"Aus Freude am Spott"

AW: "Aus Freude am Spott"

Also in erster Linie verkaufst Du Deinem Arbeitgeber Deine Arbeitskraft. Du leistest etwas und bekommst dafür eine Gegenleistung. Hauptsächlich Geld.
Selbst Marketingleute und Verkäufer.

In den meisten Fällen liegt es im Interesse des Arbeitgebers, dass seine Arbeitnehmer auch nach aussen verkörpern, wie gerne sie dort arbeiten und wie gut sie die Produkte finden.
Dafür kann der Arbeitgeber entweder nur Angestellte einstellen, die vom Produkt überzeugt sind oder die bereits beim Unternehmen arbeitenden Mitarbeiter "auf Linie" bringen.
Dafür muss er etwas tun, nicht der Mitarbeiter. Was glaubst Du, ist für ein Unternehmen besser, ein Mitarbeiter, der bei BMW arbeitet, gezwungen wird, BMW zu fahren, und überall erzählt, dass ihm sein Auto nicht passt, er es aber fahren muss oder einer, der von BMW überzeugt ist, dies über all kund tut, aber Golf fährt, weil seine Frau den schöner findet?

Hast Du ausserdem schon mal versucht, jemanden dazu zu zwingen, von etwas überzeugt sein?

Dürfen Billyboy Mitarbeiter keine Kinder kriegen, weil sie immer Kondome benutzen müssen? ;)
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Also wenn die eigenen Mitarbeiter schon nicht hinter dem Produkt stehen und es verwenden, wie sollen eben diese Mitarbeiter mit Passion und Engagement dafür arbeiten können, andere (die Käufer) davon zu überzeugen???? Logische Konsequenz: Wenn ich mir selber kein Produkt kaufe, was von meinem Arbeitgeber hergestellt wird, sondern zum Wettbewerbsprodukt greife, sollte ich auch vom Wettbewerber mein Geld erhalten. Das wäre nur fair, oder? :w

Dazu kommt, dass es durchaus Arbeitsplätze sichern kann. Wenn ich mir
WOB und andere Standorte ohne einen einzigen VW vorstelle :w
Die recht guten Löhne und Arbeitsplatzsicherung in einigen Betrieben sollte
es dem Mitarbeiter schon wert sein auf die Hausmarke zuzugreifen.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

hmm, mein Onkel ist Ingenieur in der produktentwicklung bei VW. er fährt aber auch einen defender. ich find da nichts schlimmes dran. allgemein finde ich kommt es auch auf die art des unternehmens an.von einem gewöhnlichen arbeiter in unterester hierarchie kann nicht die selbe affinität zur corporate identity verlangt werden wie vom vorstand oder außenhandelsvertretern. in einem ordentlichen unternehmen, in dem ein ordentliches verhalten von beiden seiten an den tag gelegt wird, werden sich die arbeitnehmer eher mit dem produkt identifizieren können.Ich bin beim bund und finde auch nicht jedes "Produkt", dass der bund bietet gut.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Na da kann BMW aber mithalten mit Mercedes.
Ich kenn nen Zulieferer den haben sie bei BMW offen unter Druck gesetzt nen BMW zu kaufen.
Jetzt fährt er mit nen Angestellten-Auto zu BMW um Muster zu liefern.
Genau das Gleiche mit einer Ingenieurin aus meinen Bekanntenkreis.
Den Studium-Golf haben sie genau 6 Monate akzeptiert, anschließend lud der Chef zum Gespräch ob es
Ihr bei der Firma nicht gefällt.
Wenns um sowas geht sind alle gleich...

Find ich auch seltsam....
2 gute Freund von mir arbeiten schon seit vielen Jahren bei BMW ... inzw. auch in "höheren" Positionen.
Der eine fährt seit Jahr und Tag aus Prinzip einen alten, roten Golf II, der andere immer nur Seat oder Skoda.
Gab noch nie ein Problem dort.
Aber die sind auch in der Motoren- und fahrwerks-Entwicklung bzw. dort, wo Ersatzteil-Preise kalkuliert werden.

Liegt vermutlich auch viel daran, wo genau man arbeitet (mit/ohne offensichtlichem Kundenkontakt), welche Vorgesetzten man hat und ob man nach aussen sichtbare, repräsentative Funktionen hat.

Käme zugegeben schon blöd, wenn mir einer die Vorteile der Produkte von BMW erklärt und dann vor meinen Augen mit nem Fremd-Fabrikat vom Hof fährt. Wäre nicht ganz so überzeugend... :w


Grüße,
Rudi
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Ganz klar: Ja!!!!!
m.M.: ganz klar NEIN! Was soll das? Muss ich mich so einschränken lassen? Darf ich, wenn ich bei nem Kartoffelbauern arbeite, kein Fleisch mehr essen?

Als Mitarbeiter von BMW hätter dieser Mann mit Sicherheit die Möglichkeiten, einen BMW zum Preis eines Golfs zu kaufen. Es muss ja kein 335i sein :s.
nicht überall zahlt BMW soooo toll, daß diese Aussage so stehen bleiben kann! Und selbst mit WA-Rabatten ist ein einfacher BMW 1er immer noch teurer als ein Astra oder Dacia oder Skoda etc. Und Gebrauchte sind noch weit günstiger.
Was macht der Allein-Verdiener-Familienvater mit 2 Kids im Raum München (bei den Immo-Preisen...), der bei BMW "nur" am Fließband steht und nicht 60k€ Netto und mehr hat? Aber gerne ein Häuschen bauen/kaufen will?
Ganz einfach: wo anders sparen, z.B. beim Auto.
Nicht jeder, der bei einem Automobilhersteller arbeitet, muss deshalb gesteigerten Wert auf Autos legen. Trotzdem kann er für seinen Arbeitgeber gute Arbeit leisten!


Mein Vater hat lange Zeit bei Wilkinson (die Rasierer :w) gearbeitet und es wurde dort von den Mitarbeitern angeregt, sich Morgens bei Dienstbeginn in der Firma gemeinsan zu rasieren und somit immer in Kontakt mit den eigenen Produkten zu sein und sich hinsichtlich subjektiver Eindrücke sofort austauschen zu können. Finde ich sehr gut.
sorry, aber das find ich nun echt affig... :X

Und ein BMW-Mitarbeiter sollte eben auch BMW fahren. Ansonsten ist er lediglich ein "Legionär", der sich mit seinem Tun in keinster Weise identifiziert.
Find ich auch Quark, sorry: auch "Legionäre" haben in der Historie ihren Auftraggebern sehr gute Dienste geleistet. DAS sollte zählen!

Grüße,
Rudi
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Hast Du ausserdem schon mal versucht, jemanden dazu zu zwingen, von etwas überzeugt sein?

Nein, das habe ich nicht & darum geht es hier auch nicht :s. Wenn ich keinen BMW fahren mag, sondern mein Geld lieber in einen VW investiere, sollte ich mir Gedanken machen, ob ich auch nicht dort arbeiten sollte.

Und zu Deinem Billy-Boy-Beispiel: Natürlich darf er Kinder kriegen. Aber wenn Du ihr fragen würdest, welches Kondom er beim Sex verwendet, wird er Dir mit Sicherheit kein Wettbewerbsprodukt nennen :M.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Die Tatsache ist, wenn man über den Firmenparkplatz von BMW schlendert sieht man Grossteils gebrauchte BMW,s oder ältere VW und dann noch die Reiskocherfraktion.
In einem guten Beispiel wurde die Rechnung mit dem Bandmitarbeiter und Eigenheim sehr gut erklärt und BMW als Arbeitgeber macht seine Mitarbeiter in keinster Weise einen Vorwuf wenn jemand mit solch Autos vom Parkplatz fährt. Allerhöchstens gab es letztes Jahr nen lustigen Flyer für jedes Fremfabrikat auf dem Parkplatz, das auch BMW schöne Autos baut und man sich von den Rabatten für einen neuen BMW,s beim nächsten Autokauf überdenken soll, kann (Arbeitsplatzsicherung?!)
Was aber überhaupt nicht angehen kann, dass ich mich beim Schichtwechsel mit meinem gelben Porsche auf meinen Arbeitskollegen warte! Auch solch polarisierende Mitarbeiter gibt es "schaut her ich verzichte auf einen BMW"!!!
Diese Mitarbeiter sowie auch andere (welche meinen einen 10 Jahre alten Audi S8) lautstark beim Schichtwechsel in Bewegung zu setzen, bei solchen Mitarbeitern hab ich wenig Verständnis warum sie bei BMW arbeiten sich aber für solch Autos entscheiden...
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Sorry, auf welchem Planeten lebt ihr denn? Es ist ja nun wahrlich nicht so, dass man sich aussuchen kann, wo man arbeitet. Man kann in München wohnen, bei BMW arbeiten und irgendein anderes Auto gut finden, oder? Es kann ja wirklich nicht jeder bei dem Arbeitgeber arbeiten, dessen Produkte er am Besten findet. Das ist doch an der Realität vorbei, oder?
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Mich erschreckt eher, dass mancher kein problem sieht, wenn der MA ein Fremdprodukt bevorzugt.

Ich hätte nicht gedacht das es so viele sind, die das als "unproblematisch" sehen.

Was ich aber geraderücken muss, ist das Äpfel und Birnen vergleichen.

Das ein KARTOFFELBAUER auch FLEISCH essen darf steht hier nicht zur Debatte. Es geht darum, das der KARTOFFELBAUER seine eigenen KARTOFFELN nicht isst, sondern ausschließlich die vom NACHBARBAUERN.

Vergleiche gehen also nur bei direkt vergleichbaren Produkten.

Auch im Fall UNILEVER bin ich nicht ganz einverstanden. Wenn jemand für den UNILEVER KONZERN arbeitet und die direkte Wahl zwischen seinem und einem Wettbewerbsprodukt hat, dann gehe ich davon aus er nimmt seines. Wobei ein solcher MA eher mal über den Teller sehen kann. Anders bei einem Mitarbeiter von KNORR. Wenn der nur Suppen und Saucen von MAGGI isst, dann ist da was verdreht, oder?

Ich bin auch der Meinung, dass es egal ist, wo ein MA in der Hirarchie steht bzw. was er genau tut. Jeder MA sollte hinter seinem Laden stehen, auch wenn die Firma ein Sauhaufen sein sollte. Eine offene Zurschaustellung des Gegenteils ist für mich echt fragwürdig. Zudem hat dies bei 90 % der Unternehmen nix mit Geld zu tun.

Warum?

Ganz klar, bevor ich mir einen TOYOTA hole, fahre ich als MA lieber ein 6 Jahre alten BMW herum.

Die Haltung mancher User hier, scheint wohl wirklich in manchem BMW Verkäufer auch zu existieren. zumindest wenn man sieht, wie wenig sich mancher von den MA für seine Produkte interessiert.

Ach ja: Eine Arbeit wird erst richtig gut, wenn man sein Herzblut reinsteckt. Wenn ich mich mit meinen produkten oder Arbeitgebern oder Kunden nicht identifizieren kann, liefere ich auch nur Pflichtarbeit ab....
 
AW: "Aus Freude am Spott"

ich sehs anders rum. wenn ich gezwungen werde mich zu identifizieren, bin ich nicht mit herzblut dabei. wenn ich jedoch ungezwungen an ne sache ran gehe und die vorteile kennenlerne, bin ich mit herzblut dabei. intrinsische motivation ist immer besser als extrinsische
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Ich verstehe beide Ansichten irgendwie.
Ein BMW-Mitarbeiter mit Kundenkontakt muß quasi einen BMW fahren, das ist glaube ich unumstritten. Allerdings gibt es da wohl auch Dienstwagen für diese Belange.
Aber ansonsten - Ich sehe das als Eingriff in mein Privatleben, wenn man mir vorschreiben will, wofür ich mein Geld ausgeben soll. Und da wären schon Trotzreaktionen vorprogrammiert (Bei mir zumindest).
In gewissen Segmenten bietet BMW ja nicht einmal das an, was man braucht. Wenn man z.B. einen richtigen Gelädewagen kaufen will, ist BMW doch nur zweite Wahl. Oder einen Sportwagen wie einen Aston Martin (Wird sich wohl eine höhere Führungskraft locker leisten können).
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Ganz klar, bevor ich mir einen TOYOTA hole, fahre ich als MA lieber ein 6 Jahre alten BMW herum.
Aber nicht, weil Du bei BMW arbeitest, sondern weil Du einen 6 Jahre alten BMW besser findest. Sonst halte ich den Ansatz für nicht sehr intelligent.

Die Haltung mancher User hier, scheint wohl wirklich in manchem BMW Verkäufer auch zu existieren. zumindest wenn man sieht, wie wenig sich mancher von den MA für seine Produkte interessiert.
Das trifft nicht das Thema, da der Verkäufer sein Produkt kennen muss, um seinen Job gut zu machen. Ausserdem ist ein Verkäufer ein spezieller Fall, da er per Definition (dies ist seine Aufgabe) das Produkt den Kunden schmackhaft machen soll.

Ach ja: Eine Arbeit wird erst richtig gut, wenn man sein Herzblut reinsteckt. Wenn ich mich mit meinen produkten oder Arbeitgebern oder Kunden nicht identifizieren kann, liefere ich auch nur Pflichtarbeit ab....
Wenn Du mit Herzblut Reifen montierst wird es auch nicht besser als wenn Du es einfach richtig machst, weil es Dein Job ist.

Ganz davon abgesehen gibt es eine Menge Jobs, bei denen es besser ist, nicht von vorneherein vom Produkt überzeugt zu sein. In der Qualitätssicherung ist es gefragt, eher kritisch zu sein. Da bringt Dir ein Mitarbeiter mehr, der keine BMW-Brille auf hat.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Naj, Audi macht in den letzten Jahren einen verdammt guten Job. insbesondere in Richtung "Sport" und "Design". Insbesondere bei der Innenraumanmutung ist Audi Spitzenreiter.

Technisch gesehen ist AUDI denke ich wirklich hinter BMW zu sehen. Wobei diese in der Regel nach Aussen nicht so sehr auffällt.

Ich denke AUDI ist in den meisten Bewertungskriterien als GUT zu beaurteilen, was in der Summe zwar kein perfektes, aber stimmiges Paket ausmacht. Bei BMW ist wohl eher so ein gemsichtes Zeugnis auszustellen. Manche Sachen SEHR GUT, andere BEFRIEDIGEND oder GUT. Ist in der Summe zwar auch noch Top, aber weniger ausgewogen.

Ich ziehe da immer den Vergleich TT zu (altem) Z4.

Design vom TT mag fast jeder - Z4 polarisiert und viele gewöhnen sich erst spät daran.
Verarbeitungsqualität ist beim TT perfekt - der Ami Z4 kann mit deutschen Ansprüchen nicht so gut mithalten.
Motoren sind beim Z4 erste Sahne - TT punktet bei der "Turbobums" - Klientel
Fahrverhalten ist beim TT fast "Idiotensicher" - der Z4 erfordert da schon eher Hirn
Auftreten ist beim TT agressiv und souverän - der Z4 besticht eher durch eine gewisse Härte und Kompromisslosigkeit

Wenn ich im Bekanntenkreis rumhöre, finden zwar viele BMW schön und toll, aber die Masse kriegt bei den AUDI - Modellen so einen "Habenwill - Reflex".

Was AUDI vielleicht taktisch besser macht ist das stimmigere Design seiner Autos. Sehen zwar alle gleich aus, aber die Optik ist gut durchgezogen.

Ein Serien TT ohne Extras sieht fast genauso sportlich aus wie ein TTRS. Bei BMW ist da immer optisch ein deutlicher Unterschied. Das kann man z.B. sehr gut an den Rädern sehen. Bei AUDI sind die immer füllig im Radkasten, bei BMW muss man erst große Felgen nehmen.

MERCEDES hat aus meiner Sicht in den letzten Jahren massig verloren. Die müssen erst mal wieder einen Weg finden.

Das BMW JETZT auf den Tisch haut ist verständlich. Bisher konnte BMW weltweit Marktanteile durch EXPANSION gewinnen. Jetzt gilt es diese zu verteidigen. Da AUDI um Fahrwasser von BMW fischt, ist da natürlich Ärger vorprogrammiert. Wobei ich das alles nicht überbewerten würde.

Ich sage nur:



Woran machst Du fest dass Audi "technisch" hinter BMW liegt?

1. Produktgruppen für mich Gleichstand
BMW bietet vom 1er bis zum 7er Fahrzeuge an Mini mal außen vor
Audi A3 - A8 (Q5 und Q7) enbtsprechen X3 und X5, X1 und X6 sind ohne Konkurrenz - dafür gibt es bei Audi wenigstens einen richtigen Sportwagen.

2. Motoren: zugegeben find ich bei BMW speziell die 6Zyl. Benziner geil der von Audi ist erst durch den kompressoreinsatz konkurrenzfähig. Downsizing sucht man bei BMW vergebens und wer mal einen 320i mit stolzen 170PS gefahren hat wird sich lieber mit dem Turbo von Audi aufmachen.
Zusätzlich kann man bei Audi auch die kleinen Motoren mit DKG ordern. Die Volumenmotoren (2.0d) sind vergleichbar und beide gut. Den "Trend" auch bei großen Motoren Aufladung einzusetzen hat Audi schon früher erkannt und umgesetzt. Die M-Modelle von X5 und X6 zeigen dass BMW auch hier auf den Zug aufspringt.

3. Design - Geschmacksache

4. Image
Da hat Audi BMW klar überholt Quelle AMS
Zusätzlcih hat Audi einen guten Job in der DTM gemacht und das Fiasko von BMW in der F1 hilft hier auch nicht.

Innovation:
Die Innovationen im Automobilbau kommen in erster Linie von den "Zulieferern".
Fahrzeugassistenzsysteme und Elektronikbauteile werden eingekauft und adaptiert.
Ich glaube da tun sich die beiden nicht viel.

Das Efficient Dynamics Programm von BMW ist ein guter Ansatz. In der Praxis sind andere jedoch oft besser. BSP BMW 116D verbraucht mehr als der A3 1.9 TDIe.
Über Prototypen und alternative Antriebskonzepte zu sprechen finde ich nicht sinnvoll da man nie weiß ob sie den auch kommen. Ich glaube BMW rühmt sich schon seit mehr als 10 Jahren mit dem Wasserstoffantrieb - wirklich auf der Straße fährt aber immer noch keiner.
Die Allradkompetenz von Audi ist hoch - wobei BMW hier deutlich aufgeholt hat.
BMW bietet im 1er allerdings kein x-drive.

Faszination: M / Quattro
Die Nischenprodukte der M-GmbH und von Quattro sind allesamt speziell. Bei BMW finde ich die Differenzierung noch deutlicher. Hier macht Audi sehr auf "Understatement" und bietet zwei Stufen von Audi S/RS an. Das finde ich sehr gut da bereits die S-Modelle schon ordentlcih daher kommen. Ein 335i hat zwar einen tollen Motor wirkt aber im Vergleich zu einem S5 doch bieder.

Ich fahre beide Marken und finde jede hat seinen Reiz.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Man kann in München wohnen, bei BMW arbeiten und irgendein anderes Auto gut finden, oder? Es kann ja wirklich nicht jeder bei dem Arbeitgeber arbeiten, dessen Produkte er am Besten findet. Das ist doch an der Realität vorbei, oder?

Jetzt weiß ich auch, wo die sog. Montagsautos herkommen....... :s

Downsizing sucht man bei BMW vergebens und wer mal einen 320i mit stolzen 170PS gefahren hat wird sich lieber mit dem Turbo von Audi aufmachen.

Nicht jeder findet die Enrwicklung hin zu den Turbomotoren gut. Für mich war der Turbo u.a. auch ein Grund, keinen Audi TT zu nehmen. Turbomotoren sind speziell für häufigeren Kurzstreckenbetrieb ungeeigneter und besitzen dazu noch mehr Teile, die kaputt gehen können.
Außerdem wird ein Turbomotor, wenn man ihn richtig fordert, zum Säufer....
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Also ein BMW 6 Zylinder hat wieviel liter Öl die man aufwärmen muss gegenüber einem 2.0liter 4 Zylinder.
Ein TT/S sollte man ordentlich warmfahren dass würde ich aber bei jedem 6Zylinder auch empfehlen - besonders beim M.

Zum Thema Kurzstrecke (Winter) suche mal nach Ventildeckelentlüftung oder gelber Schleim:#

Ein Turbo kann auch kaputt gehen stimmt aber was hat das mit der Anzahl der Teile zu tun? Der 6Zylinder hat auch mehr Teile als ein 4Zylinder die kaputt gehen können.

Jeder Motor braucht bei höherer Leistungsabgabe mehr Sprit. Im realistischen Test mit AB Landstraße und Stadt habe ich noch keinen signifikanten Nachteil von modernen Turbos gesehen.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Hallo Z4/6
Jetzt weiß ich auch, wo die sog. Montagsautos herkommen.......

wenn du so denkst bzw auch arbeitest ist es nicht vorteilhaft...schon allein wegen dem Montag als Wochendtag auf schlechte Qualität schließen bzw abzuliefern!!! Sorry für die Moralapostel aber aus diser Sichtweise sind wir schon lange weg, ein Produkt schlechter oder besser anzufertigen auf Grund des Wochentages( oder Fenstertag? ) ??!!!

So nun zu Compi
du hast bei Erstens die Produktpalette von BMW zu Audi ganz gut verglichen, wobei ich deinen letzten Satz nicht nachvollziehen kann was den "richtigen Sportwagen von Audi" betrifft??!! Du meinst hoffentlich nicht den R8?? Wenn doch, bitte ich dich einen M6 als Vergleich zu nehmen und möchte dann gern eine erneute Zwischenbilanz lesen.

Abschnitt 2 und 3 find ich auch ganz deiner Meinung, was ich aber mit Erschrecken lese, ist deine Ansicht, dass die Innovation einzelner Automobilhersteller von "Zulieferer" motiviert bzw festgelegt werden!!--> Sorry Compi aber so ein Quatsch hab ich ja noch nie gehört geschweige gelesen!!! Deiner Ansicht nach beschränkt sich die Innovation einzelner Autohersteller nur auf Fahrzeugassistenten und Elektronikhelferlein??!!
Für mich bedeutet Innovation, zukunftweisende Technolgie soweit es möglich ist dies in Serie umzusetzen ( da gab es glaub ich sogenannte 3 Phasen von Innovation...)

Du kritisierst BMW mit ihrer Innovation zu Wasserstofffahrzeugen weil BMW seit 10Jahren rumprobiert, dazu kann ich dir sagen das BMW AG einen serienreifen WasserstoffBMW hat, nur fehlten dem Automobilhersteller die Unterstützung vom Staat!! Wie zum Beispiel das Netz bzw die Dichte der Wasserstofftankstellen zum Unterstützen, aber solange man noch mit Rohöl viel Geld verdienen kann (Steuern!) hat unser Staat wenig Interesse so etwas zu fördern.
Kurzerhand musste BMW umdenken und schwenkte zum active hybrid um, welches auch mit dem F01-F02 in Serie geht in Dingolfing! Diese und andere Innovationen hat nur lange Forschungen und Tésts bzw Probeeinsätze möglich gemacht und leider nicht irgendein "Zulieferer"!!!
Einfach mal erklärt; ein Autozulieferer wie z.B. Bosch, erfindet eine grandiose Idee zum Energierückgewinnung und bietet dieses Patent BMW an, BMW nimmt es in ihrer Produktpalette auf und vermarktet diese einmalige Idee im nächsten Modell. Alles gut und schön, so lange es keine Probelme bzw Totalausfälle verursacht, denn ab diesen Zeitpunkt steht der Name des Automobilhersteller im Mittelpunkt bzw in der Presse und nicht der Hersteller des Energierückgewinnungssystems!!
Oder weisst Du etwa wer Autmobilhersteller Toyota so in die negative Presse gedrängt hat dass deren Umsatz schlagartig um 20 % gesunken ist? (ohne nachzugoogeln?->in der Presse stand nichts vom "Zuliefer").


Dein Vergleich A3 vs 116 hinkt auch , obwohl der 1er mit dem Motor aus 2007 mit dem von 2009 A3 verglichen wird, hat der BMW minimal mehr Verbrauch aber dennoch schon ein 6 Gang Getriebe (Audi nur ein 5 Gang Getriebe),
also über den Vergleich kann man sich gern ins Detail reden klarer und eindeutiger Sieger wird wohl keiner sein!

Was deine Faszination M-Gmbh betrifft;
warum vergeleichst du einen 335 i (welcher mit der M-Gmbh rein gar nichts am Hut hat) mit einem S5? Deswegen findest du den 335i bieder gegen deinen S5:-)
Da wäre der Vergleich Audi S5 mit einem 650i Coupe beide haben 8 Zylinder und den gleichen Hubraum) wohl angemessener, wobei das Coupe von BMW schon seit 2005 gebaut wird und Audi zu dieser Zeit noch an den Fingernägeln gekaut hat, was man als attraktives Gegenstück bringen könnte :d...

So nun bin ich auf eure Antworten gespannt.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

mir kommt hier einiges wieder typisch vor, bzw sieht man das in allen branchen.
jeder will da seinen arbeitsplatz halten, wenn andere standorte billiger sind schreien alle nach "sozialer verpflichtung" gegnüber den AN.
aber wenns mal darum geht was für den AG zutun, nene da gehense alle in der reihe nen schritt zurück....arm...
 
AW: "Aus Freude am Spott"

@snowman - sorry ich meinte das S5 Cabrio mit 333PS 6Zyl. im Vergleich zum 335i Cabrio mit 306PS. Der 6er BMW spielt doch in einer anderen (Preis)liga.

Der M6 (scheinbar hat es Dir der 6er angetan) ist ein potenter GT keine Frage der R8 für mich aber ein eigenständiger Sportwagen. Habe keine RUndenzeit vom M6 gefunden aber der530PS Alpina B5 ist gut 40 Sekunden langsamer als der R8 mit 525PS.

Zu den Innovationen: hier hast Du mich nicht überzeugt - da macht aber nicht nur BMW einen mittelmäßigen Job.

Wie kommst Du darauf dass der 116d aus 2007 ist? Der kam 2009.
Der Audi hat nur 5 Gänge ja stimmt und trotzdem einen niedrigen Verbrauch.


Also ich bin ja auch BMW Fan keine Frage aber ich meine dass sie nicht immer das beste Produkt haben.
Die Optik ist nochmal was anderes.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Hallo Compi,
was den Vergleich A3 und 116 hab ich mir das aus den Autozeitschriften gegoogelt und da wurde als Angaben der 116d als Referenzfahrzeug genannt, welches der Motor schon seit 2007 auf dem Markt sei.Alle Motorpaletten hab ich leider auch nicht im Kopf...
Aber weil wir gerade von Motorcharakteristik sprechen, du vergleichst die Fahrzeuge R8 und M6 bzw Alpina über die NoS - Rundenzeit denke ich mal?
Ich hatte leider noch nicht die Möglichkeit beide Fahrzeuge(R8 und M6) über die NoS zu bewegen, jedoch beide Fahrzeuge über eine von mir bekannte Strecke, wobei mein subjektiver Eindruck zum M6 "mehr Sportlichkeit" vermittelte als der "eigenständige Sportwagen" von Audi.
Daher war ich vom Audi R8 sehr enttäuscht, erst im Sportmodus zauberte mir der Wagen ein Grinsen ins Gesicht:-)
Im "nicht Sportmodus" fährt sich der Sportwagen wie ein A8, das was ich als sehr enttäuschend empfand.

So genug gefachsimpelt, sonst denkt man hier im Forum ich hab nix anderes im Kopf als Autos zu testenq::d:b:9
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Und das ist m. E. auch richtig so :M!!!!

Entweder indentifiziere ich mich mit meinem Arbeitgeber und den Produkten, für und mit denen ich tagtäglich arbeite, oder ich sollte meine berufliche Laufbahn überdenken :s. Natürlich kann sich nicht jeder Mitarbeiter bei Ferrari ein solches Auto leisten. Aber bei BMW zu arbeiten und einen Golf zu fahren, würde mir als Vorgesetzen auch zu denken geben.

Bin sonst oft mit deinen Schreiben konform, Dieses jedoch finde ich leider komplett daneben, sorry.b:
Ein Arbeiter einer Firma ist dort für seine Arbeitsleistung beschäftigt, nicht um dort Kunde zu sein !! Für diese Arbeitsleistung wird er entlohnt, damit wird für den Ausgleich gesorgt. Ist dieser Arbeitnehmer von seiner Firma und dessen Produkt überzeugt, liegt das daran weil das Produkt gut ist, besitzen muss er es aber desshalb noch lange nicht. Das hat den Arbeitsgeber auch Null zu intressieren, ist privat, er hat die Arbeitsleistung auch erhalten.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Ist dieser Arbeitnehmer von seiner Firma und dessen Produkt überzeugt, liegt das daran weil das Produkt gut ist, besitzen muss er es aber desshalb noch lange nicht. Das hat den Arbeitsgeber auch Null zu intressieren, ist privat, er hat die Arbeitsleistung auch erhalten.

Aber als Arbeitgeber darf ich doch davon ausgehen, dass sich meine Mitarbeiter mit meinem Produkt (und letztlich auch "ihrem" Produkt) identifizieren und es auch "leben". Nur so kann ich doch davon ausgehen, dass ich auf Mitarbeiter zurückgreifen kann, die auch vollkommen motioviert hinter dem Produkt stehen. Wie soll ich das für möglich erachten, wenn anstatt des eigenen, ein Fremdprodukt gekauft wird???? Das ist mir schlicht unlogisch und unverständlich.

Wir sollten einmal davon wegkommen, dass die Arbeit nur noch als "notwendiges Übel" angesehen wird und es letztlich egal ist, womit das eigene Geld verdient wird. Etwas Identifizierung mit der Sache wäre da schon angebracht.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Diese ganze Diskussion um Identifizierung mit den Produkten und Kauf derselben ist hochgradig fragwürdig. (Und das ist noch die diplomatischste der mir möglichen Umschreibungen)

Ferrari, Lamborghini, Aston Martin, Maybach, Bugatti,... (Liste bitte nahezu beliebig erweitern)

All diese Firmen beschäftigen vermutlich größtenteils Mitarbeiter die sich sehr wohl mit der Firma, der Marke und den Produkten über die Maßen identifizieren.

Allein mir fehlt der Glaube, das der bei Aston Martin angestellte Polsterer von seinem Chef gezwungen wird einen Vantage zu fahren.

Hmmm, scheint wohl vielleicht doch einen finanziellen Aspekt zu geben.

Aber dieser finanzielle Aspekt ergibt sich nicht aus dem Gehalt eines Mitarbeiters sondern aus dessen persönlicher Lebenssituation und auch aus seinen Präferenzen.

Nicht jeder hält das Fahren eines mehr oder weniger teuren Kfz. für das höchste erstrebenswerte Ziel im Leben. Diese Menschen können aber sehr wohl mit der Marke und den Produkten verbunden sein.

Und genau diese Menschen sollten nicht von irgendwelchen sesselpfurzenden BWL Flegeln(*1) unter Druck gesetzt werden.

my 2ct

*1) Das ist keine Verallgemeinerung sondern bezieht sich präzise auf die beschriebene Gruppe von Menschen mit dem geistigen Radius '0', den sie dann ihren Standpunkt nennen.
.
 
AW: "Aus Freude am Spott"

Ferrari, Lamborghini, Aston Martin, Maybach, Bugatti,... (Liste bitte nahezu beliebig erweitern)

All diese Firmen beschäftigen vermutlich größtenteils Mitarbeiter die sich sehr wohl mit der Firma, der Marke und den Produkten über die Maßen identifizieren.

Allein mir fehlt der Glaube, das der bei Aston Martin angestellte Polsterer von seinem Chef gezwungen wird einen Vantage zu fahren.

Hmmm, scheint wohl vielleicht doch einen finanziellen Aspekt zu geben.

Hättest Du den Thread von beginn an gelesen, hätte sich dieser Einwand erübrigt :w
 
Zurück
Oben Unten