Alles zur E-Mobiltät

Ach, noch interessant, egal ob Elektro oder Diesel, mit dem schweren, größeren Wohnwagen werden etwas niedrigere Werte ermittelt als mit dem kleineren Wohnwagen, was die Vermutung einer besseren Aerodynamik erlaubt.
Kann ich so überhaupt nicht bestätigen - liegt m.M in erster Linie an der Dachform und Gewicht.
Mein alter Knaus mit 1300kg hatte vorne so einen Aero Knick im Dach - der jetzige Fendt hat nur die typische Rundung vorne und wiegt 1500kg - brauche ich im Schnitt mit dem gleichen Zugfahrzeug 1,5 bis 2,5 Liter mehr als früher....
 
In der Zeitschrift Caravaning hat man nachfolgende Testwerte erzielt.

Anhang anzeigen 709946
Danke fürs Teilen! Wie zuvor erwähnt Werte über 30 hätte ich für ein entsprechendes E-Gespann auch erwartet. Im i4 Forum gibt es einen Thread zu Wohnwägen da werden eher Praxisverbräuche von 28-35 kWh/100 kmh berichtet (mit 100er Zulassung). Am Ende ist die Streuung durch die Kombinationsmöglichkeit aber riesig. Bei einem E-Auto merkst du die Umstände wie Aerodynamik in Verbindung mit der des Zugfahrzeugs und sowas wie Motorart eben direkter als bei einem Verbrenner, deswegen ist natürlich ebenso auch gegeben das der Mehrverbrauch prozentual viel höher ausfällt. Schließlich setzt ein Verbrenner eh die meiste Energie in Wärme um, beim E-Auto merkst du die genannten Umstände eben drastischer im Verbrauch. Ich war durch Umstände letztes Jahr auf ein Paar Reiturnieren und hab mit dort einige E-Gespanne gesehen. Pferdeanhänger sind ja ziemlich hoch, nicht gerade windschnittig, durch die Bank 100er Zulassung und mit (einem) Pferd eigentlich immer über 1,5 tonnen schwer. Auch da wurden mir Verbräuche von um die 35 kWh/100 km/h berichtet. Allerdings waren die Zugfahrzeuge div. SUV typ. BMW iX oder div. Mercedes vom EQA angefangen.

Also will sagen, ich find den Test interessant und zweifel die Ergebnisse defnitiv nicht an, nur die Kombinationsvielfalt ist einfach sehr entscheidend und höchst variabel. Aus den mir zugetragenen Erfahrungen heraus überraschen mich die hohen Verbräuche gerade bei 100km/h dennoch. Auch die Preisgrundlage ist mit 55ct/kWh zunächst relativ fair kalkuliert - EnBW ohne Abo aktuell 56ct/kWh, Aral Pulse mit ADAC 55ct/kWh, AdHoc hier und da auch mal günstiger, auf dem Campingplatz...keine Ahnung. Allerdings lohnt es sich bei Urlaubsfahrten erstrecht bei hohen Verbräuchen sehr schnell ein günstiges "Abo" für nen Monat zu nutzen. Bspw. für 5,99€ bei EnBW = 45ct/kWh oder als BMW Fahrer bei Ionity mit gleichen Konditionen. Typischerweise erhalten Neuwagenfahrer solche Konditionen im ersten Jahr umsonst. Und die erste Ladung wäre an der heimischen Wallbox ja auch günstiger. Aber ja nen wirklichen Preisvorteil hast du für den Use-Case kaum, und wie gesagt Gespanne zu laden kann auch spannend bis nervenaufreibend sein (soll angeblich bei Aral sehr gut funktionieren, spreche aber nicht aus der Praxis). Kommt natürlich auch auf den Use-Case an, fahr ich im Sommer jedes zweite Wochenende einen Wohnwagen 100e km spazieren, würde ich das auch nicht mit nem E-Fahrzeug wollen. Wenn aus persönlichen Gesichtspunkten heraus das E-Fahrzeug die meiste Zeit Sinn ergibt, und man nur hier und da ein Gespann herumfährt muss man es sich überlegen. Letzteres wäre für - mich - jetzt kein Grund wieder auf Verbrenner als Daily zu wechseln.
 
Kann ich so überhaupt nicht bestätigen - liegt m.M in erster Linie an der Dachform und Gewicht.
Mein alter Knaus mit 1300kg hatte vorne so einen Aero Knick im Dach - der jetzige Fendt hat nur die typische Rundung vorne und wiegt 1500kg - brauche ich im Schnitt mit dem gleichen Zugfahrzeug 1,5 bis 2,5 Liter mehr als früher....
Ich wollte nur wiedergeben, was dort genannt wird.
Ich selber habe weder Wohnwagen noch E-Auto Erfahrung.
Unser Transportabhänger hat in Verbindung mit unserem Wohnmobil einen Mehrverbrauch von 1-1.5 l/100km erzeugt, wobei der natürlich auch im Windschatten der Schrankwand mitfuhr 🤭.

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