Bumbum
macht Rennlizenz
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- 1 November 2020
- Wagen
- BMW Z4 e85 roadster 3,0i
Das "Relativieren der Summe auf einen Bruchteil" heißt, dass Öl im gleichen Zeitraum knapp 8 Cent/Liter teurer geworden ist, rechnen wir mal noch großzügig weitere 2 Cent gestiegene Transportkosten hinzu, bleiben von über 30 Cent Preiserhöhung mindestens 20 Cent beim Mineralölkonzern hängen, also 2/3 (ist also wirklich ein "Bruchteil", nur eben kein kleinerSomit bleiben vermutlich echte 50 Mrd Liter Sprit, die über 12 Monate verteilt 4 Mrd. l/p.m. ergeben.
Diese Literzahlen mit aktuell ca. 0,30€ erhöht (Ölkonzernanteil ohne MwSt.) machen bis zu 1,2 Mrd.€ pro Monat Übergewinn aus, wenn es denn tatsächlich im Hintergrund keine Preisveränderungen gäbe. Gäbe es doch Preisveränderungen am Markt (u.a. gestiegene Rohölpreise, höhere Transportkosten AUCH FÜR DEN SPRIT!), dann relativiert sich diese Summe auf einen Bruchteil, der ausschließlich auf Mitnahmeeffekte oder "Vorsorge" der Mineralölkonzerne zurückzuführen wäre.
Und für diese "Peanuts" (pardon, mir tut diese Preiserhöhung auch weh) soll der Staat in den Markt eingreifen? Das halte ich für sehr problematisch, aber sicher öffentlichkeitswirksam für Profilneurotiker und Oppositionelle.
Macht im Jahr bei 50 Mrd. Liter ca 10 Mrd € "Übergewinn" pro Jahr aus.
Das Bundeskartellamt ist im Februar noch gegen Amazon vorgegangen und hat dabei 59 Mio € an Vorteil abgeschöpft:
Ab wann muss ein Amt denn eingreifen?
Sind 1.000€ Steuerhinterziehung dann auch noch okay und nicht vom Finanzamt zu verfolgen?
Wozu gibt es Kartellamt und Finanzamt dann überhaupt? Lasst doch einfach alle machen wie sie wollen!!!

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