Autokrise = Münchner BMW-Händler meldet Insolvenz an

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. Und ehrlich gesagt finde ich auch, dass die angeblich 200 billigen Z4 Coupés BMW nicht in den Ruin gerissen haben. So wenige Fahrzeuge verkauft BMW nun wieder auch nicht. .

Nun ja, sollen schon ein "paar" mehr als 200 gewesen sein. Betraf übrigens auch die Roadster, nicht nur die Coupés.

Und die 5er sind in 2006-Mitte ´08 auch zu Sonderkonditionen "verramscht" worden....
 
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Nun ja, sollen schon ein "paar" mehr als 200 gewesen sein. Betraf übrigens auch die Roadster, nicht nur die Coupés.

Und die 5er sind in 2006-Mitte ´08 auch zu Sonderkonditionen "verramscht" worden....

Ich habe was von 200 Stück beim Coupé gelesen. Beim Roadster waren die Preise nicht ganz so attraktiv gewesen... Mir ist aber auch nicht bekannt, was andere Hersteller angeboten haben. Ich glaube auch kaum, dass hier jemand die Komplexität des Ganzen überblickt und konkrete Äußerungen oder "Vorwürfe" machen kann. Es ist wie bei einem schlechten Fußballspiel. Jeder hätte es besser gemacht, als der Trainer selbst.
 
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Ich habe was von 200 Stück beim Coupé gelesen. Beim Roadster waren die Preise nicht ganz so attraktiv gewesen... Mir ist aber auch nicht bekannt, was andere Hersteller angeboten haben. Ich glaube auch kaum, dass hier jemand die Komplexität des Ganzen überblickt und konkrete Äußerungen oder "Vorwürfe" machen kann. Es ist wie bei einem schlechten Fußballspiel. Jeder hätte es besser gemacht, als der Trainer selbst.

Also ein Freund von mir hat einen dieser M-Roadster für € 299,00 in ´08 übernommen.

Und sicherlich kann ich mit nur der Info von € 299,00/mtl für Z4M die Komplexität des Ganzen nicht beurteilen.

Aber ich kann lesen. Und ich habe zu diesem Thema bereits mehrfach in unabhängigen Quellen gelesen , dass BMW-Finanz richtig große Probleme mit der Refinanzierung des kompletten Leasing- und Finanzierungsgeschäfts hat. Und das soll u.a. aus den ganzen "Sonderangeboten" resultieren.

Das betrifft nicht nur BMW, auch die Jungs mit dem Stern haben in diesem Bereich so ihre Probleme. Und VW hat mit seiner Bank ja bereits den "Bundesschutzschirm für Banken" um Hilfe gebeten. Wird da also ähnlich aussehen...

PS, ich habe nie behauptet, dass ich es besser oder anders gemacht hätte. Aber in meiner eigenen Firma habe ich noch nie etwas von "Umsatz kaufen" gehalten......
 
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Der 1er wird doch auch billigst in den Markt gedrückt weil die Kiste zum Listenpreis kein Mensch haben will, das geht doch nur noch über billiges Leasing.
 
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Ich habe was von 200 Stück beim Coupé gelesen. Beim Roadster waren die Preise nicht ganz so attraktiv gewesen... Mir ist aber auch nicht bekannt, was andere Hersteller angeboten haben. Ich glaube auch kaum, dass hier jemand die Komplexität des Ganzen überblickt und konkrete Äußerungen oder "Vorwürfe" machen kann. Es ist wie bei einem schlechten Fußballspiel. Jeder hätte es besser gemacht, als der Trainer selbst.

Das mit dem Trainer, da ist was dran :d

Aber es ist doch feststellbar, dass BMW beim Leasing einen anderen Weg gegangen ist als die Konkurrenz.
Frag mal bei Mercedes nach, ob du für 299 EUR ohne Anzahlung einen SLK 55 AMG bekommst :d
Dafür gibts wohl nicht mal einen A150 :d Dasselbe in grün bei Audi und Porsche.

Außerdem wurden bzw. werden von BMW quasi alle Modelle (außer dem X5 glaube ich &:)
durch Dumping-Leasing verramscht, 1er, 3er, 5er, der alte 7er.
Beim Z4 und beim 6er hat es nunmal die extremsten Züge angenommen (M6 ohne Anzahlung 500-600 Euro im Monat :j)

Ich finde eben das ist der falsche Weg, das wird sich sicherlich noch rächen.
 
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B + L hat in jüngster Vergangenheit einen neuen Prachtbau in der Landsberger Str. hingestellt, welcher sicherlich nicht günstig war. Warum sollte nur die wirtschaftliche Lage oder gar Kunden an deren Insolvenz schuld sein?
In solchen Zeiten zeigt sich nur sehr schnell welche Unternehmer seriös und beständig gehandelt haben. Und welche unternehmerisch auf Sand gebaut haben ...
 
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B + L hat in jüngster Vergangenheit einen neuen Prachtbau in der Landsberger Str. hingestellt, welcher sicherlich nicht günstig war. Warum sollte nur die wirtschaftliche Lage oder gar Kunden an deren Insolvenz schuld sein?
In solchen Zeiten zeigt sich nur sehr schnell welche Unternehmer seriös und beständig gehandelt haben. Und welche unternehmerisch auf Sand gebaut haben ...
Bist Du selber Unternehmer?
 
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Bist Du selber Unternehmer?

ob er unternehmer ist oder nicht, ändert an seiner aussage ja nichts.

und soo ganz abwegig ist es nicht.

ich kenne viele betriebe, die sich mit überdimensionierten neubauten ruiniert haben..

letztlich kann man einfach nur hoffen als unternehmer (ja ich bin einer), dass man in keinem abhängigkeitsverhältnis steckt, das einen in die knie zwingt.

ob das nun banken sind, umsatzvorgaben, stückzahlen, was auch immer..
 
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ob er unternehmer ist oder nicht, ändert an seiner aussage ja nichts.

und soo ganz abwegig ist es nicht.

ich kenne viele betriebe, die sich mit überdimensionierten neubauten ruiniert haben..

letztlich kann man einfach nur hoffen als unternehmer (ja ich bin einer), dass man in keinem abhängigkeitsverhältnis steckt, das einen in die knie zwingt.

ob das nun banken sind, umsatzvorgaben, stückzahlen, was auch immer..

das wäre hier die Frage, oft werden die Autohändler auch vom Hersteller gezwungen zu investieren.
 
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Also ein Freund von mir hat einen dieser M-Roadster für € 299,00 in ´08 übernommen.

Und sicherlich kann ich mit nur der Info von € 299,00/mtl für Z4M die Komplexität des Ganzen nicht beurteilen.

Aber ich kann lesen. Und ich habe zu diesem Thema bereits mehrfach in unabhängigen Quellen gelesen , dass BMW-Finanz richtig große Probleme mit der Refinanzierung des kompletten Leasing- und Finanzierungsgeschäfts hat. Und das soll u.a. aus den ganzen "Sonderangeboten" resultieren.

Das betrifft nicht nur BMW, auch die Jungs mit dem Stern haben in diesem Bereich so ihre Probleme. Und VW hat mit seiner Bank ja bereits den "Bundesschutzschirm für Banken" um Hilfe gebeten. Wird da also ähnlich aussehen...

PS, ich habe nie behauptet, dass ich es besser oder anders gemacht hätte. Aber in meiner eigenen Firma habe ich noch nie etwas von "Umsatz kaufen" gehalten......

Ich lese auch viel und davon ist sehr viel, wovon mir schlecht wird. Die Journalisten haben teilweise auch einen sehr beschränkten Horizont. Eine Firma wie BMW ist so komplex, dass ich mir kein Urteil darüber erlauben möchte. Wie gesagt, es ist nicht das erste Mal, dass Autos billig verkauft werden. Und es läuft ja seit Jahren so. Kaum eine Marke hat so viele Neuzulassungen auf den eigenen Namen wie BMW. Das ist künstliches drücken der Listenpreise. Naja, es gibt so viele Faktoren... Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn BMW auf den Autos sitzen geblieben wäre. Ob das der richtige Weg gewesen wäre!?

Das mit dem Trainer, da ist was dran :d

Aber es ist doch feststellbar, dass BMW beim Leasing einen anderen Weg gegangen ist als die Konkurrenz.
Frag mal bei Mercedes nach, ob du für 299 EUR ohne Anzahlung einen SLK 55 AMG bekommst :d
Dafür gibts wohl nicht mal einen A150 :d Dasselbe in grün bei Audi und Porsche.

Außerdem wurden bzw. werden von BMW quasi alle Modelle (außer dem X5 glaube ich &:)
durch Dumping-Leasing verramscht, 1er, 3er, 5er, der alte 7er.
Beim Z4 und beim 6er hat es nunmal die extremsten Züge angenommen (M6 ohne Anzahlung 500-600 Euro im Monat :j)

Ich finde eben das ist der falsche Weg, das wird sich sicherlich noch rächen.

Der SLK verkauft sich leider wesentlich besser. Man muss zugeben, dass das Design von BMW in letzter Zeit nicht konkurzenfähig ist/war. Besonders der 6er, 7er und Z4 waren ja ladenhüter. Bei den anderen Modellen waren die Rabatte moderat.
 
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ob er unternehmer ist oder nicht, ändert an seiner aussage ja nichts.

..

An der Aussage ändert das nichts, aber daran, ob man die Situation so beurteilen kann.....

Da kommt dann wieder die Aussage mit den 80 Millionen Bundestrainern....

Ich würde mich auch hüten jemandem verfehlte Unternehmenspolitik vorzuwerfen, wenn ich nicht die Details kenne. Aber nur weil einer einen teuren Neubau gemacht hat, ihm verfehlte Unternehmenspolitik vorzuwerfen, nun ja..... Da spielen so viele Faktoren hinein.
 
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Besonders der 6er, 7er und Z4 waren ja ladenhüter. Bei den anderen Modellen waren die Rabatte moderat.

Viktor, das ist so nicht ganz richtig. Der 5er wurde in den letzten Jahren sowas von subvenzioniert, was die Leasingraten anbelangt. Habe selber im Betrieb so einen 5er gehabt. Die Leasingrate war incl. Haftpflicht und VK günstiger als bei einem vergleichbar motorisierten Dreier ohne Versicherung.....
 
AW: Autokrise = Münchner BMW-Händler meldet Insolvenz an

Das mit dem Trainer, da ist was dran :d

Aber es ist doch feststellbar, dass BMW beim Leasing einen anderen Weg gegangen ist als die Konkurrenz.
Frag mal bei Mercedes nach, ob du für 299 EUR ohne Anzahlung einen SLK 55 AMG bekommst :d
Dafür gibts wohl nicht mal einen A150 :d Dasselbe in grün bei Audi und Porsche.

Außerdem wurden bzw. werden von BMW quasi alle Modelle (außer dem X5 glaube ich &:)
durch Dumping-Leasing verramscht, 1er, 3er, 5er, der alte 7er.
Beim Z4 und beim 6er hat es nunmal die extremsten Züge angenommen (M6 ohne Anzahlung 500-600 Euro im Monat :j)

Ich finde eben das ist der falsche Weg, das wird sich sicherlich noch rächen.

M6 ohne Anzahlung 500 Euro im Monat ?
Immer her damit :)
 
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An der Aussage ändert das nichts, aber daran, ob man die Situation so beurteilen kann.....

Da kommt dann wieder die Aussage mit den 80 Millionen Bundestrainern....

Ich würde mich auch hüten jemandem verfehlte Unternehmenspolitik vorzuwerfen, wenn ich nicht die Details kenne. Aber nur weil einer einen teuren Neubau gemacht hat, ihm verfehlte Unternehmenspolitik vorzuwerfen, nun ja..... Da spielen so viele Faktoren hinein.

recht hast du,

wenn ALLE sich so um details kümmern würden wie du, hätten wir die gesammte krise wahrscheinlich gar nicht!

tiefgründig hinterfragen tut doch kaum einer, die naheliegenden oberflächlichkeiten reichen doch aus, um durchs leben zu kommen...

qualität ist doch kaum gefragt, hauptsache billig. pech nur, wenn "billig" sich auch nicht mehr verkauft...
 
AW: Autokrise = Münchner BMW-Händler meldet Insolvenz an

B + L hat in jüngster Vergangenheit einen neuen Prachtbau in der Landsberger Str. hingestellt, welcher sicherlich nicht günstig war. Warum sollte nur die wirtschaftliche Lage oder gar Kunden an deren Insolvenz schuld sein?
In solchen Zeiten zeigt sich nur sehr schnell welche Unternehmer seriös und beständig gehandelt haben. Und welche unternehmerisch auf Sand gebaut haben ...

"Als besonders bitter empfindet es die Geschäftsführerin, "dass die Automag vor zwei Jahren ein neues Firmengebäude bauen musste, weil wir in den alten Räumen keinen Händlervertrag mit BMW mehr bekommen hätten"."
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/297/459935/text/

Noch Fragen?
 
AW: Autokrise = Münchner BMW-Händler meldet Insolvenz an

M6 ohne Anzahlung 500 Euro im Monat ?
Immer her damit :)

Ja gibts leider nicht mehr, aber es ist traurig, dass sie die Autos nur so vom Hof bekamen :#

Normal kostet ein M6 bestimmt mind. 1000 Euro plus 20% Anzahlung...
 
AW: Autokrise = Münchner BMW-Händler meldet Insolvenz an

wenn ALLE sich so um details kümmern würden wie du, hätten wir die gesammte krise wahrscheinlich gar nicht!
Nun ja, so ganz ohne Schrammen wird das bei mir auch nicht abgehen.... Also habe auch ich nicht alle Details beachtet....;) Nobody is perfect....
 
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Nun macht das mal nicht so spannend.

Bei dem Business handelt sich es nicht um ein Buch mit sieben Siegeln und eine Uni muss man auch nicht von innen gesehen haben, um zu begreifen, dass man Produkte verkaufen muss.
Verkauft ein Händler keine Autos, muss er seinen Laden zu machen.
Derzeit sind die selbstreinigenden Kräfte des Marktes am Werk.
Manche freuen sich über diesen Umstand, da es sich um eine Käufermarkt handelt.
Die ersten werden schon bald blöde aus der Wäsche gucken, wenn Sie mit einem 30% Rabatt auf der Brust zum Händler marschieren, und meinen sie könnten den neuen Z4 mal eben als halb geschenkt eintüten. No way.

Im Moment gibt es überall Rabatte, auch bei Porsche, Maserati & Co.

Zu rabattieren ist eigentlich ein normaler Vorgang im marktwirtschaftlichen Gefüge.

Servus !
 
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Nun macht das mal nicht so spannend.

Bei dem Business handelt sich es nicht um ein Buch mit sieben Siegeln und eine Uni muss man auch nicht von innen gesehen haben, um zu begreifen, dass man Produkte verkaufen muss.
Verkauft ein Händler keine Autos, muss er seinen Laden zu machen.
Derzeit sind die selbstreinigenden Kräfte des Marktes am Werk.
Manche freuen sich über diesen Umstand, da es sich um eine Käufermarkt handelt.
Die ersten werden schon bald blöde aus der Wäsche gucken, wenn Sie mit einem 30% Rabatt auf der Brust zum Händler marschieren, und meinen sie könnten den neuen Z4 mal eben als halb geschenkt eintüten. No way.

Im Moment gibt es überall Rabatte, auch bei Porsche, Maserati & Co.

Zu rabattieren ist eigentlich ein normaler Vorgang im marktwirtschaftlichen Gefüge.

Servus !

Es sind schon besondere Zeiten, wenns bei Mercedes auf die neue E-Klasse vor Markteinführung schon 11% Rabatt gibt,
in der Größenordnung liegt wohl auch der neue Z4.

Allerdings wenn BMW weiterhin auf Halde produziert und dann die Autos wieder nicht losbekommt,
darf man sich auf das nächste Sonderleasing freuen :M
 
AW: Autokrise = Münchner BMW-Händler meldet Insolvenz an

Die Ursache der Probleme hat sehr viele Mütter, nie nur eine.

Soll in diesem Fall heissen:
die aktuellen Probleme bei BMW (und damit auch der Händler) sind nicht nur durch "Leasing-Dumping" entstanden. Klar hatte das Auswirkungen, wie oben diskutiert: Gebrauchtpreise runter --> Restwert-Kalkulation völlig daneben --> zu dem Preis unverkäuflich --> Händler bekommt Probleme ... Teufelskreis!

Aber letzten Endes ist es meines Erachtens nach ein gravierender System- und Management-Fehler. In der aktuellen Krise lässt sich das dann nicht mehr kompensieren (durch noch mehr "Wachstum"):

Systemfehler:
alle setzen auf WACHSTUM: aber wo bitte soll global gesehen dieses Wachstum auf Dauer herkommen? Unser Plant hat endliche Ressourcen und wir verbrauchen bereits mehr, als auf Dauer geht - und es wollen immer mehr Leute am Wachstum partizipieren.
Sorry, das geht auf Dauer nicht gut!
Eigentlich weiß man das auch, aber keiner hat ein Rezept dagegen: es müsste ein Wirtschaftssystem gefunden werden, das auch ohne Dauer-Wachstum funktioniert. Hat man aber noch nicht --> laufen wir also mal wieder in eine Krise ("Gesund-Schrumpfung"?)
Und BMW macht munter mit bei dem Blödsinn (wie so viele andere auch). Klar: was soll man sonst tun?
Wenn man's im "Boom" und in der Sättigungs-Phase vor der Krise nicht macht, dann sinkt der Aktien-Kurs, die Investoren steigen aus, man wird zum Spielball an der Börse und zum Übernahme-Kandidat.
Das sieht auch die Quandt-Erbengruppe auf Dauer nicht gerne...

Management-Fehler:
die Zeichen der Krise wurden zu spät erkannt und dann entsprechend nicht gegengesteuert.
Dass die aktuelle Modellpalette von BMW nur in Boom-Zeiten Sinn macht, ist ja nicht wirklich neu. Es fehlen neue Modelle und Konzepte, die den Bedarf nach verbrauchs- und emissionsgünstigen Fahrzeugen decken würden. Die X5, X6, 6er, 7er, M-Modelle, etc. sind zwar für sich genommen geile Autos. Aber es geht am nötigen Bedarf der Zukunft vorbei. Auf längere Sicht können und dürfen sich global gesehen nicht mehr so viele Leute diese Art Fahrzeuge leisten. Für Volumen benötigt man "Bodensatz".
Premium allein wird nicht mehr allein überleben können - zumindest nicht auf dem Niveau, auf dem sich BMW bewegt.
Entweder schafft man es Allianzen einzugehen (z.B. wie Porsche / Audi / VW / Skoda / Seat) und so Synergien aus Volumen zu nutzen, ohne sich den "Premium"-Ruf zu beschädigen, oder man wird untergehen.

Meine Gedanken dazu - vielleicht lieg ich ja total falsch, wer weiß.


Grüsse,
Rudi
 
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Soll in diesem Fall heissen:
die aktuellen Probleme bei BMW (und damit auch der Händler) sind nicht nur durch "Leasing-Dumping" entstanden. Klar hatte das Auswirkungen, wie oben diskutiert: Gebrauchtpreise runter --> Restwert-Kalkulation völlig daneben --> zu

Das Gebrauchtwagengeschäft ist aber nicht das einzige Problem, dass die vielen Leasingverträge mit sich bringen. Aufgrund der riskanten Außenstände in Form der Leasingverträge wird auch das Kreditrating von BMW bei den Banken negativ beeinflusst. Allemal in Zeiten, wo die Banken sich selbst nciht mehr über den Weg trauen. Dadurch wird es für BMW teurer Geld zu leihen, denn damit finanzieren die ihr Tagesgeschäft: Autos bauen. Daher auch die Sparmaßnahmen beim Personal. Die dienen auch dazu vor den Banken besser auszusehen, um dann mittelfristig wieder an günstigeres Geld zu kommen.
 
AW: Autokrise = Münchner BMW-Händler meldet Insolvenz an

B + L hat in jüngster Vergangenheit einen neuen Prachtbau in der Landsberger Str. hingestellt, welcher sicherlich nicht günstig war. Warum sollte nur die wirtschaftliche Lage oder gar Kunden an deren Insolvenz schuld sein?
In solchen Zeiten zeigt sich nur sehr schnell welche Unternehmer seriös und beständig gehandelt haben. Und welche unternehmerisch auf Sand gebaut haben ...

B + L wurde von der BMW AG dazu gezwungen, einen neuen Bau hinzustellen. Sonst wollte man ihnen bereits damals den Händlerstatus aberkennen, da der "alte" Bau nicht mehr "repräsentativ" genug war....

Nur so viel dazu.

* ups - das hat oben ja schon wer gepostet ... sorry, hatt's überlesen *
 
AW: Autokrise = Münchner BMW-Händler meldet Insolvenz an

Der SLK verkauft sich leider wesentlich besser. Man muss zugeben, dass das Design von BMW in letzter Zeit nicht konkurzenfähig ist/war. Besonders der 6er, 7er und Z4 waren ja ladenhüter. Bei den anderen Modellen waren die Rabatte moderat.

Stellt sich nur die Frage:

Lag es an der Modelpolitik? Oder lag es an der Preispolitik? ;)

Ich behaupte die Preise wäre eher ein K.O.-Kriterium. Dann kommen noch die Politiker hinzu, mit ihren seit Jahren "grünen Argumenten" sowie "unsicheren Steuer-Richtungen"
 
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ich habe mit dem Tante Emma laden um die Ecke auch mitleid
Er hat inn den 80ern auch schliessen müssen.
 
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