Best of "Verkäufer-Talk"

... ich möchte ein BMW Motorrad zum Listenpreis von etwa 20.000 Euro in der BMW Niederlassung kaufen. Nachdem die Ausstattung fest steht geht meine Frage natürlich in Richtung des verhandelbaren Preises.
Originaltext des Verkäufers: "Wenn Sie sich dieses Motorrad nicht leisten können, sollten Sie etwas anderes kaufen!" :idea2: Mir geht ein Licht auf, er will mir das Motorrad offensichtlich nicht verkaufen. Ich verlasse völlig bedeppert den Laden und kaufe das gleiche Motorrad bei einem wirklich :).

Zwei Tage später bin ich dann zurück zur BMW Niederlassung. Ich erkläre dem Verkäufer, dass ich mir genau dieses Motorrad wohl doch leisten könne. Erfreut will er jetzt den Kaufvertrag mit mir abschließen. Allerdings hat Ihn mein Hinweis auf das vor der Tür stehende Motorrad abrupt in das tatsächliche Leben zurück katapultiert :b


das ist frech :a ...

hätte ich eher sofort gefragt: "Was meinen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz" und hätte nach einem anderen Verkäufer gefragt ... :s
 
Zwei Tage später bin ich dann zurück zur BMW Niederlassung. Ich erkläre dem Verkäufer, dass ich mir genau dieses Motorrad wohl doch leisten könne. Erfreut will er jetzt den Kaufvertrag mit mir abschließen. Allerdings hat Ihn mein Hinweis auf das vor der Tür stehende Motorrad abrupt in das tatsächliche Leben zurück katapultiert :b


... und so ähnlich habe ich das mit unserem Z3 gemacht. Dem ersten Händler waren die Prospekte bei der Vorstellung des Autos deutlich zu teuer, um mir gleich 2 davon mitzugeben.
Später bin ich dann mit dem Auto dort vorgefahren und habe diesen Verkäufer, der mich genau kennt, ganz frech nach Fußmatten gefragt, die ich aber in Wirklichkeit nicht brauchte. Mit eingezogenen Mundwinkeln wollte er mich in den Teileverkauf schicken.
 
die Rache des kleinen Mannes .... fällt mir spontan dazu ein ;)
 
Beim betreten des Verkaufsraums bei BMW in BE, gingen meine Freundin und ich in die Richtung eines Büros, in dem der für uns einzig sichtbare Verkäufer eine Tageszeitung gelesen hatte. Auf unsere Frage zum neuen 5er Modell meinte der Verkäufer- ohne von seiner offensichtlich spannenden Lektüre aufzusehen- „Prospekte sind vorne links“.
Wir sind dann rechts gegangen, zum Ausgang…
 
Da fällt mir doch wieder ein, dass ich hierzu mal ein Thema erstellt hatte. Also, das neue Highlight für mich (mancher kennt es schon) ...

BMW-Pavillon, München, neulich am Nachmittag:
"Hätten Sie vielleicht den aktuellen Katalog des Z4 für mich da?"
"Ja natürlich, einen Augenblick."
"Danke."
"Wenn ich Ihnen dazu vielleicht sagen darf, das jetzt mit dem Facelift ganz neu der 35is als Top-Modell auf den Markt kam, falls Sie sich dafür interessieren?"
"Ach?!"

:rolleyes:

Tim
 
Während ich auf die Durchführung eines Öl-Services wartete (ja, ich lasse das beim %: machen....), hörte ich, wie ein Verkäufer einem Rentner-Ehepaar einen E46 als Neuwagen als 320i verkaufte. Mir ist fast die Tasse aus der hand gefallen, als ich ihn sagen hörte: "So, nun haben Sie aber Extras im Wert von über €uro 6.000,00 geordert! Nun sollten wir aber Schluß machen, sonst wird es noch zu teuer......."

Die haben dann tatsächlich Schluß gemacht......

zu herrlich,soll der doch frh sein wenn die extras und extras alles bezahlen,egal wieviel die nehmen,,, oh mann daran sieht man das die leute nur angestellt sind,
 
Das sollte in der Regel kein Motivator für den Verkäufer sein...

Ich kenne jemanden, der hat mal in einem Porschezentrum gearbeitet in welches in osteuropäischer Mitbürger mit Jogginganzug und Alditüte gekommen ist, welcher dann einen Verkäufer hat angesprochen und von Ihm auf sein äusseres Erscheinen hin angewiesen wurde den Glaspalast zu verlassen...
Dummer weise hatte die doch recht grosse Handelskette mehrere Porschezentren, worauf hin der osteuropäische Mitbürger zur einem der angesprochenen anderen Proschezentren gefahren ist, den dortigen Geschäftsführer verlangt hat, die Alditüte auf dessen Schreibtisch ausgeleert hat und das Fahrzeug aus dem vorher besuchten Porschezentrum bar gekauft hat.
Der Verkäufer welchen den osteuropäischen Mitbürger vorher des Hauses hat verwiesen, durfte den so eben von dem osteuropäischen Mitbürger mit Jogginganzug und Alditüte erworbenen Porsche dann Ausliefern und das Unternehmen verlassen.

Die moral von der Geschichte ist:
Du kannst Menschen immer nur vor aber nie in deren Kopf schauen...
Der osteuropäische Mitbürger mit Jogginganzug und Alditüte war übrigens ein recht hohes Tier bei einer grossen deutschen, international tätigen Bank.


zu köstlich,amcht der sich nen witz mit der tüte und dem jogge... :)
 
Klar. Und der trägt das Geld für seinen neuen Porsche in einer Alditüte mit sich rum. Dieses Märchen gibt es in verschiedensten Versionen mit Porsche, BMW, Mercedes und weiteren Luxusmarken. Mal hat der betreffende einen Jogginganzug an, mal sieht er runtergekommen aus, mal hat er das Geld in einer Alditüte, mal in bar in der Hosentasche. Geh durch die verschiedenen Autoforen und du wirst genügend Versionen dieser Geschichte finden.

Nicht auszudenken wenn es immer der gleiche Mitbürger gewesen ist. Der hat jetzt jeden Morgen das Problem... fährt er mit dem Porsche, dem BMW, dem Mercedes, dem Aston.... ;)


logisch,aber geil ist das schon....
 
Ich: "Guten Tag, ich würde gerne einen gebrauchten Z4 kaufen."
Verkäufer: "Dann schauen Sie am besten mal zu Hause ins Internet, da stehen alle unsere Gebrauchtfahrzeuge drin."
 
Wenn der überdurchschnittlich Autointeressierte sich zu einem speziellen Fahrzeug schlau macht und vielleicht noch in Internetforen einige Rosinen rauspickt, sollte es ihm ein Leichtes sein, den Verkäufer mit Detailfragen in eine "Situation" zu bringen. Der hat es mit einer Vielzahl von Modellen zu tun, soll nebenbei noch kompetenter Versicherungs- und Finanzierungsberater sein und erkennen, ob der Jogginghosenträger in seiner Alditüte etwas Kleingeld für einen Luxuswagen oder seine ganze Habe herumträgt. Wer das zu 100% beherrscht, wird seinen Lebensunterhalt wahrscheinlich nicht mit dem Verkaufen von Autos bestreiten. Jedenfalls nicht am unteren Ende der Absatzhierarchie :) . Ich hatte bisher das Glück, eigentlich immer ordentlich "bedient" zu werden. Wenn eine Frage nicht sofort beantwortet werden konnte, hat der Mann da eben herausgefunden und mir später gesagt (die Chance muss sollte ihm dann aber auch lassen. In die Ecke gedrückt muss sich ja etwas ausdenken). Als ich den Vertrag für den Z4 gemacht habe, war ich mit dem Verkäufer allein in der Niederlassung, die anderen hatten schon eine Weile Feierabend. Er hat weder nervös auf die Uhr gesehen noch sonstwie Hektik verbreitet. Wie ich hörte, ist er inzwischen auch nicht mehr Autoverkäufer, sondern hat in die Geschäftsführung einer Kreuzfahrtreederei aufgestiegen:t. Ein paar Zeilen an den Vorgesetzten (über die standardisierten QM-Vordrucke hinaus) bei besonders schlechten oder guten Verkäuferleistungen helfen übrigens, die Qualität des Personalkörpers zu verbessern.


wie mit allem gibt es gute und schlechte verkäufer-
sobald man als verkäufer etwas nicht weiss mache ich mich darüber schlau um es dem kunden zu erzählen,
in unserer branche muss ich detailiert über sehr viel produkte bescheid wissen, wenn das nicht der fall ist muss ich mich darüber info holen, (alles kann man nicht wissen . zum thema ecke)
ich selbst bin seit 2000 im einzelhandel,speziell kampfsportartikel dabei. (eigentlich schon früher,denn mit den elterlichen betrieb waren wir damals schon viel unterwegs. es ist ein hartes brot. und ein totaler preiskampf,
das problem ist das "jeder" verkäufer werden kann. und viele keine ahnung mehr haben über die produkte die sie verkaufen.
klar kann man als verkäufer nicht alles wissen, es ist manchmal einfach zuviel von produkten etc. aber sollang der kunde die möglichkeit gibt zur info einholen kein thema.
ich habe gerade eben den fall gehabt das ich 8uhr eine email für eine bestellung bekam.
da ich gestern bis 21uhr im geschäft war,bin ich nicht gleich früh aktiv, um 11:40 nachdem das wichtigste in der firma erledigt war ,habe ich eine antwort geschrieben. just in diesem moment beim abschicken,bekomme ich eine mail das der kunde noch keine antwort erhielt und somit nicht mehr interessiert ist. etc... naja.. thatz life ;)




bei meinem bmw z4 kauf hatte ich glück, der vk war so gut wie im urlaub und wir waren uns sehr sympathisch,der merkte erst hinterher das meiner die guten M sitze hatte ;) (antowrt vk: ach so hat der? ;) vorteil kunde :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kunden stellen sich heute aber auch an. Für die 7 werden eben 3 und 4 gleichzeitig gedrückt, den Rest kann man an den Fingern abzählen. Die Null ist besonders bedienungsfreundlich mit maximaler Komfortorientierung konfiguriert. Hier muss nichts gedrückt werden. Kopfrechnen beugt der Demenz vor. Die Begrenzung auf sechs Ziffern in dem Block sorgt für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild der Mittelkonsole und große Tasten, die auch mit leicht zittrigen Fingern noch bedient werden können. Audi trägt damit vorbildlich der sich wandelnden Altersstruktur der Bevölkerung (und damit der Kunden) Rechnung. ;)


ich musste mich grad kringeln vor lachen :)
 
Hallo,
ich möchte mich jetzt doch mal zu den hier zum Teil grausigen Äußerungen über den Berufsstand des Verkaufsberaters äußern. Jeder kennt das Sprichwort "Wie Du kommst gegangen..." und dies bezieht sich in dem Fall nicht auf Äußerlichkeiten oder der zur Schau getragenen Behausung seiner gerade getätigten Einkäufe, sondern auf das Benehmen, wenn man ein Geschäft betritt. Auch hier hat es meine Kinderstube mir gezeigt, dass ich als Kunde eine genauso freundliche Begrüßung gegenüber dem Verkaufspersonal äußern kann und nicht zwingend darauf warten muss, dass es diejenigen innerhalb von 2 Sekunden machen die dort beschäftigt sind, weil ich ansonsten natürlich diesen Laden nicht mehr betreten werde, und nur weil der von mir selber festgelegte Anspruch auf Zuwendung und Wichtigkeit meiner eigenen Person nicht befriedigt wird. Was für ein Quatsch.
Den Verkäufer mit dummen und zudem noch rhetorischen Fragen in die Enge treiben zu wollen ist mittlerweile ein Unding und eine zuehmend deutsche Tugend meinem eigenen Ego gegenüber Personen die ja mein Geld haben wollen, Ausdruck zu verleihen.

Jeder Kunde, der sich für ein bestimmtes Modell interessiert und Nächte lang zu Hause vor seinem Computer, dass Fahrzeug hoch und runter konfiguriert wird mehr Detailwissen besitzen als ein Verkaufsberater im Autohaus, der nicht nur innerhalb eines Tages unterschiedlichste Kunden mit den unterschiedlichsten Ansprüchen sondern auch eine etliche Anzahl von Ausstattungsvarianten und Ausschlüssen bei den Ausstattungen im Kopf halten muß. Aber dann ja nichts durcheinander werfen darf, weil sonst verlasse ich den Laden, denn die haben ja gar keine Ahnung. Dies ist beim Autokauf übrigens relativ einfach, da es eine Fülle von Informationsquellen für Interessenten gibt.

Es wird in diesem Berufsstand mit Sicherheit ebenso viele schwarze Schafe geben wie es auch hervorragende und sehr hilfsbereite Herrschaften gibt. Aber wie gesagt, "wie Du kommst gegangen..." Was hindert einen Kunden daran evtl. Sympathie zum Verkäufer aufzubauen, in dem auch von dieser Seite aus evtl. Fehler verziehen werden oder eben über definitiv falschen Aussagen des Verkäufers drüber gestanden wird. Das fällt den meisten leider schwer, weil sie ja ihren eigenen Wissensvorsprung gerne kundtun möchten. Ein guter Verkäufer gibt übrigens zu, dass er bestimmte Dinge nicht weiß und bemüht sich diese im Sinne des Kunden schnellstmöglich zu regeln oder in Erfahrung zu bringen.

Die Floskel, der Kunde ist König ist m. E. nach totaler Unfug. König ist eigentlich der Verkäufer, weil er das hat was ihr und ich haben wollt. Was nicht heißt, dass der Kunde nicht freundlich, fair und umfassend informiert werden sollte, wenn er es denn möchte.

Die Vergangenheit hat mich übrigens gelehrt, dass ich nicht alles wissen muss und kann, aber nach Möglichkeit wissen sollte, wo ich es nachlesen bzw. in Erfahrung bringen kann.
Zu guter letzt noch eine kleine Anmerkung. Wenn ihr dem Verkäufer sympathisch seid, bekommt ihr in der Regel einen besseren Preis als wenn man auftritt wie der totale Unsympath.

Ach so, bin übrigens Verkauflseiter im Autohaus.



sehr sehr schön gemacht, es kommthalt auch auf die menschliche seite an.
 
Du mußt jetzt nicht jeden Post kommentieren, der Fred ist zum lesen und witzige Verkäufer Talks posten. hast Du einen dann poste den.
 
mir war grad danach ;) ausserdem dachte ich das in der zwischenzeit hier jemand weiterschreibt und meine nicht alle nacheinanderkommen
 
Mir ist kurz vor meinem Zetti Kauf vor 4 Jahren folgendes passiert:
Mein bester Kumpel und ich sind in der Küchenbranche tätig. Er hat ein kleines Küchenstudio, ich montiere als selbstständiger Subunternehmer. Ab und zu montiert er auch mit mir. Wir zwei nach Fertigstellung einer Küche auf dem Weg nach Hause beim Autohaus Schmitz ( BMW und Audi) rein. Natürlich in Arbeitszeug. Der E89 war gerade auf dem Markt. Wir als erstes nach Audi TT gucken. Wir näherten uns dem Objekt der Begierde und Zack: die Türen wurden per Funk verschlossen. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Wir nach nebenan den Zetti gucken. Guckten uns den Wagen intensiv an, ohne uns reinzusetzen. Für uns selbstverständlich wegen dem Arbeitszeug. Keine Sau interessierte sich für uns.
4 Wochen später habe ich in Frankfurt per Fax einen Zetti bestellt.
Ein halbes Jahr später kommt der Herr Schmitz zu meinem Kumpel ins Küchenstudio zwecks Küchenkauf. Mein Kumpel konnte sich nicht zurückhalten und erzählte ihm die Story. Es war ihm sehr peinlich und er entschuldigte sich in aller Form. Mein Kumpel erklärte ihm, das er sich nicht entschuldigen müsse, denn es gibt genügend Händler , die sich über 60000€ freuen würden.

Vier Jahre später hat mein Kumpel 3 Firmenwagen und überlegt, sich nächstes Jahr den neuen F Type zu kaufen.
Die Firma Schmitz wird uns nie mehr sehen...

Gruß
Markus
 
Zurück
Oben Unten