Alles zur E-Mobiltät

Oder; Mein Vater hatte letztens vom Flughafen (100 KM entfernt) angerufen er hat seinen Ausweis daheim vergessen und ich soll ihn schnell bringen - und jetzt?
Dann rufst Daddy an und erzählst ihm was vom neuen 3er, der 400 kW / 800 V verlangt um in aller Kürze flughafenabfahrbereit zu sein. Wohlwissend, dass viele in nächster Nähe nur eine MickeyMouse-Steckdose zum Laden haben.

Oder du hast nen Passat Diesel, der zu jeder Zeit 1000 km im Tank hat.
 
Dann rufst Daddy an und erzählst ihm was vom neuen 3er, der 400 kW / 800 V verlangt um in aller Kürze flughafenabfahrbereit zu sein. Wohlwissend, dass viele in nächster Nähe nur eine MickeyMouse-Steckdose zum Laden haben.

Oder du hast nen Passat Diesel, der zu jeder Zeit 1000 km im Tank hat.
Verstehe ich nicht…
 
Als einziges Auto mit einer nicht zu Hause Lademöglichkeit bin ich weiterhin skeptisch, ganz besonders mit einer 39 kWh Batterie.

Beispiel; der Kona braucht 1 Std um auf 80% zu laden, was ist wenn man nachmittags nach der Arbeit noch was erledigen will, zum Baumarkt oder in nächste Mittelzentrum ins Kino aber im Auto nur noch zB 15% SOC ist? Erst für 1/2 std den Lader ansteuern? Fänd ich jetzt ein NoGo.
Oder; Mein Vater hatte letztens vom Flughafen (100 KM entfernt) angerufen er hat seinen Ausweis daheim vergessen und ich soll ihn schnell bringen - und jetzt?

Klar, es muss jeder selbst für sich entscheiden, aber dein Arbeitskollege hätte lieber ein E Auto wählen sollen das entweder schneller läd oder einen größeren Akku hat. Denn im tiefsten Winter gehen durch Heizung etc. auch bei Kurzstrecke viele kW/h verloren die nicht dem reinen Antrieb zugute kommen. Mit einem 70er oder 80er Akku ist man schon wesentlich flexibler.

Ich schreibe das mal so auch wenn dein Kollege vielleicht noch ein Auto hat. Aber ich kenne das auch das jemand auf E umsteigt sich aber vorher falsch beraten ließ.
Die haben zwei Autos, eins davon ist noch ein Verbrenner. Zwei Fahrzeuge braucht man hier in der ländlichen Gegend eh, wenn beide Elternteile arbeiten gehen oder auch wenn nur einer arbeitet aber das Kind irgendwie versorgt und transportiert werden muss. ÖPNV und Lastenrad ist hier nicht so der Hit.
 
Gründlich sind sie ja schon, unsere Behörden 8-)

Anhang anzeigen 716036
Apropos KFZ Steuer.

Der Vorgänger Benziner des I4 wurde am 17.03.2025 online abgemeldet, allerdings bedingt dies wohl keine automatische Einstellung des Steuerbescheids. Entsprechend werden trotz Abmeldung am 17.03.2026 jetzt die Steuern für den Zeitraum 26.03.2026 bis 25.03.2027 per Lastschrift eingezogen um sie dann im Nachgang wieder rückzuvergüten 🤷‍♂️🙈.
 
Vielleicht mal ein Wort zu den Reichweitenangaben:
Weil ich gerade die Auswertung einer Fahrzeugflotte von deutlich mehr als 100 Fahrzeugen vor mir habe. Der durschnittliche WLTP Verbrauch aller Fahrzeuge ist angegeben mit 5,8 l/100 km. Der Reale Verbrauch lag im vergangnen Jahr bei durchschnittlich 7,5 l/100 km. Heißt ein Mehrverbrauch von 30%. Oder eben eine um 30% verringere Reichweite pro Tankfüllung im Vergleich zu den off. Herstellerangaben.

Aber man ist geneigt sich schnell über die tatsächlichenReichweiten von E-Autos zu echauffieren bzw. hat dort kontoverser Weise den Anspruch darauf, das die Herstellerangaben 1:1 auf die Realtität übertragbar sein müssen. Wo doch der WLTP Zykulos als solches in der Gesamtheit dafür verantwortlich ist das Herstellerangabe und Realität nicht zusammenpassen.

Mein i4 Verbraucht lt. Konfigurationsdatenblatt 16,9 kWh/100km. Wenn ich die 30% mehr drauf rechne lande ich bei knapp 22 kWh/100km.
Lt. BMW App liege ich bis heute bei 19,6 kWh/100. Ein halber Sommer, ein kompletter Winter, vergleichsweise viel Langstrecke gefahren und hab ca. 1/3 der bisherigen Gesamtkilometer auf der AB verbracht. Find ich dafür OK.

Aber unbestritten der Komfort einer eigenen Wallbox ist ein Merkmal das ich im E-Auto Alltag schon sehr missen würde. Ich kann mich nur zu alten Aussagen wiederholen - ich - spare nur Zeit weil ich mir keine Gedanken mehr mache wann ich wo tanke, schaff ich das noch vor dem Termin/der Arbeit, oder will ich das danach noch einplanen... Man merkt erst wie umständlich zur Tanke fahren eigentlich ist wenn man es nicht mehr braucht.

Auf Langstrecke ist die Situation schon anders. Aber wirklich im Auto oder vor der Ladesäule "gewartet" hab ich wirklich noch nie - im Gegenteil! D.h. in aller Regel mehr geladen (d.h. länger) als ich wollte/gebrauch hätte. Jüngstes Beispiel (und so geht es mir eigentlich immer): War vor 4 Wochen auf dem Weg nach Köln nach sehr genau 3h und 300km bereits voller Vorfreude auf nen Kaffee und ne Pipibox. Das Auto angesteckt und los, den Rest regelt Plug&Charge. Für 10% Restladung am Ziel, hätte ich 14min laden müssen. Hab dann aber knapp 27min geladen, nicht weil ich getrödelt habe, einfach weil alles zu zweit eben so lang gedauert hat, mit Kindern wer weiß wie viel länger...
Aber klar, man muss natürlich auch so ehrlich sein, die Haltezeit hierfür ließe sich mit nem Verbrenner als Man alleine unterwegs schon auf knapp unter 10 min verkürzen, d.h. Wildpinkeln und nen Kaffee toGo abgreifen und weiter. Ich schätze ein sauberes Klo mit Händewaschen sowie nen Kaffee aus ner richtigen Tasse.
Der i3 Neue Klasse würde in diesen 10min lt. BMW 400km nachladen, realistisch auf der AB werden es dann wohl eher ca. 300km pro 10min sein, wohlgemerkt nachdem du mit dem Auto schon 500+ km unterwegs warst. Bei diesen Dimensionen geht es wirklich eher darum was dein Biorythmus sagt.


Oder; Mein Vater hatte letztens vom Flughafen (100 KM entfernt) angerufen er hat seinen Ausweis daheim vergessen und ich soll ihn schnell bringen - und jetzt?

Selbst wenn mein "alter" i4 mit Technik von 2020 keine 100km AB Reichweite mehr schaffen würde (also Akku unter 30%), bräuchte ich dann nur etwa 8 min, um 100km nachzuladen. Also praktisch normale Tankzeit.
Dafür bräuchte es dann auch keinen extra tollen super schnellen HPC, weil der I4 eh nur kurzzeitig max. ~200kW ziehen kann.

Aber unabhängig davon bin ich vom heutigen technischen Standpunkt aus betrachtet auch so ziemlich deiner Meinung...
Als einziges Auto mit einer nicht zu Hause Lademöglichkeit bin ich weiterhin skeptisch, ganz besonders mit einer 39 kWh Batterie.
(...)
Mit einem 70er oder 80er Akku ist man schon wesentlich flexibler.(...)
Entweder braucht es dann eine hohe Ladegeschwindigkeit oder eine hohe Effizienz. Am besten beides, oder eben mehr Planung und Geduld.
Ich stell meinen I4 regelmäßig mit um die 20% abends ab um am nächsten Tag mit PV zu laden, bei nem Kona als einziges Auto würde ich das eher vermeiden weil ich im Extremfall u.U. im Winter nur knapp zum 30km entfernten Krankenhaus käme, bei sowas willst du weder Laden noch tanken müssen...
 
Mein i4 Verbraucht lt. Konfigurationsdatenblatt 16,9 kWh/100km. Wenn ich die 30% mehr drauf rechne lande ich bei knapp 22 kWh/100km.
Lt. BMW App liege ich bis heute bei 19,6 kWh/100. Ein halber Sommer, ein kompletter Winter, vergleichsweise viel Langstrecke gefahren und hab ca. 1/3 der bisherigen Gesamtkilometer auf der AB verbracht. Find ich dafür OK.
Das ist im Vgl zur Flotte sehr wahrscheinlich auch eine Milchmädchenrechnung:

Als Privatperson, die wahrscheinlich selber tanken/laden muss, geht man mit den Ressourcen ganz anders um, als wenn es ein Dienstwagen/Flottenfahrzeug ist, bei dem der AG die Tank-/LadeKosten übernimmt.
 
Das ist im Vgl zur Flotte sehr wahrscheinlich auch eine Milchmädchenrechnung:

Als Privatperson, die wahrscheinlich selber tanken/laden muss, geht man mit den Ressourcen ganz anders um, als wenn es ein Dienstwagen/Flottenfahrzeug ist, bei dem der AG die Tank-/LadeKosten übernimmt.
Das ist ein Argument und sicher richtig.

Auch hier findet man nicht so schnell belastbare Quellen bezogen auf Verbrenner (ohne jetzt tiefgreifend nachzuforschen). Witzigerweise wird sofort auf die Abweichung von Hybriden und E-Autos verwiesen und so ergibt sich kein klares Bild für die durchschnittliche Abweichung von Verbrennern. Nur einen Bericht aus der Schweiz hab ich gefunden, Zitat:
"Die Verbrauchswerte im Alltag liegen im Schnitt um rund 21 Prozent höher als im offiziellen WLTP-Messverfahren ermittelt. Benziner nehmen dabei mit 23.7 Prozent deutlich mehr über den Durst als Diesel, die um 18.1 Prozent nach oben abweichen. Auf die einzelnen Hersteller umgemünzt, hält Alfa Romeo die rote Laterne, über alle Modelle hinweg liegen die Autos der Italiener um 26.8 Prozent über den WLTP-Angaben, gefolgt von BMW, Skoda und Audi."

Ich persönlich hab mit dem i4 im Vergleich zum WLTP 16% mehr. Beim Enyaq davor waren es in der Langzeitbetrachtung 17% mehr.
Leider fehlt mir der persönliche Vergleich zu meinen letzten Verbrennern, weil die Autos alle älter waren als der WLTP Zyklus. Aber ich denke mal man kann sich ruhigen Gewissens drauf einigen das die Abweichung mindestens gleich groß ist.
 
Wir haben ja auch seit 2 Wochen einen Peugeot e2008 als Daily für meine Frau.. Der uns auch als Alltagsauto für sonstige Unternehmungen ( mit Ausnahme der Wohnwagen Urlaubsfahrten - da muss mein alter Diesel weiter herhalten)
Zu den Ladekosten - klar ich habe PV und kann zu Hause laden....

Aber selbst wenn ich nur auswärts laden könnte ist das eine eindeutige Rechnung. Ich habe mich bei ewe-go angemeldet - keine Grundgebühr aber trotzdem an fast jeder Ladesäule egal welcher Anbieter - mit der ewe-go Karte im Regelfall 62 CT/kWh

Der alte Verbrenner meiner Frau bräuchte im Langzeitschnitt 7,5 Liter zum angenommen Preis von 1,85 Euro (wo wir im Moment weit drüber sind) - macht bei 15tkm im Jahr Benzinkosten von 2081,- Euro/Jahr.
Wenn ich jetzt nur auswärts laden würde bei 62ct/kWh komme ich auf 1488,- Euro im Jahr.

In der Realität kann ich aber voraussichtlich 2/3 im Jahr aus dem PV Überschuss für 8ct entgangene Einspeisevergütung laden und in den Wintermonaten für 28ct/kWh mit meinem Standard Ökostromtarif.... Macht in Summe ca. 352,- Euro im Jahr...😎
Gleichzeitig kann ich aktuell noch die THG Prämie von ca.320 Euro/Jahr beantragen und zahle keine KFZ Steuer mehr.

Roundabound würde ich sagen spare ich mir Mal locker 2000 Euro im Jahr...... Frau ist absolut begeistert von E Auto fahren.... Für mich das erste Resümee..... Wenn ich das Auto 10 Jahre fahre und dann wegwerfen .... Hat er sich durch die eingesparten Spritkosten selbst finanziert....🤪
Muss halt nur so lange durchhalten....🤪
 
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Ich persönlich hab mit dem i4 im Vergleich zum WLTP 16% mehr. Beim Enyaq davor waren es in der Langzeitbetrachtung 17% mehr.
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Für den iX1 xDrive30 gibt BMW 17,1-17,2 kWh/100 km an.
Ich habe 2025 einen Jahresdurchschnitt von 19,0 kWh/100 km gehabt. Das wären dann mal grade 11,11% Mehrverbrauch. Ich finde das ok.
Für die ersten drei Monate von 2026 liege ich aktuell noch bei 20,8 kWh/100 km. Aber für die Jahreszeit und den entsprechenden Temperaturen ist das auch absolut in Ordnung.
 
Ich fahre jetzt seit November 2024 einen BMW iX2 3.0. Dabei bin ich im wesentlichen nicht darauf bedacht, möglichst sparsam zu fahren. Auch mit diesem Auto ist „Freude am fahren“ für mich wichtig. Insofern sind die 22,7 kWh auf 100 km für mich vollkommen in Ordnung.

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Ich frage mich wieso diese E Autos subventioniert werden wenn sie doch so gut sind. Ich halte sie als Daily für gut ( obwohl ich keines habe). Aber wieso muss der Steuerzahler dafür bezahlen dass die jenigen , die eh genug Geld für so ein Auto haben, auch noch was nachgeschoben bekommen. Das ist kein Neid. Aber es ist ungerecht. Es braucht hier keine Subventionen.
 
Ich frage mich wieso diese E Autos subventioniert werden wenn sie doch so gut sind. Ich halte sie als Daily für gut ( obwohl ich keines habe). Aber wieso muss der Steuerzahler dafür bezahlen dass die jenigen , die eh genug Geld für so ein Auto haben, auch noch was nachgeschoben bekommen. Das ist kein Neid. Aber es ist ungerecht. Es braucht hier keine Subventionen.
Na ja, wenn man etwas über Durchschnitt verdient, bekommt man keine Förderung wenn ich die Tabelle richtig interpretiere.

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@Back-to-Z
Zieh mal die Steuern ab, das ist dann, was auf dem entsprechenden Konto landet und das ist bei diesen Einkommen schon beinahe die Hälfte, die an Steuern weg ist und nie im Geldbeutel landet.....
Wobei der Großteil der Haushalte in D unter diesen 60k liegt......


Greetz

Cap
 
60000 € - 90000€ sind förderungswürdig?
Hut ab, bin ich ne arme Kirchenmaus …
Wir sprechen hier von zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen, teilweise mit einem bzw mindestens zwei oder mehr Kindern 🤔, also bei dem von Dir genannten Einstieg von € 60.000,- sind das einfach gerechnet € 5.000,-/Monat pro Haushalt sofern es kein Urlaubs- oder Weihnachtsgelt gibt, sonst entsprechend weniger pro Monat.
 
So rein prinzipiell es wäre natürlich konsequenter und in der Wirkung wahrscheinlich noch drastischer ;) alle Subventionen im Verkehr auf 0 zu setzten, Steuern auf Kraftstoffe und Fahrstrom im Verhältniss anzugleichen usw... Nach dem geframten Lieblingsmotto der Markt regelt...aber wir leben Gott sei dank in einer sozialen Marktwirtschaft das wäre sicherlich nicht angenehm und sozial teils sehr fragwürdig. Gibt genug Ent- oder Belastungen die man in der Theorie angleichen oder auf 0 drehen müsste für die "totale fairness", aber die praktische Umsetzung - puh...es traut sich keiner das Rad zurück zu drehen...ne neue Förderung dazu nehmen ist in jeder Beziehung "einfacher" als ne alte streichen, in der Wirkung wiedersprechen sich einige. Die Subventionen für Dieselkraftstoff belaufen sich alleine auf rund 9 Miliarden Euro Jährlich und wurden mit genau dem gleichen Ziel eingeführt (Klimapolitik und Wirtschaftsförderung), hier könnte man auch sagen "wenn ein Diesel doch eh schon weiger verbraucht als ein Benziner, warum nicht den gleichen Steuersatz wie auf Benzin". Finde dafür mal eine Mehrheit...

Die neue direkte neue E-Auto Förderung ist ja immerhin - wie auch immer aber immerhin - sozial gestaffelt und bedingt eine rel. lange Haltedauer. Sie hat ein gedeckeltes Gesamtvolumen von 3 Miliarden Euro. Die Gelder kommen alleine aus dem Klima- und Transformationsfound, das sind die direkten Einnahmen der CO2 Bepreisung welche einzig für diese Zwecke ausgegeben werden dürfen. Wärmewende, Ausbau EE, Infrastruktur, Industrieellle Transformation, Entlastung der Bürger und eben Verkehrswende.
 
Wir sprechen hier von zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen, teilweise mit einem bzw mindestens zwei oder mehr Kindern 🤔, also bei dem von Dir genannten Einstieg von € 60.000,- sind das einfach gerechnet € 5.000,-/Monat pro Haushalt sofern es kein Urlaubs- oder Weihnachtsgelt gibt, sonst entsprechend weniger pro Monat.
Da leben wir in verschiedenen Welten. Für mich ist ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 60000€ aufwärts sehr viel. Verstehe gar nicht mehr wie ich überleben konnte in den letzten Jahren
 
Da leben wir in verschiedenen Welten. Für mich ist ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 60000€ aufwärts sehr viel. Verstehe gar nicht mehr wie ich überleben konnte in den letzten Jahren
Okay, wollte Dir nicht zu nahe treten. Kommt natürlich darauf an, ob der Partner/Ehepartner auch noch berufstätig ist.
 
Okay, wollte Dir nicht zu nahe treten. Kommt natürlich darauf an, ob der Partner/Ehepartner auch noch berufstätig ist.
Ne, alles gut.
Wenn beide voll berufstätig sind, sind die Zahlen für mich plausibel. Oder ein Gutverdiener und ein Teilzeit.
Natürlich kommt es dann noch darauf an wo man wohnt… wegen der Lebenshaltungskosten.
Ich ging halt davon aus, dass die gefördert werden sollten, die wirklich wenig Geld haben. Das auch Mittel/Gutverdiener (50-80000€) gefördert werden ist das, was ich kritisiere.
 
Natürlich kommt es dann noch darauf an wo man wohnt… wegen der Lebenshaltungskosten.
Ich ging halt davon aus, dass die gefördert werden sollten, die wirklich wenig Geld haben.
Ich kann Deinen Ansatz nachvollziehen, wobei ich dann vermuten würde, dass kaum jemand gefördert wird.
Im Bereich von unter € 50.000,- ist Wohneigentum vermutlich nicht grundsätzlich gegeben, sodass Mietbelastungen bestehen.
Ob und wie oft dann der Spielraum besteht für die Anschaffung eines förderfähigen E-Neufahrzeugs (soweit mir bekannt werden nur Neufahrzeuge gefördert) ist die Frage 🤔.
 
Nun, wir leben ein Leben lang zur Miete. Natürlich hat man da Spielraum, weil man die hohe Belastung der Abzahlung für ca 30 Jahre nicht hat/hatte. Natürlich auch nur, wenn man keine horrend hohen Mieten zahlen muss. Wir zahlen 6€ /qm.
Ich nahm immer an, dass diejenigen gefördert werden sollten, die dann aufgrund der Förderung anfangen, über ein E Auto nachzudenken.
Nicht die, die es sich eh leisten könnten.
 
Die festgelegten Grenz-Einkommen für Förderungen verstehe ich ohnehin nicht wirklich.

Bei Wärmepumpen sind es max. 40.000€ zu versteuerndes Haushaltseinkommen, um die Maximalförderung zu bekommen.
Allerdings erreicht man trotzdem bis zu 55% an Förderung, wenn man von einer alten, funktionsfähigen Ölheizung umsteigt und die Wärmepumpe mit R290 arbeitet.

Zu den max. 70% Förderhöhe aus 30.000€ gehen zwar 15%-Punkte verloren, doch 55% aus 30.000€ sind immerhin noch 16.500€ Förderung. Bei einem Anschaffungswert von 40.000€ bleiben 23.500€ vor Steuer an einem hängen. Das ist zwar mehr, als für einen neuen Heizkessel mit Brennwerttechnologie (inkl. erforderlicher Querschnittsverengung des Kamins) aufzuwenden wäre, doch über die Betriebskosten sollte sich das relativieren.

Unser Ölheizkessel von Viessman ist von 1992 und verrichtet immer noch brav seinen Dienst. Die Ersatzteilversorgung ist allerdings nicht mehr sicher gegeben. Das ist - unabhängig von einer Förderung - das Motiv jetzt zu handeln, um einen geplanten Umbau zu erreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Subventionen für Dieselkraftstoff belaufen sich alleine auf rund 9 Miliarden Euro Jährlich und wurden mit genau dem gleichen Ziel eingeführt (Klimapolitik und Wirtschaftsförderung), hier könnte man auch sagen "wenn ein Diesel doch eh schon weiger verbraucht als ein Benziner, warum nicht den gleichen Steuersatz wie auf Benzin". Finde dafür mal eine Mehrheit...

Die Förderung wurde wohl eher für den Warenverkehr ins Leben gerufen - ich bezahle z. Bsp. wesentlich höhere Steuern für meinen Pkw-Diesel, um diese sog. Förderung wieder auszuzgleichen...
 
Der Unterschied in der Besteuerung zwischen Diesel- und Benzinfahrzeugen ist damals entstanden, um die Besteuerung Nachbarländern anzupassen (zum Beispiel NL, I, F).
Beim Diesel ist die Kfz-Steuer höher, dafür die Steuer pro Liter Kraftstoff niedriger als für Benziner. Das ergibt für Nutzfahrzeuge eine niedrigere Besteuerung und ist bei Pkws für Vielfahrer von Vorteil.
 
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