Alles zur E-Mobiltät

Der Witz ist doch, das jeder der sich soweit überwunden hat sich objektiv mit dem Thema auseinander zu setzen die Erkenntniss haben wird, dass die Chinesen die besseren Batterien bauen, bzw verbauen da die wirklich guten den eigenen Herstellermarkt nicht verlassen (dürfen!), das die Komplexität wie auch der Wartungsaufwand des Antriebsstrangs im Vergleich zu einem Verbrenner nicht da ist, auch die Verarbeitungsqualität der Chinesen gefährlich gut geworden ist. Mit der Erkenntnis, das das was uns bei hiesigen Autos hält entweder eine Mischung zwischen Prestige, Verbundenheit, Gewohnheit, vielleicht noch Design und ein paar weniger werdenden technischen USP ist oder einfach die kategorische Ablehnung der Elektromobilität als solches.

Gefahr sehe ich hier trotzdem erst dann, wenn die Chinesen es schaffen (wollen) einen echten elektrischen "Volkswagen" für wenig Geld erfolgreich in der "Breiten Masse" zu positionieren (zu können/zu dürfen) und damit breitere Akzeptanz schaffen. Trotz eigener Containerschiffen usw...bisher bearbeiten die Firmen den Europäischen Markt sehr halbherzig.

Wie ich letztens aus meinem Sri Lanka Urlaub berichtet hatte, ist das offenbar im Indo Pazifik komplett anders, da hab ich relativ viele China E Autos hauptsächlich BYD incl. Autohäuser und eigener Ladestationen gesehen, deutlich mehr als irgendwelche BMWs in der Gesamtheit. Für ein Land in dem Autofahren generell extrem teuer ist und fast nur alte Kisten und TukTuks rumbrettern interessant zu sehen.
Scheint mir so als wäre Europa trotz vermehrter Verfügbarkeit und ein paar halbherzigen Werbekampagnen einfach aktuell noch nicht der priorisierte Expansionsmarkt der Chinesen.
 
Selbst in Afrika greift man lieber auf die chinesische Technik zurück da preisgünstiger:



Greetz

Cap
 
Selbst in Afrika greift man lieber auf die chinesische Technik zurück da preisgünstiger:



Greetz

Cap
Das sind wieder so Dinge welche ich nicht nachvollziehen kann 🙄.
Wenn ich als EU solche Projekte finanziere und bestimmte Dinge im unterstützen Land nicht direkt produzieren kann, dann muss ich die Wertschöpfung doch in der EU haben, schließlich refinanzieren die hiesigen Firmen durch ihre Steuern solche Subventionen.

Oder einfach ausgedrückt, wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird.

Aber vermutlich zu einfach gedacht 🤢.
 
Gefahr sehe ich hier trotzdem erst dann, wenn die Chinesen es schaffen (wollen) einen echten elektrischen "Volkswagen" für wenig Geld erfolgreich in der "Breiten Masse" zu positionieren (zu können/zu dürfen) und damit breitere Akzeptanz schaffen. Trotz eigener Containerschiffen usw...bisher bearbeiten die Firmen den Europäischen Markt sehr halbherzig
..... Ganz ehrlich.... Ich persönlich glaube das gerade der große Siegeszug der Chinesen in Europa beginnt... Und warum..... Weil die europäischen Hersteller ihnen die Tür aufhalten und die C auch noch herzlich einladen und unterstützen in Europa Fuß zu fassen.....
Jeder der großen Hersteller ist inzwischen eine Kooperation mit einem chinesischen Hersteller eingegangen..... Beispiel - Stellantis mit Leepmotor.
Ein völlig unbekannter Hersteller der bei uns Jahre brauchen würde um ein Vertriebs und Servicenetz aufzubauen und erfolgreich zu werden.
Was macht Stellantis - bietet ihnen das komplette Vertriebs und Servicenetz von Opel, Citroen, Fiat, Peugeot, Alfa usw.....
Wer also heute bei einem dieser Händler sich für ein E-Auto interessiert, bekommt automatisch einen Leepmotor als preiswerte Alternative angeboten um den schnellen Gewinn beim Verkauf mitzunehmen.
Und der Käufer bzw. Heutzutage Leasingnehmer hat doch kein Risiko dabei..... Günstiger Preis, Ersatzteile und Garantie über ein vollständiges Servicenetz und problemlose Rückgabe nach 2 Jahren....
DAS wird den C schnell zum Erfolg verhelfen und dem europäischen Stammmarken das Genick brechen... Davon bin ich überzeugt.... Und das alles nur für den schnellen Gewinn der aktuellen CEO..... Das ist einfach zu kurzfristig gedacht...🤨

Und Stellantis ist da kein Einzelfall.... Hier im Umkreis eigentlich in jedem Bekannten großen Autohaus auch inzwischen eine günstige C Alternative im Programm....
 
Heute war ich bei demselben Händler, weil wir wieder mit dem Twindo liebäugeln. Ich hatte schon mal angedeutet dass wir beide dem kleinen Renault hinterher trauern. Listenpreis des Citroen war damals 43.000 €, haben wir aber nicht bezahlt.

Ich habe es als Frechheit empfunden, dass der Händler uns bei einem Neuvertrag für den Twingo gerade mal 20% des damaligen Neupreises verrechnen wollte.

Ausrede: das wären die Preise die sie von der DAT vorgegeben bekommen und daran könnte er nichts ändern. Da ich ein sehr konsequenter Mensch bin habe ich den Händler gebeten alle meine Daten zu löschen und mich nie wieder zu kontaktieren.
... Nur Interessehalber.... Hast du Mal die Fahrzeugdaten bei Ralf Schumacher und seinem WkdA eingegeben? Wäre Interessent was da als Ankaufpreis aufgerufen wird....?!

Bei mobile zumindest werden vergleichbare doch deutlich teurer gehandelt - und meine Erfahrung - wir haben ja auch erst einen E-Gebrauchtwagen gekauft - die auch deutlich teurer gehandelt wurden - und fast alle Fahrzeuge aus meiner Beobachtungsliste sind jetzt nach 2 Monaten verkauft.... Die Nachfrage auch zu höheren Preis wir den der dein Händler zahlen wollte - scheint also doch da zu sein...
 
.(...)
Jeder der großen Hersteller ist inzwischen eine Kooperation mit einem chinesischen Hersteller eingegangen. (...)
Mittlerweile ist gut.
Das erste reine Elektroauto von BYD ist der Denza EV. Entwickelt im damaligen 50:50% Joint Venture von Daimler und BYD. Nachdem sich Mercedes von Denza immer weiter zurück gezogen hat, stellt Denza jetzt die "Luxusmake" von BYD dar.
Sprich Mercedes hat ursprünglich das KnowHow eingebracht anständige Autos zu bauen, BYD hauptsächlich die Batterietechnologie und das drum rum. Ob das Joint Venture seitens Daimler das Ziel hatte Batterietechnologie und E-Mobilität zu lernen oder vorrangig Mittel zum Zweck war aufgrund der dortigen Gesetzgebungen in den fetten Jahren Anfang der 2010er mit den bestehenden Verbrennern in China guten Umsatz zu machen...k.A.
Hier am Minute 14 bereits vor 10 Jahren interessant dokumentiert...
View: https://youtu.be/iLP-xdHo1f8?is=agznkWhzLSMB9Gtw

(Aber ich weiß du wolltest auf die Verkaufskooperationen hierzulande hinaus, da hast du natürlich genauso Recht)
 
Sry, aber so lange ich es mir leisten kann kaufe ich mir keinen Chinesen. Bei dieser Modellwechselflut mit problematischer Ersatzteilversorgung mache ich nicht mit.
............

Ähnliche Argumentation gab es zu Beginn der Japanischen und Koreanischen Autos in Deutschland. Nun wiederholt sich das mit China.
Was lernt man daraus, unterschätze nie andere Wettbewerber und die Welt ist sehr viel größer als Deutschland.
 
Ähnliche Argumentation gab es zu Beginn der Japanischen und Koreanischen Autos in Deutschland. Nun wiederholt sich das mit China.
Was lernt man daraus, unterschätze nie andere Wettbewerber und die Welt ist sehr viel größer als Deutschland.
.. Vor allem weil mit dem perfekten Servicenetz das wir Europäer jetzt den Chinesen bieten - siehe meinen Post etwas weiter oben - und der Tatsache dass heute eh die meisten alle 2-3 Jahre das neueste Modell haben wollen und deshalb nur noch leasen..... Wo soll das das Problem mit der Modellwechsel-Flut und Ersatzteil bzw. Garantie sein....?
In Gegenteil - wer least freut sich doch beim nächsten Mal schon wieder ein neues Modell zu bekommen und nicht wieder das gleiche das er schon vor 3 Jahren hatte...😉
Ich glaube wir hier als Autoverrückte in unserer "geschlossenen Anstalt" namens Forum unterschätzen einfach die breite Masse an Autokäufern die einfach nur ein günstiges zuverlässiges Fortbewegungsmittel suchen..... Da können die Chinesen genau Recht mit ihrer Strategie...😉
Oder wie viele Deutsche Hersteller von Handys, Unterhaltungsgeräte usw. Kennt ihr noch....😉
 
Ähnliche Argumentation gab es zu Beginn der Japanischen und Koreanischen Autos in Deutschland. Nun wiederholt sich das mit China.
Was lernt man daraus, unterschätze nie andere Wettbewerber und die Welt ist sehr viel größer als Deutschland.
Hat eigentlich mit unterschätzen nichts zu tun, Klaus, die machen global einen sehr guten Job, aber mein Bauchgefühl sagt nein.
 
Ähnliche Argumentation gab es zu Beginn der Japanischen und Koreanischen Autos in Deutschland. Nun wiederholt sich das mit China.
Was lernt man daraus, unterschätze nie andere Wettbewerber und die Welt ist sehr viel größer als Deutschland.
Es geht überhaupt nicht um unterschätzen, es geht(für mich)darum mit dem Scheckheft abzustimmen ob ich bestimmte Konsumformen unterstütze oder nicht. Das „Problem“ ist doch das gleiche wie im HiFi-Bereich, da wird ein neuer DAC mit R2R Wandler für 100€ auf den Markt geworfen, jemand lobt den in einem Forum und die breite Masse hat nichts besseres zu tun als das Teil bei AliExpress zu ordern(kostet ja nur 100€, da probier ich das doch mal). Nach 1 Jahr vergammelt das Teil in irgendeiner Schublade und wird dann irgendwann entsorgt.
Das alles hat für mich nichts mehr mit der Wertschätzung eines Produktes zu tun, das ist lediglich Junk Konsum, adäquat Junk Food beim Essen. Natürlich wird das von vielen unterstützt, weil fast alle nur auf den kurzfristigen Einspareffekt gucken, meine Welt ist das nicht. Ich möchte mich für ein Produkt begeistern, darauf sparen, erst dann kaufen wenn ich nicht finanzieren muß und dann möglichst lange Freude daran haben.
Ist heute natürlich eine antiquierte Einstellung, aber…
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@fr.jazbec
Nachm Leasing kann man das Auto allerdings auch übernehmen, wenn man zufrieden damit ist und es länger behalten möchte als man das anfangs geplant hat..... gerade die E-Autos aus den letzten 2-3 Jahren haben GROßE technologische Sprünge gemacht..... da will sich nicht jeder fix an nen alten Klotz binden, den er dann 10 oder mehr Jahre fahren "muß".....
Hat man aber gemerkt, es war die falsche Wahl, weg damit, nächster Versuch mit vorher möglichst gründlicher Recherche. Aber die allein reicht eben nicht aus, um NICHT auf die Nase zu fallen.....
Und 30000, 50000 oder 70000€ sitzen halt ned so locker wie 100, 200 oder 400€ pro Monat.....
JETZT hätte ich mehr Auswahl bei den E-Rutschern, aber so weit wäre ich mit meinem Ex-Z nicht gekommen ohne sämtliche Ersparnisse reinzuversenken..... da ist den Werkstätten geholfen, MIR aber nicht......

Ich freu mich für jeden, der so n teures Ding "einfach" bar bezahlen kann...... nur ist das immer noch ein recht kleiner Prozentsatz in diesem Land..... beim Großteil reicht es nur für Billigrutschen oder Gebrauchte die mit Geldeinsatz (oder bösem Pfusch) ein-, zwei- oder evtl. auch dreimal den TÜV schaffen......

Das mit der Wegwerfgesellschaft kam schon zur Zeiten der "Geiz ist Geil"-Werbung vom Media-Markt auf..... das ist keine neue Thematik..... und beschränkt sich auch nicht auf E-Autos.....
Bei mir hängt ein Samsung-LCD aus Anfang 2000, meine Autos haben in meinem Besitz fast alle die 20 Jahre geknackt...... ich habe noch immer mein allererstes Smartphone, auch der inzwischen über 7 Jahre alte Nachfolger wird noch verwendet, zusammen mit dem letztes Jahr angeschafften Fairphone..... soviel Geld werde ich die nächsten 5-10 Jahre nicht mehr für sowas ausgeben.....
Mein Kram lebt lange, aber es gibt Dinge, da muß man irgendwann auch mit der Zeit gehen.... weil man nicht das Kapital besitzt in der Vergangenheit zu leben..... das wird mit zunehmender Zeit verdammt teuer und anstrengend....


Greetz

Cap
 
Es geht überhaupt nicht um unterschätzen, es geht(für mich)darum mit dem Scheckheft abzustimmen ob ich bestimmte Konsumformen unterstütze oder nicht. Das „Problem“ ist doch das gleiche wie im HiFi-Bereich, da wird ein neuer DAC mit R2R Wandler für 100€ auf den Markt geworfen, jemand lobt den in einem Forum und die breite Masse hat nichts besseres zu tun als das Teil bei AliExpress zu ordern(kostet ja nur 100€, da probier ich das doch mal). Nach 1 Jahr vergammelt das Teil in irgendeiner Schublade und wird dann irgendwann entsorgt.
Das alles hat für mich nichts mehr mit der Wertschätzung eines Produktes zu tun, das ist lediglich Junk Konsum, adäquat Junk Food beim Essen. Natürlich wird das von vielen unterstützt, weil fast alle nur auf den kurzfristigen Einspareffekt gucken, meine Welt ist das nicht. Ich möchte mich für ein Produkt begeistern, darauf sparen, erst dann kaufen wenn ich nicht finanzieren muß und dann möglichst lange Freude daran haben.
Ist heute natürlich eine antiquierte Einstellung, aber…

...... nach 4 Jahren Honda e Leasing ..................
Bestimmt gab es für das Leasing des Honda rationale Gründe sich auch mal an bestimmte Konsumformen anzupassen?

Und was Ali Express und Hifi im Bereich um 100,- € mit der Anschaffung eines Autos gemeinsam haben, erschließt sich mir allerdings nicht.

Ich stimme jedoch nicht mit dem Scheckheft ab, sondern kaufe die Autos danach was uns gefällt. Dabei bin ich nicht unbedingt Markengebunden. :) :-)
Im Moment ist der G29 das letzte Auto seiner Gattung in diesem Segment welches uns gefällt.
Mal sehen, was danach kommt?
Vielleicht ein Chinesisches Elektro-Auto? Immerhin ist mein aktueller Z4 M40i inzwischen auch schon mindestens zu 30% Made in China :b :X
 
Bestimmt gab es für das Leasing des Honda rationale Gründe sich auch mal an bestimmte Konsumformen anzupassen?
Das war 2020(also zu einer Zeit, als die meisten hier noch gar nicht an E-Autos dachten)und für mich damals absolutes Neuland. Insofern erschien mir zum damaligen Zeitpunkt das Leasen vernünftiger. Im Nachhinein habe ich mich jedoch geärgert geleast zu haben, der Händler wollte für die Übernahme ca.20% mehr als den eigentlichen Restwert nach den schon bezahlten Gebühren. Hätte ich gekauft, wäre es für mich also deutlich günstiger gewesen den Wagen weiterzufahren. So hab ich ihn dann abgegeben und den Wagen im Anschluss nochmal woanders gekauft.
 
@fr.jazbec
War bei uns ähnlich, ich habe 2021 allerdings direkt gekauft, da Leasing schon von der Rate her völlig inakzeptabel war und ich aufgrund der hohen Förderung und des Rabatts einen sehr guten Bar-Preis erzielen konnten.
2021 wollte wohl der Händler auch nicht ins Risiko gehen, da die Gebrauchtwagenpreise für E-Autos nach ein paar Jahren völlig unbekannt waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habt ihr Erfahrungen zum Thema Leasing Rückgabe bei BMW? Der Händler sagte mir, dass er erst im letzten Monat des Leasing eine Information geben, was es kosten würden, wenn ich den iX1 übernehmen möchte.
Das hilft mir in meiner Zukunftsplanung natürlich nicht weiter, da es kaum einen Händler gibt, der mir innerhalb eines Monats einen Wagen im Leasing geben würde. Selbst BMW spricht von min. 3 Monaten Lieferzeit.
Wie habt ihr das gemacht, falls ihr mit dem Gedanken der Übernahme gespielt habt?
 
Habt ihr Erfahrungen zum Thema Leasing Rückgabe
Das würde mich auch interessieren, allerdings für den VW meiner :K
Der Verkäufer hat gemeint 3 Monate vor Abgabe sollen wir das FZ bringen dann lässt er ein Gebrauchtwagen Angebot erstellen und dann-------
Vermutlich wird er die Raten , Anzahlung welche geleistet wurden mit Listenpreis 2023
gegenrechnen. Und eventuell noch seine Euros draufrechnen.

Dann wars der letzte von Ihm ein gutes Gefühl ist anders, ich würde ihn gerne behalten
und für Spielchen bin ich nicht der Richtige.

Plan B ist dann ein Kauf eines anderen FZ mit 3 Monaten LZ als 3. Wagen
 
Das würde mich auch interessieren, allerdings für den VW meiner :K
Der Verkäufer hat gemeint 3 Monate vor Abgabe sollen wir das FZ bringen dann lässt er ein Gebrauchtwagen Angebot erstellen und dann-------
Vermutlich wird er die Raten , Anzahlung welche geleistet wurden mit Listenpreis 2023
gegenrechnen. Und eventuell noch seine Euros draufrechnen.

Dann wars der letzte von Ihm ein gutes Gefühl ist anders, ich würde ihn gerne behalten
und für Spielchen bin ich nicht der Richtige.

Plan B ist dann ein Kauf eines anderen FZ mit 3 Monaten LZ als 3. Wagen
Ich habe vor Rückgabe meines Enyaqs von meinem Skoda Händler die "Auflage" bekommen ich müsse 6 Monate davor Bescheid geben, wenn die Frist verstrichen sei wäre es vorbei. Zwischenzeitlich hatte ein Freund Interesse daran meinen Enyaq zu übernehmen. Ich habe beim Händler angerufen "zu spät, da kann ich nix mehr machen, der geht zurück".
Wie sich herausstellte ist das Quatsch (zumindest wenn der Leasingvertrag wie üblich über VW geht). Denn online über die "Volkswagen Financial Services" hab ich sehr einfach eine Anfrage stellen können. Nichtmal eine Stunde später hatte ich einen neuen unterschriftsreifen Vertrag im Postfach über den privaten Ankauf, das war 3 Monate vor Rückgabe. Die Konditionen entsprachen ungefähr dem (unverhandelten) Marktpreis auf üblichen Gebrauchwagentbörsen vergleichbarer Enyaqs.
Wenn ich kalkuliere was ich an 48 Monate an Leasing gezahlt habe und die damals noch 10k Förderung abziehe hätte ich bei Barkauf statt leasing damals 4k gespart - wurde mir beim Kauf allerdings anders erzählt da wurde mir sogar mit Zeigen des Restwerts alá "er dürfe das eigentlich nicht machen und dreht jetzt einfach mal seinen Bildschrim um" sugeriert "es wäre unterm strich egal ob ich Lease+Rauskaufe oder direkt Kaufe". Aber mit 1.000€/a dafür das ich mich nicht gebunden hatte, und als einer der Erstbesteller den Enyaq damals weder gesehen hatte, geschweige denn Fahren konnte kann ich rückblickend gut leben.
Mittlerweile haben sich die Zeiten und Konditionen geändert, beim i4 bin ich mir ziehmlich sicher das Kaufen nach Rabatt insgesamt deutlich günstiger gewesen wäre als Summe der Leasingraten+Rauskaufen (also zumindest von der bloßen Summe, wenn man sonstige finanziellen Effekte Inflation usw. mal außen vor lässt). Stand heute werde ich danach wieder den Gebrauchtmarkt checken und wenn nichts dabei ist was mich total abholt wieder was neues leasen.
 
Hast du kein risikoloses Andienungsrecht vereinbart? Oder ist es ein Geschäftsleasing?
Nein, privates Leasing mit Kilometervereinbarung.
Im Vertrag steht drin, dass ich den eigentlich gar nicht am Ende erwerben kann.
Naja, wenn das so ist… wirds was anderes.
 
Nein, privates Leasing mit Kilometervereinbarung.
Im Vertrag steht drin, dass ich den eigentlich gar nicht am Ende erwerben kann.
Naja, wenn das so ist… wirds was anderes.
Alles klar, wenn es bei der BMW Bank ist, dann hat man das Kreuz beim Andienungsrecht nicht gesetzt.
Das muss man dem Verkäufer immer sagen, von selbst machen sie das nicht.
Dann steht der Preis nach Leasingende nämlich von vornherein fest.
 
Alles klar, wenn es bei der BMW Bank ist, dann hat man das Kreuz beim Andienungsrecht nicht gesetzt.
Das muss man dem Verkäufer immer sagen, von selbst machen sie das nicht.
Dann steht der Preis nach Leasingende nämlich von vornherein fest.
Andienungsrecht..... Noch nie gehört.... Musste ich erst einmal googeln.... Man lernt nie aus.
Das heißt doch aber auch, das der Leasingnehmer verpflichtet wird das Fahrzeug zum vereinbarten Restwert zu übernehmen? Wahl hat man dann keine Mehr?
Verstehe nur gerade nicht wirklich was dann der Unterschied oder Vorteil zur klassischen Finanzierung ist?
 
Andienungsrecht..... Noch nie gehört.... Musste ich erst einmal googeln.... Man lernt nie aus.
Das heißt doch aber auch, das der Leasingnehmer verpflichtet wird das Fahrzeug zum vereinbarten Restwert zu übernehmen? Wahl hat man dann keine Mehr?
Verstehe nur gerade nicht wirklich was dann der Unterschied oder Vorteil zur klassischen Finanzierung ist?
Risikoloses Andienungsrecht war das Stichwort. Der Unterschied ist, dass der Leasingnehmer eben nicht automatisch zur Übernahme verpflichtet ist.
 
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