Wenn laut dem Bericht "... jeder Mitarbeiter ..." eine Gewinnbeteiligung in Höhe von rund 8.000,00 Euro erhalten hat, dann klingt das für mich erst einmal nicht schlecht und gibt keinen Anhaltspunkt für das Vorliegen unfairer Differenzierungen. Auch anderweitig genießen unzählige Mitarbeiter in vielen deutsche Unternehmen noch Privilegien, die es in anderen Staaten nicht gibt.
Was mich an pauschalen Meinungsäußerungen wie deiner stört, ist der Umstand, dass sie ohne auch nur ansatzweise Kenntnis der Umstände und ohne Anspruch auf Wahrheitsgehalt einfach so daher gesagt werden. Muss so etwas wirklich sein?
Ich habe berufsbedingt immer wieder mit Geschäftsführungen und Vorständen großer Unternehmen und Konzerne zu tun. Champagnerorgien habe ich da noch nicht erlebt, dafür immens viel Arbeit, Verantwortung und Sorge um die Zukunft des Unternehmens und seiner Belegschaft. Auch kleinere Maßnahmen wie die hier diskutierte Pausenthematik werden da nicht leichtfertig getroffen, weil man sehr wohl weiß, was so etwas auslösen kann.
Ob unter diesen Prämissen BMW nun lediglich die Rendite noch ein Quentchen aufpolieren möchte oder ob es andere Gründe gibt, weiß ich nicht. Nachdem sich BMW aber über die letzten Jahre ziemlich intelligent angestellt hat, darf man womöglich auch in diesem Fall darauf vertrauen, dass das Management seine guten Gründe haben wird.