Alterserscheinung Fahrer ????

Vielleicht hat das ganze auch weniger mit dem Alter zu tun (außer natürlich man hat gesundheitsbedingt Probleme), als generell mit der Tatsache, dass sich Prioritäten verschieben. Mit Mitte 40 nennt man das "Midlife Crisis", kurz vor der Rente wird das dann aufs Alter geschoben.

@karswil hat das finde ich perfekt beschrieben, immer das machen, worauf man gerade Lust hat, in ein paar Jahren kann das aus welchen Gründen auch immer nicht mehr möglich sein :thumbsup:

P.S.: Wenn Geld natürlich keine Rolle spielt kann man ja auch beides machen, dann freuen sich die Erben irgendwann über einen schönen "Scheunenfund":D
 
In 6 Wochen bin ich 60+XI, und ich gebe zu ich hatte schon einige doofe Gedanken und Ideen ( ich glaube im Alter werden es immer mehr) aber eines ist absolut sicher, mein Z, falls er überleben sollte wird ein H Kennzeichen tragen. Wenn nicht unter mir - sind ja noch gut 15 Jahre, dann eben unter meinen Kindern ! Schon im zweiten Führerscheinjahr stand das erste offene Auto ein Fiat 850 Spider vor der Türe und es sollten noch viele folgen.
Meinem Triumph TR6 werde ich vielleicht auch hergeben
Aber auch ich werde wohl meinen leider im Augenblick nicht fahrbereiten TR6 nach über 40 Jahren im TR-Register hergeben. Für die Restaurierung
fehlt mir die Zeit und leider fehlt den "Jungen" im Gegensatz zu Alfa BMW und Co das richtige Interesse an den Britischen Roadstern - aber der E85 bleibt - wenn ich die Türe zuhaue klingt das genau so wie beim TR6 - einfach herrlich !
 
Ja ja das liebe Alter,
ich habe (ok ganz leicht schräg) seit 4 Jahren beschlossen beides (fast) zu verbinden. Das heißt ich fahre mit Z und Wohnwagen, grins. Allerdings nicht so sehr in der Gegend herum, sondern wir suchen uns ein Ziel, fahren hin und haben dann viel Spaß mit Touren fahren (Slowenien, Dolos, Eifel, Elsaß). Gleichzeitig campen, also nur das Nötigste mitnehmen wegen der zul. Anhängelast von 1000 kg. Nur die An-und Abreise ist halt nicht immer soo toll, weil eher AB. Aber auch da offen, was teils eher lustige oder ungläubige Blicke der Überholenden beinhaltet.
Andreas
 
Also Herbert, das mit dem Wohnmobil muss man mögen.
Unser’s ist das nicht.
Am besten mal ausprobieren über zwei Wochen, da wäre die Leihgabe von Rich‘s Bruder perfekt, kann man aber wohl auch so ausleihen.
Ich selbst bekomme immer noch 15-20tkm auf meinen Roadster und Coupe.
Habe allerdings auch kein anderes Auto, nur ne BahnCard und ein Jahresabo für den ÖPNV.
Selbst lange Reisen funktionieren, mit dem Coupe besonders.
Auch wenn ich mein Coupé zum Verkauf anbiete, ich werde es bereuen wenn es tatsächlich jemand kauft.
Der Roadster bleibt auf jeden Fall forever, bis ihn eine Tochter übernimmt - inkl Schadenfreiheitsrabatt.

Unter 2-3000 km p.a. ist ein Spaßauto allerdings schon ein besonderer Luxus, zugegeben.

Ergo: Wohnmobil testen, Entscheidung treffen, durchziehen.
 
Such dir einen aus 😂
Sind aber Z3.
Wollte mal einen E89 mit WW sehen? &:

Gibt es einen extra Fred für. :D

 
Auch ich kann das gut nachvollziehen, nachdem der kleine letztes Jahr nur 3-4mal ausfahren durfte, haben wir uns ernsthaft mit dem Verkauf auseinandergesetzt. Und wenn sich die Interessen ändern, ist das ganz normal, das hat glaub ich nicht einmal mit dem Alter zu tun...
Ich behalte meinen erstmal noch und freue mich die paar mal, die ich ihn auch tatsächlich genießen kann, aber ewig werde ich ihn auch nicht haben, so leid es mir dann um ihn wäre ;)
Ja und Corona hat damit auch was zu tun, müssen seit März 2020 im Homeoffice sein, und vorher bin ich doch gerne und oft mit dem Zetti in die Arbeit gefahren, das fällt nun komplett weg
 
Ja und Corona hat damit auch was zu tun, müssen seit März 2020 im Homeoffice sein, und vorher bin ich doch gerne und oft mit dem Zetti in die Arbeit gefahren, das fällt nun komplett weg
so unterschiedlich ist die Arbeitswelt...mich zwingt man ins Büro zu gehen...pendle 300 km(einfache Wegstrecke und das 2 mal/Woche damit ich zumindest einen Tag auch unter der Woche mal abends daheim bin),,völlig unsinnig ..ich kann als Vertriebler auch HO machen (hat ja während Corona super über zuletzt 6 Monate geklappt) und dazu kostet es meiner Firma einen Haufen Spritgeld...aber unsere Vorstände sind da uneinsichtig ...für die ist Corona nun vorbei und nun soll jeder wieder an seinen Arbeitsplatz weil man da bessere Kontrolle hat (meint man)
 
Such dir einen aus 😂

Das habe ich auch durch, Z3-Coupé und großer Tandemanhänger, 6,30m lang, 2,50m breit und 2,90m hoch.
Mein Händler wollte damals ein gleiches Coupé als Werbung seitlich auf der Plane haben, was sich dann doch nicht mehr ergeben hat.
War aber nur mal für ganz kurze Zeit für den Übergang, weil kein anderes Zugfahrzeug zu bekommen war.
Die Blicke der anderen Verkehrsteilnehmer waren enfach unbezahlbar und eine junge Fahranfängerin fuhr beim Überholen fast in den Graben,
weil da ja noch was hinterher kam... :D
Eine Polizeistreife konnte es kaum fassen und kontrollierte bei strömenden R E G E N eine dreiviertel Stunde lang die Papiere,
wollte mir die Weiterfahrt verbieten, weil sie tatsächliches und zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers verwechselten.
Als ich nach deren Blamage gefragt habe, ob ihre Kappen eigentlich wasserdicht wären, waren die schneller verschwunden, als die aufgetaucht waren - "Gute Fahrt!"
Das aber Zusatzspiegel fehlten (weil es keine gibt/gab) und eigentlich sogar ein Fahrtenschreiber erforderlich war, ist denen nicht aufgefallen.

Fotos gibt´s leider keine!

Das sind so Geschichten, weshalb mein Herz immer noch am Auto hängt.
Interessanterweise werde ich heute, nach über 20 Jahren - wo das Auto ja viel in der Garage steht - immer mal wieder gefragt, ob es den Z noch gibt?

Schluss mit oT, das Auto bleibt, basta!
 
Servus Zett-Kollegen/Innen,

nach überschreiten meiner 60ziger Marke (Jahre) überkommen mir jedes Jahr Verkaufsgelüste meines Zett.

ZB. Heuer im Herbst hatte ich den Gedanken den Zett zu verkaufen und mir dafür ein Wohnmobil zu kaufen und von daher einen anderen Urlaub zu erleben.

Die Lust am Roadster fahren beschränken sich auch seit ein paar Jahren nur mehr auf max. 2.500 – 3.000 km im Jahr für einen Roadster-Urlaub. Natürlich trug auch die Corona-Krise einen kleinen Anteil bei.

Ist das jetzt eine Alterserscheinung?
Haben manche von Euch auch schon mal solche Gedankengänge gehabt?
Sind eventuell die Zukunftsaussichten die Verursacher zu solchen Gedanken?
Soll ich die Karre behalten oder doch verkaufen?

Jetzt würden mich mal EURE Meinungen, Sichtweisen, Anregungen, Hinweise, Gedanken etc. interessieren.

PS: auch wenn ich hier im Forum eher auf der Lockeren Seite unterwegs bin, so ist meine Frage hier ernst gemeint!
Meine Alterserscheinung (auch Ü60) in Kombination mit dem 2020 gekauften fahrenden Smartphone G29 war die kürzliche Anschaffung eines Oldtimer Roadsters MG MGA aus 1960 zusätzlich zum z4, wollte einen echten spartanischen Roadster. Das elegante Ein- und Aussteigen übe ich noch, aber wenn ich mal drin bin, ist es ein geiles urpsrüngliches Fahrgefühl (natürlich auch keine Gurte...) Ein WoMo würde ich bei Bedarf mieten. Ein Freund hatte sich eins gekauft, nachdem sie damit 2 Jahre häufig unterwegs waren, steht es jetzt rum und braucht nur Platz und sie werden es wohl wieder verkaufen. Miete erstmal so ein Ding, mach paar Reisen damit und dann kannst Du immer noch entscheiden, ob das was auf Dauer ist. Den z4 behalten für Alltägliches & Spaß:) :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin zusammen, 48 Jahre und fahre seit 3 Monaten Z4. Das Thema Wohnmobil oder Wohnwagen kann ich abhacken da meine bessere Hälfte lieber in BnBs absteigt. Da flitzen wir dann zukünftig mit dem Z4 durch Europa von BnB zu BnB; zumindest ist das die Idee …
 
Ich glaube auch, so in 3-5 Jahren wird es interessant werden ein mobiles Heim zu kaufen, wenn die ganzen Schnellschüsse wieder auf den Markt kommen :sneaky: Von daher abwarten und ...Zetti fahren.
Der Effekt könnte sich schon eher einstellen. Es gibt viele, die diesen Sommer überfüllte Campingplätze angetroffen haben, ihre Standorte nicht wechseln konnten, weil der nächste Campingplatz ausgebucht war, freie Wohnmobilstellplätze durch andere blockiert waren, Wohnmobilstellplätze auch voll ... die erträumte/vorgegaukelte Freiheit ist in der Hauptsaison tatsächlich nicht gegeben. Das war schon Ende der 90er so und ein Grund für uns, "vorübergehend" eben kein Wohnmobil haben zu wollen.

Es werden vermutlich viele aufgrund der erlebten Enttäuschungen Ihr Wohnmobil los werden wollen - das wird sich auch auf die Preise auswirken, die sich momentan auf höchstem Niveau bewegen. Die Nachfrage ist noch ungebrochen. Lieferzeiten zwischen 1 und 2 Jahren sind je nach Hersteller normal - für mich wird es dann schon eng mit der rechtzeitigen Bestellung. Einen gebrauchten VAN werde ich nicht kaufen wollen, da ich unbedingt den technisch facegelifteten Ducato als Basis haben möchte und der Abstandstempomat (für mich im VAN unverzichtbar) auch erst für die 2023er-Modelle verfügbar ist. Die ersten Ausbauten auf dieser Basis werden sicher erst im Spätherbst 2022 in den Handel kommen - vorher sind noch die 2022er Basisfahrzeuge bei den Ausbauern in Bearbeitung.

Ist man nicht mehr auf die Ferien angewiesen und auch nicht mehr auf die Urlaubszeiten aus dem Arbeitsverhältnis, eröffnen sich halt die schönsten Reisezeiten (Frühjahr, Frühsommer und Herbst) mit den entsprechenden Freiheiten des Reisens. Ende Mai bis Juni in der Bretagne ist ein Traum (die Hortensien blühen überall) und Stellplätze satt. Skandinavien muss in der Nebensaision noch grandioser sein mit noch mehr Stellplätzen in schönster Natur. ... noch 14 Monate und 12 Tage bis zur "großen Freiheit". :whistle:
 
Ist man nicht mehr auf die Ferien angewiesen und auch nicht mehr auf die Urlaubszeiten aus dem Arbeitsverhältnis, eröffnen sich halt die schönsten Reisezeiten (Frühjahr, Frühsommer und Herbst) mit den entsprechenden Freiheiten des Reisens
So schaut es bei uns aus. Wir haben unser Wohnmobil nun seit 13 Monaten (noch vor Corona bestellt aber dann wegen Werksschließung verspätet geliefert) und sind bisher etwas über 10.000km gefahren. Wir sind quasi zu Urlaub außerhalb der Ferienzeit gezwungen aufgrund von Rücksichtnahme gegenüber Kollegen.
Entsprechend haben wir bisher immer einen Stellplatz oder Campingplatz gefunden, auch spontan.
 
Ist man nicht mehr auf die Ferien angewiesen und auch nicht mehr auf die Urlaubszeiten aus dem Arbeitsverhältnis, eröffnen sich halt die schönsten Reisezeiten (Frühjahr, Frühsommer und Herbst) mit den entsprechenden Freiheiten des Reisens.
Exakt so habe wir es dieses Jahr "erfahren". :thumbsup:
Entsprechend haben wir bisher immer einen Stellplatz oder Campingplatz gefunden, auch spontan.
Ging uns genauso. Sieht man auch im Camping-Thread. :) :-)
 
@gresu

Herbert,

wenn Du keine Lust mehr auf den Z hast: verkaufen.

als Erinnerungsstück an die "alten Zeiten" dürfte er zu groß und nur zum Herumstehen zu teuer sein ... oder einer der Kronprinzen aus "dem Hause gresu" möchte Deinen E89 weiterfahren (man gibt evt dann sogar mit "warmen Händen")
Du hast ja selber gesagt, dass sich Euer Freizeitspaß verschiebt (Radeln, evt WoMo etc), die Zeit und vorallem die Lust zum Fahren nicht wirklich gegeben ist.

Aus "grünen Gesichtspunkten" = Klimakiller-Blabblubb würde ich einen evt. Verkauf nicht betrachten, sondern ganz egoistisch nur Deinen Freizeitspaß für die Zukunft betrachten.

Und für die Gemeinschaft (RCL oder restl. Forum): Du bist ja nicht aus der Welt und für ein Treffen ist es mir ehrlich gesagt egal, mit welchem fahrbaren Untersatz Du erscheinst. Ich will ja Euch treffen, nicht Eure Autos.
 
@gresu


Und für die Gemeinschaft (RCL oder restl. Forum): Du bist ja nicht aus der Welt und für ein Treffen ist es mir ehrlich gesagt egal, mit welchem fahrbaren Untersatz Du erscheinst. Ich will ja Euch treffen, nicht Eure Autos.
...... und auf Touren tuckert er dann mit dem Womo vor uns rum. :eek: :o
 
@gresu

Herbert,

wenn Du keine Lust mehr auf den Z hast: verkaufen.

als Erinnerungsstück an die "alten Zeiten" dürfte er zu groß und nur zum Herumstehen zu teuer sein ... oder einer der Kronprinzen aus "dem Hause gresu" möchte Deinen E89 weiterfahren (man gibt evt dann sogar mit "warmen Händen")
Du hast ja selber gesagt, dass sich Euer Freizeitspaß verschiebt (Radeln, evt WoMo etc), die Zeit und vorallem die Lust zum Fahren nicht wirklich gegeben ist.

Aus "grünen Gesichtspunkten" = Klimakiller-Blabblubb würde ich einen evt. Verkauf nicht betrachten, sondern ganz egoistisch nur Deinen Freizeitspaß für die Zukunft betrachten.

Und für die Gemeinschaft (RCL oder restl. Forum): Du bist ja nicht aus der Welt und für ein Treffen ist es mir ehrlich gesagt egal, mit welchem fahrbaren Untersatz Du erscheinst. Ich will ja Euch treffen, nicht Eure Autos.
...... und auf Touren tuckert er dann mit dem Womo vor uns rum. :eek: :o
Nur keine Panik Freunde/Innen ;)

Für das nächste Jahr bleibt der Zett noch im Einsatz für schöne Fahrten, Urlaube und Touren. Für ein WMB ist meine Überzeugungskraft noch nicht ganz bei der Madam durchgedrungen :( Wer weis, für was es gut ist :w

Trotzdem mal ein Danke an Euch ALLE für Eure Meinungen, Anregungen und Inspirationen :t
 
so gebe ich meinen Senf dazu:

mit 64 Jahren erst den E89 gekauft, und zwar anstatt eines Wohnmobils.
Warum?
Womo Inflation überall, Stellplätze zuwenig, riesiger Aufwand für einen Winterstellplatz, hier muss ich fast 100km fahren für einen trockenen Stellplatz für den Winter zu bekommen. Dazu kommt eine fast "unverschämte Preispolitik" der Händler, Service aufgrund des Booms meist mangelhaft.
Und wenn ich mal nachrechne kostet der billigste Kastenwagen im Jahr ca. 6000€, plus Winter-Stellplatz, plus Gebühren beim Camping usw usw....( auf 10 Jahre hochgerechnet mit Restwert null bei 60 Tagen Fahrt im Jahr und 20000km p.a.)
das reicht für ca. 60 Übernachtungen im guten Hotel, jeder mag selbst ausrechnen ob er 2Monate im Jahr wirklich in Urlaub fährt.(auch als Rentner).
Ein ehrlicher Spritverbrauch unter Tempo 100 liegt bei 10 l/100km, bei Tempo 120-130 aber 13l.

zudem wie Vorredner schon sagten, werden viele Womo spätestens im Frühjahr abgegeben, weil die Leute frustriert sind weil es kaum noch echte frei Plätze in der Natur gibt (Freiheit auf Räddern ist seit zwei Jahren weder im Süden noch im Norden Europas mehr so wie früher möglich).

Ich fahre auch nur ca. 5-6000km p.a. mit dem Z 4, aber die mit Spass, und nachdem ich fünf Jahre lang mit dem Gedanken spielte ein Womo ( nach einem VW California Allrad ) zu kaufen, bleibe ich beim Roadster und Hotel.

Auch zwei Pajero als Offroader neben zwei ATV habe ich überlebt, es gibt kaum noch Fahrgelegenheiten hier im Raum, die halbe Eifel und der halbe Hunsrück sind Naturschutzgebiet, oder Vogelschutzgebiet oder anderweitig geschützt. ( wobei ich immer auf Wegen fuhr und nie quer Beet Flurschaden verursacht habe)

Mein Weg war also Roadster kaufen, Kleinwagen für die Stadt haben, Ferien / Übernachtung im Hotel.
Dann wenn ich mal den Rappel haben sollte Womo fahren zu wollen, leih ich mir ein neues, gebe es hinterher ab und bin befreit von allen Sorgen.

Wie gesagt, alles meine persönliche Einstellung, jeder soll es für sich selbst entscheiden.

Gute Fahrt an alle
 
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