Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.

Wie kommst du denn darauf, und welche Belege - oder wenigstens Indizien - hast du dafür, dass "... die großen Verbrechen ..." hierzulande nicht geahndet werden?Es ist fürchterlich, dass die großen Verbrechen überhaupt nicht geahndet und bestraft werden. Für die Gesellschaft, nicht nur in Deutschland wirft das ein ganz schlechtes Licht auf unsere Wirtschaft und unseren Staat. Der nennt sich ironischer weise Rechtsstaat. Und wenn ich sehe, dass Politiker, die von PKW, Verbrennungsmotoren UND Umwelttechnik KEINE Ahung haben hier rumschwadronieren wird mir ganz anders. ...
Und wo versagt aus deiner Sicht der Rechtsstaat? Und wie kommst du darauf, dass die "... Politiker ..." keine Ahnung haben?Das ist eine einseitig gefärbte Darstellung. Richtig ist wohl eher: Wenn der Max an seinem Auto herumbastelt und dabei erwischt wird, dann droht ihm in vielen Fällen nicht sonderlich viel - weil der Rechtsstaat hier bislang relativ milde ist. Bis zu einer Stilllegung muss recht viel passieren. Dass es beim Ausbau des Kats so kommen kann, ist unbenommen.... Ein einfaches Beispiel: Max Mustermann baut aus seinem Golf 2 den Katalysator aus. ... Er wird dabei erwischt. Was passiert? Das Auto wird still gelegt. Außerdem ...

Du meinst, es sei so einfach?... VW, Porsche usw. entwickeln eine Software, die ganz klar dem Betrug dient. ... In meinen Augen gibt es nur eine Möglichkeit: Die Autos werden still gelegt, VW zahlt für jedes Auto die Steuern nach, die z.B. für die nächst höhere Schadstoffklasse fällig gewesen wären. Dazu ist eine Strafe fällig, ....
Wie gesagt: Wirtschaftskriminalität ist überaus komplex - und die rechtsstaatliche Ermittlung und Verfolgung umso mehr. Ob und was nach langer Ermittlung und ggf. danach eingeleiteten Strafverfahren herauskommt, lässt sich bislang kaum einschätzen. Jedenfalls ist es absurd zu glauben, man könnte einfach "... VW, Porsche usw. ..." irgendwelche Steuern nachzahlen lassen und Strafen aufbrummen.Was sollen sie auch sonst tun? In der Tat müsste man nämlich, wollte man die von dir vom Rechtsstaat geforderte Konsequenz walten lassen, erst einmal und direkt gegen die Halter der Fahrzeuge vorgehen. Erst auf zweiter Ebene könnten die dann versuchen, ihrerseits Ansprüche gegen den Autohändler geltend zu machen - und der gegen den Hersteller. So etwas zu fordern kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.... Aber was passiert hierzulande? Die Leute fahren mit den Autos weiter.... (was man ihenn ja nicht verdenken kann) ...
Nein, es "haut nicht hin", weil die Rechtslage eben - wie dargestellt - viel komplizierter ist. Was soll dabei eigentlich die zwar korrekte, hier allerdings despektierlich anmutende Feststellung, dass unsere Politiker "... vom Volke gewählt und auch bezahlt ..." werden? Was glaubst du denn, würde "dem Volk" passieren, wenn unsere Automobilindustrie den Bach runter gehen würde? Was glaubst du denn, wer letztlich geschützt wird, wenn "... unsere Politiker ..." sich, wie aktuell, in der Rettung einer immens wichtigen Industrie versuchen?... Unsere Politiker, die ja vom Volke gewählt und auch bezahlt werden, kümmern sich jetzt um VW und Co, wer zahlt das... wäre es nicht das Mindeste das VW und Co derlei Kosten übernehmen?
Oder haut das alles nicht hin, weil der Staat Anteile an VW hat? ...
Arbeitsplatzverluste, Fahrverbote, Steuerausfälle, alles kein Thema für dich?

...Bei der Abgsamanipulation und dem Umgang damit hat Deutschland sich mal wieder richtig lächerlich gemacht.
Wieso, nur weil du als Anwalt Teil dessen bist, was ich kritisiere? Ich hätte mich da gar nicht angesprochen gefühlt.Eigentlich wollte ich mir dieses Niveau hier ja nicht mehr antun ... aber so etwas geht mir wirklich auf den Senkel!![]()
Wie ich darauf komme: Ganz einfach: Gibt es gerade einen Prozess, in dem "Verantwortliche" gerade stehen müssen? Wieso gibt es den nicht? Ist es tatsächlich nicht möglich herauszufinden wer die "Schummelsoftware" in Auftrag gegeben hat, wer sie Entwickelt hat? Oder will man das nur gar nicht?Wie kommst du denn darauf, und welche Belege - oder wenigstens Indizien - hast du dafür, dass "... die großen Verbrechen ..." hierzulande nicht geahndet werden?Und wo versagt aus deiner Sicht der Rechtsstaat? Und wie kommst du darauf, dass die "... Politiker ..." keine Ahnung haben?
Das ist eine einseitig gefärbte Darstellung. Richtig ist wohl eher: Wenn der Max an seinem Auto herumbastelt und dabei erwischt wird, dann droht ihm in vielen Fällen nicht sonderlich viel - weil der Rechtsstaat hier bislang relativ milde ist. Bis zu einer Stilllegung muss recht viel passieren. Dass es beim Ausbau des Kats so kommen kann, ist unbenommen.
Du meinst, es sei so einfach?Wie gesagt: Wirtschaftskriminalität ist überaus komplex - und die rechtsstaatliche Ermittlung und Verfolgung umso mehr. Ob und was nach langer Ermittlung und ggf. danach eingeleiteten Strafverfahren herauskommt, lässt sich bislang kaum einschätzen. Jedenfalls ist es absurd zu glauben, man könnte einfach "... VW, Porsche usw. ..." irgendwelche Steuern nachzahlen lassen und Strafen aufbrummen.
Was sollen sie auch sonst tun? In der Tat müsste man nämlich, wollte man die von dir vom Rechtsstaat geforderte Konsequenz walten lassen, erst einmal und direkt gegen die Halter der Fahrzeuge vorgehen. Erst auf zweiter Ebene könnten die dann versuchen, ihrerseits Ansprüche gegen den Autohändler geltend zu machen - und der gegen den Hersteller. So etwas zu fordern kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.
Nein, es "haut nicht hin", weil die Rechtslage eben - wie dargestellt - viel komplizierter ist. Was soll dabei eigentlich die zwar korrekte, hier allerdings despektierlich anmutende Feststellung, dass unsere Politiker "... vom Volke gewählt und auch bezahlt ..." werden? Was glaubst du denn, würde "dem Volk" passieren, wenn unsere Automobilindustrie den Bach runter gehen würde? Was glaubst du denn, wer letztlich geschützt wird, wenn "... unsere Politiker ..." sich, wie aktuell, in der Rettung einer immens wichtigen Industrie versuchen?Arbeitsplatzverluste, Fahrverbote, Steuerausfälle, alles kein Thema für dich?
Unsere "Politik" und unsere "Wirtschaft", die machen weiß Gott nicht alles richtig. Aber vieles sieht nur so schlecht, ungerecht und was-weiß-ich-alles aus, weil es schlicht nicht verstanden wird.![]()
Nochmal: Du übersieht, dass es umfangreiche staatsanwaltliche Ermittlungen gibt. Mithin ist die Antwort: Ja, es gibt einen solchen Vorgang. Ganz so, wie es der von dir kritisierte Rechtsstaat vorsieht.... Gibt es gerade einen Prozess, in dem "Verantwortliche" gerade stehen müssen? Wieso gibt es den nicht? Ist es tatsächlich nicht möglich herauszufinden wer die "Schummelsoftware" in Auftrag gegeben hat, wer sie Entwickelt hat? Oder will man das nur gar nicht? ...
Auch hier erklärt sich der Fehlgang deiner Aussage wieder mit deiner fehlenden Kenntnis (was ich nicht als Kritik meine): Es ist nicht so, dass die "... Politiker ..." die "Lösungen" völlig alleine und ohne die Mithilfe von (mehr oder minder) fachkundigen Beratern, Experten etc. entwickeln. Das ist (d)ein grundfalsches Verständnis der Abläufe. Selbstredend arbeiten "hinter den Kulissen" viele Dritte mit - sowohl solche aus der Regierung, solche aus der Automobilindustrie als auch solche, die man wohl als "unabhängige" Dritte bezeichnen könnte (und übrigens, weil du ja mehrfach darauf anspielst (was soll das eigentlich?): auch die eine oder andere Anwaltskanzlei...... Politiker die keine Ahung haben: Ich könnte jetzt die Politiker und deren berufliche Qualifikation googeln. Ich könnte dir aber auch sagen, dass selbst Juristen schon sehr häufig auf Gutachter angewiesen sind um viele Dinge korrekt bewerten zu können. Es verwundert mich doch sehr, dass die Berufsgruppe Politiker hier mithilfe der "Angeklagten" die Lösung erarbeitet. ...
).Nein, du hast es nur nicht verstanden: Das "Herumbasteln" war allgemein gemeint, bevor ich konkret auf das Entfernen des Kats einging. Lies es einfach nochmal.... Also irgendwie widersprichst du dir selbst. ...
Auch hier nochmal: Du übersiehst, dass die staatsanwaltlichen Ermittlungen laufen. Und das wird - auch das übersiehst du - noch lange dauern. Niemand wirft mit "... Wattebällchen ...". Aber ein funktionierender Rechtsstaat kann und darf erst dann vorgehen, wenn dafür genug "auf dem Tisch liegt". Dass so etwas in den USA manchmal schneller geht, hat (auch) Gründe, die dem dortigen Rechtsstaat nicht immer gut zu Gesichte stehen.... Natürlich ist Wirtschaftskriminalität komplex. Habe ich nicht abgestritten. Aber nur weil eine Straftat komplex ist, heißt es ja nicht, dass man hier einfach mal mit Wattebällchen werfen muss und das auch noch über Monate. Es ist doch schon jetzt klar, dass Vorstände von dem Betrug wussten und nichts gesagt haben. ...
Verstanden: Du möchtest also gerne, dass unsere Regierung einen Kampf für die Verbraucher führt. Das kann man so wollen, es wäre allerdings mit einiger Wahrscheinlichkeit ausgesprochen schlimm für unser Land. Weil der Schaden, der aus einer niedergehenden Automobilindustrie für uns alle voraussichtlich viel größer wäre als der - zweifelsohne riesig ärgerliche - Schaden, den derzeit der einzelne Dieselfahrer hat - auch bei kumulativer Betrachtungsweise.... du denkst in deinem zivilrechtlichem Anspruchsschema wie in der Examensarbeit. Und genau das klappt bei Peter Müller der nach 3tkm nen Schaden an seinem Auto hat... bei hundertausenden betrogenen Menschen wird das nun schwer. Darum ist es ja sinnvoll, dass der Staat sich einmischt, das die Vertreter des Volkes sich einmischen. Jedoch nicht für eine Lobby, sondern für die Opfer. Und genau das passiert doch gar nicht.
Und wieso kann es nicht ernst gemeint sein? Das Ganze ist ein Betrug und der wird so hingenommen. Konsequenterweise muss man diese Autos still legen oder die Steuern korrekt berechnen und dies seit Erstzulassung. ...

Eigentlich wollte ich mir dieses Niveau hier ja nicht mehr antun ... aber so etwas geht mir wirklich auf den Senkel!
Wie kommst du denn darauf, und welche Belege - oder wenigstens Indizien - hast du dafür, dass "... die großen Verbrechen ..." hierzulande nicht geahndet werden?Und wo versagt aus deiner Sicht der Rechtsstaat? Und wie kommst du darauf, dass die "... Politiker ..." keine Ahnung haben?
Dann lass' uns doch mal der Reihe nach schauen, wer hier der ist, der ohne Ahnung "rumschwadroniert":
Das ist eine einseitig gefärbte Darstellung. Richtig ist wohl eher: Wenn der Max an seinem Auto herumbastelt und dabei erwischt wird, dann droht ihm in vielen Fällen nicht sonderlich viel - weil der Rechtsstaat hier bislang relativ milde ist. Bis zu einer Stilllegung muss recht viel passieren. Dass es beim Ausbau des Kats so kommen kann, ist unbenommen.
Aber vor allem: Das mit dem Max, das ist ein rechtlich ausgesprochen einfacher Vorgang. Da muss nicht viel ermittelt, geprüft etc. werden, sondern der Max hat sich halt eindeutig rechtswidrig verhalten und bekommt dafür, wenn er denn erwischt wird, die Quittung.
Bei großen Wirtschaftsdelikten, wie sie im Fall der "Dieselaffäre" in Betracht kommen, ist das völlig anders. Das sind rechtlich hoch komplexe (!) Angelegenheiten, verbunden mit riesigen Schwierigkeiten bei der Ermittlungsarbeit, mithin die Staatsanwaltschaften einen immensen Ermittlungsaufwand haben. Dass im Fall der "Dieselaffäre" durchaus reichlich ermittelt wird, dass es sogar Durchsuchungen gab, sollte (auch dir) bekannt sein. Wo also siehst du eine "Ironie" des Rechtsstaates oder ein Indiz dafür, dass "große Verbrechen" nicht geahndet werden?
Oder, anders gefragt: Wie war das noch gleich mit dem "... rumschwadronieren ..."?
Du meinst, es sei so einfach?Wie gesagt: Wirtschaftskriminalität ist überaus komplex - und die rechtsstaatliche Ermittlung und Verfolgung umso mehr. Ob und was nach langer Ermittlung und ggf. danach eingeleiteten Strafverfahren herauskommt, lässt sich bislang kaum einschätzen. Jedenfalls ist es absurd zu glauben, man könnte einfach "... VW, Porsche usw. ..." irgendwelche Steuern nachzahlen lassen und Strafen aufbrummen.
Wie war das mit dem "... rumschwadronieren ..."?
Was sollen sie auch sonst tun? In der Tat müsste man nämlich, wollte man die von dir vom Rechtsstaat geforderte Konsequenz walten lassen, erst einmal und direkt gegen die Halter der Fahrzeuge vorgehen. Erst auf zweiter Ebene könnten die dann versuchen, ihrerseits Ansprüche gegen den Autohändler geltend zu machen - und der gegen den Hersteller. So etwas zu fordern kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.
Wieder siehst du also, dass es beileibe nicht so einfach ist, wie du es gerne sehen möchtest. Könnte es womöglich doch sein, dass die "... Politiker ..." es besser wissen als du? Übrigens habe ich im Laufe der Jahre an einigen Expertentreffen zwischen Wirtschaft und Politik teilgenommen und dort immer wieder mit Politikern diskutiert, die ein bemerkenswertes Fachwissen zu den Themen hatten. Dass nicht alle so positiv auffallen ist klar. Auch unter uns "Bürgern" gibt es gute und schlechte.
Nein, es "haut nicht hin", weil die Rechtslage eben - wie dargestellt - viel komplizierter ist. Was soll dabei eigentlich die zwar korrekte, hier allerdings despektierlich anmutende Feststellung, dass unsere Politiker "... vom Volke gewählt und auch bezahlt ..." werden? Was glaubst du denn, würde "dem Volk" passieren, wenn unsere Automobilindustrie den Bach runter gehen würde? Was glaubst du denn, wer letztlich geschützt wird, wenn "... unsere Politiker ..." sich, wie aktuell, in der Rettung einer immens wichtigen Industrie versuchen?Arbeitsplatzverluste, Fahrverbote, Steuerausfälle, alles kein Thema für dich?
Damit dürfte alles in allem deutlich geworden sein, warum mir solches Herummosern am Rechtsstaat, all diese Vorwürfe gegen Politik und Wirtschaft, all diese Unterstellungen, wie ach so ungerecht doch alles sei, wirklich erheblich auf die Nerven gehen.Unsere "Politik" und unsere "Wirtschaft", die machen weiß Gott nicht alles richtig. Aber vieles sieht nur so schlecht, ungerecht und was-weiß-ich-alles aus, weil es schlicht nicht verstanden wird.
Aber es meckert sich ja immer so leicht und angenehm, anstatt sich mal zu informieren und sich Gedanken zu machen, nicht wahr?![]()

Dazu gibt's übrigens eine - wenn auch in den möglichen Ausmaßen erheblich drastischere - Parallele. Nämlich die Banken- und Finanzkrise von 2007ff, als auch der Staat letztendlich auf Kosten der Steuerzahler diverse Banken rettete um eben den Steuerzahler, vor allem den, der Geld spart, vor noch größeren Schäden zu bewahren. Bei Lehman Brothers hatte der (in dem Fall amerikanische) Staat dies zunächst noch nicht gemacht, d.h. man ließ die Bank pleite gehen, und die Folgen waren verheerend. Glücklicherweise haben daraufhin Politiker in den wichtigsten Staaten, auch in Deutschland (Merkel/Steinbrück) besonnen und klug reagiert. Wer weiß, wie die Welt sonst heute aussehe...Einfacher gesagt: Wenn eine Wahl zwischen Pest und Cholera getroffen werden muss, dann wählt man wohl eher diejenige Krankheit, die mutmaßlich weniger Opfer fordert. Das mag man anders sehen. Wie es unsere Regierung sieht, ist jedenfalls deutlich. Ich halte es dem Grunde nach für das richtige Vorgehen. Denn - stark vereinfacht gesagt - der Dieselfahrer wird letztlich das Schlamassel wohl besser überstehen, als ein den Arbeitsplatz langfristig verlierender Angestellter in der Automobilindustrie.
)
Dazu gibt's übrigens eine - wenn auch in den möglichen Ausmaßen erheblich drastischere - Parallele. Nämlich die Banken- und Finanzkrise von 2007ff, als auch der Staat letztendlich auf Kosten der Steuerzahler diverse Banken rettete um eben den Steuerzahler, vor allem den, der Geld spart, vor noch größeren Schäden zu bewahren. Bei Lehman Brothers hatte der (in dem Fall amerikanische) Staat dies zunächst noch nicht gemacht, d.h. man ließ die Bank pleite gehen, und die Folgen waren verheerend. Glücklicherweise haben daraufhin Politiker in den wichtigsten Staaten, auch in Deutschland (Merkel/Steinbrück) besonnen und klug reagiert. Wer weiß, wie die Welt sonst heute aussehe...
Und für den Stammtisch: Auch ich hätte mir damals gerne härtere Strafen für die Verursacher der Krise, insbesondere derjenigen, die in betrügerischer Absicht gehandelt haben (Stichwort: Rammschpapiere neu verpackt), gewünscht. Entscheidender ist aber, dass die Welt, vor allem Europa, mit einem blauen Auge davon kam und Politiker (d.h. die Legislative - sic!) allerorten Gesetze so angepasst haben, dass solche Auswüchse nicht mehr so schnell passieren können. (Ironischerweise versucht jetzt Jemand jenseits des Atlantiks das Rad der Zeit wieder zurückzudrehen, der ausgerechnet von den größten Verlieren der damaligen Auswüchse gewählt wurde.)
Und damit zurück zum Thema: Auch hier erwarte ich, dass Gesetze entsprechend angepasst werden, um solche Schummeleien in Zukunft besser aufzudecken und vor allem Verantwortlichkeiten klarer zu definieren. Und wenn die Strafen für solche Delikte verschärft werden, z.B. weil empfindliche Gefängnisstrafen drohen, wird das auch seine Wirkung nicht verfehlen. Vgl. Korrelation Strafverschärfung für Steuerhinterziehung mit Selbstanzeigen...![]()
Doch, in einer Volkswirtschaft, in der rund 14% der Arbeitsplätze zumindest indirekt an der Automobilindustrie hängen, werden einige Steuerzahler geschützt. Nämlich die, die - ganz @Brummm s Argumentation folgend - nicht arbeitslos werden.Jetzt wird allerdings der Steuerzahler nicht geschützt - im Gegensatz jedoch die Autoindustrie geschützt.



Es gibt nicht wenige Vertreter dieses Berufs, die mangels beruflichem Erfolg andere Wege einschlagen.
Das ist freilich nur eine kleine Anmerkung am Rande.![]()

im diskutieren san se die Grössten...... was gscheits kommt aber meist ned rauszurück zum Diesel-Gipfel
ich habe gestern einen interessanten Bericht gesehen.....
Alle sind sich einig, der Diesel ist schlecht für die Umwelt!
Und die Autoindustrie ist mittelfristig nicht bereit auf den Diesel zu verzichten.
Da stellt sich eine Frage:
Warum wird noch immer der Diesel in der Mineralölsteuer begünstigt??
Der Dieselkraftstoff ist ca. 30-40% günstiger wie Benzin.
Warum dreht man den Spieß nicht einfach um??
Diesel 40% rauf, Benzin 40% runter.
Folglich geht die Nachfrage für Diesel deutlich zurück, und die Autoindustrie wird drauf reagieren müssen.
Die Autoindustrie baut nur, wass am Ende vom Kunden gefragt wird.
Die Politik bzw. der Staat, könnte dies recht einfach über die Mineralölsteuer steuern.
Solche Modelle werden schon seit 20 Jahren diskutiert, wurden aber vom Staat nie umgesetzt
Heute stellt man sich hin, droht mit Fahrverboten für Diesel, schafft utopische Grenzwerte für die Industrie, und wundert sich dann, wenn alles über einem zusammen bricht![]()
Das (geringere Besteuerung) ist in der Tat die Ursache des Übels, denn der geringere Verbrauch alleine würde die teureren Herstellkosten (selbst ohne AdBlue etc.) gegenüber Benzinern nicht wettmachen. Weswegen der Diesel-PKW bis auf wenige Ausnahmen auch vor allem ein deutsches Phänomen ist.Der Dieselkraftstoff ist ca. 30-40% günstiger wie Benzin.
Angeblich, haben einige Länder diesen Vorteil der Dieselbesteuerung auch schon korrigiert, hierzu fehlen mir aber verlässliche Quellen.Das (geringere Besteuerung) ist in der Tat die Ursache des Übels, denn der geringere Verbrauch alleine würde die teureren Herstellkosten (selbst ohne AdBlue etc.) gegenüber Benzinern nicht wettmachen. Weswegen der Diesel-PKW bis auf wenige Ausnahmen auch vor allem ein deutsches Phänomen ist.


Weswegen der Diesel-PKW bis auf wenige Ausnahmen auch vor allem ein deutsches Phänomen ist.