Ucla
SMG-paddle-shifter
Die Förderung wurde wohl eher für den Warenverkehr ins Leben gerufen - ich bezahle z. Bsp. wesentlich höhere Steuern für meinen Pkw-Diesel, um diese sog. Förderung wieder auszuzgleichen...
Der Unterschied in der Besteuerung zwischen Diesel- und Benzinfahrzeugen ist damals entstanden, um die Besteuerung Nachbarländern anzupassen (zum Beispiel NL, I, F).
OK, aber hätte man damals nur den Warenverkehr fördern wollen, bzw. die Differenz zum Diesel in anderen Ländern verringern hätte man doch theoretisch auch ausschließlich den LKW Diesel bzw den ausgewiesenen Warenverkehr niedriger besteuern können?!
Ich bin selber jahrelang gerne Diesel als Daily gefahren, zumindest "früher" hatte man die höhere KfZ Steuer relativ schnell wieder drin.
Aber das ist nur ein weiteres Beispiel für gegensätzliche Be- und Entlastungen mit gegensätzlicher Wirkung, die höhere KfZ Steuer für Dieselfahrzeuge wird zumindest jetzt offiziell aufgrund des höheren Schadstoffausstoßes begründet (Partikel, NOx, nicht CO2) und spricht der Entlastung der niedrigen Steuer auf den Kraftstoff entgegen. Laut Umweltbundesamt beträgt das umweltschädliche Subventionsvolumen nach der letzten Erhebung 65,4 Mio Euro, davon entfallen knapp die Hälfte auf den Verkehr.
Wie gesagt - mir - ist klar das man an diese Positionen wenn es erstmal etabliert ist nicht so leichtfertig und sozialverträglich ran kann.
Unabhängig davon, das, ob, oder auf welche Art die Staaten Ihre unabhängig vom Öl oder den Klimaschutz mit finanziellen Anreizen direkt oder indirekt vorantreiben wollen, hatte ich hier irgendwo auch schon mal vorgerechnet das ein Elektroauto betrieben mit komplett unbesteuertem Strom ohne jegliche KFZ Steuer immernoch günstiger zu bewegen wäre als ein Verbrenner mit komplett unbesteuertem Treibstoff. Aktuelle Rechnung:
- Verbrauch 6l/100km bei 1,05ct = 6,30€ (Produktpreis + Vertrieb)
- Verbrauch 19,5 kWh/100km bei 15ct = 2,93€. (Mittlerer Börsenstrompreis mit Netzentgelten)
