Fitness-Fred

Sport treiben ist für Deine körperliche und geistige Gesunderhaltung von entscheidender Bedeutung, daher ist Dein Entschluß ein sehr guter. Die längere Pause hat Dich in den Status eines Untrainierten versetzt und Du mußt wieder langsam beginnen. Dabei keinesfalls den Kardio-Bereich vergessen und über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten auf eine wöchentliche Laufleistung von 2x10km kommen. Damit hast Du ein konditionelles Gerüst, welches Goldes wert ist. Straße, Laufband, Stepper eignen sich nach persönlichen Vorlieben, auch Seilspringen, Maisbirne, Sandsack sind interessante Alternativen. Wenn Du die Möglichkeit zum Boxtraining hast, nutze diese, denn es gibt nichts Effektiveres!
Die Studiowahl ist eine Glaubensfrage, auch ob Du ein Studio überhaupt benötigst...Laufen auf Straße oder im Wald, kleiner Hantelsatz, Bierartengarnitur reichen schon, ganz früher gab's auch nichts anderes. Aber im Studio ist's schon angenehmer, schau Dir mal zwei/drei Läden an, mache ein Probetraining und entscheide dann. Wer keinen Service und fachliche Beratung benötigt, kann ruhig eine dieser €9,99/Mt.-Ketten wählen, wer gepampert werden möchte und die Hühner an der Eiweiß-Theke anschauen möchte, geht eben in's In-Studio.
Für den Neuling/Wiedereinsteiger ist zunächst ein kleiner Trainingszirkel von Vorteil, da eine Überforderung nahezu ausgeschlossen werden kann. Geführte Geräte sind danach für den Anfänger eine gute Wahl, freies Training allerdings effektiver, wenn auch die Gefahr von Ablauffehlern besteht.
Eine spezielle Ernährung ist erst im hohen Leistungsbereich zu empfehlen, wenn Du deutlich draufpacken möchtest. Aber selbst bei einem ambitionierten Fitnesstraining wirst Du Dich ganz von allein bewußter und gesunder ernähren, glaube mir.
Stelle Dir einen realistischen Plan zusammen, den Du einhalten kannst, dann aber auch mußt! Ziehe das Ding durch und zur Freibadsaison 2016 schaut Dich ein ganz anderer Typ im Spiegel an...immer dran denken: die Sommerfigur wird im Winter gemacht!

Du hast vollkommen recht, aber Kardio muss ich auslassen. Ich kämpfe um jedes Gramm (Bei einem BMI von 16)
10km am Stück laufen war früher kein Problem, dann war ich mit einer Lungenentzündung 6 Monate krank und hatte 2 Jahre lang Belastungsastma.
 
macht was ihr wollt, aber macht es ohne zu stoffen, ohne schmerztabletten einnehmen zu müssen und ohne eure gelenke kaputt zu machen. für komplett unsportliche empfehle ich eine schnelle runde handwäsche des eigenen autos bei sommerlichen temperaturen. das wäre ein guter anfang...
 
Sport gehört dazu wie eine schöne Frau, schnelle Autos und ein gutes Glas Rotwein oder Champagner :D

Ach bevor ich es vergesse so ab 45 brauchts auch mal eine voltaren resinat nach dem Sport lässt sich nicht mehr ganz vermeiden
 
@Jules: BMI 16...hast bestimmt schon den Mediziner drüberschauen lassen? Wenn nicht, bitte unbedingt machen! Aber auch in diesem Fall ist Kardio wichtig, den Abnehmeffekt mußt Du dann durch geeignete Ernährung ausgleichen, laß' Dich da mal von kundiger Seite beraten, geht häufig über den Servicebereich vieler GKVs.

@querido: Absolut korrekt, wer Schmerzmittel einwirft, hat's nicht kapiert, verkennt die Signale und betreibt Raubbau am eigenen Körper. Aber wer seit Jahren aktiv Sport treibt, geht nicht ohne Blessuren aus der Nummer raus. Bei mir sind's die Knie, viele Jahre Fuß-und Handball lassen grüßen. Da muß einfach etwas umtrainiert werden, früher lief ich hauptsächlich auf der Straße, heute auf dem Band oder dem tuntigen Stepper. Für die Kondition wäre Schwimmen noch eine Alternative, Spinning auch, aber nur für die Liebhaber von Bootcamps...
 
... Aber wer seit Jahren aktiv Sport treibt, geht nicht ohne Blessuren aus der Nummer raus. ...
Das darf ich ein wenig relativieren. Ich habe um die 20 Jahre intensivstes Kampfsport- und Krafttraining hinter mir, und bis dato schlichtweg nicht die geringste wahrnehmbare Beeinträchtigung. Trotz schlanken Körperbaus verwende ich nach wie vor erhebliche Trainingsgewichte, und die Gelenke machen das locker mit.

Zwar sind Einzelbeispiele belanglos, aber ich kenne nicht wenige andere, denen das genau so geht.

Der Schlüssel sind ein gutes Verständnis des eigenen Körpers, das Wahrnehmen dessen Signale und eine ordentliche Kenntnis, wie man bestmöglich gesund und riskikoarm Sport treibt. :) :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Schlüssel sind ein gutes Verständnis des eigenen Körpers, das Wahrnehmen dessen Signale und eine ordentliche Kenntnis, wie man bestmöglich gesund und riskiert Sport treibt. :) :-)
für einen leistungssportler, der an seine grenzen geht (und das über viele jahre), ist dies neben der eigentlichen leistungserbringung DIE größte herausforderung und ich behaupte, dass leistungssport auf dauer neben den tausend vorteilen eben auch einen preis mitbringt, den man zahlen MUSS.
 
... wohl nicht zwingend zahlen "... MUSS ...", aber sicherlich ist die Wahrscheinlichkeit tendenziell eher hoch, dass man ihn zahlen wird.

Es ist schon heftig, wie sich manche Menschen über die Jahre hinweg körperlich ruinieren - und das häufig für die bloße Hoffnung auf größere sportliche Erfolge. :confused:
 
Für alles im Leben zahlt man einen Preis. Auch ich habe Fehler gemacht. So habe ich mein Schultertraining vernachlässigt und dadurch darf ich heute
meine Lieblingsübung Bankdrücken nicht mehr machen. Aber es gibt ja noch genügend andere Übungen. ;)
Unsere genetischen Anlagen spielen auch bei den Sehnen und Gelenken eine große Rolle. Nicht jeder ist ein kräftiges Kerlchen.
Aber fitter und stärker wird jeder durch gezieltes Training. Da gibt es wunderbare Studien, die man in Seniorenheimen angestellt hat. :) :-)
 
Es ist schon heftig, wie sich manche Menschen über die Jahre hinweg körperlich ruinieren - und das häufig für die bloße Hoffnung auf größere sportliche Erfolge. :confused:
yes. bis mitte 30 spielt man entweder fussball oder betreibt bodybuilding und weil dann die knochen weh tun, steigt man auf vermeintlich schonendere sportarten um und landet einige jahre beim triathlon um sich dann komplett abzuschießen. dann bleibt nur noch schach, wenn man denn lange genug sitzen kann.:D
 
Für alles im Leben zahlt man einen Preis. Auch ich habe Fehler gemacht. So habe ich mein Schultertraining vernachlässigt und dadurch darf ich heute
meine Lieblingsübung Bankdrücken nicht mehr machen. Aber es gibt ja noch genügend andere Übungen. ;)
...die außenrotatoren z.b.:earmuffs:
 
Moin, bin auch wieder dabei.
Bin im Mcfit Lüneburg zu finden. Aktiv jetzt wieder seid 4 Monaten dabei und so gut wie nur im freihantelbereich dabei
 
Ich betreibe Kraftsport auch schon sehr lange, derzeit wieder intensiver was Regelmässigkeit (3-4x/Woche) aber weniger was Gewichte angeht.
Mein Schwerpunkt liegt heute ganz eindeutig bei Ganzkörperübungen, Training mit freien Gewichten, stretching, Crossfitübungen.
Das Trendthema Fascientraining werde ich 2016 mal noch gezielter angehen.

Ausdauersport betreibe ich vorwiegend draussen.
Abhängig von der Jahreszeit sind dies Rennrad, Mountainbike, Laufen, Bergwandern, Skifahren, Skilanglauf-Skating, Schneeschuhwandern ua.
Mein Ziel ist durchschnittlich eine Dosis Sport am Tag gleich welcher Art.
Kraftsport ist ideal als Grundlagentraining und lässt sich bei jedem Wetter und fast zu jeder Tageszeit betreiben.

Mein Trainingsbereich ist klar der Kraftausdauerbereich, ich lege sehr viel Wert auf technisch korrekte Ausführung und kann obige Aussagen zu Körperwahrnehmung nur dick unterstreichen.
Verletzungen bei mir bis heute null.

Als Anfänger(in) würde ich verschiedenen Dinge beachten:
Zunächst muss man den Körper langsam aber stetig durch moderate Trainingsreize an das Krafttraining heran führen.
Dies betrifft v.a. die Stärkung von Faszien, Bändern, Sehnen, Knorpeln und knöcherne Muskelansätze aber auch, und das scheint mir genau so wichtig, das Entwicklen der sog. Neuro-muskulären-Propriozeption.
Diese Verschaltung von Gehirn-Nerv- Muskel muss man trainieren, so bleibt das Training auch mittel- und langfristig gewinnbringend und man profitiert bei jeder Alltagsbewegung davon.

Gerade bei Frauen ist der Erhalt der Knochenmasse sehr wesentlich zur Vorbeugung von Osteoporose, ein Krafttraining von daher "Pflicht".

Ich empfehle, schon als Anfänger freie Gewichte zu benutzen, um o.g. Punkte konsequent aufzutrainieren.
In Maschinen übernimmt deren Führung die so wichtige Koordination, Stabilisierung, Stützung, das Mitansprechen der Antagonisten, Koordination etc.
Der Muskelzuwachs geschieht isoliert und überfordert sehr schnell die entsprechenden Stützstrukturen.
Verletzungen sind vorprogrammiert.

Ausserdem wird ein solches Training schnell langweilig und braucht mittelfristig sehr viel Durchhaltewillen.
Freies Training lässt sich auch unabhängig vom Studio an verschiedensten Orten praktizieren, vom Urlaubshotel, Hobbyraum oder Balkon bis zum Trimm-Dich-Pfad.

Bei einem BMI von 16 würde ich auch auf eine gesteigerte Eiweisszufuhr achten (1-1,5 g/ kg Körpergewicht täglich als Minimum), sei es durch entsprechende Ernährung oder als hochwertiges Eiweissshake.
Der Körper benötigt dies zum Muskelaufbau und zur Muskelregeneration nach dem Training.
Eine Tasse Kaffee vor dem Training ist Doping genug, alles darüber hinaus ist bei ausgewogener Ernährung und Verzicht auf exzessives Massetraining nicht notwendig oder sogar schädlich.
Die Anschaffung einer Analysewaage zur Bestimmung von Körperfettanteil, relativer Musekelmasse und Knochenmasse erscheint mir darüber hinaus weit sinnvoller als der sehr wenig aussagekräftige BMI.

Als Trainingsplan würde ich 2-3 mal/ Woche ein Krafttraining empfehlen, d.h. mindestens ein Ruhetag oder ein Alternativprogramm für die Lücken, das eher andere Muskeln anspricht.
Das ist letztlich sehr individuell und muss natürlich auch ins restliche Leben passen.

Es sollte die klassischen Grundübungen beinhalten ( Kniebeugen, Kreuzheben, Klimmzüge, Bankdrücken, Bauchübungen) und kann durch wenige Kurz- oder Langhantelübungen für Schultern, Arme ergänzt werden.
Diese Grundübungen sind m.E. essentiell und können x-fach modifiziert und abgewandelt werden.
So bleibt es spannend und es wird wirklich der "ganze Körper" trainiert.
Sehr anschauliche Trainingsvideos zur Technik gibt es auf youtube zuhauf oder die richtige Technik wird in einem guten Studio kontinuierlich vermittelt.

Ein Studio muss einem persönlich gefallen und ansprechen, so bleibt man motiviert.
Es sollte gut und schnell erreichbar sein, dann gibt es keine "Ausreden".
Eine fundierte Betreuung erachte ich gerade für Anfänger als sehr wichtig.

Ob das dann das teure In-Studio oder die schweissgetränkte Muckibude im Industriegebiet wird, ist bei Beachtung dieser Kriterien sekundär und dem eigenen Geschmack geschuldet.
 
Wow, vielen Dank, das sind interessante Aspekte, v.a. was das Thema Freihantelbereich betrifft. Du hast vollkommen recht, ich merke ja, wie sehr ich mich auf eine korrekte Ausführung konzentrieren muss und dass meine Koordination so mies ist überrascht und schockiert mich. Aber auch ich bin keine 20 mehr und habe eben lange nicht mehr regelmäßig Sport betrieben.
2x pro Woche ist nun das Minimum, die letzten zwei Monate habe ich sogar 3x durchgehalten. Trotzdem habe ich einen Zweiersplit (oben: Rücken, Arme und unten: Beine, Po), Bauch mache ich jedesmal. Macht das soweit Sinn oder gäbe es etwas Idealeres?
An der Ernährung arbeite ich: "MyFitnesspal" zeigt mir erschreckend auf, wie mies es darum bestellt ist. Seither gibt es zum Beispiel Haferbrei oder Bircher Müsli zum Frühstück anstatt Nutellabrote :)
Mit den Proteinshakes konnte ich mich bisher noch nicht anfreunden, die sind schon ziemlich widerlich, aber immerhin kau ich auf so Schokodingern rum, die die Konsistenz von nassen Telefonbüchern haben (Powerbar).
 
Jules, das wichtigste überhaupt ist dabei zu bleiben. In unserem Fitnessstudio habe ich so viele kommen und die meisten wieder gehen sehen.
Es sind die wenigsten die bei der Sache bleiben. Dabei ist Bodybuilding, damit meine ich nicht wie Arnie auszusehen, die ehrlichste Sache der Welt,
wenn man selber damit ehrlich umgeht und wie oben beschrieben, keine Chemikalien als Hilfsmittel benutzt.
Meinen Kindern habe ich versucht Tätowierungen und Piercings auszureden. Das sind Veränderungen der eigenen Erscheinung die man für Geld bekommt.
Man geht in so einen entsprechenden Laden, legt Geld auf die Theke und bestellt.
Beim Bodybuilding, also der Veränderung des eigenen Körpers, ist das nicht so einfach. Natürlich muss man auch das Studio bezahlen, dafür darf man die Geräte benutzen. Aber alles andere bekommt man nur durch eigene Disziplin, Kraftanstrengung und Mühe. Der Lohn in Form von gerader Körperhaltung, Verzicht auf Rückenschmerzen und Kraft ist es allemal wert. Älter werden ist dann nicht mehr so schwer. :) :-)
bodybuilding_0018.gif
 
Trotzdem habe ich einen Zweiersplit (oben: Rücken, Arme und unten: Beine, Po), Bauch mache ich jedesmal. Macht das soweit Sinn oder gäbe es etwas Idealeres?

Hm, ob es Dir gut tut müßtest Du selbst entscheiden. Ist IMHO individuell welche Muskelgruppen man kombiniert.
Ich hab in der Zeit seit ich trainiere immer versucht die Muskelgegenspieler bei einer Session einzubauen.
Also ein Brusttraining bei dem die Gewichte gedrückt werden und ein Bizepstraining bei dem gezogen wird, zu kombinieren.
Das gleiche dann bei der Kombi Rücken/Trizeps.
 
... das soweit Sinn oder gäbe es etwas Idealeres? ...
Was ich nicht so ganz verstehe: Wenn dein Mann seit Jahren ernstlich Bodybuildng betreibt und dich zudem bestens kennt, dann sollte er doch ganz erheblich besser in der Lage sein, dich gut zu beraten, als es hier im Forum passieren kann?

... Mit den Proteinshakes konnte ich mich bisher noch nicht anfreunden, ... aber immerhin kau ich auf so Schokodingern rum, die die Konsistenz von nassen Telefonbüchern haben (Powerbar).
Die Proteinriegel sind nicht nur teuer, sondern auch häufig qualitativ nicht allzu gut - von der geringen Eiweißmenge ganz zu schweigen. Daher bieten sich solche Riegel eigentlich nur dort an, wo kein anderes Eiweiß verfügbar ist.

Demgegenüber gibt es zahlreiche natürliche Eiweißquellen, die qualitativ gut, reichlich und preiswert sind. Aber auch das weiß dein Mann als Bodybuilder natürlich.
 
Aber auch das weiß dein Mann als Bodybuilder natürlich.
Unterstellung, Euer Gnaden. ;)
Nicht alle kennen sich gleich gut aus mit Ernährung, Nahrungsergänzung und Lebensmittelzusammenstezung.
Wenn ich beim Fitness gefragt wurde was ich besonderes zu mir nehme habe ich immer gesagt:
"Ja, ich habe eine Kraftdiät, Kartoffelbrei und Bier.
Und wenn das nicht hinhaut lasse ich den Kartoffelbrei weg."
:d:d:d
 
Was ich nicht so ganz verstehe: Wenn dein Mann seit Jahren ernstlich Bodybuildng betreibt und dich zudem bestens kennt, dann sollte er doch ganz erheblich besser in der Lage sein, dich gut zu beraten, als es hier im Forum passieren kann?


Die Proteinriegel sind nicht nur teuer, sondern auch häufig qualitativ nicht allzu gut - von der geringen Eiweißmenge ganz zu schweigen. Daher bieten sich solche Riegel eigentlich nur dort an, wo kein anderes Eiweiß verfügbar ist.

Demgegenüber gibt es zahlreiche natürliche Eiweißquellen, die qualitativ gut, reichlich und preiswert sind. Aber auch das weiß dein Mann als Bodybuilder natürlich.

Mein Mann macht keinen "gesunden Kraftsport" sondern "Bodybuilding" (bitte jetzt keine Diskussion darüber, wie ich das meine, besser kann ich es nicht ausdrücken). Auch seine Ansichten über Ernährung kann ich nicht teilen. In meinen Augen übertreibt es häufig , daher möchte ich mich nicht so gerne an ihm orientieren.
 
Nur mal zum reinlesen.
Lowcarb
Da gibts viele gute Rezepte und Tipps zur Eiweißhaltigen und Kohlehydratarmen Ernährung. Wenngleich ganz ohne KH man nicht trainieren sollte
 
Wow, vielen Dank, das sind interessante Aspekte, v.a. was das Thema Freihantelbereich betrifft. Du hast vollkommen recht, ich merke ja, wie sehr ich mich auf eine korrekte Ausführung konzentrieren muss und dass meine Koordination so mies ist überrascht und schockiert mich. Aber auch ich bin keine 20 mehr und habe eben lange nicht mehr regelmäßig Sport betrieben.
2x pro Woche ist nun das Minimum, die letzten zwei Monate habe ich sogar 3x durchgehalten. Trotzdem habe ich einen Zweiersplit (oben: Rücken, Arme und unten: Beine, Po), Bauch mache ich jedesmal. Macht das soweit Sinn oder gäbe es etwas Idealeres?
An der Ernährung arbeite ich: "MyFitnesspal" zeigt mir erschreckend auf, wie mies es darum bestellt ist. Seither gibt es zum Beispiel Haferbrei oder Bircher Müsli zum Frühstück anstatt Nutellabrote :)
Mit den Proteinshakes konnte ich mich bisher noch nicht anfreunden, die sind schon ziemlich widerlich, aber immerhin kau ich auf so Schokodingern rum, die die Konsistenz von nassen Telefonbüchern haben (Powerbar).
Es ist nie zu spät, ein besseres Körperbewusstsein zu entwickeln.
Das verindert auch Anfängerfehler durch Orientierung an anderen Vorbildern und durch planlose Uebermotivation.

Wie du heute dein Training gestaltest ist grundsätzlich ok, dran bleiben, keine allzu schnelle Gewichtssteigerung, jede Uebung kontrolliert und sich in den Muskel "reindenken" und immer an einer sauberen Technik arbeiten, dann ist die Art der Uebung fast egal.
Du wirst und solltes eh in ein paar Monaten varieren und das Training wieder umgestalten.
Dies verhindert Routine, Motivationsverlust und Langeweile und reizt den Körper, der sich recht schnell an gleichbleibende Belastungen gewöhnt, wieder effektiv.
Dies verhindert Stagnation und kommt dem Ganzkörper-Trainings-Aspekt entgegen.

Ich würde meinen Schwerpunkt gerade am Anfang auf die klassischen Ganzkörperübungen legen.
Der Kraftzuwachs und der Trainingseffekt der Rumpfmuskulatur ist die wesentliche Grundlage für jedes weiter Krafttraing und auch für praktisch jede andere Sportart.

Man kann auch sehr viele Elemente aus Yoga, Pilates oder Körpergewichtsübungen einbauen.
Das schult Koordination und Körperwahrnehmung.

Fertige Eiweissshakes schmecken häufig künstlich oder sind zu süss.
Probier mal ein geschmackloses Eiweisspulver und mische das mit Fruchtsaft, Kakao etc., vielleicht schmeckt dir das besser.
Riegel verwende ich nur unterwegs und häufig nur als Notfallreserve, deren Zuckeranteil ist dann erwünscht.
Zur Nahrungsergänzung aber eher wenig sinnvoll.

Eine grundlegende Ernährungsumstellung ist natürlich etwas sehr gewinnbringendes und neben Sport und Entspannung m.E. der wichtigste Grundpfeiler für Fitness und Gesundheit.
Sehr spannend erachte ich das Ernährungskonzept LOGI (einfach mal googeln).
 
Alle Achtung, hier nehmen einige den Sport ja mal richtig ernst, fettes Kompliment.
Ich will ein wenig Mut machen es immer wieder zu probieren. Nach insgesamt 5 Knie-OP`s war für mich das Laufen eigentlich Geschichte.
Aber irgendwie hänge ich daran, gerade bei schlechterem Wetter genieße ich es vor mich hin zu traben.
Ich habe mir vom Deutschen Sportbund einen Lauftrainer gesucht und das Laufen mit 55 Jahren neu gelernt. Jetzt laufe ich 10 Km schmerzfrei.
Selbiges gilt für das Training mit Gewichten. Schon die Veränderung der Handstellung kann dazu führen, nach dem Training keine Schmerzen zu haben.
Variieren und immer wieder Veränderung, nie in einem Trott, so bleibt die Sache für den Kopf spannend und der Körper erfährt immer wieder neue Reize.
Schmerzmittel waren mir früher auch nicht fremd, bis ich mich mal ernsthaft hinterfragt habe. Seit ich mehr auf meinen Körper höre und den Ehrgeiz an
die zweite Stelle verbannt habe, geht es mir viiiiiel besser.
Mein Tipp für ein gutes Supplement: MSM (schmeckt ziemlich scheis....)

SB
 
Mein Mann macht keinen "gesunden Kraftsport" sondern "Bodybuilding" ... Auch seine Ansichten über Ernährung kann ich nicht teilen. In meinen Augen übertreibt es häufig , daher möchte ich mich nicht so gerne an ihm orientieren.
Aber er sollte doch wohl zumindest verstanden haben, dass - beispielsweise - in Magerquark reichlich Eiweiß vorhanden ist, mithin du mit derartigen Eiweißquellen gut hinkommen würdest - freilich mit entsprechend geringeren Mengen? Auch wenn viele Bodybuilder es in einiger Hinsicht deftig übertreiben, wissen eine davon dennoch grundsätzlich, wie man Maß halten könnte.

Falls nicht, fände ich das, offen gesagt, reichlich befremdlich, aber das ist hier natürlich nicht das Thema. Jedenfalls dürfte dann hier im Forum in der Tat mehr Fachwissen vorhanden sein. :whistle:
 
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