Ferrari-Boss Montezemolo ist zurückgetreten

Ferrari geht an die Börse und Montezemolo erhielt 27 Mio als Abgangsentschädigung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...d-italien-trauert-um-kultmarke-a-1000059.html
Ferrari abzuspalten macht Sinn, zudem quittiert die Börse den Entscheid entsprechend positiv.
Investoren werden sich finden. Besser an die Börse, als eine amerikanisierte Autofabrik mit Rennpferdlogo. Die Traditionsmarke bleibt somit vorerst erhalten, alles weitere wird sich finden. Genügend Ölscheichs -die Fans der Marke sind- gibt es ja;)
 
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für mich ists keine positive nachricht. es jubeln die, die ne schnelle mark machen wollen und die, die jahrelang daran gearbeitet haben ferrari sich einzuverleiben (der artikel spricht von "sippe") und nun aktien zugeschoben bekommen.

vor dem hintergrund, dass man die strahlkraft der marke ausschlachten möchte, d.h. die modellpalette aufblähen mit autos, die mit "ferrari" nichts zu tun haben (genau das wird kommen), kann das keine gute nachricht sein. mir als sportwagenfreund sind 7.000 echte ferrari lieber als 20.000 mainstream-fahrzeuge, die ein springendes pferd tragen und aus london kommen. noch kann man die frage stellen was ein echter ferrari ist. bei anderen marken kann man das schon nicht mehr, weil sie durch SUV und andere technische entgleisungen verwässert wurden.

luca di montezemolo hat alles richtig gemacht - auf dem höhepunkt aufgehört.
 
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Montezemolo ist sicherlich zum richtigen Zeitpunkt gegangen (worden).
Er hätte sich neben der finanziellen Abfindung aber mehr Honoration seiner Arbeit erwünscht, das kam in einigen Berichten zumindest so rüber.

Der Businessplan und die Ausrichtung des Fiat-Chrysler Konzerms ist von langer Hand (die von Marchionne und seine Hintermänner) vorbereitet worden, ist beschlossene Sache und wird jetzt peu a peu realisiert.
Der Börsengang Ferraris ist hierbei nur ein Teilaspekt, dem man durchaus ambivalent gegenüberstehen kann.
Mitte September hatte Marchionne diesen sogar noch mittelfristig ausgeschlossen:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/marchionne-im-ferrari-cockpit-1.18381160

Die Zeiten ändern sich halt schnell und was interessiert mich schon mein Gerede von gestern.

Daneben sollen die Marken Alfa Romeo aufgebaut und Maserati ausgebaut werden, inklusive Technologietransfer aus Maranello.
Dieser Aspekt lässt mich hoffen, das das heutzutage obligate SUV als cashcow nur von Maserati und nicht von Ferrari kommt und Ferrari als reine Sportwagenmarke im hochpreisigen Segment nicht verramscht wird.
 
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Wo "USA" drinsteckt, wird mittelfristig durch sie "kaputt" gemacht werden. Die wollen keine Konkurrenten zu ihren amerikanischen "Sportautos"... zu ihrem Markt. Die Amis wollen Europa systematisch "kaputt machen". Ich sag nur TTIP, CETA, Tisa......
Amerika kämpft an sehr vielen Fronten. Die wollen nur ihren Binnenmarkt... der wohl zum Weltmarkt stilisiert werden soll.
 
Wo "USA" drinsteckt, wird mittelfristig durch sie "kaputt" gemacht werden. Die wollen keine Konkurrenten zu ihren amerikanischen "Sportautos"... zu ihrem Markt. Die Amis wollen Europa systematisch "kaputt machen". Ich sag nur TTIP, CETA, Tisa......
Amerika kämpft an sehr vielen Fronten. Die wollen nur ihren Binnenmarkt... der wohl zum Weltmarkt stilisiert werden soll.
die wenigen seriösen US-sportwagen sind weit von ferrari entfernt und es ist sicherlich im US-interesse, dass die marke das bringt, worauf man am meisten lust hat: SUV's

ich bezweifle, dass es überhaupt ein nationales interesse an ferrari gibt. nicht mal ich bin ihnen wichtig, wo ich zu gerne mal ne C7 fahren möchte.:undecided:D
 
die wenigen seriösen US-sportwagen sind weit von ferrari entfernt und es ist sicherlich im US-interesse, dass die marke das bringt, worauf man am meisten lust hat: SUV's

ich bezweifle, dass es überhaupt ein nationales interesse an ferrari gibt. nicht mal ich bin ihnen wichtig, wo ich zu gerne mal ne C7 fahren möchte.:undecided:D

Es ist ausschließlich "das Kapital", dass Amerika und seine Interessen bestimmt. Da ist kein Platz für irgendwas außer Rendite, Konkurrenzverdrängung/-vernichtung, schnelles Geld usw.
 
"Sentimentales Gedöns" kann sich keine Marke leisten und ebenso nicht, sich abhängig zu machen von Menschen, die gern die Vergangenheit einer Marke beschwören - in der Gegenwart aber kaum Geld dafür ausgeben.
Immer wieder gehen Automobilmarken pleite und danach bedauert man, dass das Potential nicht ausgeschöpft wurde. In der Nische allein lässt sich eben kaum Umsatz, noch weniger Gewinn machen. Das mag man bedauern und ungerecht finden, es ändert aber nichts an den Tatsachen, vor denen man die Augen nicht verschließen sollte. Wer sich exklusive Preziosen leisten will, der muss an anderer Stelle das Geld dafür aufbringen.

Tim
 
"Sentimentales Gedöns" kann sich keine Marke leisten und ebenso nicht, sich abhängig zu machen von Menschen, die gern die Vergangenheit einer Marke beschwören - in der Gegenwart aber kaum Geld dafür ausgeben. ...

:t :t :t

Nachdem hier bereits recht nachhaltig Bedauern über die sich bei Ferrari andeutenden Entwicklungen geäußert wurde, frage ich mich doch, wie viele der Anwesenden denn in den letzten Jahren ein paar Ferraris, oder wenigstens einen einzigen Ferrari, erworben haben und das in der kommenden Zeit auch wieder konkret beabsichtigen - und sich deshalb berechtigter Weise über die Pläne von Ferrari Sorgen machen, weil sie davon als Kunde konkret betroffen sind.

Für die anderen Teilnehmer, und das dürfte "womöglich" die überwiegende Mehrheit sein, kann es eigentlich nur attraktiv sein, falls es in ein paar Jahren vielleicht, innerhalb der geänderten Produktstrategie, auch mal einen "kleineren" und damit eher erschwinglichen Ferrari geben sollte. Sollte es den nicht geben, dann steht Ferrari für diese Teilnehmer auch nicht schlechter da, als vorher: Nämlich in "unerschwinglicher Ferne". Wozu dann aber die Sorgen?
 
"Sentimentales Gedöns" kann sich keine Marke leisten und ebenso nicht, sich abhängig zu machen von Menschen, die gern die Vergangenheit einer Marke beschwören - in der Gegenwart aber kaum Geld dafür ausgeben.
Immer wieder gehen Automobilmarken pleite und danach bedauert man, dass das Potential nicht ausgeschöpft wurde. In der Nische allein lässt sich eben kaum Umsatz, noch weniger Gewinn machen. Das mag man bedauern und ungerecht finden, es ändert aber nichts an den Tatsachen, vor denen man die Augen nicht verschließen sollte. Wer sich exklusive Preziosen leisten will, der muss an anderer Stelle das Geld dafür aufbringen.

Tim
alles richtig. nur bedenke, dass es ferrari - stand heute - so gut ging, wie noch nie zuvor. absatz, profit, qualität und image sind maximal. wir reden hier also nicht über lotus oder saab, wo man solche argumente - zurecht - den gusseisernen um die ohren hauen könnte.;)

ob ich einen "einstiegsferrari" für 100k haben will, weiß ich nicht, denn sowas ist meist so weit runtergebrochen (vielleicht zeigt das logo ein schlafendes pferd und kein springendes%:), dass man schnell was findet, wo man sagt: dann schon eher nen 981 GTS mit voller hütte. ich sehe schon die titelstories bei den ersten vierzylindern, die irgendwann in die 11er reihe einzug finden werden und das korrekte fazit:

"ja, auch dieser porsche ist ein richtiger p911, denn vor x jahren waren auch 4 zyl. drin...bla bla"

ergo: alles wird gut.:) :-)
 
Für die anderen Teilnehmer, und das dürfte "womöglich" die überwiegende Mehrheit sein, kann es eigentlich nur attraktiv sein, falls es in ein paar Jahren vielleicht, innerhalb der geänderten Produktstrategie, auch mal einen "kleineren" und damit eher erschwinglichen Ferrari geben sollte. Sollte es den nicht geben, dann steht Ferrari für diese Teilnehmer auch nicht schlechter da, als vorher: Nämlich in "unerschwinglicher Ferne". Wozu dann aber die Sorgen?

Sehe ich teils anders. Ferrari stand bisher noch für eine Marke, die den "reinen Sportwagen" und "Grantourismo" bauen als gefühlte Spitze in diesen Segmenten. Der Zugang zum Messestand am Genfer Auto-Salon oder ein SightSeeing-Event (Stichwort Calvacade) war einigen wenigen vorbehalten. Es sind vielleicht nicht die "schnellsten" Fahrzeuge beim Sportauto-Supertest, dafür aber mit Ihrem ganz eigenen und unverwechselbaren Charme. Und das ist/war gut so. Mit dem FF kam das erste "alltagstaugliche" Fahrzeug in die Modellpalette, den man wirklich bei allen Witterungsverhältnissen souverän bewegen könnte. Auch diese Entscheidung finde ich als "Fanboy" toll, denn der FF vereint Ingenieurskunst und Design in selten genialer Ausprägung.

Ich persönlich fände es schade, wenn man sich von dieser Modellpolitik entfernt, auch wenn ich noch keinen selber gekauft habe, gefahren bin ich aber schon einige ;)

Andererseits hat es die Marke Alfa Romeo "verdient", wieder mehr Aufmerksamkeit auf die Entwicklung und Produktion "günstiger" Sportwagen zu bekommen. Es müssen keine zickigen Diven sein, aber die Richtung 4C oder andere Projekte zum Thema "nicht ganz perfekte Alltagssportwagen mit Flair" sind perfekt geeignet, um etwas KnowHow von Ferrari profitabel im Konzern abzugeben, statt diese Lösungen & Innovationen ungenutzt einzumotten. Bleibt dem Kleinserienhertseller mehr Budget für Ihre Kernkompentenzen und diese ganzen Sünden der letzten 15 Jahren bei Alfa Romeo gehören dann vielleicht auch wieder der Vergangenheit an ... das wäre der perfekte Hersteller für "Boxster-Fans", welchen einen italienischen Sportwagen vorziehen würden, aber halt nur bis 100TEUR mitziehen können ;)

Maserati hat schon angefangen, Ihre Modellpalette zu verbreitern, nun steht noch ein "4200er"-Nachfolger kurz vor der Markteinführung, ein SUV wird demnächst ebenfalls erscheinen. Ebenfalls perfekt geeignet zum Transfer von den "Profis" bei Ferrari. Motoren wurden/werden in Zusammenarbeit mit Maranello konstruiert/gebaut, der Diesel hat ebenfalls seinen Weg gefunden. Reicht vollkommen.

Lassen wir uns überraschen, wie sich diese Marken entwickeln werden ...
 
Warum sollte Ferrari keinen SUV anbieten.

Bei Porsche hat man ja gesehen das es außerordentlich rentabel ist.

Lamborghini, Rolls Royce, Bentley usw...... Werden uns mit SUVs bereichern.

Nur eine Frage der Zeit.

Und ich muss gestehen das es mir gefällt.

Auch wenn man für so eine Aussage gesteinigt wird.
 
:t

Solange Autos wie der Cayenne und Macan dabei helfen, es gar überhaupt erst ermöglichen, dass es Autos wie 911 und Boxster weiterhin gibt, sollen mir diese SUV's herzlich recht sein. Dieses Konzept dürfen auch gerne weitere Sportwagenhersteller übernehmen. :) :-)
 
:t

Solange Autos wie der Cayenne und Macan dabei helfen, es gar überhaupt erst ermöglichen, dass es Autos wie 911 und Boxster weiterhin gibt, sollen mir diese SUV's herzlich recht sein. Dieses Konzept dürfen auch gerne weitere Sportwagenhersteller übernehmen. :) :-)
yes, die einführung der brandneuen X5M/X6M erinnert mich stark an eine bestimmte produktlinie, welche diese 2,5 tonnen-20L-monster erst möglich gemacht haben, nämlich der i3/i8.:D
 
Moment, ich sprach von "... Sportwagenherstellern ...". :p :P
 
... die nun 2,0l bzw. 3,0l Turbomotoren statt Sauger verbauen und "Hochdrehzahl" unter 8.000u/min bzw. 125PS/L bedeutet? Sagt mir nix :)

Nachdem ich zur Vermeidung weiterer unsinniger Diskussionen angekündigt hatte, deine Beiträge zukünftig schlicht zu ignorieren, und das seither auch so mache, wäre es ebenso hilfreich wie konstruktiv, wenn du das umgekehrt genau so machen würdest. :rolleyes: Natürlich kann ich dich am Verfassen mehr oder minder sinniger Kommentare nicht hindern... :whistle:
 
Nachdem ich zur Vermeidung weiterer unsinniger Diskussionen angekündigt hatte, deine Beiträge zukünftig schlicht zu ignorieren, und das seither auch so mache, wäre es ebenso hilfreich wie konstruktiv, wenn du das umgekehrt genau so machen würdest. :rolleyes: Natürlich kann ich dich am Verfassen mehr oder minder sinniger Kommentare nicht hindern... :whistle:
Kannst mich gerne auf deine Ignore-Liste setzen, kein Problem. Wenn du aber die Ironie nicht verstehen willst, schade drum ... mach dich locker & reagiere nicht persönlich anfeindend oder wenigstens sachlich richtig, dann gibts auch keine unsinnige Dikussionen mit mir ;)
Du bringst Zuffys in den Ferrari-Thread aus dem Nichts ins Spiel und bash0st auf BMW rum ... heizt somit wieder Stimmung an, ziehst sinnfreie Trittbrettfahrerposts mit an ... why?
 
Kurz die Buchstaben würfeln, und schon wird aus den drei Buchstaben X5M ein sportliches Auto :whistle:
 
da bröckelt meine "freude am fahren"-illusion ganz schön, wenn der X5M kein sportwagen ist - trotz 4,2s auf 100km/h....ich mein, da guckt sich ein 981 aber um.:roflmao:
... wobei ich mit dem Begriff des "Sportwagenherstellers", den wir nun auch vielleicht nicht allzu sehr auf die Goldwaage legen sollten, eher den Schwerpunkt der Produktpalette meinte. ;-)
 
:t

Solange Autos wie der Cayenne und Macan dabei helfen, es gar überhaupt erst ermöglichen, dass es Autos wie 911 und Boxster weiterhin gibt, sollen mir diese SUV's herzlich recht sein. Dieses Konzept dürfen auch gerne weitere Sportwagenhersteller übernehmen. :) :-)

Hat das nicht Porsche von Audi, BMW und Mercedes übernommen, die ja vorher schon SUV s gebaut haben und auch "nebenher" Sportwagen oder sportliche Wagen herstellen?
 
Hat das nicht Porsche von Audi, BMW und Mercedes übernommen, die ja vorher schon SUV s gebaut haben und auch "nebenher" Sportwagen oder sportliche Wagen herstellen?

Welche Rolle spielt diese dein Betrachtungsversuch für die aktuelle Diskussion, selbst wenn man außer acht lässt, dass du den Verweis auf den "Sportwagenhersteller" übersehen hast? Schlichtweg keine. Worum es Robert weiter oben ging, ist doch eigentlich offensichtlich. :w
 
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