Alles zu E Fuels


Cooles PetrolHead Video, über einen Besuch eines Autochannel bei "Porsches" Efuell Raffiniere.
Minute 4:20 bis 5:00...ein versehentlicher Leek?...E-fuel per Definition? - aktuell wahrscheinlich noch nicht -außer Sie karren das CO2 aus Island nach Chile...schade.
 
Das passt schon so in dem Video. Geplant sind weitere Raffinerien in den USA und Australien, wo ebenfalls günstige Wetterbedingungen herrschen und die Wege des fertigen Kraftstoffs zum Bestimmungsort kürzer sind.

Zumindest gab es heute einen saftigen Kompromiss der EU zu dem Thema. Endlich Technologieoffenheit statt Dogma.

 
Das passt schon so in dem Video. Geplant sind weitere Raffinerien in den USA und Australien, wo ebenfalls günstige Wetterbedingungen herrschen und die Wege des fertigen Kraftstoffs zum Bestimmungsort kürzer sind.

Zumindest gab es heute einen saftigen Kompromiss der EU zu dem Thema. Endlich Technologieoffenheit statt Dogma.


Das sind ausgezeichnete Neuigkeiten! Endlich mal wieder ein Lichtblick! 👍👍👍
 
Das passt schon so in dem Video.
Ein Klimaneutraler Treibstoff ist das zumindest so noch nicht. Solange das CO2 für die Herstellung nicht mit grünem Strom aus der Luft abgespalten wird, ist es nichts weiter als ein synthetischer Kraftstoff.
Und damit wäre der Treibstoff so wie er aktuell noch produziert wird auch nach der Neuregelung nach 2035 nicht zugelassen.

Das die Erweiterung der Anlage in Chile offenbar in den Sternen steht, und weltweit tatsächlich nicht viel passiert spricht ja auch schon Bände. (wie bereits...) und siehe Zitat unten.

Ich fände es hauptsächlich eine romantische Vorstellung wenn wir auf der Welt in ein paar Jahren so viel überschüssigen erneuerbaren Strom produzieren der lokal sonst nirgends gebraucht und wirtschaftlicher eingesetzt bzw. mit größerem Hebel wo anders CO2 reduzieren würde (wobei beides dazu immer mehr direkt zusammenhängt).
Es ist halt nunmal so das die direkte Nutzung und Verteilung von erneuerbaren Strom wirtschaftlicher ist und zudem den weit größeren Hebel hat CO2 zu vermeiden danach kommt Wasserstoff für die Industrie danach eFuels für Chemie und Luft- und Schifffahrt und ganz am Ende der Nahrungskette kommt irgendwann mal das Verbrennerauto. Auch wenn der logische Zusammenhang vielen Befürwortern grundätzlich egal ist, macht man sich anderenfalls etwas vor, das ist halt nunmal das wonach sich die Wirtschaft richtet bzw. richten muss und wird. Bezogen auf Autos bin ich da einfach kein Träumer, schön wäre es natürlich schon...Aber offensichtlich ist... wie jüngst zB. hier... :

Zitat:
Bislang sind weltweit 60 industrielle Produktionsanlagen bis zum Jahr 2035 angekündigt, wie aus dem Faktenpapier hervorgeht. Erste Erkenntnis: Von allen angekündigten Anlagen hat nur ein Prozent eine Entscheidung zur Finanzierung.
Wenn man annimmt, dass alle diese Projekte ihre Finanzierung realisieren und gebaut werden, so könnte dieses gesamte globale Angebot etwa zehn Prozent der deutschen Nachfrage nur in den unverzichtbaren E-Fuel-Anwendungen decken.

(Quelle Tagesschau)

Deswegen finde ich die Entscheidung auch keinen Grund zum Feiern, sondern ziemlich irrelevant - reine Scheindebatte, wie gesagt emotional und politisch gerade hierzulande viel zu aufgeladen, aber mit gesunden Menschenverstand kann man da nur schmunzeln. Eher noch würde ich das Verbot insgesamt in Frage stellen und echte Technologieoffenheit für Neuwagen ab 2035 aber in Verbindung mit privater 100%iger Kompensation fordern, dann darf jeder alles, trägt aber auch direkt die Verantwortung für sein Handeln und keiner muss sich mehr über Verbote aufregen. Wenn man dann doch irgendwie irgendwann E Fuels von irgendwoher für weniger Geld in den Tank bekommt, auch gut...
 
BEV fahren auch nicht mit 100% grünem Strom und werden auch schmutzig produziert. Wichtig ist doch, dass es verschiedene Primärenergieträger gibt und man nicht nur von Strom abhängig ist.
 
Richtig, aber genau das Problem wird mit E-Fuels eben noch potenziert. Weil ein E Fuel betriebener Motor ungefähr 7x abhängiger von der Verfügbarkeit von grünem Strom ist.
Und E-Fuels machen nunmal überhaupt nur Sinn wenn sie ausschließlich aus erneuerbarem Strom hergestellt werden, Anteile von Gas oder Kohlestrom kann man sich da nicht leisten, weil deren Herstellung und Verbrennung in einem Motor sonst insgesamt so ineffizient ist, das anderenfalls Treibstoffe aus Fossilen Quellen überlegen sind.
 
Ich finde die Entscheidung gut. Wer weiß denn schon, wo wir entwicklungstechnisch in 10 Jahren stehen? Durch diese Entscheidung werden e fuels wenigstens nicht ausgebremst.
Totaler Blödsinn heute so etwas in 12 Jahren zu verbieten.
Zumal heute schon klar ist, das dass E Auto wohl die Zukunft ist. Trotz des nun anfänglichen Kohlestroms.
Den Ast Atomstrom, auf dem wir sitzen, haben wir ideologischer Weise schon gekappt.
Eine deutsche Firma ist mutig und investiert in E Fuels. Sollte in 12 Jahren es sich ergeben, dass dieser Treibstoff für PKWs nix ist, na und? Dann ist das so. Aber jetzt schon die Möglichkeit abzuwürgen finde ich dumm.
Der gleiche Schwachsinn mit dem Tempolimit.
Hauptsache verbieten. Lustig war die Aussage bei „Hart aber fair“ , dass man ja eh nicht mehr schneller als 120 fahren könne. Nachdem er diesen Satz ausgesprochen hatte, wurde ihm erstmal klar, dass er sich in Bezug aufs Tempolimit einen Bärendienst erwiesen hat. Hauptsache verbieten….
 
Ich finde die Entscheidung gut. Wer weiß denn schon, wo wir entwicklungstechnisch in 10 Jahren stehen? Durch diese Entscheidung werden e fuels wenigstens nicht ausgebremst.
Totaler Blödsinn heute so etwas in 12 Jahren zu verbieten.
Zumal heute schon klar ist, das dass E Auto wohl die Zukunft ist. Trotz des nun anfänglichen Kohlestroms.
Den Ast Atomstrom, auf dem wir sitzen, haben wir ideologischer Weise schon gekappt.
Eine deutsche Firma ist mutig und investiert in E Fuels. Sollte in 12 Jahren es sich ergeben, dass dieser Treibstoff für PKWs nix ist, na und? Dann ist das so. Aber jetzt schon die Möglichkeit abzuwürgen finde ich dumm.
Der gleiche Schwachsinn mit dem Tempolimit.
Hauptsache verbieten. Lustig war die Aussage bei „Hart aber fair“ , dass man ja eh nicht mehr schneller als 120 fahren könne. Nachdem er diesen Satz ausgesprochen hatte, wurde ihm erstmal klar, dass er sich in Bezug aufs Tempolimit einen Bärendienst erwiesen hat. Hauptsache verbieten….
Völlig richtig!
Technologie verbieten ist Planwirtschaft! Das geht einfach nicht wenn man im Sinne der Rahmenbedingungen die beste Lösung will. Wenn es mit E-Fuels wirtschaftlich nicht klappen sollte, dann ist das eben so.
Aber mit dem (Un-)Kenntnisstand von heute derart weitreichende Entscheidungen treffen zu wollen, ist für mich reiner Moralismus und Ideologie!
 
Ich glaube, dass die komplette Verbrenner/eFuel-Verbotsdiskussion unnötig war.
Ich gehe nicht davon aus, dass sich im Jahr 2035 noch ein großer Teil der Gesellschaft für den Kauf eines neuen Verbrennerautos entscheiden wird.
Dass wird irgendwann von ganz allein zu einem Nischenprodukt - und diese Nische zu verbieten, wird niemanden ernsthaft helfen.
 
Ich finde die Entscheidung gut. Wer weiß denn schon, wo wir entwicklungstechnisch in 10 Jahren stehen? Durch diese Entscheidung werden e fuels wenigstens nicht ausgebremst.
Totaler Blödsinn heute so etwas in 12 Jahren zu verbieten.
Zumal heute schon klar ist, das dass E Auto wohl die Zukunft ist. Trotz des nun anfänglichen Kohlestroms.
Den Ast Atomstrom, auf dem wir sitzen, haben wir ideologischer Weise schon gekappt.
Eine deutsche Firma ist mutig und investiert in E Fuels. Sollte in 12 Jahren es sich ergeben, dass dieser Treibstoff für PKWs nix ist, na und? Dann ist das so. Aber jetzt schon die Möglichkeit abzuwürgen finde ich dumm.
Der gleiche Schwachsinn mit dem Tempolimit.
Hauptsache verbieten. Lustig war die Aussage bei „Hart aber fair“ , dass man ja eh nicht mehr schneller als 120 fahren könne. Nachdem er diesen Satz ausgesprochen hatte, wurde ihm erstmal klar, dass er sich in Bezug aufs Tempolimit einen Bärendienst erwiesen hat. Hauptsache verbieten….
Unrecht hat er mit 120km/h nicht.

Durchschnittsgeschwindigkeit von über 120 km/h erreiche ich selten auf der Bahn.

Meistens wird man gleich wieder ausgebremst.
Wie ich es beobachte beim 130 mit Tempomat, werde ich selten mit viel höherer Geschwindigkeit überholt.
 
Ein Klimaneutraler Treibstoff ist das zumindest so noch nicht. Solange das CO2 für die Herstellung nicht mit grünem Strom aus der Luft abgespalten wird, ist es nichts weiter als ein synthetischer Kraftstoff.
Und damit wäre der Treibstoff so wie er aktuell noch produziert wird auch nach der Neuregelung nach 2035 nicht zugelassen.
- Es ist nicht das Ziel und technisch auch nicht möglich einen 100% CO2-neutralen Kraftstoff herzustellen, weil Energieumwandlungen jeglicher Art ihre Wirkungsgrade haben. Einen Verbrenner jedoch mit -10% (Szenario Beimischung) oder -90% CO2 (Szenario 100% eFuel) zu betreiben ist dagegen eine lohnenswerte Vision bei 1,4 Mrd Autos weltweit. Es würde einige Dekaden dauern diese Flotte in E-Autos umzuwandeln wenn überhaupt. Zeit, die die Menschheit nicht hat und das kommt in Brüssel auch so langsam an. CO2-Budget ist CO2-Budget, das Guthaben schmilzt und wir brauchen eine Vollbremsung.

- Der Strom in Chile ist zu 100% grün. Es herrschen dort 365 Tage im Jahr Windstärken, die hierzulande die Menschen in die Häuser treiben würden. Deshalb können die Windräder flacher gebaut werden und müssen sich nicht wie in D dem Wind ausrichten, weil nur alle paar Stunden ein Lüftchen weht. Die Anlagen sind simpler und günstiger. Diese Windenergie ist kostenlos und unendlich. Wie man den grünen Strom nutzt oder besser nutzen sollte, dazu unten mehr...

- Die offenen Punkte der Anlage wie sie HEUTE ist: Das CO2 wird nicht vor Ort eingefangen und das Wasser hat Trinkwasserqualität. Beide Themen sind aber lösbar.
Das die Erweiterung der Anlage in Chile offenbar in den Sternen steht, und weltweit tatsächlich nicht viel passiert spricht ja auch schon Bände. (wie bereits...) und siehe Zitat unten.

Ich fände es hauptsächlich eine romantische Vorstellung wenn wir auf der Welt in ein paar Jahren so viel überschüssigen erneuerbaren Strom produzieren der lokal sonst nirgends gebraucht und wirtschaftlicher eingesetzt bzw. mit größerem Hebel wo anders CO2 reduzieren würde (wobei beides dazu immer mehr direkt zusammenhängt).
Es ist halt nunmal so das die direkte Nutzung und Verteilung von erneuerbaren Strom wirtschaftlicher ist und zudem den weit größeren Hebel hat CO2 zu vermeiden danach kommt Wasserstoff für die Industrie danach eFuels für Chemie und Luft- und Schifffahrt und ganz am Ende der Nahrungskette kommt irgendwann mal das Verbrennerauto.
Die Reihenfolge Flugzeug, Schiff, Auto ist auch so vorgesehen solange die Volumina gering sind. Der output wird aber bis 2030 um einige Nullen anwachsen.

Das Argument, dass eFuels zu teuer oder nicht ausreichend verfügbar sind, wird häufig von Leuten verbreitet, die eine andere Richtung verfolgen und sicher keine technologieoffene. Leider schreiben zu dem Thema vermehrt Leute, die Germanistik studiert haben.

Es würde einen gewaltigen Effekt auf die Dekarbonisierung des Verkehrs haben wenn wir auch nur 5-10% Beimischung hätten, analog zu E5/E10 heute. Mit steuerlichen Anreizen wäre der Literpreis keinen Cent über dem was wir bereits kennen.

Die (unrealistischen) Hausnummern von 5-10 Euro/Liter sind gezielt platziert um das Thema zu töten und den Hochlauf der BEVs nicht negativ zu beeinflussen.
Deswegen finde ich die Entscheidung auch keinen Grund zum Feiern, sondern ziemlich irrelevant - reine Scheindebatte, wie gesagt emotional und politisch gerade hierzulande viel zu aufgeladen, aber mit gesunden Menschenverstand kann man da nur schmunzeln.
- Ich schmunzel auch aber weil ich ich freue. Endlich können die OEM planen, weil sie ein Gesetz haben falls der EU-Gerichtshof nicht noch dazwischen funkt. Ein OEM kann nun sauber planen für welche Märkte und Gesetzeslagen er welche Antriebsform anbietet und Stand heute sehe ich BMW und Porsche weit vorn mit ihrer Langzeitstrategie.

- Der umweltbewusste Verbraucher kann in 2030, 2035, 2040 endlich seinen sehr sauberen (EU6/7) und effizienten (z.B. Hybrid) Verbrenner behalten, weil er sich keinen neues BEV leisten kann oder will. Von den Petrolheads, die in 2040 einen Z1 fahren ganz zu schweigen. Diese Leute können auch dann einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. DAS ist neu mit dem aktuellen Komproiss.

- Der Grund weshalb Audi sein g-tron Projekt eingestampft hat: Es gab keine gesetzliche Stütze seitens der EU, die diese Pioniersarbeit in Form von credits anerkannt hätte und ohne legislative Sicherheit wird kein OEM Gelder verbrennen. Porsche war hier extrem mutig und hat mit Haru Oni bewiesen, dass es geht. Glück gehört natürlich dazu. Wir sehen eFuels bald in den Porsche Cups und in der Formel 1. Das wird ein Katalysator sein.

- Thema Nutzung grünen Stroms: Bekanntlich ist der Wirkungsgrad bei der Herstellung von eFuels nicht hoch. Bei der unendlichen Verfügbarkeit einer Primärenergieform ist der Wirkungsgrad allerdings irrelevant, zumindest wenn es um umwelttechnische Themen geht. Der Wind weht halt. Wir sehen das Thema zu sehr aus der deutschen Brille und vergessen, dass man beispielsweise mit eFuels made in Australia in Australien einen gewaltigen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten kann.

Jedes nicht neu gebaute Fahrzeug (BEVs erst recht) ist ein Beitrag zur Dekarbonisierung. Was das grüne Brüssel nicht versteht, es gibt nicht die eine Lösung für die Dekarbonisierung. Wen man jemanden in Brüssel fragt, woher die grüne Energie für 50 Mio E-Fahrzeuge in D kommen soll, sagen sie:

"Gar nicht. Das Ziel sind ja auch 30 Mio Fahrzeuge."

Deindustrialisierung und BEVormundung pur.:) :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Unrecht hat er mit 120km/h nicht.

Durchschnittsgeschwindigkeit von über 120 km/h erreiche ich selten auf der Bahn.

Meistens wird man gleich wieder ausgebremst.
Wie ich es beobachte beim 130 mit Tempomat, werde ich selten mit viel höherer Geschwindigkeit überholt.
Und genau deshalb ist ein Tempolimit Blödsinn.
Ich brauche doch nix verbieten was eh kaum stattfindet.
So auch das Thema e fuels. Der Sinn eines Verbots erschließt sich mir nicht. Nur weil die technischen Voraussetzungen noch nicht gegeben sind?
Sind doch für e Autos auch noch nicht. Da sind noch so viele Fragen offen… Stromversorgung, Ladestationen,Ladedauer, etc. Trotzdem wird das durchgedrückt. Weil… das wird sich schon irgendwann lösen. Bei e Fuels wendet man diese denke nicht an. Komisch….
 
Ich glaube, dass die komplette Verbrenner/eFuel-Verbotsdiskussion unnötig war.
Ich gehe nicht davon aus, dass sich im Jahr 2035 noch ein großer Teil der Gesellschaft für den Kauf eines neuen Verbrennerautos entscheiden wird.
Dass wird irgendwann von ganz allein zu einem Nischenprodukt - und diese Nische zu verbieten, wird niemanden ernsthaft helfen.
Abwarten
 
- Es ist nicht das Ziel und technisch auch nicht möglich einen 100% CO2-neutralen Kraftstoff herzustellen, weil Energieumwandlungen jeglicher Art ihre Wirkungsgrade haben. Einen Verbrenner jedoch mit -10% (Szenario Beimischung) oder -90% CO2 (Szenario 100% eFuel) zu betreiben ist dagegen eine lohnenswerte Vision bei 1,4 Mrd Autos weltweit. Es würde einige Dekaden dauern diese Flotte in E-Autos umzuwandeln wenn überhaupt. Zeit, die die Menschheit nicht hat und das kommt in Brüssel auch so langsam an. CO2-Budget ist CO2-Budget, das Guthaben schmilzt und wir brauchen eine Vollbremsung.

- Der Strom in Chile ist zu 100% grün. Es herrschen dort 365 Tage im Jahr Windstärken, die hierzulande die Menschen in die Häuser treiben würden. Deshalb können die Windräder flacher gebaut werden und müssen sich nicht wie in D dem Wind ausrichten, weil nur alle paar Stunden ein Lüftchen weht. Die Anlagen sind simpler und günstiger. Diese Windenergie ist kostenlos und unendlich. Wie man den grünen Strom nutzt oder besser nutzen sollte, dazu unten mehr...

- Die offenen Punkte der Anlage wie sie HEUTE ist: Das CO2 wird nicht vor Ort eingefangen und das Wasser hat Trinkwasserqualität. Beide Themen sind aber lösbar.

Die Reihenfolge Flugzeug, Schiff, Auto ist auch so vorgesehen solange die Volumina gering sind. Der output wird aber bis 2030 um einige Nullen anwachsen.

Das Argument, dass eFuels zu teuer oder nicht ausreichend verfügbar sind, wird häufig von Leuten verbreitet, die eine andere Richtung verfolgen und sicher keine technologieoffene. Leider schreiben zu dem Thema vermehrt Leute, die Germanistik studiert haben.

Es würde einen gewaltigen Effekt auf die Dekarbonisierung des Verkehrs haben wenn wir auch nur 5-10% Beimischung hätten, analog zu E5/E10 heute. Mit steuerlichen Anreizen wäre der Literpreis keinen Cent über dem was wir bereits kennen.

Die (unrealistischen) Hausnummern von 5-10 Euro/Liter sind gezielt platziert um das Thema zu töten und den Hochlauf der BEVs nicht negativ zu beeinflussen.

- Ich schmunzel auch aber weil ich ich freue. Endlich können die OEM planen, weil sie ein Gesetz haben falls der EU-Gerichtshof nicht noch dazwischen funkt. Ein OEM kann nun sauber planen für welche Märkte und Gesetzeslagen er welche Antriebsform anbietet und Stand heute sehe ich BMW und Porsche weit vorn mit ihrer Langzeitstrategie.

- Der umweltbewusste Verbraucher kann in 2030, 2035, 2040 endlich seinen sehr sauberen (EU6/7) und effizienten (z.B. Hybrid) Verbrenner behalten, weil er sich keinen neues BEV leisten kann oder will. Von den Petrolheads, die in 2040 einen Z1 fahren ganz zu schweigen. Diese Leute können auch dann einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. DAS ist neu mit dem aktuellen Komproiss.

- Der Grund weshalb Audi sein g-tron Projekt eingestampft hat: Es gab keine gesetzliche Stütze seitens der EU, die diese Pioniersarbeit in Form von credits anerkannt hätte und ohne legislative Sicherheit wird kein OEM Gelder verbrennen. Porsche war hier extrem mutig und hat mit Haru Oni bewiesen, dass es geht. Glück gehört natürlich dazu. Wir sehen eFuels bald in den Porsche Cups und in der Formel 1. Das wird ein Katalysator sein.

- Thema Nutzung grünen Stroms: Bekanntlich ist der Wirkungsgrad bei der Herstellung von eFuels nicht hoch. Bei der unendlichen Verfügbarkeit einer Primärenergieform ist der Wirkungsgrad allerdings irrelevant, zumindest wenn es um umwelttechnische Themen geht. Der Wind weht halt. Wir sehen das Thema zu sehr aus der deutschen Brille und vergessen, dass man beispielsweise mit eFuels made in Australia in Australien einen gewaltigen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten kann.

Jedes nicht neu gebaute Fahrzeug (BEVs erst recht) ist ein Beitrag zur Dekarbonisierung. Was das grüne Brüssel nicht versteht, es gibt nicht die eine Lösung für die Dekarbonisierung. Wen man Brüssel sagt, woher die grüne Energie für 50 Mio E-Fahrzeuge in D kommen soll, sagen sie:

"Gar nicht. Das Ziel sind ja auch 30 Mio Fahrzeuge."

Deindustrialisierung und BEVormundung pur.:) :-)
Aber wenn wir es heute schon kritisch sehen in 10 Jahren genug Strom für die vielen BEVs produzieren zu kommen, verstehe ich nicht wie man davon ausgehen kann genug Strom für eine große eFuels Flotte zu haben?!
 
- Es ist nicht das Ziel und technisch auch nicht möglich einen 100% CO2-neutralen Kraftstoff herzustellen, weil Energieumwandlungen jeglicher Art ihre Wirkungsgrade haben. Einen Verbrenner jedoch mit -10% (Szenario Beimischung) oder -90% CO2 (Szenario 100% eFuel) zu betreiben ist dagegen eine lohnenswerte Vision bei 1,4 Mrd Autos weltweit. Es würde einige Dekaden dauern diese Flotte in E-Autos umzuwandeln wenn überhaupt. Zeit, die die Menschheit nicht hat und das kommt in Brüssel auch so langsam an. CO2-Budget ist CO2-Budget, das Guthaben schmilzt und wir brauchen eine Vollbremsung.

- Der Strom in Chile ist zu 100% grün. Es herrschen dort 365 Tage im Jahr Windstärken, die hierzulande die Menschen in die Häuser treiben würden. Deshalb können die Windräder flacher gebaut werden und müssen sich nicht wie in D dem Wind ausrichten, weil nur alle paar Stunden ein Lüftchen weht. Die Anlagen sind simpler und günstiger. Diese Windenergie ist kostenlos und unendlich. Wie man den grünen Strom nutzt oder besser nutzen sollte, dazu unten mehr...

- Die offenen Punkte der Anlage wie sie HEUTE ist: Das CO2 wird nicht vor Ort eingefangen und das Wasser hat Trinkwasserqualität. Beide Themen sind aber lösbar.

Die Reihenfolge Flugzeug, Schiff, Auto ist auch so vorgesehen solange die Volumina gering sind. Der output wird aber bis 2030 um einige Nullen anwachsen.

Das Argument, dass eFuels zu teuer oder nicht ausreichend verfügbar sind, wird häufig von Leuten verbreitet, die eine andere Richtung verfolgen und sicher keine technologieoffene. Leider schreiben zu dem Thema vermehrt Leute, die Germanistik studiert haben.

Es würde einen gewaltigen Effekt auf die Dekarbonisierung des Verkehrs haben wenn wir auch nur 5-10% Beimischung hätten, analog zu E5/E10 heute. Mit steuerlichen Anreizen wäre der Literpreis keinen Cent über dem was wir bereits kennen.

Die (unrealistischen) Hausnummern von 5-10 Euro/Liter sind gezielt platziert um das Thema zu töten und den Hochlauf der BEVs nicht negativ zu beeinflussen.

- Ich schmunzel auch aber weil ich ich freue. Endlich können die OEM planen, weil sie ein Gesetz haben falls der EU-Gerichtshof nicht noch dazwischen funkt. Ein OEM kann nun sauber planen für welche Märkte und Gesetzeslagen er welche Antriebsform anbietet und Stand heute sehe ich BMW und Porsche weit vorn mit ihrer Langzeitstrategie.

- Der umweltbewusste Verbraucher kann in 2030, 2035, 2040 endlich seinen sehr sauberen (EU6/7) und effizienten (z.B. Hybrid) Verbrenner behalten, weil er sich keinen neues BEV leisten kann oder will. Von den Petrolheads, die in 2040 einen Z1 fahren ganz zu schweigen. Diese Leute können auch dann einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. DAS ist neu mit dem aktuellen Komproiss.

- Der Grund weshalb Audi sein g-tron Projekt eingestampft hat: Es gab keine gesetzliche Stütze seitens der EU, die diese Pioniersarbeit in Form von credits anerkannt hätte und ohne legislative Sicherheit wird kein OEM Gelder verbrennen. Porsche war hier extrem mutig und hat mit Haru Oni bewiesen, dass es geht. Glück gehört natürlich dazu. Wir sehen eFuels bald in den Porsche Cups und in der Formel 1. Das wird ein Katalysator sein.

- Thema Nutzung grünen Stroms: Bekanntlich ist der Wirkungsgrad bei der Herstellung von eFuels nicht hoch. Bei der unendlichen Verfügbarkeit einer Primärenergieform ist der Wirkungsgrad allerdings irrelevant, zumindest wenn es um umwelttechnische Themen geht. Der Wind weht halt. Wir sehen das Thema zu sehr aus der deutschen Brille und vergessen, dass man beispielsweise mit eFuels made in Australia in Australien einen gewaltigen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten kann.

Jedes nicht neu gebaute Fahrzeug (BEVs erst recht) ist ein Beitrag zur Dekarbonisierung. Was das grüne Brüssel nicht versteht, es gibt nicht die eine Lösung für die Dekarbonisierung. Wen man Brüssel sagt, woher die grüne Energie für 50 Mio E-Fahrzeuge in D kommen soll, sagen sie:

"Gar nicht. Das Ziel sind ja auch 30 Mio Fahrzeuge."

Deindustrialisierung und BEVormundung pur.:) :-)
Klasse Beitrag! Danke Dir! 👍
 
Genau das ist der Punkt. @Kurt_K
Ich halte das Verbot und die Diskusion auch für unnötig. Wer sich dann in 2035 bewusst nen schönen Hochleistungsverbrenner für 100k+ kaufen möchte und damit ~2.000km im Jahr irgendwo seinen Spaß hat dem ist es auch ziemlich egal ob er im Jahr 400 oder 4000€ für den alten Dinosaft zahlen muss. Deswegen einfach schrittweise Selbstverantwortung = einzelverantwortliche CO2 Kompensation (für Verbrenner Neufahrzeuge). Aber das traut man uns scheinbar nicht zu und meint uns davor zu schützen...

@3.0ti Dein Enthosiasmus und Optimisums in allen Ehren. Ich will hier nicht wieder irgendwas vorrechnen was dann doch keinen interessiert. Aber wenns dich wirklich interessiert dann schau dir mal die Mengen für die Unverzichtbaren Bereiche an dann die Aufwände an Strom für deren Deckung aus E-Fuel, dann wenn dir die zahlen nicht zu groß werden nimmst du noch den Verkehr mit hinzu. Dann schaust du was wir an Erneuerbaren Strom heute produzieren, und dann was dafür für Neuanlagen irgendwo (klar da wo es sinnvoller ist, das bestreitet ja keiner) entstehen müssten. Das ist eben nicht mit ein paar tollen Bekundungen und Anstrengungen und optimistischen Technologiesprüngen in absehbarer Zeit gelöst. Auch wenn jemand es gerne so verdreht darstellt, es wird nichts exclusiv für den Straßenverkehr produziert werden, klar wird man Werbewirksam die DTM und die F1 usw. mit Synthetischen Kraftstoffen ausstatten. Aber solange der Markt der unverzichtbaren nicht satt ist (weil die mehr zu zahlen bereit sein werden) wird für den Straßenverkehr nichts übrig bleiben...dann noch daran glauben wir könnten bis dahin Zitat "weil wir keine Zeit haben" die Bestandsflotte damit ausstatten...aber gut ich will hier kein Spielverderber sein.

(...)Leider schreiben zu dem Thema vermehrt Leute, die Germanistik studiert haben.
...Energietechnik ;)
 
Aber wenn wir es heute schon kritisch sehen in 10 Jahren genug Strom für die vielen BEVs produzieren zu kommen, verstehe ich nicht wie man davon ausgehen kann genug Strom für eine große eFuels Flotte zu haben?!
Naja, wenn es mit den E-Fuels eh nicht geht, dann braucht man sie ja auch nicht zu verbieten 🤷‍♂️
Ich glaube aber, es ist die (wohl nicht ganz unberechtigte) Angst der Ideologen, dass die Technik mit Verbrenner und E-Fuels doch technisch überlegen sein können wird.
 
Genau das ist der Punkt. @Kurt_K
Ich halte das Verbot und die Diskusion auch für unnötig. Wer sich dann in 2035 bewusst nen schönen Hochleistungsverbrenner für 100k+ kaufen möchte und damit ~2.000km im Jahr irgendwo seinen Spaß hat dem ist es auch ziemlich egal ob er im Jahr 400 oder 4000€ für den alten Dinosaft zahlen muss. Deswegen einfach schrittweise Selbstverantwortung = einzelverantwortliche CO2 Kompensation (für Verbrenner Neufahrzeuge). Aber das traut man uns scheinbar nicht zu und meint uns davor zu schützen...

@3.0ti Dein Enthosiasmus und Optimisums in allen Ehren. Ich will hier nicht wieder irgendwas vorrechnen was dann doch keinen interessiert. Aber wenns dich wirklich interessiert dann schau dir mal die Mengen für die Unverzichtbaren Bereiche an dann die Aufwände an Strom für deren Deckung aus E-Fuel, dann wenn dir die zahlen nicht zu groß werden nimmst du noch den Verkehr mit hinzu. Dann schaust du was wir an Erneuerbaren Strom heute produzieren, und dann was dafür für Neuanlagen irgendwo (klar da wo es sinnvoller ist, das bestreitet ja keiner) entstehen müssten. Das ist eben nicht mit ein paar tollen Bekundungen und Anstrengungen und optimistischen Technologiesprüngen in absehbarer Zeit gelöst. Auch wenn jemand es gerne so verdreht darstellt, es wird nichts exclusiv für den Straßenverkehr produziert werden, klar wird man Werbewirksam die DTM und die F1 usw. mit Synthetischen Kraftstoffen ausstatten. Aber solange der Markt der unverzichtbaren nicht satt ist (weil die mehr zu zahlen bereit sein werden) wird für den Straßenverkehr nichts übrig bleiben...dann noch daran glauben wir könnten bis dahin Zitat "weil wir keine Zeit haben" die Bestandsflotte damit ausstatten...aber gut ich will hier kein Spielverderber sein.


...Energietechnik ;)
Und die Vorgehensweise , den Verbrenner per Gesetz zu verbieten, ist bei Technologieoffenheit wie genau zu rechtfertigen?

Hoffentlich wissen alle, dass das mit den E-Fuels nicht gehen wird… nicht, dass das dann ein paar nicht wissen und einfach machen…
 
Und die Vorgehensweise , den Verbrenner per Gesetz zu verbieten, ist bei Technologieoffenheit wie genau zu rechtfertigen?

Hoffentlich wissen alle, dass das mit den E-Fuels nicht gehen wird… nicht, dass das dann ein paar nicht wissen und einfach machen…
Liest du auch was ich schreibe - ich war nie dafür den Verbrenner zu verbieten 🤷‍♂️
Ich bin auch dafür E-Fuels massiv vorranzutreiben, ich bin nur einfach kein Träumer.
 
Liest du auch was ich schreibe - ich war nie dafür den Verbrenner zu verbieten 🤷‍♂️
Ich bin auch dafür E-Fuels massiv vorranzutreiben, ich bin nur einfach kein Träumer.
Wer träumt denn hier? Es sollten einfach sämtliche alternativen Technologien parallel laufen…. Was am Ende wo und wie eingesetzt wird, wird sich zeigen. Positiv nach vorne gucken und schauen, wo wir in 10-15 Jahren stehen.
 
Aber wenn wir es heute schon kritisch sehen in 10 Jahren genug Strom für die vielen BEVs produzieren zu kommen, verstehe ich nicht wie man davon ausgehen kann genug Strom für eine große eFuels Flotte zu haben?!

@3.0ti Dein Enthosiasmus und Optimisums in allen Ehren. Ich will hier nicht wieder irgendwas vorrechnen was dann doch keinen interessiert. Aber wenns dich wirklich interessiert dann schau dir mal die Mengen für die Unverzichtbaren Bereiche an dann die Aufwände an Strom für deren Deckung aus E-Fuel, dann wenn dir die zahlen nicht zu groß werden nimmst du noch den Verkehr mit hinzu. Dann schaust du was wir an Erneuerbaren Strom heute produzieren, und dann was dafür für Neuanlagen irgendwo (klar da wo es sinnvoller ist, das bestreitet ja keiner) entstehen müssten. Das ist eben nicht mit ein paar tollen Bekundungen und Anstrengungen und optimistischen Technologiesprüngen in absehbarer Zeit gelöst. Auch wenn jemand es gerne so verdreht darstellt, es wird nichts exclusiv für den Straßenverkehr produziert werden, klar wird man Werbewirksam die DTM und die F1 usw. mit Synthetischen Kraftstoffen ausstatten. Aber solange der Markt der unverzichtbaren nicht satt ist (weil die mehr zu zahlen bereit sein werden) wird für den Straßenverkehr nichts übrig bleiben...dann noch daran glauben wir könnten bis dahin Zitat "weil wir keine Zeit haben" die Bestandsflotte damit ausstatten...aber gut ich will hier kein Spielverderber sein.

...Energietechnik ;)
Ihr zwei unterliegt dem Denkfehler der Mehrheit.:) :-)

Anders erklärt: Als vor 120 Jahren der Verbrenner in den Kinderschuhen steckte, hätte man die selbe Frage stellen können woher all das Erdöl für die Schmierung und Befeuerung von Millionen von Fahrzeugen herkommen soll. Die Antwort: Es kommt aus dem Ausland, entweder als Fertigprodukt oder Rohstoff.

Deutschland hatte nie genug fossile geschweige denn regenerative Energieträger um sich vom Ausland unabhängig zu machen. Das ist alles bekannt.

eFuels werden durch die seit 100 Jahre bestehende Infrastruktur importiert und entsprechend ihrer Verwendung (Reihenfolge: Flugzeuge, Schiffe, Lkw, Pkw) aufgeteilt werden. Einige OEM werden sie als Erstbefüllung im Werk nutzen um nach 2035 gesetzeskonform zu sein. An der Tankstelle wird man sie zunächst in Form von wenigen % Beimischung sehen. Weiterer Vorteil: Mische ich eFuels in den Ottokraftstoff, kann ich weg vom Ethanol (Tank-Teller-Diskussion) gehen.

Noch ein Vorteil: Um die CO2-Einsparung, die ich durch eFuels bekomme, auf der Hardwareseite zu bekommen, muss ich schon auf einen Technologiesprung der Kategorie "Sauger -> Turbo" gehen. Sprünge dieser Dimension sind allerdings nicht mehr möglich.

Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt ein fast ausgereiztes Konzept von der Kraftstoffseite her zu optimieren.
 
Ergänzende Infos vom Projekt in Chile inkl. des Schaubilds wie der Kreislauf aussieht wenn er fertig ist:

efuels-haruoni-original-low.jpg


"2023 sollen 130.000 Liter eFuels produziert werden. Nach der Pilotphase wird das Projekt in Chile weiter ausgebaut. Bis zur Mitte des Jahrzehnts wird die Produktionskapazität auf voraussichtlich 55 Millionen Liter pro Jahr steigen. Etwa zwei Jahre später soll die Kapazität bei 550 Millionen Litern pro Jahr liegen."

Zum Vergleich: 2022 wurden in Deutschland 32,245 Mio t Diesel (= 38,386 Mio Liter) und 15,810 Mio t Ottokraftstoff (= 21,080 Mio Liter) verbraucht.

abb_029_2023_0303.jpg
 
Richtig, aber genau das Problem wird mit E-Fuels eben noch potenziert. Weil ein E Fuel betriebener Motor ungefähr 7x abhängiger von der Verfügbarkeit von grünem Strom ist.
Und E-Fuels machen nunmal überhaupt nur Sinn wenn sie ausschließlich aus erneuerbarem Strom hergestellt werden, Anteile von Gas oder Kohlestrom kann man sich da nicht leisten, weil deren Herstellung und Verbrennung in einem Motor sonst insgesamt so ineffizient ist, das anderenfalls Treibstoffe aus Fossilen Quellen überlegen sind.
aber einen e-Fuel Verbrenner kann ich zur Not wahrscheinlich auch mit Erdöl-Benzin tanken, auch wenn das nicht die Idee ist. Es wird ja sowieso noch Tankstellen für die alten Verbrenner geben müssen. Es wird halt mit der Zeit der Benzin/Diesel durch synthetische Treibstoffe immer mehr abgelöst. Mit einem BEV ist man etwaigen Stromregularien ausgeliefert. Ausgleichem Grund behalte ich auch den Kacheloffen. Ich bin sowieso ein Freund von heimischen Rohstoffen, wie Holz, Wasser und immer mehr Wind (ich kann mich nicht erinnern, dass es früher so windig war wie das letzte Jahr in Ö.). Daher finde ich es auch nicht so gut, wenn Europa sich mit synthetischen Kraftstoffen wieder abhängig von Importen macht, auch wenn es kostengünstiger (dargestellt) ist. Unabhängigkeit ist auch etwas Wert.
 
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