BMW streicht hohe Rabatte

Wer sich gut dabei fühlt oder sich gar damit brüstet, dem Verkäufer mit penetrantem Feilschen die Hosen bis auf den letzten Cent heruntergezogen zu haben, mag das so tun, solange er das mit seinem Selbstverständnis vereinbaren kann. Auf der anderen Seite sollte es jedem selbst überlassen sein, wie er seine finanzielle Situation bewertet und sich dieserhalb vielleicht die Frechheit - oder auch: den Luxus - herausnimmt, den aufgerufenen (und angemessenen) Preis einfach zu bezahlen. Das hat dann in den meisten Fällen herzlich wenig mit Ungeschick oder einem finanziellen Überschuss zu tun. ;)

Übrigens erkennen viele Verkäufer nach einem ersten Kennenlernen recht gut, wen sie vor sich haben, und richten ihr Angebot hieran aus, so dass man häufig gar nicht mehr großartig handeln muss, sondern sich auf Basis des ersten, bereits fairen Angebotes sehr schnell und angenehm einig wird. :)


Einfach perfekt die Aussage ...hätte es nicht besser formulieren können
 
@Brummm: Genau so sehe ich das auch. Es ist ein Unterschied, ob man miteinander auf Augenhöhe spricht, wenn es um den Abschluss eines Kaufvertrages geht, oder ob man sofort das Gefühl hat, der Vertragspartner will einen über den Tisch ziehen. Da schalte ich auch auf stur. Geht man aber fair miteinander um, regelt sich das von ganz allein. Bei meinem letzten Fahrzeugkauf wurde mir auch direkt ein sehr gutes Angebot gemacht. Kommt mir aber jemand mit "Was ist letzte Preis?!" oder versucht bei der Fahrzeugbesichtigung mit der Good Cop-Bad Cop Nummer aufzutrumpfen, erwartet ihn nichts ausser Zeitverschwendung, Spritkosten und ein Preisaufschlag ohne Spielraum. Hier gilt für mich, Frechheit siegt ganz sicher nicht!
 
Ab und an gefällt mir das Forum

Gibt doch ab und an vernünftige Aussagen....selten aber wahr
 
Wer nicht verhandeln mag, kann ja klein anfangen und nach dem Lesen des auf dem diskret zugeschobenen Zettel stehenden Angebots mal fragen, ob der Verkäufer sich bei der ersten/zweiten Ziffer nicht evtl. verschrieben hat. Das passiert in Autohäusern nämlich öfter mal und ein Verkäufer wird - auf seinen Fehler hingewiesen - gern den richtigen Betrag einsetzen. :D

Gruß

Kai
 
ob ihr es glaubt oder nicht, bei den letzten zwei von vier Autokäufen, waren meine Verkäufer plötzlich vier Wochen später nicht mehr in der Niederlassung tätig... ich hoffe nur Zufall?! &: :M
 
Durften sie nicht mehr oder wolten sie nicht mehr, weil sie gerade das Geschäft ihres Lebens gemacht hatten und sich eine Auszeit gönnen konnten? :)
 
Übrigens erkennen viele Verkäufer nach einem ersten Kennenlernen recht gut, wen sie vor sich haben, und richten ihr Angebot hieran aus, so dass man häufig gar nicht mehr großartig handeln muss, sondern sich auf Basis des ersten, bereits fairen Angebotes sehr schnell und angenehm einig wird. :)

Das passiert aber immer seltener :rolleyes: Was heute teilweise in Autohäusern „Herumschlunzt“ ist nicht mehr feierlich ;)
Das der Kunde dem Verkäufer das Modell erklärt ist ja schon Normal :( Gute Verkäufer sind rar geworden, teilweise auch weil die Hersteller
die Verdienstmöglichkeiten stark eingeschränkt haben. Viele dieser Hartz 4 Empfänger mit Dienstwagen verkaufen nur über den Preis und
fliegen dem entsprechend auch schnell wieder raus :b

Leben und Leben lassen :t
 
Naja halb so wild.Mit dem E89 sind wir ja gut bedient und die Streichung von hohen Rabatten kann nur gut für den Gebrauchtwagenmarkt sein.Für Einige und warscheinlich für mich ebenfalls wohl der letzte BMW, so meint man,wenn man im Forum querliest.Andere haben den Wechsel auf andere Marken schon vollzogen,teils aus fahrdynamischen/technischen Gründen und oder aufgrund Preispolitik mit Basarmentalität.Auf Triturbo und Downsizing mit warscheinlich steigendem Gewicht und Komfortgimmicks bei steigenden Preisen habe ich persönlich eh keine Lust.Das Portfolio bei BMW für den Privatkäufer,der sich ein bezahlbares Funauto zulegen möchte und das Spezielle sucht, wird zunehmends unattraktiver aus vielerlei Hinsicht.Das war mal anders.Besserung für die Zukunft sehe ich persönlich nicht und meine Zeit ist mir auch zu wertvoll Darauf zu warten oder mich mit Kompromissen zu plagen,bei einem Gegenstand,was ich eigentlich überhaupt nicht bräuchte und reiner Luxus ist.
 
Es ist doch müsig sich über die Rabattdiskusion Gedanken zu machen, die ist so alt wie das Auto selbst. Der Markt hat das in der Vergangenheit geregelt er wird es auch in Zukunft tun. Und in Zeiten des Internets ist es doch für den Kunden recht einfach die Preise zu vergleichen und das passende Objekt der Begierde zum richtigen Preis zu finden. Bodenständige Kunden könnten dann etwas ins Hintertreffen gelangen aber Bequemlichkeit hatte schon immer seinen Preis. Viel wichtiger ist doch das BMW ein Modell im Angebot hat das bei mir (und möglichst vielen anderen auch) das habenwollen Bedürfniss weckt. Haben sie das nicht ist es mir Jacke wie Hose wieviel Rabatt man bekommt
 
Hi Leute,

ich kann mich noch gut an die Autokäufe der Verwandschaft in den 70iger und 80iger Jahren
erinnern. Damals war es gar nicht üblich, bis aufs Blut zu verhandeln.
War man sich nach einem Verkaufsgespräch
handelseinig geworden, gab es brave 2-3 Prozent Preisnachlass bei Barzahlung und ein paar Fußmatten mit dabei.
Hilde bekam bei Fahrzeugübergabe einen prächtigen Blumenstrauß vom Inhaber überreicht
und Horst freute sich mächtig über die heraus gehandelten 2 Prozent.

Das wars.

Nun haben sich aber die Zeiten gewaltig geändert, in vielen Branchen gilt der
"Ehrbare Kaufmann" nichts mehr. Es wird überall versucht, das Maximale aus den
Geschäftsbeziehungen herauszuholen, auch wenn man dies nicht zugeben mag. Der Kapitalismus
ist eben keine Kuschelecke.


Ich glaube nicht, dass selbst bei hohen Preisnachlässen auf den Listenpreis das Unternehmen
einen finanziellen Schaden erleidet. Auch ist zu berücksichtigen, dass mit jedem verkauften
Auto noch eine Menge an Folgegeschäften/Werksattbesuchen folgt. Hierzu gibt es bestimmt interne
Berechnungen, welche mit in die Neuwagenkalkulation einfliesen.

Auch sind die Hersteller nicht bange, bei manchen Ersatzteilen horrende Preise aufzurufen,
man möchte fast meinen, hier wird das eigentliche Geschäft gemacht. Egal, wie dem auch sei,
ein Auto wird gekauft oder eben halt nicht. Die Rabatte sind nur ein Punkt von Vielen.

Einen Punkt möcht ich noch ansprechen:
Das erste Verhandlungsgespräch im Autohaus.

Ein Autoverkäufer ist in der Regel ein geschulter Profi, welcher natürlich seine Preisuntergrenze
im Hinterkopf hat. Ein Kaufinteressent ist in der Regel ein Laie.

Kennt der Verkäufer seine Deadline ganz genau, bringe ich zu diesem Gespräch nur ein einziges scharfes Schwert mit.
Mein Barged oder besser gesagt meine Unterschrift.

In diesem Sinne: Augen auf beim Autokauf.

Gruß Ramses :egypt:
 
Fußmatten habe ich beim Z4 nicht bekommen, aber einen für mich akzeptablen Preis ohne großes Geschacher. Der lag zwar etwas über den Internetkonditionen, aber das war mir die Bodenständigkeit, sprich für den Gewährleistungsfall ein Ansprechpartner in der Nähe, wert. Auch die seinerzeit hier üblichen täglcihen Erfolgmeldungen in Sachen höchster Rabatt habe ich de eher mit einem Schmunzeln verfolgt. Diese Diskussion hat ja auch deutlich nachgelassen. Den Blumenstrauß und eine Flasche Sekt gabe es auch noch, also wird der Handel auch für den Verkäufer akzeptabel gewesen sein. Der war übrigens auch nicht der Spezialist für technische Details, aber verstand es durch Stil und richtigen Ton, den Kauf zu einem angenehmen Erlebnis zu machen. Auch das ist letztlich nicht für umsonst zu haben. :)
 
Mal ganz ehrlich: so, wie wir uns technisch mit unserem Auto alleine durchs mitlesen hier im Forum auseinandersetzen, KANN ein Verkäufer garnicht für jedes Auto im Programm geschult sein. Die verkaufen immerhin nicht nur den Z4, sondern auch noch 8 andere Modelle gleichzeitig. Sowas grundlegendes wie wichtige Motorkenndaten sollte man wohl auch als Verkäufer wissen, zumal sich die durch die ganze Modellpalette ziehen, aber Details wie z.B. ab welchem Baujahr ein Z4 im Beifahrerfenster die Mautfunktion hat, kann man in meinen Augen von einem Verkäufer nicht erwarten.
 
Mal ganz ehrlich: so, wie wir uns technisch mit unserem Auto alleine durchs mitlesen hier im Forum auseinandersetzen, KANN ein Verkäufer garnicht für jedes Auto im Programm geschult sein. Die verkaufen immerhin nicht nur den Z4, sondern auch noch 8 andere Modelle gleichzeitig. Sowas grundlegendes wie wichtige Motorkenndaten sollte man wohl auch als Verkäufer wissen, zumal sich die durch die ganze Modellpalette ziehen, aber Details wie z.B. ab welchem Baujahr ein Z4 im Beifahrerfenster die Mautfunktion hat, kann man in meinen Augen von einem Verkäufer nicht erwarten.

Nee, das ist klar! Aber es gibt auch Hersteller mit deutlich weniger als acht Modellen (und Motorisierungen) im Angebot und selbst dort kam bei dem einen oder anderen Händler das "Achselzuck-Syndrom" zum Vorschein. Und ich habe dort keine Fragen gestellt, wo man fairerweise sagen muss, "gut, das "muss" der Verkäufer nicht umbedingt wissen...!"
Aber wenn ein Verkäufer mit dem Prospekt neben mir steht und bei jeder Frage erstmal 2 Minuten in der Broschüre suchen muss, da muss ich echt sagen "Beruf verfehlt, sry!" :rolleyes:
 
Moin,
ich find, ein Verkäufer sollte sich mit seinen Produkten auskennen. Von den großen Elektrofachgeschäften ist man es gewohnt, das die meisten Verkäufer Regaleeinräumen und vor dem Kunden weglaufen.
In den Autohäusern lassen die Kunde sehr viel Geld, da sollte der Verkäufer sich mit seinen Produkten gut auskennen um den Käufer evtl bei Unentschlossenheit weiter helfen zu können aber auch neue Techniken sollten erklärt werden können.
Ich war erschrocken, als der Verkäufer versucht hat den Z4 zu erklären und mit Gewalt das Navidisplay nach oben gedrückt hat. Man hat die Zahnrädchen schreien gehört. Anschließend wurde das Display auch wieder manuell geschlossen. &:
Das man den Finger auf dem Knopf zum Dach Öffnen und Schließen gedrückt halten muss, wusste der Verkäufer ebenfalls nicht und musste es ausprobieren.
Bei der Auslieferung konnten die Funktionen von BMW Connect nicht erklärt werden. Lediglich die Kopplung des Handy über Bluetooth wurde erklärt.
Auch wie lange das BMW Connect kostenfrei zur Verfügung gestellt wird wusste niemand. Vermutungen von 1 bis 3 Jahren wurden angestellt.

Gruß
Björn
 
Bei der Auslieferung konnten die Funktionen von BMW Connect nicht erklärt werden. Lediglich die Kopplung des Handy über Bluetooth wurde erklärt.
Auch wie lange das BMW Connect kostenfrei zur Verfügung gestellt wird wusste niemand. Vermutungen von 1 bis 3 Jahren wurden angestellt.

Da empfehle ich die Abholung im Werk :rolleyes: Das Fachwissen was beeindruckend :t

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Hallo,

ich sehe kein Problem darin, zu versuchen, einen möglichst hohen Rabatt zu verhandeln. Erstens muss kein Händler/Verkäufer darauf eingehen, wenn es ihm zu hoch erscheint oder die Marge es nicht zulässt, zweitens ist meine Meineung: "Für jeden Euro den ich runterhandeln kann, muss ich nicht mehr arbeiten".
Drittens habe ich in meinem Leben schon oft genug erlebt, dass die Händler/Verkäufer auch nicht gerade zimperlich sind, wenn es z. B. darum geht einen Gebrauchten in Zahlung zu geben. Da wird dann nicht selten ein Angebot gemacht, das Auto unter Schwacke "Händlereinkauf" einzukaufen (und das ohne evtl. im Gegenzug einen hohen Rabatt auf den Neuen zu geben). Aber auch hier ist es wie ich eingangs schon erwähnt habe: Auch ich brauche solche "Angebote" nicht anzunehmen, keiner wird gezwungen.

Viele Grüße

Dirk
 
Muss mich meinem Vorredner anschliessen. Soll ein Kaufabschluss evtl. noch mit Inzahlungnahem des Vor-Fahrzeugs erfolgen, muss ich wirklich das Gefühl haben, dass beide Parteien ihr Möglichstes gegeben haben. Habe schon oft erlebt, dass nur widerwillig über Eurotax gegangen wurde, das selbe Fahrzeug dann aber Tage später als top gepflegt für deutlich mehr, ich sprech hier nicht von Aufbereitungskosten, evtl.Standkosten.., offeriert wurde. Da verdient sich mancher Händler ne goldene Nase.
Sachverstand und Kompetenz des Verkäufers erachte ich als selbstverständlich, sonst ist der deal für mich bei diesem Händler eh gestorben. Wichtiger als letztendlich 1 oder 2% Rabatt mehr oder weniger ist für mich das Gefühl, gut beraten das Richtige gekauft zu haben und auch in Zukunft bei Service, Kulanz, Betreuung den richtigen Partner zu haben.
Ob BMW mit dieser Politik der Rabattverminderung durchkommt, liegt nicht zuletzt an den anderen Konkurrenren, die Produkte werden immer austauschbarer und nur gewaltiger Marketingaufwand bringt scheinbar überhaupt noch Differenzierungsmöglichkeiten.
Die schweizer Importeure, allen voran Mercedes haben vor 1 Jahr auch grosspurig verkündet, dass Rabatte nicht zum Image passen. Die derzeitige Realität sieht anders aus.
Der Kunde, so er denn nicht völlig verstrahlt vom Objekt der Begierde ist, sitzt am längeren Hebel.
 
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