Der Sinclair ZX Spectrum wird wiederbelebt

Ich hab' noch, ordentlich verpackt, [..] einen QL, jeweils mit reichlich Zubehör. [..]

ein QL ... schmacht :-)

@pestl: Jepp. Ich verstehe es auch nicht :M. Damals war irgendwie alles heimeliger. Keine Internetausdrucker und kaum pseudo natives. Da waren für mich PET, ZX81, VC20 und C64 DIE Plattformen, die mir 'ein Gefühl' für 1 und 0 gegeben haben. Wahrscheinlich 70% der verbrauchten CPU Zyklen wurde 'verzockt' **. Die anderen 30% entweder 'online' (:-)) oder doch mal was 'programmieren'. Nachdem CBM Basic und UCSD Pascal nicht der Hit waren, kamen dann ASM64 und (kurzfristig) andere lustige Sachen wie Logo, FORTH und Comal. Aber, ich fand den Einstieg einfach toll. Man hat alles mal probiert und ein wenig ist auch hängen geblieben. Leider war ich zu jung für die Minis ...

** z.B. ELITE :love: in Originalverpackung noch in meiner Memorabilia-Ecke.
 
Ich hab das alte Geraffel meinem 10 Jahre jüngeren Bruder vermacht, da war er grad mal 10 oder so.

Früher haste mit der Taschenlampe unter der Zudecke gelesen, dann waren es die C64 und folgenden, die uns schlaflose Nächte bereiteten.
Aber eine schöne Zeit war es. Leider fehlt heute komplett die Zeit sich da noch mal reinzuhängen. Spaß würde es sicherlich machen :) :-)
Manchmal auf Arbeit, wenn DOS gefragt ist, dann hacken wir uns heute noch manchmal die Finger wund .... :D


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Ich hab das alte Geraffel meinem 10 Jahre jüngeren Bruder vermacht, da war er grad mal 10 oder so.

Früher haste mit der Taschenlampe unter der Zudecke gelesen, dann waren es die C64 und folgenden, die uns schlaflose Nächte bereiteten.
Aber eine schöne Zeit war es. Leider fehlt heute komplett die Zeit sich da noch mal reinzuhängen. Spaß würde es sicherlich machen :) :-)
Manchmal auf Arbeit, wenn DOS gefragt ist, dann hacken wir uns heute noch manchmal die Finger wund .... :D


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Ja das waren in der Tat schöne Zeiten. Man hatte noch Zeit, bzw. Zeit war scheinbar im Überfluss vorhanden. Wer würde heute noch genug Geduld für die ewigen Ladezeiten aufbringen können? Wie oft musste man bei diversen Spielen oder Programme die Diskette wechseln? Wie grotesk schwer war teilweise der Schwierigkeitsgrad der Spiele?
Vor ein paar Jahren hab ich mal zum Spass mein beide alten Rechner Atari St und Commodore c128 aus dem Keller geholt und abgestaubt. Funktionieren immer noch tadellos. Leider sind fast alle Disketten defekt. Ein paar Spiele waren noch heil. Zunächst war die Euphorie gross, hat allerdings schnell nachgelassen.
Es sind einfach die schöne Erinnerungen.
 
leider warte ich immer noch auf mein extra Nostalgie-Zimmer im Haus. Büdde büdde, ..nein :K
Was mich am meisten erstaunt ist halt die Demo-Szene die noch richtig was aus den Kisten raus holt. Aber jetzt die Keule rauszuholen und zu sagen, die Leute sollen damit Programmieren lernen, ne, muß nicht sein.
 
... Aber jetzt ... zu sagen, die Leute sollen damit Programmieren lernen, ne, muß nicht sein.

Der eine versteht's halt, der andere nicht. ;) Wenn man sich mal anschaut wie ineffizient und ressourcenfressend heutzutage in vielen Bereichen programmiert wird, könnte man schon sehr nachhaltig auf den Gedanken kommen, dass die Pflege bzw. das Erlernen der alten Programmierer-Tugenden auch heute noch Sinn machen würde. Womöglich ließe sich damit in der Softwareentwicklung auch der eine oder andere Euro sparen. :) :-)
 
Der eine versteht's halt, der andere nicht. ;) Wenn man sich mal anschaut wie ineffizient und ressourcenfressend heutzutage in vielen Bereichen programmiert wird, könnte man schon sehr nachhaltig auf den Gedanken kommen, dass die Pflege bzw. das Erlernen der alten Programmierer-Tugenden auch heute noch Sinn machen würde. Womöglich ließe sich damit in der Softwareentwicklung auch der eine oder andere Euro sparen. :) :-)
die Programmiertugenden habe aber nichts mit der alten Generation zu tun. Wer entscheidet denn Heute wann eine Version rauskommt, ich habe viele Jahre "als externer" für Großkonzerne programmiert und da kann man sagen was man Will, schlußendlich entscheidet dass Management wann die Software auf den Markt kommt. Teilweise war es sogar so schlimm, daß Konzernintern verschiedene Abteilungen versuchten sich auszustechen, und nicht die bessere Software zum Zuge kam sondern wer den härteren Entscheider hatte.
Und hier gings um 7stellige Summen die verheizt wurden. Wer sich heute mal die Webanwendungen anschaut, da werden zig Frameworks eingebunden nur um eine Pups-Funktion zu verwenden. Aber egal, zuviel OT. Ich erfreue mich an meinen Original-Maschinen :)
 
die Programmiertugenden habe aber nichts mit der alten Generation zu tun. ... schlußendlich entscheidet dass Management wann die Software auf den Markt kommt. ...

Das Management entscheidet doch nicht darüber, ob eine Software geschickt oder ungeschickt, effizient oder ineffizient programmiert wird - du verwechselst zwei Paar Schuhe. Es würde sich allerdings zweifelsohne freuen, wenn so programmiert würde, wie es vor vielen Jahren einmal die ordentliche Lehre war. :w
 
Das Management entscheidet doch nicht darüber, ob eine Software geschickt oder ungeschickt, effizient oder ineffizient programmiert wird - du verwechselst zwei Paar Schuhe. Es würde sich allerdings zweifelsohne freuen, wenn so programmiert würde, wie es vor vielen Jahren einmal die ordentliche Lehre war. :w
natürlich nicht, aber Sie entscheidet offensichtlich obwohl man sagt daß die Software nicht fertig ist! Danach wird halt nochmal mit Hotfixes usw. nachgeschossen. Quick & Dirty ist absolut OK und der Programmierer wird als letztes gefragt. Da werden Internationale Teams zusammengeschustert die Programmieren sollen und dann werden die Module zusammengeschmissen, wer hat das zu Entscheiden... Mein letztes zu dem Thema.
 
Schöner Thread. OK ich oute mich. Ich gehöre auch zu der Zunft der alten Programmierer und das jetzt schon über 30 Jahre. Dinge wie Z80, 6502, Assembler, Basic, Pascal und vieles mehr
haben mein Weg in der IT begleitet.

Vieles in diesem Thread kann ich nachvollziehen und manchmal wünsche ich mir auch, das die jungen Kollegen sich besser mit der Basis (sprich Hardware und den Betriebssystemtiefen) auskennen würden. Ich kann mich aber auch daran erinnern, das in vielen Bereichen mit Overlay´s gearbeitet werden musste, um den Speicherengpass zu umgehen und das war nicht immer einfach noch ein paar Byte zu finden damit man das Programm Linken konnte.

Ich sehe es auch so, das heute in vielen Bereichen mit den Ressourcen sehr verschwenderisch umgegangen wird. Schauen wir mal, wie es weiter geht. Dinge wie Clean Code Developer und den Konzepten dahinter können einen Schritt in die richtige Richtung sein.
 
So viel effizienter war das früher nicht. Insbesondere ein Gui zu erstellen war dramatisch aufwändig, falls man das überhaupt Gui nennen will. Datenbanken? Fehlanzeige. Frameworks? Fehlanzeige. Portabel? Fehlanzeige.
Ich war sehr lange auf solche Dinge spezialisiert, und in Summe ist die Softwareentwicklung, zumindest was den Entwicklungsprozesse betrifft, heute dramatisch effizienter.
Auch die Compiler sind heute dramatisch besser. Nicht zuletzt lassen sich moderne
Systeme maschinennah gar nicht mehr Effizient " zu Fuss" programmieren.
"Gute alte Zeit" ist hier, sorry, das sag ich als Informatiker, Käse.
Richtig, Ressourcen werde heute grosszügig verwendet. U.A. Deswegen weil die Ressoucen vie großzügiger vorhanden sind. Und weil jeder, wie beim Auto, den Komfort geniesst den man hat.
Weil die Programme heut ganz anders ausschaun und Dinge Leiste vin denen man damals nicht mal Träumen konnte. Aber wie oben ganz richtig steht: Es gibt hier gute Konzepte.
Andererseits ist die IT wohl immer noch der Ort an dem Seiteneinsteiger auch schnell was produzieren können. So schaut das Produkt leider dann oft auch aus. Hier hab ich von Ingenieuren oft ganz gräulich gebasteltes Zeug gesehen. Z.B ineffiziente DB Anfragen dass es der Sau graust oder auch ungeschickte Konstrukte...
So kriegt man natürlich die dickste Kiste klein. Das hat aber mehr mit der Inkompetenz der Ersteller zu tun als mit den Systemen oder den alten Zeiten...
Ich versuch auch nicht Flugzeuge zu konstruieren....
 
Hi Rainer,

EINSPRUCH, denn besser an die Logik eines Rechners und der Programmierung unter Basic oder TurboPascal kann man definitiv kaum beginnen...
So gesehen, machen solche Wiedergeburten durchaus Sinn - und das nicht nur für IT-Nostalgiker...;)

Klar, kann mann heutzutage mit diesen Programmiersprachen-Dinos kaum mehr einen Stich machen, aber um die Herangehensweise und die Zusammenhänge wirklich zu verstehen, sind diese Dinos 1a - noch besser wäre ein klassischer Assembler, aber den kennt ja kaum noch jemand.
EINSPRUCH! Die damalige Programmierung mit TP oder gar Basic war rein von der Programmablauflogik der größte Mist. Anfänger lernten sehr schnell Spaghetticode zu schreiben und legten das nie wieder ab. Heutzutage ist eine Denkweise wie bei der damaligen Programmierung nicht mehr möglich. Anders wären heutzutage auch keine komplexen Systeme zu stemmen. Dem entsprechend schwer fiel diesen "Informatikern" auch der Umstieg auf Programmiersprachen, die dies unterbunden haben. Für die rein softwaretechnischen Zusammenhänge ist der Computer schlicht egal, so lange man in einer Hochsprache programmiert. Wenn du die hardwaretechnischen Zusammenhänge meinst, dann stimmt die Aussage natürlich. Ein 8 Bit System ohne weitere Elektronik ist deutlich einfacher zu verstehen als heutige Systeme.


Dieses "Modul-Herumgeschubse" von modernen Programmiersprachen mit der unglaublichen Verschwendung von Hardware-Ressourcen (weil diese ja nichts mehr kostet) ärgert mich tagtäglich. Da würde ich mir in der Ausbildung von Informatikern häufig wünschen, dass die Dinos aus den Urzeiten der IT noch vakant wären!:t
Modernes Programmieren ist kein "Modul-Herumgeschubse". Keine Ahnung von was du da sprichst. Jedenfalls nicht von moderner Programmierung. Wie bereits ausgeführt, diese Dinos von damals mögen Assembler und noch Cobol kennen. Evtl. haben sie auch schon etwas von objektorientierten Sprachen gehört. Aber heutige komplexe Systeme verstehen diese Dinos nicht.

Ich kenne mich in beiden Welten aus. Ich kenne noch die C64 Zeit, habe auch mal Basic, Pascal, C und vor allem Assembler programmiert. Ich nehme dir ein 8/16 Bit System auseinander und erkläre dir auch die Interna einer CPU und deren Controller. Dennoch war irgendwann der Schwenk in die objektorientierte Welt nötig, in der man nicht weniger Wissen braucht. Nur anderes halt.
 
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Wenn man sich mal anschaut wie ineffizient und ressourcenfressend heutzutage in vielen Bereichen programmiert wird, könnte man schon sehr nachhaltig auf den Gedanken kommen, dass die Pflege bzw. das Erlernen der alten Programmierer-Tugenden auch heute noch Sinn machen würde. Womöglich ließe sich damit in der Softwareentwicklung auch der eine oder andere Euro sparen. :) :-)
Auch damals wurden Ressorcen verschwendet. Ineffizientes Programmieren war an der Tagesordnung. Die Programmiersprachen konnten es nicht besser und der Programmierer wusste es oft nicht besser. Die Tugenten sind heutzutage keine anderen. Und ich denke, der Prozentsatz an Programmierern die schlampig damit umgehen, ist nicht höher als der damals. ;)

Natürlich könnte man auch in der heutigen Entwicklung sparen. Die Einsparungen basieren aber im seltensten Fall im Bereich der Programmierung.
 
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