Pult und fertig, allerdings war er auch der Ansicht, dass dieses Teil mit einem echten Röhrenamp nicht vergleichbar wäre.

Andererseits muss ich zugeben, dass ich den Sound der Queen-Coverband (Foto oben) mit Kemper-Einsatz schon ziemlich gelungen fand. Man hat nur bei den WahWah-Effekten gemerkt, dass er das nicht manuell gesteuert hat. Klang (leider) ganz gut. Ich bin echt am überlegen, ob ich mir für den Hausgebrauch nicht auch so eine digitale Sache anschaffe, aber es träubt sich irgendwie alles in mir… (BJ 75 - liegt es daran?)
 
Ich bin echt am überlegen, ob ich mir für den Hausgebrauch nicht auch so eine digitale Sache anschaffe, aber es träubt sich irgendwie alles in mir… (BJ 75 - liegt es daran?)

Baujahr 70 und es geht mir grundsätzlich genau wie Dir / Euch, vielleicht tue ich mir auf Grund meiner allgemeinen EDV Affinität ein wenig leichter. Das schöne an den alten Sachen ist ja doch immer, dass diese "einfach nur so, sofort" funktionieren, während man an der Elektronik erstmal tüfteln muss. Anleitungen lesen inklusive. Da ich überhaupt nicht mehr spielen kann (mein Gehirn konnte noch 4 Akkorde abrufen, das wars, plus ich wusste noch wie man manuell stimmt das Ding) traue ich mir 3 Tage nach Anschaffung keine Empfehlung abgeben. Fragt mich in 6 Monaten, ob die digitale Gitarre sinnvoll war. Aber sind wir mal ehrlich, ich kenne kaum jemanden, der nur 1 E-Gitarre oder 1 Verstärker besitzt. Bei den meisten artet das aus und sammeln sich mit der Zeit mehrere Autos (hust!!!) äehemmm mehrere Gitarren an. Eine davon darf schon digital sein, habe ich mir gedacht, solange sie denn das tut was sie soll.

Gestimmt habe ich, die Saitenabstände scheinen ok, nur die "Brücke" (nennt man das so?) wo man einstellt wie die Saiten dem Radius des Griffbretts folgen, das sieht etwas seltsam aus. Da hat jede der Halterungen 3 Schrauben, 2 für Ausrichtung und Höhe, dann noch eine hinten dran. Die Halterungen berühren einander teilweise und sind nicht frei, kA ob das so sein darf. Werde dazu noch ein Foto einstellen. Kriegen wir schon hin, den Digitalschrott :D
 
[...] Bin nicht sicher was Du damit meinst. Die Mooers hat einen Akku eingebaut, den man wohl aus rausnehmen kann aus einem Fach neben der USB-C Buchse bzw. neben dem 6,3 mm Klinkenausgang. Eine 9V Batterie oder ähnlich wie bei älteren Baujahren scheint es nicht zu geben. "Eingeschalten" wird die GTRS indem man den "magic button" im Uhrzeigersinn dreht, ausschalten gegen den Uhrzeigersinn. [...]
Entschuldige, dass ich mich jetzt erst zurückmelde. Ich war ein paar Tage unterwegs.

Wenn Du den Akku mit einem "Magic Button" ein- und ausschaltest, dann hat sich meine Frage erledigt. Danke für die Antwort!

Falls es Dich näher interessiert:
Bei Versorgung mit einer 9V-Batterie ist es üblich, dass man deren Pluspol direkt an die Elektronik lötet, während der Minuspol an den Ring der Klinkenbuchse gelötet wird. Einen Ein- und Ausschalter gibt es nicht.

Wahrscheinlich ist Dir das ja bekannt, daher nur zur Sicherheit: Der Unterschied zwischen zwei- und dreipoligen Klinkensteckern ist ja folgender: Der Spitzenkontakt ist gleich, beim zweipoligen kommt dann die relativ lange Hülse und fertig. Beim dreipoligen kommt nach der Spitze erst der sog. Ring und danach erst die Hülse, die aber so viel kürzer ist, dass Ring und Hülse gemeinsam genauso lang sind wie die Hülse allein beim zweipoligen.

Wenn Du jetzt den zweipoligen Stecker des Kabels in die dreipolige Buchse schiebst, dann schließt die lange Hülse die beiden entsprechenden Kontakte kurz, die sich in ihrem Bereich befinden. Und auf diese Weise wird der Minuspol der Batterie mit der Masse der Elektronik verbunden und das Ganze eingeschaltet.
 
Wenn Du den Akku mit einem "Magic Button" ein- und ausschaltest, dann hat sich meine Frage erledigt. Danke für die Antwort!
Also ja, die Gitarre ist "aus" soweit man das beurteilen kann, und das Drehen im Uhrzeigersinn des magic buttons lässt dann die Lichter angehen.

Danke für die Infos zum Stecker, ehrlich gesagt hatte ich das gar nicht hinterfragt oder problematisiert, ich dachte diese Instrumentenkabel sind eine universale Lösung. War offenbar naiv von mir, bzw habe ich da noch Glück, dass es so am Verstärker überhaupt ankommt das Signal. Wie ich weiter oben geschrieben habe, kann man den Kauf eines Kabels aber einsparen, die Gitarre kommt mit einer Funklösung zur Tonsignalübertragung, die man in ein 6,3 mm Klinken Weibchen einstöpseln kann. Wie gut das funktioniert ist eine andere Frage, habe ich noch nicht ausprobiert.

Momentan schmerzen die Fingerkuppen von dem kleinen bisschen Üben am Wochenende und es ist erschütternd, wie ich nicht und nicht korrekt (um-)greifen kann, um halbwegs saubere Töne zu produzieren. Bin sicher kein Naturtalent, aber aufgegeben wird bei uns nur die Post :D
 
Fingerkuppen ist immer wieder ein Thema, wenn man nicht ständig und mit kurzen Abständen spielt. Da hilft wirklich nur immer wieder spielen, aber im Einzelfall auch nicht zu lang. Es geht halt über den Gewöhnungsprozess. Das heißt nicht, dass man sich an die Schmerzen gewöhnt, sondern dass die Fingerkuppen Hornhaut entwickeln und dann nicht mehr wehtun. Wenn man wochenlang pausiert, entwickelt sich die Hornhaut aber auch wieder zurück. :oops:

Ich selber habe ja schon mal am Rande erwähnt, dass ich in der Hauptsache auf Bass umgestiegen bin. Das hat immerhin den Vorteil, dass die Saiten dicker sind und so gut wie nicht in die Fingerkuppen schneiden. :) :-)
 
Das Problem ist, dass die Röhren etwas Lautstärke benötigen, um gut zu klingen. Deswegen die Frage am Anfang, wie geübt wird: laut, mittel, nur Kopfhörer, mal so mal so… Bei 'nem Röhrenamp gibt es dann keine großen Kompromisse. Einige kann man drosseln, aber auch 20-30W Röhrenleistung mono sind verdammt laut.

Unter anderem aus dem Grund habe ich früher angefangen Amps selbst zu bauen und zu vertreiben. Das waren im Regenfall 100 Watt Topteile, die man mittels Optionsschaltern bis auf 12W runterregeln konnte. Mit einer 1x12er klingt das auch im Schlafzimmer schon sehr anständig.

Und ja, bei 100Watt voll offen ist das durchaus laut :) :-)

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