XRobsX
Dahoam is dahoam
AW: Besser spät als nie! :-)
Ich versuche nun mal etwas zur katholischen Soziallehre zu sagen.
Zum einen hat von den christlichen Kirchen nur die katholische Soziallehre Bedeutung erlangt. Die evangelische Seite kennt nur wenige große Sozilethiker in ihren Reihen. (Mir fällt auf Anhieb auch nur Karl Barth ein)
Die katholische Seite neigte da schon eher zur Auseinandersetzung mit Staat und Klassengesellschaft. Gerade während der Industrialisierung wurde die Kirche als Anwalt auch der Arbeiter wichtig.
Auch die Solidarnoschgemeinschaften in Polen, die Gewerkschaften forderten wurden vom Papst massiv unterstützt.
Die katholische Kirche neigt insgesamt zur Einmischung. Am Wochenende wurde ich deswegen sogar innerhalb einer Diskussion stark angegriffen.
Die Kirche habe sich um die Religion zu kümmern und nicht in der Politik mitzureden.
Das glaube ich nicht. Der Auftrag Jesu ist zwar dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist. (Das war das Hauptargument der Gegenseiten)
Dennoch hat Jesus sein Leben auch für die gelebt, die Unrecht behandelt wurden. Er hat sich für sie und ihre Not eingesetzt.
Seine Botschaft war nicht nur eine von einer jenseitigen, besseren Welt. Er wollte diese bessere Welt schon im hier und jetzt. Er hat uns Gebote genannt, mit deren Hilfe wir das erreichen können.
Diese Gebote in eine moderne Welt hineinzuübersetzen muss deswegen die Aufgabe derer sein, die ihm nachfolgen. Am besten natürlich in Wort und Tat.
Um sich selbst also eine Meinung zu einem aktuellen Thema aus christlicher Sicht bilden zu können, müsste man überlegen:
Sas hätte Jesus dazu gesagt?
Was müsste sich ändern, damit alle von einer besseren Welt sprechen können?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das kirchliche Lehramt diese Fragen immer so hundertprozentig richtig beantwortet..
aber im Großen und Ganzen sind die Ansätze der Kirche aus meiner Sicht gar nicht so schlecht.
Wir könnten nun ein Gespräch/ Diskussion auf dieser allgemeinen Ebene führen oder uns mit konkreten Beispielen befassen?
Ich versuche nun mal etwas zur katholischen Soziallehre zu sagen.
Zum einen hat von den christlichen Kirchen nur die katholische Soziallehre Bedeutung erlangt. Die evangelische Seite kennt nur wenige große Sozilethiker in ihren Reihen. (Mir fällt auf Anhieb auch nur Karl Barth ein)
Die katholische Seite neigte da schon eher zur Auseinandersetzung mit Staat und Klassengesellschaft. Gerade während der Industrialisierung wurde die Kirche als Anwalt auch der Arbeiter wichtig.
Auch die Solidarnoschgemeinschaften in Polen, die Gewerkschaften forderten wurden vom Papst massiv unterstützt.
Die katholische Kirche neigt insgesamt zur Einmischung. Am Wochenende wurde ich deswegen sogar innerhalb einer Diskussion stark angegriffen.
Die Kirche habe sich um die Religion zu kümmern und nicht in der Politik mitzureden.
Das glaube ich nicht. Der Auftrag Jesu ist zwar dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist. (Das war das Hauptargument der Gegenseiten)
Dennoch hat Jesus sein Leben auch für die gelebt, die Unrecht behandelt wurden. Er hat sich für sie und ihre Not eingesetzt.
Seine Botschaft war nicht nur eine von einer jenseitigen, besseren Welt. Er wollte diese bessere Welt schon im hier und jetzt. Er hat uns Gebote genannt, mit deren Hilfe wir das erreichen können.
Diese Gebote in eine moderne Welt hineinzuübersetzen muss deswegen die Aufgabe derer sein, die ihm nachfolgen. Am besten natürlich in Wort und Tat.
Um sich selbst also eine Meinung zu einem aktuellen Thema aus christlicher Sicht bilden zu können, müsste man überlegen:
Sas hätte Jesus dazu gesagt?
Was müsste sich ändern, damit alle von einer besseren Welt sprechen können?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das kirchliche Lehramt diese Fragen immer so hundertprozentig richtig beantwortet..

aber im Großen und Ganzen sind die Ansätze der Kirche aus meiner Sicht gar nicht so schlecht. Wir könnten nun ein Gespräch/ Diskussion auf dieser allgemeinen Ebene führen oder uns mit konkreten Beispielen befassen?


