AW: Bremskraft ausreichend?
Bei Mercedes ist/war es eine Kombination aus beidem - so zumindest meine Erinnerung. Aber ich bin in technischen Angelegenheiten die Ensprechung eines Analphabeten und gebe nur Gelesenes wieder.
Gruß
Kai
Ich habe zwar auch keine ahnung ,da wir aber in einem forum sind gebe ich meinen senf dennoch gerne dazu. :)
1) Vorahnungen: Das gibt es, aber wohl nur dann wenn das auto vorahnungen haben kann. Das heisst man braucht schon einen tempomaten der nach vorne schaut und geschwindigkeiten anpasst oder kollissionsverhinderer die dann pipsen und bremsen wenn's zu spaet ist. :) Die bauen dann schonmal bremsdruck auf bevor man selbst auf der bremse ist, das pedal ist dann schon auf den ersten millimetern hart und sozusagen hart am bremsen sobald man es betaetigt.
Vielleicht wird bremsdruck auch aufgebaut sobald ESP im einsatz ist, weiss ich nicht.
2) Pedalschlag, das auto erkennt einen pedalschlag, das heisst der ungewoehnlich schnelle wechsel vom gespedal auf die bremse. Auch wie schnell das bremspedal durchgedrueckt wird, wird erkannt. Meint das auto es ist nun wichtig, dann erhoet es ebenso den bremsdruck. Man wird in aller regel nach einigen metern bremsung das bremspedal entlasten weil die bremsung staerker als gewuenscht verlaeuft. Ausser natuerlich es war tatsaechlich eine notbremsung, dann bleibt man drauf. Das system hat dann bereits verhindert, dass man auf den ersten metern bremswirkung verschwendet weil es sofort kraeftig reingehauen hat.
Das koennte man bei einer notbremsung als mensch auch selbst, aber die praxis zeigt die menschen treten zunaechst nicht voll auf die bremse, sondern nur stark und wenn sie dann merken es reicht nicht voll *1. Dann sind aber einige meter bremsweg unwiderruflich verschenkt. Mir gefaellt es mit einem bremsassi zu fahren, ich finde der verhaelt sich berechenbar sinnvoll.
3L
*1 manche bauen auch dann nicht den vollen bremsdruck auf, selbst wenn sie deswegen wo gegenfahren. Einfach aus angst das auto koennte vom bremsen ins schleudern geraten. Das tut es icht, auch wenn man ganz fest glaubt es muesse dies eigentlich. ABS ist eine super erfindung, die man aber nicht so wirklich begreift wenn man es nicht auch mal probiert. Fuer solche leute ist ein bremassistent gleich doppelt gut. 1.) er bremst sofort stark und verschwendet keine meter bis man begreift es reicht nicht. Und 2.) er bremst wirklich "voll" und nicht nur so wie der mensch es dem fahzeug zumutet. Beides spart meter, beides verhaelt sich freundlich. Man ist also nicht unangenehm ueberrascht.