Das Auto als unfreiwillige Datenquelle

...
Ich will nicht sagen dass ich das alles nutze, aber was kann man denn nutzen?
Ich nutze nur das was nötig ist. Obwohl ich berufsbedingt in diversen Netzwerken unterwegs sein muss und das natürlich auch im Hobby (hier) tu, habe ich meine Daten im Netz erstaunlich minimieren können. Wie weit das in Zukunft noch möglich ist, wird sich zeigen.
 
... Und der Zugang Dritter (siehe Brummm) lässt sich bestimmt gut in den AGBs verstecken ... . Beim schnellen Durchblick der ConnectedDrive AGBs ist mir positiv aufgefallen, dass die Weitergabe an Dritte bei vielen Diensten ausgeschlossen ist - und Daten auch zeitnah (tbd) gelöscht werden. ...
So einfach ist es zwar nicht - insbesondere weil sich die Verwendung von Personendaten nicht einfach per AGB legitimieren lässt. Das gilt aber nur hierzulande, und das ist auch der wesentliche Punkt. Denn die Hersteller verkaufen ihre Autos ja weltweit - womit die Datenerhebung und -verarbeitung weltweit passiert und damit auch diversen Rechtsordnungen unterliegt.

Auf den ersten Blick ist das vornehmlich eine Herausforderung für die Hersteller - weil die das Thema Datenschutz international betrachten müssen. Weil man dabei aber in der Regel - sehr vereinfachend gesagt - auch ein "internationales mittleres Datenschutzniveau" ansetzt, kann es letztlich ggf. doch wieder zum Nachteil der Nutzer gereichen.
 
Und das ist Alles erst der Anfang... Natürlich sammelt ein heutiges Fajrzeug schon jede !enge an Daten... Und es tut es - weil die gesammte Software auch immer schon komplett vorhanden ist... Durch den Kauf der Options wird jeweils - wie von Brummm bemerkt - nur der Sektor welcher bezahlt wurde freigeschaltet! Und Ja - genau so wie eine Datenkrake wie GOOGLE die von ihr gesammelten Daten käuflich zur Weiterverwendung verbreitet - so tun das natürlich auch andere Dazensammler - früher oder später... Zudem - wird ein Verbrechen oder sagen wir einmal ein Straftat estand begangen - dann lassen sich die Strafverfolgungsbehörden jetztschon die GSM - Daten des Autonavi zur Beweisführung mit richterlichemBeschluss vom jeweiligen FZ Hersteller auslesen und zur erfügung stellen...

Nur - muss mich das beuruhigen und / oder fragen wir uns das einmal anders... Ist das was ein Auto heute tut - speziel oder ausserordentlich... Aberdoch nicht wirklich... Im Zeitalter der Industrie 4.0 und des Internets der Di ge - in Zeiten also in welcher vom Aktivitätentracker über doe Zahnbürste bis hin zum Toaster / Kühlschrank / Heizung etc. bald jedes elektrische Gerät Daten erzeugt, sammelt und in irgend einer Weise an einen externen Host vermittelt... in diesen Zeiten muss mich die Datensammelei meines Autos nicht verwundern...

Ichmalnurgespannt WO das endet und WELCHE Konsequenzen das alles für uns noch hat... Esbleibt also spannend...
 
Der Jurist und Autor des Focus-Artikels zeigt m.E. deutlich die Problematik auf.

Derzeit ist die Datenbeschaffung der Hersteller durch das Medium Auto nebst angeschlossener Peripheriegeräte umfangreich und geschieht mehr oder weniger stillschweigend.
Derzeit wird wohl kaum ein Autobesitzer ernsthaft den Hersteller zur Herausgabe oder Löschung der Daten drängen, stünde es ihm auch per Gesetz zu.
Diese Diskrepanz zwischen erhobener Datenmenge und tatsächlicher Information, resp. ausdrücklicher Erlaubnis des Kunden zur Nutzung dieser Daten, ist augenscheinlich.

Dies unterscheidet sich dann doch deutlich von persönlichen, freiwilligen und aktiven Preisgeben, Publizieren oder Inkaufnehmen der Veröffentlichung persönlicher Daten bei der Nutzung sozialer Netzwerke, Einkaufsverhalten, Bezahlmodi etc.

Hier ist m.E. der einzelne Autofahrer überfordert und es bräuchte eine klare gesetzliche Vorgabe für die Hersteller, Daten, und auch die konkrete Angabe hinsichtlich Quantität und Qualität derselben, nur nach ausdrücklicher Zustimmung durch den Kunden in diesem Ausmass erheben, verwenden und weitergeben zu dürfen.
 
... Hier ist m.E. der einzelne Autofahrer überfordert und es bräuchte eine klare gesetzliche Vorgabe für die Hersteller, Daten, und auch die konkrete Angabe hinsichtlich Quantität und Qualität derselben, nur nach ausdrücklicher Zustimmung durch den Kunden in diesem Ausmass erheben, verwenden und weitergeben zu dürfen.
Der gesetzliche Datenschutz - sowohl der noch aktuelle, als auch das in den kommenden Jahren in der EU in Kraft tretende neue Datenschutzrecht - erfasst diese Themen ja durchaus. Der Ruf nach weiteren, noch spezielleren Regelungen wird daher wohl ungehört bleiben. Ohnehin kann der Gesetzgeber nicht Schritt halten mit der rasanten Fortentwicklung der Big-Data-Technologien.

Daher hat die konsequente Anwendung der geltenden Datenschutzgesetze umso größere Bedeutung. Diesbezüglich haben viele nationale Datenschutz-Aufsichtsbehörden in den letzten Jahren ganz erhebliche Schritte nach vorne gemacht.

Die verbleibende Herausforderung liegt bei den Herstellern, die ihre Produkte so gestalten sollten, dass der Datenschutz - bei gleichbleibend hoher Produktqualität - bestmöglich berücksichtigt und umgesetzt wird. Das ist nicht allein eine Herausforderung, sondern auch eine Chance. Denn der verantwortungsbewusste Umgang eines Produkts mit Personendaten kann durchaus ein Qualitätsmerkmal und sogar ein Kaufargument darstellen. :) :-)
 
Die verbleibende Herausforderung liegt bei den Herstellern, die ihre Produkte so gestalten sollten, dass der Datenschutz - bei gleichbleibend hoher Produktqualität - bestmöglich berücksichtigt und umgesetzt wird.

Ich glaube, dass das zwar wünschenswert und auch notwenig ist - dass es aber letztlich doch Wunschdenken bleiben wird. Die von Bosch entwickelte und VW zur Verfügung gestellte Software war ja auch ausdrücklich nicht zum Aushebeln des Umweltverhaltens auf / neben dem Emissionsteststandes gedacht... Sie wurde dann aber von VW - trotz der expliziten Aufforderung seitens Bosch das nicht zu tun - trotzdem genau dafür verwendet...

Und - so wie Behörden wie die NSA die ihr zur Verfügung stehenden Mittel in maximal möglicher Weise benutzen... so wie auch der BND - trotz gegenteilig lautenden Ermahnungen von Mama Merkel - trotzdem bei Freunden spioniert... so werden auch die Hersteller von Autos die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel immer in maximal möglicher Weise nutzen...

2 Dinge sind in diesem Zusammenhang auch noch interessant...

- Die beiden Computer an Bord der beiden Raumflugkörper "Eagle" (LEM - 5) und "Columbia" (CSM - 107) bei der ersten Mondlandung in 1969 waren im Vergleich zu dem was heute in einem Auto drinn ist - schlicht ein Witz...
- Die Rechnerleistung eines Autos der Premiumklasse stellt heute jeden Geschäfts- und Heimcomputer locker in den Schatten...

Das macht es klar wie performant die "Datenkraken" in den Autos mittlerweile geworden sind...

Und - viele der gespeicherten Messdaten werden aber schlicht nicht aus reiner Neugier erzeugt. Nein - die heutigen Umwelt- und Sicherheitsanforderungen liessen sich - ohne die Ermittlung und Verarbeitung vieler der gewonnenen und gespeicherten Messparameter - schlicht nicht einhalten.

Zudem - Die staatlichen Datenschützer sind doch in praktisch allen Ländern relativ "zahnlose" Alibi - Gebilde... Natürlich leistet sich jeder Statt eine entsprechende Behörde. Aber diese amtet doch über weite Stellen sehr devensiv.

Und dann pfeifen es die Spatzen doch vom Dach, dass die involvierten Behörden schon seit geraumer Zeit von den Manipulationsverdächtigu gen bei VW gewusst haben... Also - das Alles im Fokus frage ich mich halt schon - wo die Kontrolle und wo das Regulativ bei diesen Dingen bleiben...

Das ist doch genau wie bei den "Pharisäern" und den "Pfaffen"... Wasser predigen und selber Wein saufen...

Nix für ungut...
 
Ich glaube, dass das zwar wünschenswert und auch notwenig ist - dass es aber letztlich doch Wunschdenken bleiben wird. Die von Bosch entwickelte und VW zur Verfügung gestellte Software war ja auch ausdrücklich nicht zum Aushebeln des Umweltverhaltens auf / neben dem Emissionsteststandes gedacht... Sie wurde dann aber von VW - trotz der expliziten Aufforderung seitens Bosch das nicht zu tun - trotzdem genau dafür verwendet...

... und genau deshalb hat sich Bosch ja auch so heftig dagegen gewehrt, die Software an VW verkaufen zu müssen! :b
 
Die verbleibende Herausforderung liegt bei den Herstellern, die ihre Produkte so gestalten sollten, dass der Datenschutz - bei gleichbleibend hoher Produktqualität - bestmöglich berücksichtigt und umgesetzt wird. Das ist nicht allein eine Herausforderung, sondern auch eine Chance. Denn der verantwortungsbewusste Umgang eines Produkts mit Personendaten kann durchaus ein Qualitätsmerkmal und sogar ein Kaufargument darstellen. :) :-)

Das wäre das Ideal.
Allein mir fehlt der Glaube.;)
 
Wer mal ein Stündchen Zeit hat - was ab Montag bei dem einen oder anderen wieder der Fall sein dürfte :+ -, der könnte sich diese kleine Expertendiskussion anhören, die sich innerhalb des Oberthemas "Connected Cars" auch zu Aspekten der Datenverwendung und des Datenschutzes verhält:


Ich will nicht behaupten, dass das Diskussionsniveau stetig ganz oben rangiert, aber vielleicht ist der eine oder andere Aspekt für den interessierten Zuhörer doch aufschlussreich. :) :-)
 
BMW zündet mit dieser Konzeptstudie die nächste Stufe:

http://www.bimmertoday.de/2016/01/05/bmw-i-vision-future-interaction/

BMW-i-Vision-Future-Interaction-i8-Spyder-CES-2016-05-750x562.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt machen die auch die geckenhafte Mode der unten abgeflachten Lenkräder mit. So etwas will ich nicht im Auto haben.:) :-)
 
Jetzt machen die auch die geckenhafte Mode der unten abgeflachten Lenkräder mit. So etwas will ich nicht im Auto haben.:) :-)
Na wenn das deine einzige Sorge ist...
Das Display auf dem armaturenbrett ist bald größer als die Glotze in meinem Wohnzimmer und zeigt scheinbar Nachrichten und die Erde aus dem Weltraum zugleich.
Wenn da nicht massenweise Informationen blinken und auftauchen die den zukünftigen, gestressten Fahrer davon abhalten sich während der Fahrt auf sein Handy, SMS oder facebook zu konzentrieren ;):p
 
Mal ein ganz triviales Beispiel: Gerade habe ich eine Probefahrt gemacht und dabei am Straßenrand auch mal die Koppelung mit dem Mobiltelefon und den Datentransfer zwischen Handy und Auto probiert. Erfahrungsgemäß ist das ja für so manch ein System eine gewisse Herausforderung. Hier ging es aber sehr gut, fast schon per einfachem Tastendruck. Und wenige Sekunden später hatte das Auto doch glatt - und ungefragt - das Adressbuch das Mobiltelefons ausgelesen.

So schnell geht es heutzutage, dass persönliche Daten in einem Umfeld landen, wo sie von Dritten auf dem Nutzer unbekannte Art und Weise verwendet werden können. Im Internet ist das nicht neu. In Autos funktioniert es mittlerweile aber auch schon "hervorragend". :whistle:
 
Mal ein ganz triviales Beispiel: Gerade habe ich eine Probefahrt gemacht und dabei am Straßenrand auch mal die Koppelung mit dem Mobiltelefon und den Datentransfer zwischen Handy und Auto probiert. Erfahrungsgemäß ist das ja für so manch ein System eine gewisse Herausforderung. Hier ging es aber sehr gut, fast schon per einfachem Tastendruck. Und wenige Sekunden später hatte das Auto doch glatt - und ungefragt - das Adressbuch das Mobiltelefons ausgelesen.

So schnell geht es heutzutage, dass persönliche Daten in einem Umfeld landen, wo sie von Dritten auf dem Nutzer unbekannte Art und Weise verwendet werden können. Im Internet ist das nicht neu. In Autos funktioniert es mittlerweile aber auch schon "hervorragend". :whistle:

Die saugen Dir heute alles von Deinem Smartphone, Telefonbuch, welche Apps installiert sind, Bilder, Videos und alles was ein Autohersteller ja unbedingt benötigt um die
Daten dann weiter zu geben, Dir den Motorschaden vorzuwerfen oder Dir irgendwelchen Digitalschnickschnack anzudrehen den Du ja unbedingt benötigst.

Ein Banküberfall wird mit einem neuen Auto echt schwierig, Du hälst mit Deinem Fluchtfahrzeug vor einer Bank, Standort wird direkt als "Prio 1" vermerkt im System, natürlich in Verbindung das Du den Motor NICHT abstellst, Du da rein, den Zaster in Plastiktüten verpackt, Du zurück ins Auto und braust mit VOLLGAS-Stellung und über 100 Sachen in der Stadt davon, das Auto wiegt natürlich mehr ( Papiergeld kann echt schwer sein in Tüten ) und die Verfolgung wird online direkt in Google getracked.

Ich würde sowas ab sofort nur noch zu Fuss oder mitm Radl machen...aber dabei auch kein Smartphone mehr mitnehmen....:b
 
Zuletzt bearbeitet:
Cyberdefence 101:
Alufolie2.jpg


btw, Banküberfälle macht man nicht mehr in der 'realen Welt' :-) Wenn doch, siehe Cyberdefence :D

btw^2, ich würde gerne mal einen Beleg dafür haben, dass ein (z.B. deutscher) Automobilhersteller die im FZG gespeicherten Kontaktdaten in sein Backend kopiert ... oder habe ich die Ironie verpasst ;)
 
... ich würde gerne mal einen Beleg dafür haben, dass ein (z.B. deutscher) Automobilhersteller die im FZG gespeicherten Kontaktdaten in sein Backend kopiert ... oder habe ich die Ironie verpasst ;)
Du meinst, ohne "... Beleg ..." möchtest du das nicht glauben? Wer was glaubt oder nicht, muss ja jeder für sich selbst entscheiden. Darum geht es hier im Fred nicht.

Es ist auch nicht pauschal so, dass alle Daten aus dem Auto herauskopiert werden. Je nach Hersteller, Fahrzeugausstattung und Softwarestand werden aber sehr viele persönliche Daten ermittelt und aus dem Auto abgezogen. Was die Kontaktdaten betrifft, so werden die zukünftig insbesondere dort eine Rolle spielen, wo App zusätzliche Funktionen für diesen Bereich zur Verfügung stellen.
 
Du meinst, ohne "... Beleg ..." möchtest du das nicht glauben? Wer was glaubt oder nicht, muss ja jeder für sich selbst entscheiden. Darum geht es hier im Fred nicht.

Huh?! Ich präzisiere das: Ich glaube/weiß, dass das nicht so ist wie es hier im Thread impliziert wurde - in Bezug auf ein gekoppeltes Telefon und den Kontaktdaten (und Bildern und Apps und ..). Und da ich durchaus lernfähig bin, würde ich mich über einen Beleg "freuen" *hüstel* .

Es ist auch nicht pauschal so, dass alle Daten aus dem Auto herauskopiert werden. Je nach Hersteller, Fahrzeugausstattung und Softwarestand werden aber sehr viele persönliche Daten ermittelt und aus dem Auto abgezogen. Was die Kontaktdaten betrifft, so werden die zukünftig insbesondere dort eine Rolle spielen, wo App zusätzliche Funktionen für diesen Bereich zur Verfügung stellen.

Auch hier bitte als Basis: Welche persönlichen (!) Daten werden denn ermittelt und abgezogen? Und nicht die, die ich im opt-in nutze wie z.B. Concierge, Service oder Notrufeservices. Nach meinen Kenntnisstand sind "die (Fahrzeug-)Daten" anonymisiert und haben eine Vorhaltezeit bis zu 30 Tagen ... Nun nein ich rede hier nicht davon was (technisch) machbar ist und wie man Datentöpfe zusammenführen kann.

Und bzgl. der Anreicherung und Aufwertung mit zusätzlichen Diensten/Apps: Müsste dafür nicht das Einverständnis des Anwenders eingeholt werden? Habe dazu nichts im Kaufvertrag bzw. in den AGBs gefunden.
 
Huh?! Ich präzisiere das: Ich glaube/weiß, dass das nicht so ist wie es hier im Thread impliziert wurde - in Bezug auf ein gekoppeltes Telefon und den Kontaktdaten ....
Dann ist das für dich einfach kein Thema und du musst ja nicht mitdiskutieren. ;)

Ich bin berufsbedingt ganz nah dran an dem Thema und weiß daher, dass du dich erheblich irrst. Ich werde hier aber nicht weiter konkret werden.

Ohnehin geht es hier nicht um ein einzelnes Detail, sondern gesamtheitlich um die Frage, inwieweit im Rahmen des Fahrzeugbetriebs Personendaten erhoben und verwertet werden.
 
Danke, dass Du mir sagst was für mich ein Thema ist - vergiss es! Und dann dieser "werde hier aber nicht weiter konkret werden" Quatsch. Wenn Du (hier) keine Details zum Thema besprechen magst - musst Du ja nicht mitdiskutieren. Und dann bitte auch keine Details hier einbringen. *kopfschüttel*
 
Danke, dass Du mir sagst was für mich ein Thema ist - vergiss es! Und dann dieser "werde hier aber nicht weiter konkret werden" Quatsch. Wenn Du (hier) keine Details zum Thema besprechen magst - musst Du ja nicht mitdiskutieren. Und dann bitte auch keine Details hier einbringen. *kopfschüttel*
Deine Reaktion ist aus meiner Sicht erheblich neben der Sache. Womöglich hast du den Wink nicht verstanden. ;)

Was mich betrifft, so bin ich berufsbedingt zur Vertraulichkeit verpflichtet und werde dieserhalb nicht über meine/unsere datenschutzrechtlchen Beratungstätigkeiten für mehrere der weltgrößten Automobilhersteller berichten. Was diesen Fred betrifft, so sehe ich es nicht als Themeninhalt, bei Zweiflern Überzeugungsarbeit zu leisten. Sondern es geht, jedenfalls mir, und offenkundig auch dem Fredersteller, um einen interessierten und konstruktiven Umgang mit dem Thema. :) :-)
 
Hallo, es passt zwar nur halb zum Thema aber...
Vor ein paar Tagen habe ich einen DSL Anschluss beantragt, das hat alles super funktioniert. Einmal sollte ich ein Häkchen setzen, dass ich den AGBs zustimme. Nein die habe ich nicht gelesen, ich möchte ja den DSL Anschluss. Ein Häkchen an anderer Stelle war schon automatisch gesetzt. Da stand, das ich zustimme, wohin ich wie lange telefoniere und noch ein paar andere kleinere Sachen. Dies wird alles 6Monate zwecks Statistik usw gespeichert. Jemand der nicht aufpasst stimmt diesem ganz schnell zu.
An die Windows 10 User, macht euch die Mühe und lest euch die AGBs mal durch.
 
Sehr kurz geantwortet: Die Zustimmung zu AGB "per Mausklick" ist grundsätzlich wirksam. Eine andere Frage ist es, inwieweit die einzelnen AGB-Formulierungen ebenfalls zulässig und damit wirksam sind. Vieles was in AGB steht, ist eher unwirksam. ;)

In AGB platzierte Einwilligungen in die Verwendung von Personendaten sind immer unwirksam, das Gleiche gilt für eine vom Anbieter bereits per "Häkchen" voreingestellte Zustimmung.

Das ist sehr vereinfachend dargestellt und für den Bereich TK gibt es noch Besonderheiten, aber im Wesentlichen trifft die Darstellung. :) :-)
 
@Brummm Konstruktiv ist gut. Das dann bitte auch umzusetzen. Auf Basis von obscurity - und ggf. 'Reputation' hier im Forum - Angstszenarien zu etablieren, halte ich für sehr fragwürdig und hinterfrage das dann.

Und ja, den Wink habe ich wohl nicht verstanden.
 
Zurück
Oben Unten