BMW Z4 Coupé 3.0si (E86) – Kaufberatung gesucht

Und ja: Geduld ist angemessen. Das kann ich für alle meine Autos so bestätigen - aber auch ja: es ist nicht immer einfach, diese zu Bewahren.

Und leider: ja, die wirklich guten Angebote sind auch dann ganz schnell weg vom Markt.
 
Ich habe schon 2013 über 4 Monate lang gesucht und bin, obwohl ich meine Ausstattungskriterien nicht verwässern musste, letztlich fündig geworden. Mag heute gewiss etwas schwieriger sein...
 
Und ja: Geduld ist angemessen. Das kann ich für alle meine Autos so bestätigen - aber auch ja: es ist nicht immer einfach, diese zu Bewahren.

Und leider: ja, die wirklich guten Angebote sind auch dann ganz schnell weg vom Markt.
Deshalb versuche ich, über verschiedene Kanäle zu suchen.
 
Ich habe schon 2013 über 4 Monate lang gesucht und bin, obwohl ich meine Ausstattungskriterien nicht verwässern musste, letztlich fündig geworden. Mag heute gewiss etwas schwieriger sein...
Vielleicht muss ich tatsächlich Abstriche machen, denn ich suche nun schon seit über einem Jahr. Die Individual-Ausstattung gefällt mir sehr, ist aber schwer zu finden.
 
Vielleicht muss ich tatsächlich Abstriche machen, denn ich suche nun schon seit über einem Jahr. Die Individual-Ausstattung gefällt mir sehr, ist aber schwer zu finden.
Schwierige Abwägung. Natürlich wird es mit zunehmender Zeit immer schwieriger, ein gutes Exemplar zu finden (habe das beim Z3 noch wesentlich intensiver erlebt). Die Spanne zwischen "Schrott" und "Neuwagen" wird halt alters- und pflegebedingt immer größer. Und der Preis ist sicherlich kein passendes Maß für die Qualität. Jeder Verkäufer denkt halt, dass er Garagengold hat.

Aber aus meiner Sicht sollte man aber für sich genau die "must-have" und "nice-to-have" definieren und dann mit Geduld suchen. Der passende Z findet Dich schon.
 
Ich habe noch eine zusätzliche Frage. Mir fällt bei vielen Fahrzeugen auf, dass die Seitenwangen des Fahrersitzes oft stark abgenutzt oder beschädigt sind. Das erweckt den Eindruck, dass das Auto intensiv genutzt wurde, unabhängig von der angegebenen Laufleistung.

Ich selbst fahre einen Touareg aus dem Jahr 2012 mit 200.000 km, den ich täglich benutze, und meine Sitze sind im Vergleich zu denen des Z4 noch in einem sehr guten Zustand. Woran könnte das liegen? Handelt es sich um eine geringere Lederqualität oder Verarbeitungsqualität? Oder liegt es schlicht an der Sitzposition, wodurch man beim Ein- und Aussteigen häufig an den Seitenwangen reibt oder anstößt?
Meiner Erfahrung liegt das sehr am Umgang….
Habe schon ein paar gesehen welche mit über 100k km gut bis sehr gut waren und eben viele die mit unter 100k km sehr gerockt sind …
 
Schwierige Abwägung. Natürlich wird es mit zunehmender Zeit immer schwieriger, ein gutes Exemplar zu finden (habe das beim Z3 noch wesentlich intensiver erlebt). Die Spanne zwischen "Schrott" und "Neuwagen" wird halt alters- und pflegebedingt immer größer. Und der Preis ist sicherlich kein passendes Maß für die Qualität. Jeder Verkäufer denkt halt, dass er Garagengold hat.

Aber aus meiner Sicht sollte man aber für sich genau die "must-have" und "nice-to-have" definieren und dann mit Geduld suchen. Der passende Z findet Dich schon.
Ja, das erlebe ich ebenfalls. Gerade Verkäufer (vor allem Autohändler) verwenden Begriffe wie Future Classic, Collectible, Unique oder Special, um den Preis nach oben zu treiben.
 
Bei der Suche nach dem perfekten gebrauchten sollte man auch schauen welche Ausstattung man nachrüsten kann und welche nicht.

Auto hat keine Klima? Navi obwohl nicht gewünscht? Kein Xenon? schlecht
Auto hat keine M Sitze? Kein Problem, die kann man Nachrüsten. M Lenkrad ebenfalls, anderes Dekor? Kein Problem.

Erleichtert die Suche vermutlich sehr.
 
Hab ich auch zuerst gedacht... aber dann wären die km zurück gedreht worden... VIN: ...LZ30010. Mit 195tkm im Aug'24 nach Frankreich verkauft. Carbonschwarz mit Caramel innen inkl. erw. Leder.
Ich dachte, dass es dieses Fahrzeug ist, da es ebenfalls carbonschwarz mit Caramel-Interieur ist und der Wagen auch ungefähr in diesem Zeitraum nach Frankreich importiert wurde. Allerdings ist die Fahrgestellnummer eine andere, nämlich LV31814.
 
Würden Sie ein Fahrzeug mit 195.000 km in Betracht ziehen? Der Händler ist ein junger Mann, der kürzlich sein Autohandelsunternehmen gegründet hat und dieses Fahrzeug gekauft hat, um es über seine Firma weiterzuverkaufen. Das Auto steht bereits seit fast einem Jahr zum Verkauf, und der Preis liegt bei 17.000 Euro.

Das Fahrzeug stammt ursprünglich aus Deutschland und hatte dort einen Erstbesitzer. Ein niederländischer Käufer ist der zweite Besitzer und ist seit dem Kauf nur etwa 4.000 km gefahren. Der deutsche Erstbesitzer hat das Auto in der Garage abgestellt, es jedoch hauptsächlich als Alltagsfahrzeug für den Arbeitsweg genutzt, was die hohe Laufleistung erklärt. Die Wartung wurde bei einem Vertragshändler durchgeführt, allerdings laut Historie nur etwa alle 2–3 Jahre oder rund alle 20.000 km.

Ich frage mich, ob ein solches Fahrzeug noch in Betracht gezogen werden kann oder ob es besser ist, davon Abstand zu nehmen, da in diesem Kilometerbereich oft teurere Reparaturen auftreten. Oder sind diese Fahrzeuge robust genug, sodass 200.000 km kein großes Thema sind?
 
Würden Sie ein Fahrzeug mit 195.000 km in Betracht ziehen? Der Händler ist ein junger Mann, der kürzlich sein Autohandelsunternehmen gegründet hat und dieses Fahrzeug gekauft hat, um es über seine Firma weiterzuverkaufen. Das Auto steht bereits seit fast einem Jahr zum Verkauf, und der Preis liegt bei 17.000 Euro.

Das Fahrzeug stammt ursprünglich aus Deutschland und hatte dort einen Erstbesitzer. Ein niederländischer Käufer ist der zweite Besitzer und ist seit dem Kauf nur etwa 4.000 km gefahren. Der deutsche Erstbesitzer hat das Auto in der Garage abgestellt, es jedoch hauptsächlich als Alltagsfahrzeug für den Arbeitsweg genutzt, was die hohe Laufleistung erklärt. Die Wartung wurde bei einem Vertragshändler durchgeführt, allerdings laut Historie nur etwa alle 2–3 Jahre oder rund alle 20.000 km.

Ich frage mich, ob ein solches Fahrzeug noch in Betracht gezogen werden kann oder ob es besser ist, davon Abstand zu nehmen, da in diesem Kilometerbereich oft teurere Reparaturen auftreten. Oder sind diese Fahrzeuge robust genug, sodass 200.000 km kein großes Thema sind?
Du hast bisher nur gehört: Finger weg. Warum jetzt die Frage?
 
Obwohl der N52B30-Motor als einer der zuverlässigsten BMW-6-Zylinder gilt, wäre mir persönlich die Laufleistung zu hoch. Wenn ich bei einem frisch erworbenen Auto immer auf eine solche Zahl auf dem Tacho blicken würde, wäre mich das irgendwie abturnen.
Unabhängig von dieser persönlichen Einschätzung, wäre natürlich eine nachvollziehbare (!) Wartungshistorie wichtig. So einige verschleißbedingte Probleme dürften bei dem KM-Stand schon angefallen bzw. sollten behoben worden sein. Das wäre für mich ein wichtiger Aspekt, wenn ich vor einer solchen Kaufentscheidung stehen würde. Ich bin allerdings auch kein Schrauber...
 
Zuletzt bearbeitet:
Gab es diese Interieur-Variation so überhaupt ab Werk? Ich kenne rote Tür-Inlays nur, wenn auch an den Sitzen etwas rot ist.

Ansonsten sind 200.000 km grds. kein Problem. Der Z4 ist und bleibt grds. ein 3er BMW mit anderem Blechkleid. Und 3er BMWs mit deutlich mehr Laufleistung gibt es wie Sand am Meer.

Um die Laufleistung wird ohnehin zu viel Geschiss gemacht. Man darf bei allem nicht vergessen, dass das alles alte Autos sind. Der Wagen ist rund 19 Jahre alt! Da sind rund 10.000 km im Jahr nun wirklich nichts Außergewöhnliches; egal wie viel Gewese in einem Forum darum gemacht wird.

Da du das Fahrzeug ohnehin behalten willst, suche dir einfach die beste Basis für dich aus und dann schaust du, dass du damit glücklich wirst. Und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter. Einfach verkaufen und den nächsten probieren, auch wenn es für den Moment ärgerlich erscheinen mag.
 
Auto hat keine M Sitze? Kein Problem, die kann man Nachrüsten. M Lenkrad ebenfalls, anderes Dekor? Kein Problem.
Naja, ich würde mir auf jeden Fall vorher Gedanken darüber machen in welchem Zustand das Auto am Ende sein soll.
M Sitze biste bei 3k, M Lenkrad 1,2k, anderes Dekor...geht auch richtig ins Geld, und manche Teile gibts nicht mehr. Kein Problem, wenn man bereit ist nachher viel Geld in die Hand zu nehmen. Ich habs durch ;)
147k Laufleistung. Da kannste gleich mal ein neues Fahrwerk reinkneten, sonst machts kein Spaß. ( wenn nicht schon passiert )
usw.usw.
 
Gab es diese Interieur-Variation so überhaupt ab Werk? Ich kenne rote Tür-Inlays nur, wenn auch an den Sitzen etwas rot ist.

Ansonsten sind 200.000 km grds. kein Problem. Der Z4 ist und bleibt grds. ein 3er BMW mit anderem Blechkleid. Und 3er BMWs mit deutlich mehr Laufleistung gibt es wie Sand am Meer.

Um die Laufleistung wird ohnehin zu viel Geschiss gemacht. Man darf bei allem nicht vergessen, dass das alles alte Autos sind. Der Wagen ist rund 19 Jahre alt! Da sind rund 10.000 km im Jahr nun wirklich nichts Außergewöhnliches; egal wie viel Gewese in einem Forum darum gemacht wird.

Da du das Fahrzeug ohnehin behalten willst, suche dir einfach die beste Basis für dich aus und dann schaust du, dass du damit glücklich wirst. Und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter. Einfach verkaufen und den nächsten probieren, auch wenn es für den Moment ärgerlich erscheinen mag.
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Laut der Fahrgestellnummer dieses Fahrzeugs habe ich folgende Informationen erhalten:
 
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Laut der Fahrgestellnummer dieses Fahrzeugs habe ich folgende Informationen erhalten:
Dann sind nicht die original Sitze drin, denn die sollten, wie Keule schon sagte, zweifarbig sein.
Nebelscheinwerfer müssen neu und wenn ich mir so den Fenterheber ansehe und das Lenkrad... ganz schön abgegrabbelt
 
Naja, ich würde mir auf jeden Fall vorher Gedanken darüber machen in welchem Zustand das Auto am Ende sein soll.
M Sitze biste bei 3k, M Lenkrad 1,2k, anderes Dekor...geht auch richtig ins Geld, und manche Teile gibts nicht mehr. Kein Problem, wenn man bereit ist nachher viel Geld in die Hand zu nehmen. Ich habs durch ;)
147k Laufleistung. Da kannste gleich mal ein neues Fahrwerk reinkneten, sonst machts kein Spaß. ( wenn nicht schon passiert )
usw.usw.
Ich denke das auch, denn sobald man anfängt, Optionen nachträglich einzubauen, wird es fast immer teurer, als gleich ein voll ausgestattetes Fahrzeug zu kaufen. Das Hauptproblem ist, dass ein Fahrzeug mit Vollausstattung in gutem Zustand und mit geringer Laufleistung sehr schwer zu finden ist, oder dass dafür extrem hohe Preise verlangt werden. Viele dieser Fahrzeuge stehen länger als ein Jahr, manchmal sogar noch länger, online zum Verkauf.


Zum Beispiel haben die meisten Fahrzeuge auf dem Markt eine Laufleistung von etwa 150.000 bis 200.000 km, und altersbedingt müssen Buchsen und andere Verschleißteile in der Regel ohnehin ersetzt werden. Die Frage ist also, ob es nicht günstiger ist, ein Fahrzeug zu einem niedrigeren Preis zu kaufen und diese Teile sowieso zu erneuern, da es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie ausgetauscht werden müssen. In diesem Fall wäre es sinnvoll, trotzdem ein Fahrzeug mit Vollausstattung zu kaufen, insbesondere wegen der Teile, die später schwer zu beschaffen sind, wie Bodykits und Innenausstattung, da Originalteile in der Regel besser sind als ein umgebautes oder zusammengestelltes Fahrzeug. Die Frage bleibt jedoch, wie weit man mit der Erneuerung von Komponenten gehen kann, bevor es überhandnimmt.


Wir haben das Auto meines Vaters, einen BMW F11 Touring Diesel. Vor nicht allzu langer Zeit begann ein Kühlmittelschlauch zu lecken. Beim Zerlegen sind wir auf weitere Probleme gestoßen, und innerhalb von zwei Wochen haben wir schließlich die komplette AGR-Anlage und den Dieselpartikelfilter ersetzt. Allein die Teilekosten beliefen sich auf rund 4.500 Euro. Die Arbeiten haben wir selbst durchgeführt, wodurch wir viel Geld für Arbeitskosten eingespart haben. Was ich damit sagen möchte: Wenn man einmal anfängt, wo hört man dann auf?


Außerdem habe ich seit langer Zeit nicht mehr mit Benzinmotoren gearbeitet, daher weiß ich nicht genau, wie robust sie sind und wie lange sie in der Regel halten. Mein Touareg der zweiten Generation mit Dieselmotor hat jetzt 200.000 km, und viele Leute, die ich kenne, fahren mit diesen Motoren deutlich über 500.000 km. Dieselmotoren können sehr lange halten – das ist mein Punkt –, aber wie sieht es im Vergleich mit Benzinmotoren aus? In diesem Bereich habe ich nur wenig Erfahrung.
 
Dann sind nicht die original Sitze drin, denn die sollten, wie Keule schon sagte, zweifarbig sein.
Nebelscheinwerfer müssen neu und wenn ich mir so den Fenterheber ansehe und das Lenkrad... ganz schön abgegrabbelt
Ich werde weiter suchen und freue mich, diesen Austausch fortzusetzen. Es ist immer großartig, Erfahrungen mit anderen Besitzern auszutauschen, die das Auto in- und auswendig kennen. Hoffentlich werde ich bald selbst einer dieser Besitzer sein.
 
@Chapaef
Wenn du wissen willst, für wie viel Laufleistung die Benzinmotoren geeignet sind, such' doch einfach andere BMW-Modelle mit dem N52(B30) mal in den Gebrauchtwagenbörsen raus. Mehr als 300 tkm wirst du in jedem Fall finden.

Im Einzelfall hilft es ohnehin nicht wirklich weiter: entweder hat man Glück und es hält oder eben nicht.

Und was Verschleißteile angeht. Auch bei geringerer Laufleistung bleibt man davon nicht verschon. Denn das Alter der Teile ist trotzdem da und in jedem Fall bald volljährig (also 18 Jahre alt). Da kann (und wird) immer etwas sein - mit Glück ist es etwas 3er-spezifisches (günstige Teile vielfach verfügbar), mit Pech hat etwas E85 oder gar E86-spezifisches (kostet dann halt). Das ist aber alles Glaskugellesen und bringt nicht wirklich etwas... erst recht nicht, wenn man etwas Spezielles sucht. Dann einfach im Hinterkopf behalten, dass man noch etwas Geld in der Hinterhand hat und notfalls reparieren (lassen) kann.

Und wenn ein Angebot schon ein Jahr steht, was hält dich dann davon ab, einfach mal deine Preisvorstellung in den Ring zu werfen. Mehr als etwas Zeit für eine Anfrage hast du doch nicht zu verlieren.
 
@Chapaef
Wenn du wissen willst, für wie viel Laufleistung die Benzinmotoren geeignet sind, such' doch einfach andere BMW-Modelle mit dem N52(B30) mal in den Gebrauchtwagenbörsen raus. Mehr als 300 tkm wirst du in jedem Fall finden.

Im Einzelfall hilft es ohnehin nicht wirklich weiter: entweder hat man Glück und es hält oder eben nicht.

Und was Verschleißteile angeht. Auch bei geringerer Laufleistung bleibt man davon nicht verschon. Denn das Alter der Teile ist trotzdem da und in jedem Fall bald volljährig (also 18 Jahre alt). Da kann (und wird) immer etwas sein - mit Glück ist es etwas 3er-spezifisches (günstige Teile vielfach verfügbar), mit Pech hat etwas E85 oder gar E86-spezifisches (kostet dann halt). Das ist aber alles Glaskugellesen und bringt nicht wirklich etwas... erst recht nicht, wenn man etwas Spezielles sucht. Dann einfach im Hinterkopf behalten, dass man noch etwas Geld in der Hinterhand hat und notfalls reparieren (lassen) kann.

Und wenn ein Angebot schon ein Jahr steht, was hält dich dann davon ab, einfach mal deine Preisvorstellung in den Ring zu werfen. Mehr als etwas Zeit für eine Anfrage hast du doch nicht zu verlieren.
Ja, ich folge Ihrer Argumentation.
 
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