XRobsX
Dahoam is dahoam
AW: Besser spät als nie! :-)
Hallo,
also ich halte nichts davon, Minarette zu verbieten. Das ist eine diskriminierung die völlig unnötig ist. Christlich muss auch immer tolerant bedeuten. Man muss den eigenen Standpunkt nicht verleugnen um einen anderen neben sich zu akzeptieren.
Natürlich müssen sich Gäste an unsere Wertvorstellungen halten. Ich werde mich nicht auf ein Wertesystem einlassen, dass wieder eine diskrimierung der Frauen oder Gewaltakzeptanz vorsieht.
Wo unsere Grundüberzeugungen in Frage gestellt werden, sehe ich auch ein Ende der Toleranz. Da müssen schon Grenzen gezogen werden.
Radikalismus, egal in welcher Form, muss bekämpft werden.
Am besten argumentativ, denn wie schon Thomas von Aquin sagte: Das Autoritätsargument muss immer das letzte sein, weil es in seiner dauerhaftigkeit das schlechteste ist.
@Inxs
Ich mag ja nicht schon wieder drängeln, aber du bist mir noch Zahlen schuldig.
Ein Beispiel aus unserer Pfarrei. Wir bauen einen neuen Kindergarten, weil St. Benedict leider baufällig wurde.
Ein drittel der Baukosten bezahlt die Kirchenstiftung aus eigenen Mitteln und Kirchensteuer. Außerdem stellt die Kirchenstiftung das Grundstück kostenfrei zur Verfügung.
Damit sind wir bei gut der Hälft der Kosten, die der Kommune erspart bleiben, wenn sie selbst die Trägerschaft übernehmen müsste. Dazu kommt noch das jährliche Defizit, dass sich aus Betriebs- und Personalkosten ergibt, die über die staatliche Förderung anfallen. In unserem Fall ca. 14% der Gesamtkosten, die der Stadt damit erspart bleiben.
Alle Eltern, egal ob ausgetreten oder nicht, dürfen ihre Kinder bringen. Keiner muss mehr bezahlen.
Da zahlen die Gläubigen ganz massiv für diejenigen, die sich aus Kostengründen aus der Solidargemeinschaft entfernt haben, mit.
Übrigens hat die sozialliberale Koalition aus FDP und SPD als sie in Deutschland regierte, schon einmal den Ausstieg aus der Kirchensteuer im Programm gehabt.
Die Kirche gab zu erkennen, was sie dann abgeben würde, um ihre Hauptfunktion (Seelsorge) halten zu können (Altenheime, Kindergärten, Krankenhäuser etc.)
Damit war die Sache damals vom Tisch.
Sobald das Amtsblatt mit den aktuellen Zahlen der Kirchensteuerverwendung in unserer Diözese herauskommt, werde ich die hier mal zu Besten geben.
Letztes Jahr betrugen die Lohnkosten ca. 60%. Allerdings nicht nur Klerus, sondern alle pastoralen Mitarbeiter in Gemeinde und kategoraler Seelsorge, Kirchenmusiker, Verwaltungen, Messner, Referate, Gärtner und sonstige Angestellte. Teilweise auch Kindergärtnerinnen und Pflegeangestellte.
Hallo,
also ich halte nichts davon, Minarette zu verbieten. Das ist eine diskriminierung die völlig unnötig ist. Christlich muss auch immer tolerant bedeuten. Man muss den eigenen Standpunkt nicht verleugnen um einen anderen neben sich zu akzeptieren.
Natürlich müssen sich Gäste an unsere Wertvorstellungen halten. Ich werde mich nicht auf ein Wertesystem einlassen, dass wieder eine diskrimierung der Frauen oder Gewaltakzeptanz vorsieht.
Wo unsere Grundüberzeugungen in Frage gestellt werden, sehe ich auch ein Ende der Toleranz. Da müssen schon Grenzen gezogen werden.
Radikalismus, egal in welcher Form, muss bekämpft werden.
Am besten argumentativ, denn wie schon Thomas von Aquin sagte: Das Autoritätsargument muss immer das letzte sein, weil es in seiner dauerhaftigkeit das schlechteste ist.
@Inxs
Ich mag ja nicht schon wieder drängeln, aber du bist mir noch Zahlen schuldig.
Ein Beispiel aus unserer Pfarrei. Wir bauen einen neuen Kindergarten, weil St. Benedict leider baufällig wurde.
Ein drittel der Baukosten bezahlt die Kirchenstiftung aus eigenen Mitteln und Kirchensteuer. Außerdem stellt die Kirchenstiftung das Grundstück kostenfrei zur Verfügung.
Damit sind wir bei gut der Hälft der Kosten, die der Kommune erspart bleiben, wenn sie selbst die Trägerschaft übernehmen müsste. Dazu kommt noch das jährliche Defizit, dass sich aus Betriebs- und Personalkosten ergibt, die über die staatliche Förderung anfallen. In unserem Fall ca. 14% der Gesamtkosten, die der Stadt damit erspart bleiben.
Alle Eltern, egal ob ausgetreten oder nicht, dürfen ihre Kinder bringen. Keiner muss mehr bezahlen.
Da zahlen die Gläubigen ganz massiv für diejenigen, die sich aus Kostengründen aus der Solidargemeinschaft entfernt haben, mit.

Übrigens hat die sozialliberale Koalition aus FDP und SPD als sie in Deutschland regierte, schon einmal den Ausstieg aus der Kirchensteuer im Programm gehabt.
Die Kirche gab zu erkennen, was sie dann abgeben würde, um ihre Hauptfunktion (Seelsorge) halten zu können (Altenheime, Kindergärten, Krankenhäuser etc.)
Damit war die Sache damals vom Tisch.
Sobald das Amtsblatt mit den aktuellen Zahlen der Kirchensteuerverwendung in unserer Diözese herauskommt, werde ich die hier mal zu Besten geben.
Letztes Jahr betrugen die Lohnkosten ca. 60%. Allerdings nicht nur Klerus, sondern alle pastoralen Mitarbeiter in Gemeinde und kategoraler Seelsorge, Kirchenmusiker, Verwaltungen, Messner, Referate, Gärtner und sonstige Angestellte. Teilweise auch Kindergärtnerinnen und Pflegeangestellte.

Guten Start in das 3. Adventswochenende allen Kirchenfreunden, Philosophen und stillen Mitlesern.



