50.000 E89

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...macht zw. 100-125 Fahrzeuge am Tag. Stimmt als, was uns bei der Führung erzählt wurde;-)
 
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Unter den offenen Zweisitzern ist der mehrfach ausgezeichnete BMW Z4 E89 weltweit Marktführer und kann sich über einen Marktanteil von beeindruckenden 56 Prozent freuen.
Das ist aber nicht deren ernst, oder ?
Das würde ja bedeuten, daß der E89 weltweit mehr verkauft wird, als alle anderen (Mazda MX5, SLK,...) zusammen ??
 
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... Das ist aber nicht deren ernst, oder ? ...

Wie heißt es so schön: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!" :d

Die zitierte Aussage trifft aber bestimmt bei "sorgfältiger" Auswahl der Bezugsgrößen zu. Z.B. 56% Marktanteil bei Bluthochdruckpatienten zwischen 40 und 50 Jahren im Weser-Emsland mit in der Schweiz lebenden Eltern (oder so ähnlich). :b

Gruß

Kai
 
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Tja, so machen wir das in der PR ;)

Dennoch Glückwunsch nach Regensburg und jetzt nicht nachlassen ... meiner soll in den kommenden 4 Wochen ja auch noch gebaut werden.

Tim
 
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Interessanter finde ich, was zwischen den Zeilen geschrieben steht.

25.000 Fahrzeuge im Jahr, das sind dann bis zum Facelift keine 100.000 Autos.

Und bis Ende der Produktion sind das knappe 200.000 Fahrzeuge. Allein um die 130 Mio. € Produktionsinvest wieder einzuspielen muss jedes Auto ein Gewinn von mindestens 650 Euro erwirtschaften. Die Aktionäre gehen dabei aber noch leer aus.
Damit auch die Aktionäre bedient werden können, muss jedes Auto weitere 400 Euro Gewinn einspielen.

Der Hauptmarkt ist aber nicht China, sondern Europa. In Europa ist der Gewinn deutlich geringer.

Man kann auch gern mit 300.000 Fahrzeugen rechnen, da muss immernoch ein Reingewinn von 433 Euro über bleiben (+ 400 Euro für die Geldgeber, bzw. Aktionäre). Davon sind aber noch lange nicht die Entwicklungskosten refinanziert. Auch die anderen EInmalaufwendungen wie Anlaufkosten sind nicht drin.

In meinen Augen kein Grund zur Freude :s

Zum Vergleich:

Der E85 wurde im ähnlichen Zeitraum doppelt so häufig gebaut und auch er war kein großer Ergebnisbringer bei BMW. :X
 
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Ich gehe davon aus, dass der Gewinn pro Fahrzeug um ein vielfaches Höher liegt!
und was hat das Facelift damit zu tun? Die Investitionen dafür sind in keinster Weise mit dem Ursprungsinvest zu vergleichen. Stattdessen erhöht BMW jährlich die Preise während die Kosten der Herstellung vermutlich geringer werden. Also macht euch keine Sorge um BMW...
 
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... och, neee ... ich hab Feierabend. Da kloppe ich mich lieber mit Musikern in Technikthreads :b

Lest einfach mal die Geschäftsberichte von BMW. :M

Dann schaut, was dort je Auto verdient wird.

Multipliziert das mit der Anzahl an E89, die über Laufzeit gebaut werden (25.000 pro Jahr und das 6 Jahre lang) und zieht davon die Produktionsinvestitionen ab. Überlegt Euch wieviel dann noch für die Entwicklung und für die Investitionen bei Lieferanten über bleibt.
 
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l.......ich denke auch das die Marge bei Richtung 20% liegt....
wenn man berücksichtigt was die Händler an BMW zahlen und welche %-Sprünge da drin sind ..zwischen 3% - 15%
 
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l.......ich denke auch das die Marge bei Richtung 20% liegt....
wenn man berücksichtigt was die Händler an BMW zahlen und welche %-Sprünge da drin sind ..zwischen 3% - 15%
 
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Natürlich ist ein Z4 nicht die Cash-Cow ... das wird auch nicht in erster Linie mit einem solchen Modell verfolgt. Dafür gibt es die Volumenmodelle wie 1er und 3er.
Ein Z4 soll die Produktpalette abrunden, in Sachen Design ein Aushängeschild sein und das Image der Marke aufwerten - zudem Käuferschichten anlocken, die sich dann gerne einen Zweitwagen aus der Volumenecke dazustellen.

Und kommt jetzt nicht mit den Mängeln am Z4 oder den Geschmacksfragen zum e89. WIR sind kein repräsentativer Durchschnitt hier.

Tim
 
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... schau mal hier: http://www.finanzen.net/ausblick/BMW

Und im Jahre 2009 hat BMW bei jedem verkauften Auto sogar fast 200 Euro draufgezahlt!

2009 gab es eine nicht unerhebliche Krise die man keinesfalls auf das Jahr 2010 projizieren kann.

BMW hat in den ersten 3 Quartalen 2010 einen Ebit von 3,358 Milliarden(!!!) Euro und ein Ergebnis nach Steuern von 2,032 Milliarden Euro erwirtschaftet. Also, von "draufzahlen" kann nun wirklich keine Rede mehr sein. Und das Jahr ist noch nicht rum.

Fakten bis 30.Sept.2010:
Umsatz und Ergebnis übertreffen Vorjahreswerte deutlich
Korrespondierend zur Absatzsteigerung der BMW Group legte auch der Konzernumsatz stark zu. Sowohl im dritten Quartal 2010 als auch im Zeitraum von Januar bis September war ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Im dritten Quartal stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 35,6 % auf 15.940 Mio. Euro. Von Januar bis September übertraf der Konzernumsatz mit 43.731 Mio. Euro das Vorjahr um 20,7 %. Bereinigt um Währungseffekte wäre der Umsatz der ersten neun Monate um 16,2 % gestiegen.

Der deutliche Anstieg des Konzernumsatzes wirkte sich auch in der Ergebnisentwicklung positiv aus. So verbesserte sich das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) im dritten Quartal 2010 um
1.137 Mio. Euro auf 1.192 Mio. Euro (2009: 55 Mio. Euro); das Neun-Monats-EBIT übertraf den Vergleichswert des Vorjahres um 3.189 Mio. Euro und erreichte 3.358 Mio. Euro (2009: 169 Mio. Euro).

Quelle: http://www.bmwgroup.com/d/nav/index.html?../0_0_www_bmwgroup_com/home/home.html

Glückwunsch an BMW und nicht nur zu den 50.000 E89
 
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... schau mal hier: http://www.finanzen.net/ausblick/BMW

Und im Jahre 2009 hat BMW bei jedem verkauften Auto sogar fast 200 Euro draufgezahlt!

............: siehe Airklaus, der Fakten postet, die jeder nachlesen kann - er war nur leider schneller als ich:w

2009 gab es eine nicht unerhebliche Krise die man keinesfalls auf das Jahr 2010 projizieren kann.

BMW hat in den ersten 3 Quartalen 2010 einen Ebit von 3,358 Milliarden(!!!) Euro und ein Ergebnis nach Steuern von 2,032 Milliarden Euro erwirtschaftet. Also, von "draufzahlen" kann nun wirklich keine Rede mehr sein. Und das Jahr ist noch nicht rum.

Fakten bis 30.Sept.2010:
Umsatz und Ergebnis übertreffen Vorjahreswerte deutlich
Korrespondierend zur Absatzsteigerung der BMW Group legte auch der Konzernumsatz stark zu. Sowohl im dritten Quartal 2010 als auch im Zeitraum von Januar bis September war ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Im dritten Quartal stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 35,6 % auf 15.940 Mio. Euro. Von Januar bis September übertraf der Konzernumsatz mit 43.731 Mio. Euro das Vorjahr um 20,7 %. Bereinigt um Währungseffekte wäre der Umsatz der ersten neun Monate um 16,2 % gestiegen.

Der deutliche Anstieg des Konzernumsatzes wirkte sich auch in der Ergebnisentwicklung positiv aus. So verbesserte sich das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) im dritten Quartal 2010 um
1.137 Mio. Euro auf 1.192 Mio. Euro (2009: 55 Mio. Euro); das Neun-Monats-EBIT übertraf den Vergleichswert des Vorjahres um 3.189 Mio. Euro und erreichte 3.358 Mio. Euro (2009: 169 Mio. Euro).

Quelle: http://www.bmwgroup.com/d/nav/index.html?../0_0_www_bmwgroup_com/home/home.html

Glückwunsch an BMW und nicht nur zu den 50.000 E89

Gesamtergebnis 2009:
"Die im Rahmen unserer Strategie Number ONE bereits frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sowie ein konsequentes Kostenmanagement haben dazu beigetragen, ein positives Konzernergebnis im Gesamtjahr zu erzielen. Hohe Absatzrückgänge sowie Währungseffekte und das Wettbewerbsumfeld belasteten dagegen den Geschäftsverlauf. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) lag im Konzern bei 289 Mio. Euro (– 68,6%). Das Ergebnis vor Steuern übertraf mit 413 Mio. Euro den Vorjahreswert um 17,7%."
 
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Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber dümmliche Polemik zum Besten geben. Manchmal geht es hier wirklich furchtbar primitiv zu. :s

Die zitierten Zahlen und die Marge pro Fahrzeug sind zwei Paar Schuhe. Aber wem erzählt man das...
 
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... schau mal hier: http://www.finanzen.net/ausblick/BMW

Und im Jahre 2009 hat BMW bei jedem verkauften Auto sogar fast 200 Euro draufgezahlt!

Geschäftsbericht 2009:
Code:
in Mio. Euro                                                                  2009    2008
--------------------------------------------------------------------------------------------
Umsatzerlöse                                                                 37.980  44.313
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen –32.679 –37.833
--------------------------------------------------------------------------------------------
Bruttoergebnis vom Umsatz                                                     5.301   6.480

2009 also eine Bruttomarge von rund 14%.
 
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Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber dümmliche Polemik zum Besten geben. Manchmal geht es hier wirklich furchtbar primitiv zu. :s

Die zitierten Zahlen und die Marge pro Fahrzeug sind zwei Paar Schuhe. Aber wem erzählt man das...

Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber dümmliche Antworten zum Besten geben. Manchmal geht es hier wirklich unfassbar primitiv zu. :s

Die zitierten Zahlen und die Marge pro Fahrzeug sind zwei Paar Schuhe. Aber wem erzählt man das...:g

....und unabhängig von der Marge einzelner Unternehmensbereiche, war das Gesamt-Betriebsergebnis positiv.......
 
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Wie kann man von diesen Zahlen auf die Marge bei einem Z4 schließen? Wann lohnt sich der Wagen? Die Zahlen geben 0 Aufschluß drüber. Schön, dass hier einige trotzdem urteilen können, dass der Wagen für BMW nichts bringt.
 
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Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber dümmliche Polemik zum Besten geben. Manchmal geht es hier wirklich furchtbar primitiv zu. :s

Die zitierten Zahlen und die Marge pro Fahrzeug sind zwei Paar Schuhe. Aber wem erzählt man das...

Oh, Oh,
hey ihr solltet euch nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Die Produktionskosten eine KFZ betragen ca. 35 - 50% der Listenpreises, mehr nicht.
So wenn man jetzt mal runterrechnet bei einem Wagen der 50.000 Euro kostet Sieht die sache wie folgt aus:
50.000 - 19% USt macht 40500€
40500- 20% Händlermage 32400 €, das ist das was der Händler bei BMW für den Wagen Zahlen muss.
Da Auto kostet aber max 25000 Euro in der Produktion, bleibt also ein Roherlös von min. 7400 € Pro Auto.
Hier sind dan aber schon alle Kosten wie Abschreibungen, Werbung etc. enthalten.
Lediglich die Entwicklungskosten noch nicht, aber die sind eh nicht sonderlich hoch da diverse Teile auch in anderen Baureihen verwendet werden und sich das ganze somit auf die gesamte Fahrzeugpalette aufteilt wie z.B. Motor, Elektronik, Klimaanlage und und.
Also so schlecht verdinen die auch an einem Zetti nicht.

Edit: Ach eines habe ich noch vergessen, das ganze sponsoring was BMW betreibt wie z.B. beim Segeln oder beim Golfsport können die zu 100% von der Steuer absetzen und ist richtig gut fürs Image.
Ein Auto wird wie folgt kalkuliert:
Materialkosten + Lohnekosten etc, dann wird die zu erwartende Stückzahl die Produziert wird durch die Investitionskosten geteilt und drauf gerechnet.
Problematisch wird es erst wenn deutlich weniger Autos produziert werden wie geplant, aber jedes Auto was mehr vekauft wird wie geplant lässt den Rohgewinn steigen.
 
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...und unabhängig von der Marge einzelner Unternehmensbereiche, war das Gesamt-Betriebsergebnis positiv.......

Eine beeindruckende Erkenntnis, Daniel, die mit dem vorliegenden Thema nicht das Geringste zu tun hat. Aber schön, dass mal Jemand die allseits bekannten Fakten festgehalten hat. :s

Der Punkt ist einfach der: Frank hat aufgrund seiner Branchennähe erhebliches Fach- und Insiderwissen. Dieses Wissen stellt für das Forum einen unschätzbaren Mehrwert dar, und Frank war sich während all' der letzten Jahre nicht zu schade und hat keine Mühen gescheut, sein Wissen zu teilen, soweit das opportun war.

Das bedeutet sicherlich nicht, dass man Frank alles unbesehen glauben muss. Aber es bedeutet mindestens, dass man Franks Beiträge nicht als "Schwachsinn" bezeichnen sollte. Und dies schon gar nicht, wenn man selbst keine Ahnung hat und insofern nicht auch nur ansatzweise zielführende Fakten und/oder Argumente anbringen kann.

Ihr selbst bestimmt das Niveau in diesem Unterforum. Wenn es denn derart grottenschlecht sein soll, dann weiterhin viel Spaß dabei.

Kopfschüttelnde Grüße
Jan
 
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