BMW und sein sportliches Image

Es ist schade, dass immer noch nicht verstanden wurde, wie Trackzeiten zustande kommen. Mal abgesehen davon, dass es blödsinnig ist, hier nun - und nur auf der einen Seite - einen ganz erheblich stärkeren "M" zum Vergleich heranzuziehen, der gerade überhaupt nicht Thema ist. :M

Ist aber auch nicht wichtig. Wer einen X6 ernstlich als "sportlich" bezeichnen möchte, soll das ruhig tun. :d
 
Bevor man Sportlichkeit von Autos bewertet, sollte man auch fahrerisch in der Lage sein
das Auto „Sportlich“ zu bewegen ;)
...

Bevor man sich zur "Sportlichkeit" verhält, sollte man wissen, wann man die relevanten Begrifflichkeiten groß, und wann man sie klein schreibt. :+ :7madz: Sorry, aber die Vorlage... :X

Schade dass du nicht geschrieben hast, dass man selbst sportlich sein sollte, bevor man die Sportlichkeit von Autos bewertet. :D
 
Im Segment der SUV ist ein X6M sehr wohl als sportlich zu bezeichnen.:12thumbsu
Porsche baut übrigends auch solche Fahrzeuge und keiner macht sich Sorgen um eine Wegentwicklung von der Sportlichkeit.
Und wer einen 5erGT kauft weiß was er will. Sicher keine Hardcore Rennschüssel mit 1100kg und den Ar.... am Boden.:)
In seinem Bereich braucht auch er keine Vergleiche zu scheuen. ( CLS, Maserati und Co.);)
 
Damit BMW sein sportliches Image aufrecht erhalten kann, ist m.E. schon ein Supersportler nötig.
Wirkliche Sportlichkeit einer Marke misst sich aber nicht an einem Modell, das sich eh kaum jemand leisten kann. Näher kommt man da doch der Realität, wenn man die Volumenmodelle der Marken miteinander vergleicht, sprich: 1er/A3/A-Klasse, 3er/A4/C-Klasse, 5er/A6/E-Klasse, X5/Q7/M-Klasse, auch M/RS/AMG, usw.
Und da schneidet BMW - meine ich jedenfalls - verglichen mit der Konkurrenz in Sachen Sportlichkeit doch ziemlich gut ab ;)
 
Damit BMW sein sportliches Image aufrecht erhalten kann, ist m.E. schon ein Supersportler nötig.
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Heutzutage noch einen konventionellen "Supersportler" vollkommen von 0 auf zu entwickeln halte ich schlichtweg für Irrsinn. Benz hat mit der Enticklung des SLS vor einigen Jahren begonnen. Heute ist etwas mit dem grünen Mäntelchen notwendig, a la Porsche 918. Ich halte es für durchaus weise, erst einmal ein klares Bild darüber zu erlangen, welches Antriebskonzept denn längerfristig erfolgsversprechend sein könnte.

Das sportliche Image des Konzerns wird durch immer schwerer werdende bzw. optisch schwerer wirkende Fahrzeuge verwässert, die dann auch noch immer weicher abgestimmt werden. Man braucht sich nur mal den F10 anzuschauen. Gross, breit, fett. Von der leichten Eleganz früherer Modelle wie dem E28 ist das meilenweit entfernt. Dennoch verkauft sich das Konzept anscheinend besser denn je.
 
Dieser Trend ist aber generell in der Automobilindustrie zu sehen.Der 911er der 80er Jahre war sicher auch leichter als die derzeitigen Modelle.
Mehr Komfort, mehr Sicherheitsausstattung usw.
Mann kann natürlich auch KTM X Bow fahren!:D
Trotz allem "weniger Verbrauch,höhere Geschwindigkeiten, mehr Fahrkomfort, mehr Sicherheit ich finde die Entwicklung nicht so schlecht".
 
Dieser Trend ist aber generell in der Automobilindustrie zu sehen.Der 911er der 80er Jahre war sicher auch leichter als die derzeitigen Modelle.
Mehr Komfort, mehr Sicherheitsausstattung usw.
Mann kann natürlich auch KTM X Bow fahren!:D
Trotz allem "weniger Verbrauch,höhere Geschwindigkeiten, mehr Fahrkomfort, mehr Sicherheit ich finde die Entwicklung nicht so schlecht".
 
Bevor man sich zur "Sportlichkeit" verhält, sollte man wissen, wann man die relevanten Begrifflichkeiten groß, und wann man sie klein schreibt. :+ :7madz: Sorry, aber die Vorlage... :X

Gern geschehen :p :P

Schade dass du nicht geschrieben hast, dass man selbst sportlich sein sollte, bevor man die Sportlichkeit von Autos bewertet. :D

Das wollte ich :d

Gruß
Jürgen
 
Was ist überhaupt "sportlich"?
es gab da mal einen Sketch von Loriot über die Raumkapsel K2000, die landete immerhin "sportlich"...vermutlich wurde die in Garching entwickelt.

Prost!
H.
 
Porsche baut übrigends auch solche Fahrzeuge und keiner macht sich Sorgen um eine Wegentwicklung von der Sportlichkeit.

&:
Der Cayenne ist alles, aber sicher nicht das Fahrzeug, was die Sportlichkeit der Marke Porsche prägt/weiterträgt.
Damit verteufle ich diese Art Autos nicht grundlegend, aber in deren Zusammenhang von Sportlichkeit zu reden ist schon ein großes Hirngespinst - was einem selbstverständlich auch durch das Marketing unentwegt weisgemacht wird.

Abgesehen davon - natürlich gibt es exakt die identischen Diskussionen auch in Porscheforen, seit Cayenne und Panamera die Modellpalette erweitert haben...
 
&:
Der Cayenne ist alles, aber sicher nicht das Fahrzeug, was die Sportlichkeit der Marke Porsche prägt/weiterträgt.
Damit verteufle ich diese Art Autos nicht grundlegend, aber in deren Zusammenhang von Sportlichkeit zu reden ist schon ein großes Hirngespinst - was einem selbstverständlich auch durch das Marketing unentwegt weisgemacht wird.

Abgesehen davon - natürlich gibt es exakt die identischen Diskussionen auch in Porscheforen, seit Cayenne und Panamera die Modellpalette erweitert haben...

Warum soll es im Segment der SUV keine sportlicheren Modelle geben?
Bei Fahrädern gibt es auch normale und eben sportliche Varianten. ;)
 
Natürlich gibt es "sportlichere" und "weniger sportlichere". Allerdings ist ja gerade das schon eine Farce, diesen Ausdruck zu nutzen bei solchen fahrbaren Telefonzellen.
Klar ist es gut, wenn sie möglichst optimal abgestimmt sind, möglichst wenig Kurvenneigung besitzen etc. Ich denke, nicht nur ich tue mich schwer, selbst den "sportlichsten" SUV überhaupt als sportlich zu bezeichnen.

Es bleiben "Nutzfahrzeuge", denen ein unendlicher Lifestyle- und eben auch Sportlichkeitsstempel aufgedrückt wird. Was aus Sicht der Hersteller natürlich Sinn macht, denn wenn diese Autos nur von Menschen gekauft würden, die die Geländetauglichkeit oder das Gewicht als Zugfahrzeug wirklich benötigen, könnte sich wahrscheinlich kein SUV tragen.

Aber wie schon gesagt, das Problem wird die Definition von "Sportlichkeit" bleiben bei dieser Diskussion ;)
 
Natürlich gibt es "sportlichere" und "weniger sportlichere". Allerdings ist ja gerade das schon eine Farce, diesen Ausdruck zu nutzen bei solchen fahrbaren Telefonzellen.
Klar ist es gut, wenn sie möglichst optimal abgestimmt sind, möglichst wenig Kurvenneigung besitzen etc. Ich denke, nicht nur ich tue mich schwer, selbst den "sportlichsten" SUV überhaupt als sportlich zu bezeichnen.

Es bleiben "Nutzfahrzeuge", denen ein unendlicher Lifestyle- und eben auch Sportlichkeitsstempel aufgedrückt wird. Was aus Sicht der Hersteller natürlich Sinn macht, denn wenn diese Autos nur von Menschen gekauft würden, die die Geländetauglichkeit oder das Gewicht als Zugfahrzeug wirklich benötigen, könnte sich wahrscheinlich kein SUV tragen.

Aber wie schon gesagt, das Problem wird die Definition von "Sportlichkeit" bleiben bei dieser Diskussion ;)

Schöner Beitrag. :)

Ganz allgemein gesagt passt es eigentlich nicht, Gegenstände mit dem Prädikat "sportlich" zu versehen. Gemeint ist meist wohl eher "zur sportlichen Verwendung geeignet". Auch das passt aber allenfalls auf ein Fahrrad, ganz sicher aber nicht auf ein Auto (alte Exemplare ohne Servounterstützung mal außen vor gelassen).

So ist es denn im Ergebnis wohl eher das Wunschdenken des Fahrers, der da hofft, durch ein "sportliches" Auto - vermeintlich - selbst als sportlich dazustehen. Womit auch exakt erklärt ist, warum Automobilhersteller so gerne das Images des "sportlichen" Autos pflegen. :)
 
Begriffe wie Sport/ sportlich werden doch seit eh und je inflationär verwendet und ich weiß nicht, was die Aufregung soll. Trage ich zum Anzug Lederslipper anstatt Schnürer (genau genommen trag ich gar keine Schnürer), dann wird das auch gern als sportlich wahr genommen. Doch bedeutet das ja längst nicht, dass ich ins Büro gejoggt bin ;)
Und ein X6 ist verglichen mit einer M-Klasse nunmal sportlich - wie sonst will man es umschreiben? -"Nicht ganz so unsportlich"?
 
Hockenheim X6 M 1:17:10 Z4 3.0si 1:17:60
Autozeitung testtrack X6 M 1:43:70 Z4 3.0si 1:45:80
Die Zeiten des E 89 Z4 35is sind natürlich noch um einiges besser:b

Und dann stimmst Du "Man muss halt wie immer Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen vergleichen und nicht Äpfel mit Birnen" zu?
Wäre es, wenn Du schon Äpfel mit Birnen vergleichst, nicht angemessen, bei beidem die saftigste Frucht zu wählen? :)

Sportlichkeit ist idT ein lustiges Thema. Natürlich sind manche SUV sportlich, sofern sie diese Bezeichnung verdienen und nicht in eine von anderen vordefinierte Klasse hineinrutschen (Koreanische "SUVs" usw) . Es sind sicherlich keine Sportwagen, aber warum sollten sie nicht sportlich sein? Ich sehe das wie bei Kampfsportlern, es gibt eben auch super heavyweight und auch Sumoringer sind an sich sportlich/Sportler, selbst wenn es unserem optischen Ideal einer sportlichen Person nicht entspricht. Ein bißchen Toleranz für unterschiedliche Auslegung wäre schon gut.

Wenn ein "normaler" Geländewagen eher träge ist (am besten den Range Rover als highend-Vertreter heranzuziehen, der in Autobahnkreiseln fast über die Leitplanke springt, wenn man es nicht gemütlich angehen läßt), wieso sollte dann ein Wagen ähnlicher Abmessungen und Gewichtsklasse, der flotter als ein durchschnittlicher 3er durch den Slalom wedelt und ohne Nachkommastelle so feist bremst wie ein Standard-911 (vergangener Generation) nicht sportlich sein? Ich meine, mit welchem Attribut sollte man dessen straffes Fahrverhalten, das auch viele als sportlich geltende Fahrzeuge in deren Paradedisziplinen deklassiert, sonst umschreiben?

Gruß,
Marius
 
Das ist der Punkt. BMW baut in den diversen Klassen und Kategorien im Vergleich eben immer noch sehr sportliche Modelle.
Porsche mal ausgenommen.:(
 
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Reaktionen: ZQP
Das ist der Punkt. BMW baut in den diversen Klassen und Kategorien im Vergleich eben immer noch sehr sportliche Modelle.
Genau dem möchte ich widersprechen!
Der von mir gepostete Beitrag ist natürlich Humbug, aber der Imagewandel den BMW momentan vollzieht ist unübersehbar. Die Fahrzeuge der Hersteller BMW, Mercedes und Audi nähern sich immer mehr an. Dies natürlich auf die jeweilig passenden Trios bezogen. Gerade die "sportlichen" Ausstattungsvarianten gibt es bei allen Dreien. Echte Sportlichkeit wird deshalb noch lange nicht geboten, aber eine sportliche Optik (Heckabrisskante, Diffusoratrappe, Frontspoiler, Lüftungsöffnung usw.). Vom "Fahrgefühl" sind die Zeiten vorbei, als sich die 3 Marken deutlich unterschieden.
Besonders schade finde ich, dass BMW die M-Modelle immer mehr zur Ausstattungsvariante verkommen lässt, anstatt sich mit Nieschenprodukten von der Automobilen Masse abzuheben; So wie es bis vor Kurzem war oder bei den AMG-Modellen ist!
Leider wird BMW immer austauschbarer. Auf mich wirken die aktuellen Modelle keinerlei Reiz mehr aus.
Gruß,
Thomas
 
... ist das eine Hauszeitschrift von VW?? Kein Golf, kein Audi, nur die angeblich sportlichen Modelle des Konzerns. Oder hab ich da was überlesen &:
 
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