Blick in die Glaskugel: Wie entwickeln sich wohl die Gebrauchtpreise von mittelpreisigen Spaßautos?

So sehe ich das auch. "Vernünftige" Überlegungen sind nicht die Basis meiner Spaßautos. Kosten sind für mich auch sekundär. Jeder gibt Geld für sein Hobby aus. Ob die Autos im Preis steigen oder nicht, ist mir Latte, denn es geht um die Freude, die das Auto mir bereitet, wenn ich damit fahre und das ist nicht in Währung aufzuwiegen. Auch an den gefahrenen Kilometern mache ich das nicht fest, soll man meinen E93 doch als Stehzeug (dieses Jahr vielleicht 800km gefahren) bezeichnen. Das ist mir wirklich wurscht. Für mich zählt das Gefühl wenn ich einsteige und den Schlüssel gedreht habe. Alles andere ist dann zweitrangig.

Ein Grund für mich auf die Straße zu gehen wäre der Moment, wenn die Öko-Fundamentalisten anfangen würden jegliche Nutzung unserer (Bestands-)Fahrzeuge regulieren oder verbieten zu wollen. Dann wäre das Maß voll und ich denke mal die Straße brechend voll von vielen weiteren Oldtimer-Liebhabern und Sammlern jeder Couleur.

Gruß Olli
Absolut bei dir Olli!
Aber da bin ich auch entspannt.
Auch wenn die Zahl derer, die mit Autos rückblickend so gar nichts verbindet wächst, so ist die Durchdringung noch lange klein. Bis jetzt sind wir über alle Glaubensrichtungen hinweg ein Fest verankertes Autofahrer Land. Ob einem dann beim T1 Westfalia, ner 2CV, einem betagten Sportwagen oder nem E60 M5 das Herz in der Brust aufgeht ist ja dann nur eine Frage des pers. Geschmacks. :) :-)
 
Ein Tempolimit auf der AB killt mM. eher die Supersportwagen und Turbotuner mit 500++PS, weniger die "Erlebnisfahrzeuge" und Cabrios.
 
Ein Tempolimit auf der AB killt mM. eher die Supersportwagen und Turbotuner mit 500++PS, weniger die "Erlebnisfahrzeuge" und Cabrios.
Da bin ich mir nicht so sicher. Ein Blick auf Länder mit Tempolimit spricht dagegen. Supersportwagen werden da von solventen Käufern auch zuhauf gekauft. Nicht nur wegen der Leistung. Man(n) kann es sich leisten. Sehen und gesehen werden.
Wie es sich mit der Tuning Szene verhält entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich denke es trifft in erster Linie die von dir betitelnden Erlebnisfahrzeuge.
Es geht mir ja genauso. Ich habe jetzt extra auf die Bundeswahl gewartet um zu Entscheiden was gekauft wird.
Ich hatte zuvor einen Z4 35i, einen 35is und zuletzt übergangsweise einen 235i Cabrio.
Alles sog. Erlebnisfahrzeuge.
Alles in mir sagt du brauchst jetzt den 40er.
Die Logik sagt aber jetzt wozu noch?
Um von 0- 100 eine oder zwei Sekunden schneller als 20 oder 30i zu sein?
Wie oft werde ich das ausnutzen? 2-3 mal im Jahr vielleicht?
Wegen dem tollen Sound des B58? Ab Mitte 2020 ist da aber nur noch wenig über. Kein Vergleich zum 35is.
Nicht falsch verstehen. Ich halte den Z4 40i für eines der aktuell geilsten bezahlbaren Kisten auf den Markt.
Die Frage die sich m. M. nach der Käufer nun stellen muss ist, zum einen, bin ich bereit 15 bis 20 tausend Euro auf die Basisvariante drauf zulegen, wohlwissend, dass ich die Mehrleistung nur noch sehr begrenzt nutzen kann und zum anderen kann ich im Extremfall den höheren Wertverlust verschmerzen.
Wenn man beides mit ja beantworten kann, dann zugreifen und den letzten geilen 6ender fahren.
 
Aber da fürchte ich mich mehr vor 80 auf Landstraßen als 130 auf der AB, die eh nicht das Terrain der Zettis ist.
Volle Zustimmung.
Also wo kann man noch unbeschwert fahren zukünftig? Dazu kommt vermutlich im Zuge der Autonomisierung des Fahrens eine Auswirkung auf uns. Einschränkungen damit das Miteinander von autonomen und nicht-autonomen Fahrzeugen funktioniert. Und nicht zuletzt Versicherungsbedingungen die das freie Fahren einschränken werden als "zu riskant"....und die Versicherungen haben ziemlich viel Durchgriff hier.
Die Anti-Auto-Lobby ist sehr rührig und wird immer mächtiger (Greenpeace, DUH, BUND, FfF, Grüne, ...), die wittern alle Morgenluft. Nie war die Automobilindustrie angreifbarer und die Lobbyisten geschwächter als aktuell. Die Gesellschaft stumpft weiter ab, der persönliche Freiheitsgedanke wird immer weniger gelebt und verteidigt, weswegen der Regulierung weiter Tür und Tor geöffnet wird. Die Frage ist, ob die Menschen irgendwann aufwachen und Konsequenzen ziehen oder ob die nachkommenden Generationen (zu denen ja auch unser FfF'ler gehören), die ja mit diesen Randbedingungen sozialisiert wurden und werden, in die Regulierung hineinwachsen und diese eingeschränkte Freiheit als normal ansehen, weil sie es nie anders kennen gelernt haben.
Gruß Olli
 
@fr.jazbec Rüdiger ich hoffe du hattest nicht die Absicht den nächsten Tempolimit, Politik Talk, Anti E Auto Thread zu eröffnen 😜
Nee, auf keinen Fall, schwöre.✋
Ich stehe lediglich vor der Entscheidung ob ich mir mittelfristig einen neuen bzw. neuwertigen 6zylinder zulege oder bei meinem Alten bleibe.
Neu=bessere Fahrleistungen, weniger Reparaturen
Alt=Schalter, Sauger, analoges Fahrfeeling
Irgendwie habe ich Hemmungen 50-70k€ für ein relativ selten genutztes Spaßgerät rauszuhauen, welches dann evtl. in den nächsten Jahren rapide an Wert verliert(oder eben auch nicht).
 
Nee, auf keinen Fall, schwöre.✋
Ich stehe lediglich vor der Entscheidung ob ich mir mittelfristig einen neuen bzw. neuwertigen 6zylinder zulege oder bei meinem Alten bleibe.
Neu=bessere Fahrleistungen, weniger Reparaturen
Alt=Schalter, Sauger, analoges Fahrfeeling
Irgendwie habe ich Hemmungen 50-70k€ für ein relativ selten genutztes Spaßgerät rauszuhauen, welches dann evtl. in den nächsten Jahren rapide an Wert verliert(oder eben auch nicht).
Geht mir auch so. Bin z.B. mal die aktuelle GR Supra 3.0 gefahren. Die kann fast alles besser als mein E85 aber soviel dass ich dafür 60t€ ausgebe? Nope. Dafür ist die doch zu rundgelutscht und angepasst . Emotional kann der E85 mindestens mithalten.
 
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