... falls der Z2 nicht kommt ...

Diesel find ich ned falsch ... fuellt eine Nische fuer die, die's wollen. Das er nur damit kommen wuerd, kann ich mir auch ned vorstellen ... da waer der Aufwand dafuer irgendwie zu gross.
 
Dass Diesel gut in einen Sportwagen passen beweist Audi seit einigen Jahren in LeMans. BMW war übrigens Vorreiter (wie es sich gehört): 1998 hat ein 320d die 24 Stunden am Nürburgring gewonnen. Fahrer war übrigens unter anderem Hans-Joachim Stuck. Dieser "historische" Sieg wird meines Erachtens vielem zu wenig gewürdigt.

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Was bitte hat der Dieselmotor mit dem offenen Dach zu tun?

Ohren vorausgesetzt, weißt Du das, wenn das Dach offen ist und Du den Motor startest.
"Lärm" stört das angenehme Verbundenheitsgefühl mit der Außenwelt, das ein offenes Dach idR bietet.
Wieso Du diesen Einwurf mit Sport assoziierst, weiß ich nicht. Ganz im Gegenteil ist ein Cabrio tendenziell weniger sportlich als ein geschlossenes Pedant, dafür sollte aber das Wohlgefühl stimmen. Manch einer hat das, weil er etwas schönes erlebt, andere offensichtlich (sonst würden sich Dieselcabrios nicht verkaufen) wenn sie ausrechnen können, wieviel mit einem faulen Kompromiss gespart wurde. :)
 
Die deutschen Landwirte wird es freuen. Habe mal gehört das diese die Hauptzielgruppe von Mercedes für den SLK250CDI sind, weil sie den mit ihrem steuerfreien Treckerdiesel betanken können :D
 
Ohren vorausgesetzt, weißt Du das, wenn das Dach offen ist und Du den Motor startest.
"Lärm" stört das angenehme Verbundenheitsgefühl mit der Außenwelt, das ein offenes Dach idR bietet.
Wieso Du diesen Einwurf mit Sport assoziierst, weiß ich nicht. Ganz im Gegenteil ist ein Cabrio tendenziell weniger sportlich als ein geschlossenes Pedant, dafür sollte aber das Wohlgefühl stimmen. Manch einer hat das, weil er etwas schönes erlebt, andere offensichtlich (sonst würden sich Dieselcabrios nicht verkaufen) wenn sie ausrechnen können, wieviel mit einem faulen Kompromiss gespart wurde. :)

Das bemerkst Du beim Starten, ja. Während der Fahrt bemerkt man es nicht und selbst in der Stadt bekommt man davon akustisch nichts mit. Hatte selbst 2 Jahre lang ein A4 Cabrio mit dem damaligen 2.5TDI, der sicher nicht besonders zurückhaltend bei der Lärmentwicklung war - dennoch ein Auto, das sich gut fahren ließ.

Tim
 
Ohren vorausgesetzt, weißt Du das, wenn das Dach offen ist und Du den Motor startest.
"Lärm" stört das angenehme Verbundenheitsgefühl mit der Außenwelt, das ein offenes Dach idR bietet.
Ich habe Ohren und weiß demzufolge, dass dieses Argument bezogen auf einen modernen Diesel Quatsch ist. Aber das weißt du sicher auch. ;)
 
Stimmt aber nur beim Fahren ... auch modernste Audis/BMWs usw klackern recht deutlich im Stand :) Waer mir aber egal, wenn ich sowas kauf, da mir das einfach bewusst ist.
 
auch modernste Audis/BMWs usw klackern recht deutlich im Stand :)
Die sollen ja nicht stehen, die sollen fahren. :) Im Stand würde es mich nicht stören und für den Rest gibt es ja für den, der es lauter mag Lösungen a la Klappenanlage. Für den, der während der Fahrt das angenehme Verbundenheitsgefühl mit der Außenwelt geniesen möchte, sind heutige Diesel leise genug.

Das Argument mit der Lautstärke zieht eh nicht wirklich. In jeden Thread über einen neuen Roadster wird über den Sound diskutiert. Dann dauert es nicht lange und es folgen Threads über andere Auspuffanlagen um kernigeren und lauteren Sound zu haben. In Threads über E-Roadster wird geknurrt, die hätten keinen Sound und wären zu leise... das Feeling fehlt. Aber der Dieselmotor ist nicht geeignet weil er angeblich nicht leise genug sein soll.

Da passt die Argumentationskette nicht wirklich.
 
...Da passt die Argumentationskette nicht wirklich.

Es ist womöglich auch weniger eine Argumentation, als eher eine Frage des persönlichen Empfindens. Es gibt nun einmal Menschen, die das Diesel-Geklacker nicht hören möchten - und sei es auch nur bei stehendem Fahrzeug. In ähnlicher Weise gibt es Menschen, die beim Sound-Design eine strikte Grenze ziehen und es daher beispielsweise nicht mögen, wenn dem Klang mit Lautsprechersystemen nachgeholfen oder der Innenraumklang durch ein Akustikrohr künstlich verändert wird.

All' diese persönlichen Befindlichkeiten wird man schon gelten lassen müssen. ;)
 
All' diese persönlichen Befindlichkeiten wird man schon gelten lassen müssen.
Damit habe ich kein Problem. Im Gegenteil. Mein Statement bezog sich ja gerade auf die Vielfältigkeit, die dann möglichst die verschiedenen Befindlichkeiten abdeckt. Die Argumentation, ein Diesel hätte nichts in einem Roadster/Cabrio verloren, ging von Vullie aus.

Was leider noch immer nicht beantwortet, was ein Diesel in einem Cabrio verloren hat.
Bei einem CC grenzwertig verständlich, weil das Dach sowieso nur an ein paar Feiertagen aufgemacht wird... aber in einem Auto, das nur offen Sinn macht?
 
Wen das Diesel-Tackern im Stand stört, der kommt eben womöglich zu der Konsequenz, dass - für ihn - ein Dieselmotor in einem offenen Fahrzeug nicht adäquat ist. Das ist es, was ich verdeutlichen wollte. :)
 
Wen das Diesel-Tackern im Stand stört, der kommt eben womöglich zu der Konsequenz, dass - für ihn - ein Dieselmotor in einem offenen Fahrzeug nicht adäquat ist. Das ist es, was ich verdeutlichen wollte. :)
Gut, dass der Kunde selbst entscheidet, was er kauft - oder seine Frau. Warum individuellem Nichtgefallen allerdings häufig die totale Verdammung folgt, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Ich persönlich erleide jedenfalls keinen Nachteil, wenn ein Autohersteller ein paar offene Autos mit Dieselmotoren verkauft. Hinzuzufügen sei vielleicht, dass zB. BMW bei den 1er und 3er Cabrios auf die deutschen Markt um die 50% der Fahrzeuge mit Dieselmotoren ausliefert. Kundeninteresse ist offenbar ausreichend vorhanden.
 
Wenn ich sehe wie meine Mutter ihren 200er SLK bewegt, werde ich beim nächsten Kauf auch den Diesel empfehlen.
Der Großteil der Fahrer der Roadster cruist doch knapp über Leerlaufdrehzahl rum, das Dach ist nur offen wenn wirklich kein Wölkchen am Himmel ist. Da mit Sachen wie Motorsound zu kommen ist doch komplett sinnfrei.

Dass für mich in einen Roadster ein Beniziner 6- oder 8-Zylinder gehört steht da auf einem ganz anderen Blatt.

Die Diesel werden sich sehr gut verkaufen. Wieso die Hersteller so lange damit gewartet haben kapiere ich nicht. Einzig beim Boxster kann ich es nachvollziehen. Wieso BMW beim E89 immer noch wartet kapiere ich erst recht nicht. Mit Sportlichkeit wollen die bei dem Eimer hoffentlich nicht argumentieren :D
 
Wieso BMW beim E89 immer noch wartet kapiere ich erst recht nicht. Mit Sportlichkeit wollen die bei dem Eimer hoffentlich nicht argumentieren :D
Oh das war böse...

Aber genau das Thema hatten wir heute auf Arbeit. Die Masse der Kollegen würde einen Diesel bevorzugen da sie die meisten weiten Wege (z.B. Arbeitsweg) allein, max. noch mit :K unterwegs sind. Wenn die Kids dabei sind, muss eh die Familienkutsche herhalten. Als Kompromiss hinsichtlich Spaß und Wirtschaftlichkeit, evtl. auch der :K geschuldet, würden sie zum Diesel greifen.
 
Wer meint ein Diesel im sportlichen Roadster oder Cabrio allgemein sei adäquat soll sich halt Einen zulegen.Schliesslich gibts Länder,da trinkt man Tee mit Milch und in China essen sie Hunde.Für mich wär das Alles nix.Mein Nächster wird wieder auf jeden Fall ein 8ender.
 
Für den, der während der Fahrt das angenehme Verbundenheitsgefühl mit der Außenwelt geniessen möchte, sind heutige Diesel leise genug.

Du prangerst die vermeintliche Allgemeingültigkeit meiner Aussage an, formulierst aber selbst einen ebensolchen Satz. Da paßt die Argumentationskette für mich erst recht nicht. ;)

Das Argument mit der Lautstärke zieht eh nicht wirklich. In jeden Thread über einen neuen Roadster wird über den Sound diskutiert. Dann dauert es nicht lange und es folgen Threads über andere Auspuffanlagen um kernigeren und lauteren Sound zu haben. In Threads über E-Roadster wird geknurrt, die hätten keinen Sound und wären zu leise... das Feeling fehlt. Aber der Dieselmotor ist nicht geeignet weil er angeblich nicht leise genug sein soll.
Da passt die Argumentationskette nicht wirklich.

Auch wenn ich mich nicht konkret über den Klang von anderen Roadstern beschwert habe, könnte ich Dir erklären, was damit vermutlich gemeint ist. Die Frage ist nämlich, wie das für das aufmerksame Ohr klingt, was nicht leise ist. Freilich kann man das ausblenden oder sich schöndenken, aber mit diesem "moderner Diesel merkt man ohnehin keinen Unterschied mehr"-Mist wird seit Mitte der 90er auf die Kundschaft losgepeitscht.... und ja, er machte inkrementelle Verbesserungen, die ich aber nicht einmal an Generationen festmachen könnte... und nein, es ist bis heute zweifelsfrei ein Diesel.

Die schönste Argumentation zu Gunsten des Diesels kommt dann immer mit höheren Motorisierungen wie oben.
Da kann man dann nur gratulieren, daß ein 3 Liter R6-Diesel eigentlich "eh ganz okay" klingt. Oder wie ein flüchtiger Bekannter bei kurzem Austausch seinen V12 TDI beschrieb "Den kann man sich auch anhören". Das liegt dann aber am Motorkonzept, nicht am Diesel.
Wir reden hier nämlich über einen R4, nach wie vor Abteilung Rumpelkammer. ;)

Ich denke insgesamt wird hier weniger bei der Abneigung übertrieben als bei den Befürwortern, die oft genug aus Kostengründen auch gar nicht bewußt beides testen.
Erst wieder diesen Frühling mitbekommen. Prokurist fährt nun schon ein paar Firmenwagen-Generationen Diesel-Cabrio, weil der Eigentümer eben auch Diesel fährt und er nicht höhere Fahrtkosten beanspruchen will. Da hieß es stets, es ist eh okay, man merkt das nicht... Nun traut er sich in seinen letzten maximal 10 Jahren vor der Pension ordern, was er selbst will. Plötzlich ist es wieder ein Benziner und "Kein Vergleich zum Diesel...", obwohl er beides ausgiebig getestet hat.

Konkret kann ich sagen, daß zB ein A3 1,9TDI Cabrio für mich eine absolute Zumutung von der Geräuschkulisse ist, wenn man es auch nur mit einem E36 Cabrio mit R4 vergleicht, selbst geschlossen, obwohl das Verdeck vom 3er hier weit hinten ist dämmungsbedingt.
Was uns zu dem von Malteser bringt: Für Cabriofahrer, die sowieso kein Cabrio brauchen, weil es praktisch immer zu ist, ist diese Kombination ideal. Das schrieb ich aber auch schon.

Ansonsten soll jeder glücklich werden, womit er will - no-na-net- .. verstehen tue ich die Kombination wie in dem Fall (nicht Auto, das auch offen fahren kann, sondern Auto zum Offenfahren) nicht. Daß am Markt Dinge erfolgreich sind, die ich nicht verstehe und die ich nicht will, liegt in der Natur der Sache.
Abgesehen davon, daß mit dieser so lange herbeigepredigten Dieselwelle zuerst das Feinstaubproblem war... mir heute als Cabriofahrer noch immer genug ältere Diesel die Gegend verpesten mit ihrem Gestank und ich mich zu offensiven Überholmanövern genötigt sehe ;) ... und nun brandaktuell Dieselabgase als krebserregend eingestuft wurden. Aber das gehört eben dazu bei einem Kompromiss, nehme ich an.

Damit genug OT von meiner Seite - Gruß,
Marius
 
Du prangerst die vermeintliche Allgemeingültigkeit meiner Aussage an, formulierst aber selbst einen ebensolchen Satz. Da paßt die Argumentationskette für mich erst recht nicht. ;)
Doch passt schon. Du hast es halt nur nicht verstanden und erhebst ja im weiteren deine Ansicht zum Fakt. ;) Eine fundierte Begründung warum ein Diesel als Fakt ein Nogo im Roadster sein soll, hast du ebenfalls nicht gebracht. Das es für dich persönlich nicht passt, das ist ja ok. Aber wie Sharky schon sagte, in China essen sie Hunde... und da gibt es noch viel schlimmere Beispiele. :D

Für mich persönlich wäre im Porsche der Diesel ein Nogo, da ich den Sound und den Charakter des Motors schätze. Mit einem Diesel wäre das nicht machbar. Für meine Arbeitswege hingegen würde ich einen Diesel-Roadster als Zweitwagen akzeptieren. Immerhin fahre ich 30-40.000km im Jahr.

Im Übrigen fahre ich als Zweitwagen einen Diesel und kann mich über die Geräuschkulisse nicht beschweren. Der Kollege, der einen 3er Diesel fährt, erst recht nicht.
 
Zitat:
Der japanische Autobauer Mazda präsentiert auf dem Goodwood Festival of Speed das Mazda MX-5 GT Concept und zeigt ein weitere mögliche Spielart des kleinen Roadsters.
Mazda nutzt die im MX-5-Rennprogramm erworbenen Erfahrungen und bündelt sie in einem extrem sportlich ausgelegten, aber straßentauglichem Conceptcar. Seine Premiere feiert das Mazda MX-5 GT Concept auf dem Festival of Speed in Goodwood.
MX-5 GT Concept soll Kundeninteresse ausloten

In Zusammenarbeit mit den Motorsportspezialisten von Jota Sport wurde der Zweiliter-Vierzylinder-Saugmotor im MX-5 auf 205 PS gebracht. Das manuelle Sechsganggetriebe blieb unangetastet. Das Fahrwerk des Roadsters wurde dagegen straffer abgestimmt. Aerodynamische Hilfestellung bekommt die Roadster-Karosserie durch Carbon-Splitter an der Front, einen Heckdiffusor und eine Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel. Ergänzend sorgt ein Sportendschalldämpfer mit mittig mündendem Doppelendrohr für den zügigen Abtransport der Verbrennungsgase.
Den Innenraum werten Recaro-Sportschalensitze auf. Zahlreiche Kohlefaserbauteile ersetzen im Interieur die Serienpendants und sollen Gewicht sparen helfen.
Mit dem Mazda MX-5 GT Concept will der Autobauer das Kundeninteresse testen. Angaben zu einer möglichen Serienfertigung wurden nicht gemacht.


DAS IST EIN ROADSTER! Kein E89-Kübel mit 4-Zylinder Traktor-Diesel
 
Und trotzdem wären diese 30-40000km im Porsche Benziner wohl unbestritten geiler und emotionaler geprägt als im Zweitwagendiesel,wenn man es sich denn leisten würde:rolleyes:.Wenn du jetzt nen Dukatenesel zu Hause hättest glaube ich nicht,dass so ein VW Roadster-Diesel deine erste Wahl wäre,wenn ich mich nicht irre.Und genau darum gehts,also um das Prinzip.
Aber es soll ja Leute geben,die sogar einem M-Diesel statt einem richtigen M den Vorzug geben,eben wie gesagt...in China essen sie auch Hunde.
 
Immerhin ist es ein schöner Umstand, dass man über diese Themen herzlich diskutieren, gleichwohl aber jeder für sich selbst frei entscheiden kann, was ihm gefällt und was er haben möchte, und was nicht. Diese Entscheidungsfreiheit war für mich bereits bei dem Nachfolger des E85 ein ganz wichtiges Kriterium. :D
 
Und trotzdem wären diese 30-40000km im Porsche Benziner wohl unbestritten geiler und emotionaler geprägt als im Zweitwagendiesel,wenn man es sich denn leisten würde.
Ich habe es mir lange geleistet. ;)

Und genau darum gehts,also um das Prinzip.
Und ich dachte es geht um logische Argumente. Und für einige ist ein solches Argument halt auch die Kosten oder der Kompromiss, auch als Vielfahrer nicht auf einen Roadster verzichten zu wollen. Frage mal Uli nach seinen Kosten bei seiner Laufleistung. Nicht jeder kann oder will sich einen Roadster als Zweitwagen daneben stellen. Das Leben besteht nun mal aus Kompromissen.

Den Dukatenesel würde ich mir gern mal ausleihen. :D
 
@karatekid

Es gibt Dinge wo es Sinn macht Kompromisse zu machen,ein Roadster gehört für mich nicht dazu.Eine logische Argumentation wäre in diesem Fall für mich auf einen Roadster als Alltagswagen zu verzichten,bevor ich mir den Diesel aus Kostengründen antue.Genauso würde wohl Uli seinen Untersatz wechseln,wenn ihm der Spass es nicht wert wäre.Und andere bauen sich eine LPG-Anlage in den Roadster,was auch ok ist,wenn man den Platz nicht braucht und um Einiges pfiffiger wäre,als sich einen Diesel im Roadster zu holen.
 
@Sharky
Aber dann sind wir doch genau beim springenden Punkt. Jeder hat eine andere Prämisse.
 
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