Z.B. dass in dem verlinkten Bericht in kleinster Weise erwähnt wird,dass sich Argumente der Kläger lediglich auf die SO Berichterstattung beziehen,es also keinerlei neue Infos zu dem Fall gibt.
"Bis zu dieser Veröffentlichung hätten die US-Kunden deutscher Hersteller keine Mittel gehabt, deren "Verbindung und Verschwörung zu entdecken", heißt es in der Klageschrift." (davon ausgehend, dass Du in '
keiner Weise" schreiben wolltest)
.
Statt dessen wird so getan als würde sich die Lage für die betroffenen Unternehmen dramatisch verschlechtern und es wird nicht auf die Substanzlosigkeit der Klage hingewiesen. Im Gegenteil,es wird der Eindruck impliziert,dass die Klage die eigenen Anschuldigungen noch untermauert.
Nun, sollten die Absprachen rechtswidrig sein, würde ich sich die Lage der Unternehmen tatsächlich dramatisch verschlechtern. Insbesondere auch, weil die gegenwärtige US-Administration dann ihren Vorwurf, die Deutschen verhalten sich nicht fair, bestätigt sehen könnte. Interessantes Futter übrigens für Verschwörungsclowns: Der "linke" Spiegel spielt Trump in die Karten, was ist da nur los
Ich finde so etwas voll

,aber andere,die ansonsten gerne den allgemeinen Verfall der Sitten regelmäßig anprangern,scheinen dies gerne zu akzeptieren,Hauptsache passt ins Weltbild.
Mit Verlaub, aber Deine Reaktion auf das gesamte Thema ist sehr von "Weltbild" geprägt. Es passt Dir einfach nicht, was der Spiegel berichtet und vor allem, dass es der Spiegel ist, der berichtet, und was Du dahinter vermutest.
Was erwartest Du eigentlich statt dessen? Eine Presse, die sich allein aus "nationaler Verantwortung" und zum Schutze der Unternehmen zurückhält? Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich fände es auch besser, wenn sich hinterher herausstellt, alles gar nicht so schlimm, ist ein Grenzfall, aber alles noch im grünen Bereich. Aber es ist eben Aufgabe der Presse als sog. "Vierte Gewalt" an der Aufklärung möglicher Wirtschafts- und/oder Politikskandale mitzuwirken, nötigenfalls dies auch anzustoßen (was hier -
nochmal - auch gar nicht der Fall war, Stichwort "Selbstanzeigen").
Und ich hoffe über die Antwort hierüber besteht Einigkeit: Sollte es jemals dazu kommen, dass am Ende Arbeitsplätze abgebaut werden müssen, weil die Hersteller Kartellstrafen hier und dort zahlen müssen - wer war dann Schuld? Etwa der Spiegel?