...doch doch, darf man - muss man sogar. Man muss Design gar nicht "verstehen", sondern für den Verbraucher/Kunden/Interessenten ist Design Emotion & Bauchgefühl (schließlich hat man Design ja auch nicht als Studium hinter sich gebracht). Was sich manche Designer höchst komplex ausdenken, muss den Kunden letztlich nicht unbedingt überzeugen und zum Kauf bewegen. Dafür gibt es viele Beispiele.
Design gefällt, oder gefällt nicht. Punkt. Das darf man auch mitteilen. Punkt. Ob anderen diese Meinung gefällt ist uninteressant, bzw. spielt keine Rolle. Punkt. Das ist immer ein sehr individuelles Ergebnis des Betrachters.
Aber ab und an passiert es auch, dass einem ein Design anfangs nicht gefällt (vielleicht, weil man etwas anderes erwartet/erhofft hatte) und mit längerer Betrachtung und LIVE beginnt es einen dann doch irgendwie anzusprechen - ob man sich dabei nur "daran gewöhnt" hat, oder das radikale Design mit der Zeit doch seine angefachte Wirkung entfaltet, bleibt im Unklaren. Oft zeigt sich ein am Anfang sehr gefälliges Design nach längerer Zeit als ziemlich "langweilig" und ein aggressiv und radikal Neus Design, welches Anfangs auf "Widerstand" trifft, mit längerer Zeit als das nachhaltigere Design... Manchmal muss man Design auch einfach länger Zeit geben, bis man dies final beurteilt.
Die Zeit und der Erfolg wird es zeigen - ausserdem reagieren ja unterschiedliche Märkte auch unterschiedlich auf ein und den selben Designvorschlag.