für oder wieder privater Waffenbesitz

Soll der private Waffenbesitz in Deutschland verboten werden ?

  • Ja

    Stimmen: 53 43,8%
  • Nein

    Stimmen: 68 56,2%

  • Umfrageteilnehmer
    121
  • Umfrage geschlossen .
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Nachtrag: Ops, ich muss die Nachrichten versäumt haben, in denen davon berichtet wurde, dass ein CS-Spieler mit seinem PC Amok gelaufen ist und mehrere - reale - Menschen umgebracht hat.

Man man man...


frau kann ja nicht alles lesen ... :

ein Artikel in der "Zeit" von '97 über die Ausbildung der Marines in den USA:

Die Konditionierung zum Töten erfolgt bei den Marines durch Spiele wie CS (welches in dieser Zeit ja schon aktuell war). Das Speil soll als Simulation dienen, möglichst schnell einen Gegner "auszuschalten".

Um die Konditionierung zu perfektionieren (also ähnlich einem Pawlowschen Hund) werden diese "Simulationen" auch unter Schlafentzug, Lärm und Schmerzen geübt.

oooops ... die wenigen tausend Toten ... ist ja ein Kleks, nicht wahr ;)

Ich suche Dir auch gerne den Bericht heraus und scanne ihn Dir ...


In Deutschland: Schulamoklauf in Erfurt, da habe ich leider keine Pressetexte konserviert ...


Ob nun Soldaten oder aber der Typ in Erfurt oder wie in aktuellem Fall:

Alle sind in Systemen groß geworden, die reichhaltig an Gesetzen sind ... und die sollte man auch in vollem Umfang einfach mal anwenden.

Ich denke der eine oder andere Rechtswissenschaftler hier im Forum wird sich auskennen.


Marion, ich denke schon, dass Verbote etwas bringen. Sie sind essentieller Teil unseres Rechtsverständnisses. Die Frage, um die sich alles dreht, ist doch, in welchem Verhältnis die Einschränkung gewisser Freiheiten und der daraus entstehende Nutzen stehen.


Verbot oder Gesetzt???

Gesetz sind nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten

also wie Pebbi schon mit der Schulpflicht erwähnte, haben die Kinder im Umkehrschluss auch ein Recht auf Schule!


Wenn ich nunmal Waffen in Privathaushalten verbiete, dann ist der Nutzen relativ hoch, die Einschränkung aber sehr gering. Es geht ja nicht darum, Sportschützen ihre Sport zu untersagen, sondern nur um eine andere Art der Lagerung. Die Aktivität ansich - das Schießen - wird somit in keinster Weise eingeschränkt, aber die Schwierigkeit zur Besorgung von Waffen steigt doch signifikant.

da hst Du Recht, also mit der Lagerung



Ich finde, man macht es sich zu einfach, die Verantwortung allein auf die Eltern zu schieben. Teilweise wird in manchen Posts (nicht explizit auf deinen zugeschnitten) der Eindruck vermittelt, dass die Tatsache, dass Kinder an Waffen kommen und damit - gelinde gesagt - Blödsinn anrichten, weil die Eltern fahrlässig gehandelt haben, mit einer Ordnungswidrigkeit wie Falschparken gleichgesetzt wird. Die Eltern sind schuld - sie hätten das verhindern müssen - das Gesetz war ja da, also brauchen wir keine strengeren Vorschriften. Das kanns doch nicht sein, das ist naiv ohne Ende. Jeder, der sich an seine eigene Kindheit erinnern kann, weiss, wie raffiniert Kinder und Jugendliche sind.

Deine Erfahrungen??? heißt dann, dass mit Volljährigkeit sofort verantwortungsvolles Handeln erfolgt ??;)


Es dürfte für die meisten keine große Hürde darstellen, den Schlüssel für den Safe zu finden - die eigenen vier Wände sind nunmal kein Hochsicherheitstrakt und der Vater stellt die eigenen Kinder nicht unter Generalverdacht.

Wenn du schon von Erziehung und Werten redest, dann müsste es für Eltern übrigens höchste Priorität haben, dass Schusswaffen im eigenen Haushalt nichts zu suchen haben :w

Danke für den Tipp:M
Aufgewachsen in einem tollen Elternhaus und 19 Jahre eigene Erziehungserfahrung sind schon nicht von der Hand zu weisen ... also bei mir ...

Ich habe zwar keinen Schusswaffen, alledings ist es wohl logisch, dass alle Gegenstände, mit denen ein Kind durch Unachtsamkeit zu Schaden hätte kommen können nicht in dessen Reichweite waren.

Dass Amoklaufen nicht monokausal ist, daran zweifelt wohl keiner. Gerade deshalb ist es doch wichtig, sich dem Problem aus mehreren Perspektiven zu nähern. Dein Einwand ist richtig, dass man sich besser um sozialen Belange kümmern sollte. Das heisst doch aber nicht, dass andere Aspekte, die nachweislich auch dazu beitragen, außer Acht gelassen werden sollten.

habe ich ja auch nicht geschrieben ... &: ...

Ich bleibe dabei: Die Verschärfung des Waffenrechts bietet deutlich mehr Vor- als Nachteile.



mal ne Frage am Rande zu den Waffengesetzten ... wer von allen kennt sich außer den Sportschützen und Jägern damizt aus???

ist jetzt keine provokante Frage, nur kenne ich diese im Einzelnen nicht wirklich ... weder hier noch woanders ...

und ich kann schlecht über was abstimmen, bei dem ich nicht mal die Einzelheiten kenne, bzw. bei dem ich weiß wie eindeutig diese bereits sind ...

achso .... Moin ...

Marion
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Mir fällt nur auf, dass einige die es "verbieten" wollen, überhaupt keine Ahnung haben was eine "Pistole" o.Ä. und die damit verbundenen Personen überhaupt sind..
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Marion, ich denke schon, dass Verbote etwas bringen. Sie sind essentieller Teil unseres Rechtsverständnisses. Die Frage, um die sich alles dreht, ist doch, in welchem Verhältnis die Einschränkung gewisser Freiheiten und der daraus entstehende Nutzen stehen.

eben und Verbote gibt es schon längst....

Wenn ich nunmal Waffen in Privathaushalten verbiete, dann ist der Nutzen relativ hoch, die Einschränkung aber sehr gering. Es geht ja nicht darum, Sportschützen ihre Sport zu untersagen, sondern nur um eine andere Art der Lagerung. Die Aktivität ansich - das Schießen - wird somit in keinster Weise eingeschränkt, aber die Schwierigkeit zur Besorgung von Waffen steigt doch signifikant.

Falsch! Die Einschränkungen für alle Bürger Deutschlands ist vielleicht gering, stimmt, aber die Schwieriggkeit sich eine Waffe zu besorgen steigt kein stück. Ich hätte es damals leichter gehabt bei uns auf dem schulhof ne 9mm zu bekommen als den Safe von meinem Vater zu öffnen... Wie gesagt, natfalls wird der, der amok laufen will eben mit einem Küchenmesser Amok laufen... eine andere Lagerung von Schussaffen kann solch schreckliche Ereignisse nicht verhindert...

Ich finde, man macht es sich zu einfach, die Verantwortung allein auf die Eltern zu schieben. Teilweise wird in manchen Posts (nicht explizit auf deinen zugeschnitten) der Eindruck vermittelt, dass die Tatsache, dass Kinder an Waffen kommen und damit - gelinde gesagt - Blödsinn anrichten, weil die Eltern fahrlässig gehandelt haben, mit einer Ordnungswidrigkeit wie Falschparken gleichgesetzt wird. Die Eltern sind schuld - sie hätten das verhindern müssen - das Gesetz war ja da, also brauchen wir keine strengeren Vorschriften. Das kanns doch nicht sein, das ist naiv ohne Ende. Jeder, der sich an seine eigene Kindheit erinnern kann, weiss, wie raffiniert Kinder und Jugendliche sind. Es dürfte für die meisten keine große Hürde darstellen, den Schlüssel für den Safe zu finden - die eigenen vier Wände sind nunmal kein Hochsicherheitstrakt und der Vater stellt die eigenen Kinder nicht unter Generalverdacht.

Machen wir doch mal nen neuen Ansatz, die Waffengesetze sind völlig ausreichend, warum überprüfen wir nicht tatsächlich wie die Waffenbesitzer ihre Waffen Lagern? Hat jeder, der ne Waffe registriert hat einen Safe in dem er diese auch lagert?
Bei einer zentralen Lagerung, wer hütet die Waffen? wer gibt mir am Sonntag wenn ich auf Jagd gehe die Waffe aus? wenn nachts ein Reh angefahren wird und der Jagdpächter muß zum Unfall und das Reh erlegen? Hat die Gemeinde dann offen? Muß der Polizist das Reh erlegen, der es dann aber nicht aufbricht?

Wenn du schon von Erziehung und Werten redest, dann müsste es für Eltern übrigens höchste Priorität haben, dass Schusswaffen im eigenen Haushalt nichts zu suchen haben :w

Naja, Waffen Bringen niemanden um... Menschen bringen mit Waffen andere um... also ist es nicht schlimm wenn man Waffen zuhause hat, wenn den Kindern beigebracht wird, das das Leben das höchste Gut ist. Wir hatten immer Waffen daheim, früher eben auch nicht im Safe, ich habe als Kind auch schon mit ner 38er geschossen, man hat mir aber auch den Verantwortlichen umgang damit beigebracht... ich laufe garantiert nicht Amok, also liegt die Verrohung der Jugend nicht an der Anzahl der Waffen die zuhause gelagert werden, sondern dardran, wie das jeweilige Kind erzogen wurde...
Waffen waren in unserem Haushalt eben dazu da, auf Jagt zu gehen, das was Menschen seit Uhrzeiten machen, Früher mit Speeren, heute mit Drillingen und Büchsen... da ist nichts verwerfliches dran.
Schusswaffen sind in erster linie nicht dazu da amok zu laufen, sondern sie dienen eigentlich einem guten zweck, nämlich der Nahrungsbeschaffung und der Verteidigung des Lebens und der Bürger (Polizei...)!

Dass Amoklaufen nicht monokausal ist, daran zweifelt wohl keiner. Gerade deshalb ist es doch wichtig, sich dem Problem aus mehreren Perspektiven zu nähern. Dein Einwand ist richtig, dass man sich besser um sozialen Belange kümmern sollte. Das heisst doch aber nicht, dass andere Aspekte, die nachweislich auch dazu beitragen, außer Acht gelassen werden sollten.

Ich bleibe dabei: Die Verschärfung des Waffenrechts bietet deutlich mehr Vor- als Nachteile.

Den Vorteil kann ich einfach nicht erkennen... wenn sich schon heute an die Gesetze gehalten würde, wäre alles kein problem. es wird sich aber nicht an die geltenden gesetze gehalten, da bringt auch eine verschärfung der selbigen nichts.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Naja, Waffen Bringen niemanden um... Menschen bringen mit Waffen andere um... also ist es nicht schlimm wenn man Waffen zuhause hat, wenn den Kindern beigebracht wird, das das Leben das höchste Gut ist. Wir hatten immer Waffen daheim, früher eben auch nicht im Safe, ich habe als Kind auch schon mit ner 38er geschossen, man hat mir aber auch den Verantwortlichen umgang damit beigebracht... ich laufe garantiert nicht Amok, also liegt die Verrohung der Jugend nicht an der Anzahl der Waffen die zuhause gelagert werden, sondern dardran, wie das jeweilige Kind erzogen wurde...
Offensichtlich ist genau das nicht der Fall. Das "Kind" unterliegt auch anderen Einflüssen, wie jeder, der ein Kind mal aufgezogen hat, sofort bestätigen kann. Das fängt mit Fernsehen/Film/Medien an, geht über Schulkameraden oder andere reale Personen weiter und zieht sich durch die gesamte Gesellschaft hin.

Waffen waren in unserem Haushalt eben dazu da, auf Jagt zu gehen, das was Menschen seit Uhrzeiten machen, Früher mit Speeren, heute mit Drillingen und Büchsen... da ist nichts verwerfliches dran.
Was für ein Vergleich!
Schon mal mitbekommen, daß sich die Zeiten vielleicht geändert haben?

Schusswaffen sind in erster linie nicht dazu da amok zu laufen,
richtig
sondern sie dienen eigentlich einem guten zweck, nämlich der Nahrungsbeschaffung
so einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen, sorry. Unsere Nahrungsbeschaffung basiert schon seit langen Jahrzehnten nicht mehr auf der Jagd, sondern auf gezielter Tierhaltung und Schlachtung, bei der keine Jagdmethoden eingesetzt werden. Die Jagd ist ein Relikt aus Feudalzeiten und dient mit wenigen Ausnahmen der Befriedigung niederer Triebe.

und der Verteidigung des Lebens und der Bürger (Polizei...)!
auch richtig.


Ist schon interessant, die Frage ist in diesem Thread ganz einfach, ob man für oder wider den privaten Waffenbesitz ist. Es wird kaum auf diese Fragestellung an sich eingegangen, sondern die Waffenfreunde beziehen alles sofort darauf "so kannst Du auch keine Amokläufe verhindern". Das eine hat mit dem anderen nur eingeschränkt was zu tun.
Eine Verschärfung des Waffenrechts würde den Bezug von Waffen auf Schmuggelkanäle reduzieren. Damit müßte jede einzelne Waffe und jede einzelne Patrone illegal beschafft werden. Ich könnte nicht einfach mit einem Gewehr in Schutzhülle über die Straße laufen, oder es in einem Auto verladen, ohne daß es auffällt.
Der Zugang zu Waffen würde besonders minderjährigen Jugendlichen erheblich erschwert. Ich bin überzeugt davon, daß ein minderjähriger Einzelgänger, der überhaupt erst mal illegale Kanäle erforschen müßte, der das Geld für eine illegale Waffe samt Munition aufbringen müßte, der auch erst einmal da hin kommen müßte, wo er eine solche Waffe bekommen kann, erhebliche Probleme mit der Beschaffung einer Waffe hätte. Es wird hier schnell gesagt "kann man sich überall besorgen". Ich sehe die Waffenhändler schon in der Reihe an der Straße vor dem Haus des Kindes stehen mit Bauchladen. Automatikwaffe? Kein Problem, kostet drei Kaugummis...

Waffen sind zum Töten gebaut. Zu nichts anderem. Und genau deshalb sind sie überflüssig. :M
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Offensichtlich ist genau das nicht der Fall. Das "Kind" unterliegt auch anderen Einflüssen, wie jeder, der ein Kind mal aufgezogen hat, sofort bestätigen kann. Das fängt mit Fernsehen/Film/Medien an, geht über Schulkameraden oder andere reale Personen weiter und zieht sich durch die gesamte Gesellschaft hin.


Was für ein Vergleich!
Schon mal mitbekommen, daß sich die Zeiten vielleicht geändert haben?


richtig

so einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen, sorry. Unsere Nahrungsbeschaffung basiert schon seit langen Jahrzehnten nicht mehr auf der Jagd, sondern auf gezielter Tierhaltung und Schlachtung, bei der keine Jagdmethoden eingesetzt werden. Die Jagd ist ein Relikt aus Feudalzeiten und dient mit wenigen Ausnahmen der Befriedigung niederer Triebe.


auch richtig.


Ist schon interessant, die Frage ist in diesem Thread ganz einfach, ob man für oder wider den privaten Waffenbesitz ist. Es wird kaum auf diese Fragestellung an sich eingegangen, sondern die Waffenfreunde beziehen alles sofort darauf "so kannst Du auch keine Amokläufe verhindern". Das eine hat mit dem anderen nur eingeschränkt was zu tun.
Eine Verschärfung des Waffenrechts würde den Bezug von Waffen auf Schmuggelkanäle reduzieren. Damit müßte jede einzelne Waffe und jede einzelne Patrone illegal beschafft werden. Ich könnte nicht einfach mit einem Gewehr in Schutzhülle über die Straße laufen, oder es in einem Auto verladen, ohne daß es auffällt.
Der Zugang zu Waffen würde besonders minderjährigen Jugendlichen erheblich erschwert. Ich bin überzeugt davon, daß ein minderjähriger Einzelgänger, der überhaupt erst mal illegale Kanäle erforschen müßte, der das Geld für eine illegale Waffe samt Munition aufbringen müßte, der auch erst einmal da hin kommen müßte, wo er eine solche Waffe bekommen kann, erhebliche Probleme mit der Beschaffung einer Waffe hätte. Es wird hier schnell gesagt "kann man sich überall besorgen". Ich sehe die Waffenhändler schon in der Reihe an der Straße vor dem Haus des Kindes stehen mit Bauchladen. Automatikwaffe? Kein Problem, kostet drei Kaugummis...

Waffen sind zum Töten gebaut. Zu nichts anderem. Und genau deshalb sind sie überflüssig. :M

dem wiederspreche ich... eine Jagdwaffe ist eben zum erlegen eines hirsches, eines Wildschweines oder eines fasanes gebaut!
Natürlich gibt es zuchttierhaltung... jedoch wildfleisch hält man eben nicht in ställen, sondern man erlegt es!
schonmal den vergleich von zuchtlachs und echten kanadischen wildlachs erlebt...
na wenn das so ist, "man braucht kein wild"... ok, warum schlachten wir tiere?... werden wir doch alle vegetarier! man braucht kein fleisch! in was für einer welt leben wir, das man noch tiere tötet?
fakt ist ein drilling oder eine büchse ist gebaut, um ein tier zu jagen und zu töten um damit nahrung zu beschaffen... das diese nahrungsbeschaffun auch ein erlebnis sein kann, will ja keiner abstreiten... Auf Jagd gehen ist in Deutschland sicher nicht existenziell, richtig, aber was ist den mit angeln... angeln sind also auch tötungsinstrumente? ja, sind sie, aber zur nahrungsbeschaffung entwickelt, ebenso wie eine büchse oder drilling! angeln gilt aber auch als sport, der menschen spaß macht, was ist damit? es werden tiere getötet!!!

Durch die restriktion wird die beschaffung schwieiriger? daran glaubst du? was war mit der prohibition in amerika, was ist mit dem canabisverbot in deutschland??? in beiden fällen florierten die schmuggelkanäle, die prohibition hats erst möglich gemacht, das sich diese Gangsterbanden und das organisierte verbrechen dort gebildet hat... bei dem glauben durch ein verbot die enfache beschaffung einzudämmen, da ist der wunsch wohl eher vater des gedanken....

stimmt auch medien bilden einen charakter... aber wir durften damals nicht alles im fernsehen sehen... bei uns wurde früher alles am mittagstisch oder beim abendbrot am tisch besprochen, was so in der welt abging, unsere eltern haben mit uns komuniziert und wir wurden nicht gleichgültig mit den eindrücken zurückgelassen, die täglich auf uns eingewirkt sind... was haben die familien denn heute für ein zusammenleben? es gibt in vielen familien keine gemeinsamen mahlzeiten mehr, in denen man komuniziert, die eltern interessieren sich nicht mehr für das was die kinder den ganzen tag tun.....

und zum thema jagd nochmal, wenn ich mir es aussuchen könnte wäre ich lieber das tier das in der freiheit lebt und plötzlich erschossen wird, als ein tier das in ketten liegt und nur auf sein ende in einem stall wartet, während es garantiert in einer sehr angespannten und gestressten situation ein bolzenschussgerät an den schädel angesetzt bekommt oder wie heute mit strom getötet wird... vorher muß man natürlich in einem beengten wagen zur schlachtstelle gefahren werden...
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

ein Artikel in der "Zeit" von '97 über die Ausbildung der Marines in den USA:

Die Konditionierung zum Töten erfolgt bei den Marines durch Spiele wie CS (welches in dieser Zeit ja schon aktuell war). Das Speil soll als Simulation dienen, möglichst schnell einen Gegner "auszuschalten".


Hmmm... bist du dir sicher das dieser Artikel von 97 war? Wenn ja dann sage ich einfach mal dieser Artikel dummes gelaber ist da die Fertigstellung von Half-Life erst am 31. Oktober 1998 erfolgte (DE-Version). In den USA erschien Half-Life anfang 2. Quartal 1998!! Und CS (Counter-Strike) ist nur ein Mod von Half-Life, (d.h. ohne das "Mutter-Spiel" Half-Life würde es das gar nicht geben) die erste kostenlose Beta-Version von Counter-Strike gab es dann am 19. Juni 1999.


Ich gehe mal davon aus das du dich vielleicht im Jahr vertan hast, ansosten würde ich das nicht glauben was die da geschrieben haben.!
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Mir fallen gerade so viele boshafte Antworten ein, das ist unfassbar... :X

Ich denke nicht, dass Eltern immer Schuld an den psychischen Erkrankungen der Kinder sind. Und um nichts anderes handelt es sich hier bei den Amokläufern, sie sind krank! Es gibt kein Patentrezept für Kindererziehung und ohne das ganze Leben dieser gestörten Geschöpfe zu kennen, ist ein Urteil über die vermeintlichen Fehler der Eltern mehr als dreist.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

dem wiederspreche ich... eine Jagdwaffe ist eben zum erlegen eines hirsches, eines Wildschweines oder eines fasanes gebaut!
Du nennst es Erlegen, ich nennen es Töten. Und für die Waffe macht es keinen Unterschied, wer oder was getötet wird.
Natürlich gibt es zuchttierhaltung... jedoch wildfleisch hält man eben nicht in ställen, sondern man erlegt es!
schonmal den vergleich von zuchtlachs und echten kanadischen wildlachs erlebt...
na wenn das so ist, "man braucht kein wild"... ok, warum schlachten wir tiere?... werden wir doch alle vegetarier! man braucht kein fleisch! in was für einer welt leben wir, das man noch tiere tötet?
Billige Ausflucht in gegenteilige Position, weil Dir die Argumente ausgehen. Niemand sprach davon, Vegetariere zu werden, niemand hat das Töten von Tieren an sich in Frage gestellt.
fakt ist ein drilling oder eine büchse ist gebaut, um ein tier zu jagen und zu töten um damit nahrung zu beschaffen... das diese nahrungsbeschaffun auch ein erlebnis sein kann, will ja keiner abstreiten... Auf Jagd gehen ist in Deutschland sicher nicht existenziell, richtig, aber was ist den mit angeln... angeln sind also auch tötungsinstrumente? ja, sind sie, aber zur nahrungsbeschaffung entwickelt, ebenso wie eine büchse oder drilling! angeln gilt aber auch als sport, der menschen spaß macht, was ist damit? es werden tiere getötet!!!
Ablenkungsmanöver, das zieht aber nicht. Erstens habe ich zum Angeln nichts gesagt, Du unterstellst also, daß Angeln gutgeheißen wird.

Durch die restriktion wird die beschaffung schwieiriger? daran glaubst du? was war mit der prohibition in amerika, was ist mit dem canabisverbot in deutschland??? in beiden fällen florierten die schmuggelkanäle, die prohibition hats erst möglich gemacht, das sich diese Gangsterbanden und das organisierte verbrechen dort gebildet hat... bei dem glauben durch ein verbot die enfache beschaffung einzudämmen, da ist der wunsch wohl eher vater des gedanken....
warum eliminieren wir dann nicht gleich die Verbote gegen Drogen, Einbruch, Mord, jegliche Verbrechen? Hilft doch sowieso alles nichts, hält sich ja eh keiner dran... :rolleyes:


stimmt auch medien bilden einen charakter... aber wir durften damals nicht alles im fernsehen sehen... bei uns wurde früher alles am mittagstisch oder beim abendbrot am tisch besprochen, was so in der welt abging, unsere eltern haben mit uns komuniziert und wir wurden nicht gleichgültig mit den eindrücken zurückgelassen, die täglich auf uns eingewirkt sind... was haben die familien denn heute für ein zusammenleben? es gibt in vielen familien keine gemeinsamen mahlzeiten mehr, in denen man komuniziert, die eltern interessieren sich nicht mehr für das was die kinder den ganzen tag tun.....
absolut richtig, da sehe ich auch ein Riesenproblem. Nicht daß es was mit der Frage zu tun hätte, ob Waffen in Privathand gehören oder nicht, aber es ist ein Problem.

und zum thema jagd nochmal, wenn ich mir es aussuchen könnte wäre ich lieber das tier das in der freiheit lebt und plötzlich erschossen wird, als ein tier das in ketten liegt und nur auf sein ende in einem stall wartet, während es garantiert in einer sehr angespannten und gestressten situation ein bolzenschussgerät an den schädel angesetzt bekommt oder wie heute mit strom getötet wird... vorher muß man natürlich in einem beengten wagen zur schlachtstelle gefahren werden...
Die heutigen Schlachtmethoden sind sicher verbesserungsfähig, keine Frage.
Aber Jagd ist Töten zum Spaß, das hat mit Nahrungsmittelbeschaffung nichts zu tun.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

warum eliminieren wir dann nicht gleich die Verbote gegen Drogen, Einbruch, Mord, jegliche Verbrechen? Hilft doch sowieso alles nichts, hält sich ja eh keiner dran... :rolleyes:

Also eigentlich wollt ich ja nichts dazu sagen, weil solche Diskussionen eh immer auf das gleiche rauslaufen.

Aber der Vergleich zieht mal überhaupt nicht, da es bei den Sachen die du hier nennst keinerlei positive Bereiche gibt. Bei einer Schusswaffe hingegen schon!

So das wars von meiner Seite, empfehle auch allen hier, nicht auf die Diskussion einzugehen - am Ende stehen wir immer nur als die bösen dar.
Das die wahre Ursache für Amokläufe ganz wo anders liegt, geht dabei völlig unter...

Schönen Tag wünsche ich noch. :)
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Das die wahre Ursache für Amokläufe ganz wo anders liegt, geht dabei völlig unter...

Mal völlig unabhängig von der aktuellen Diskussion: Ist halt immer einfacher, nach immer mehr Reglementierung zu schreien, als danach, dass die Wurzeln des Übels angegangen werden.
Ich kanns ja verstehen. So kann man sich zurücklehnen und ein bißchen selbst auf die Schulter klopfen, man gehört ja schließlich zu den "Guten"...
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Mal völlig unabhängig von der aktuellen Diskussion: Ist halt immer einfacher, nach immer mehr Reglementierung zu schreien, als danach, dass die Wurzeln des Übels angegangen werden.
Ich kanns ja verstehen. So kann man sich zurücklehnen und ein bißchen selbst auf die Schulter klopfen, man gehört ja schließlich zu den "Guten"...

Ihr verknüpft 2 Diskussionen, um einen besseren Stand zu haben. Für mich sind es zwei paar Schuhe:
- Waffen in Privatbesitz ja/nein?
- Was kann man tun, um Amokläufe zu verhindern?

Insofern kann ich Dein Argument nicht nachvollziehen.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Was gibts denn an dem Satz "Mal völlig unabhängig von der aktuellen Diskussion" nicht nachzuvollziehen?

der Fakt, daß Du eine weitere Diskussion hier hineinziehst (wie einige andere auch), um diejenigen, die gegen privaten Waffenbesitz sind, schlecht aussehen zu lassen. :)
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

der Fakt, daß Du eine weitere Diskussion hier hineinziehst (wie einige andere auch), um diejenigen, die gegen privaten Waffenbesitz sind, schlecht aussehen zu lassen. :)

Achso, das ist einfach neu für dich, das Threads schon mal abschweifen. Ja dann... Willkommen im Internet!
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Soll der private Waffenbesitz in Deutschland verboten werden ?

Habe für ja gestimmt.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Ich habe auch mit Ja gestimmt und im Übrigen sind meine Ansichten zu diesem Thema absolut deckungsgleich mit denen von Dieter. Mit der einen kleinen Einschränkung, das es eine gewisse Jagdnotwendigkeit, aufgrund der Ausrottung natürlicher Feinde bestimmter Gattungen, wahrscheinlich gegeben ist.

Ich habe keine automatische Schusswaffe in meinem Haushalt, ich habe noch nie eine gebraucht und ich möchte auch nicht das mein Nachbar so eine Waffe in seinem Haushalt hat.

Eine Stange Dynamit ist - vernünftig gelagert - auch völlig ungefährlich und dennoch - aus gutem Grunde - im Privatbesitz verboten.

In dieser Frage ist es für mich völlig unerheblich, aus welchem Grund die einzelne Person ausgetickt ist... wenn es passiert, dann sollte keinesfalls eine Schusswaffe in Griffweite sein.

Ich kann auch keine sinnvolle Verwendung für den Privatmann (abgesehen von Jagd oder u.U. Selbstschutz, wofür es aber auch keine Automatikpistole mit 15 Patronen im Magazin braucht) erkennen.

Sporschützen können ihrem Hobby auch mit Luftgewehren und -pistolen oder KK-Krabinern nachgehen.

Grüße, Holger
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

[FONT=verdana, arial, helvetica]So tragisch der Vorfall ist, aber wirklich erschüttert bin ich über die abartige Berichterstattung, die in meinen Augen einer der Hauptgrund für eine Häufung dieser Taten darstellt.
Die Opfer werden betroffenheitstriefend kollektiv am Rande erwähnt, der Täter aber wird im Detail außeinander genommen, analysiert, wieder und wieder ins Gespräch gebracht, in perverser Weise fast gottgleich in den Mittelpunkt gestellt.
Wen wundert es da, daß vernachlässigte Einzelgänger hier ihre Chance auf dauerhaften Ruhm, sei es auch posthum, sehen?
Diese Auswüchse und das sensationslüsterne Ausschlachten durch unsere Presse hat mit sachlichem, geschweige moralischem Journalismus nichts zu tun.

Unsere Waffengesetze sind doch bereits mehr als restriktiv und ausreichend, was bringen Gesetze, wenn sich die Leute nicht daran halten? Diese nennt man dann Kriminelle, die sich erfahrungsgemäß eher weniger an Gesetze halten.

Deutschland mit einem der schärfsten Waffengesetze weltweit hat einen unverhältnismäßig hohen Anteil an Amokläufen, zig Länder mit ungleich laxeren Gesetzen kennen das Problem gar nicht, hier einen Zusammenhang herstellen zu wollen, scheint etwas weltfremd.
Und wozu noch restriktivere Gesetze führen, kann man leider wunderschön in England sehen. Ist aber ja auch sehr angenehm für die entsprechenden Kriminellen, wenn sie davon ausgehen können, daß kein Widerstand zu erwarten ist.

Genau so sinnlos und unverhältnismäßig ist jegliche Form der Aufbewahrungsdiskussion. Dies trifft nur wieder den rechtschaffenen Bürger, alle anderen werden einen Weg finden. Und ich erinnere an die Diskussion in den Siebzigern, als sich die RAF systematisch an den großen Lagern bediente. Die hätten gejubelt, wenn sie anstatt in ein Militärlager nur in ein Schützenheim am Stadtrand hätten einbrechen müssen.

Den größten Prozentsatz an Verbrechen mit legalen Waffen (der ohnehin äußerst niedrig ist, so daß er im Vergleich zu den illegalen Waffen in entsprechenden zielgerichteten Berichten bewußt verschwiegen wird) stellt im Übrigen nach wie vor der Militär/Polizistenbereich dar. Verbieten wir nun den Soldaten und Polizisten die Waffen?
Und daraus noch die Suizide abgezogen, verbleibt ein derart verschwindend geringer Anteil, daß jegliche Diskussion hierüber haarsträubend erscheint.

Und als Autobesitzer wäre ich bezüglich Einschränkung auf irgendwelche Kalibergrößen doch sehr vorsichtig, mit dem gleichen Argument nehmen uns diese Gutmenschen dann alle Autos über 70 PS, denn die braucht ja auch keiner...

Warum hier nun in klassisch blindem Aktionismus reflexartig nach Einschränkungen für eine bereits überregulierte Sportart gerufen wird, ist doch nur Ablenkung von den tatsächlichen Problemen, die sicherlich nicht in einer einzigen Ursache zu finden sind, geschweige denn in den Waffen. Zugegeben, dies war das Werkzeug seiner Wahl, die einheitliche Meinung der Fachleute und Psychologen ist aber eindeutig, daß er sich dann andere Werkzeuge gesucht hätte, siehe den Belgier, der mit Küchenmessern Amok lief.

Waffenbesitzer noch intensiver überprüfen? Gar daheim aufsuchen? Die sichere Verwahrung ist bereits Gesetz.
Ich weiß nicht, kommen dann demnächst Beamte zu mir nach Hause und überprüfen, daß ich meine Kinder nicht mißbraucht, meine Frau nicht geschlagen habe?

Da erachte ich mein Recht auf Selbstbestimmung in Verbindung mit dem Unschuldsprinzip als mündiger Bürger doch etwas wertvoller.

Als ich noch ein Kind war, waren in so gut wie jedem Elternhaus Waffen zu finden, und wir haben uns auch nicht gegenseitig erschossen.

Genauso wenig wie ich mir anmaße, einem Nachbarn einen Smart statt seines Cayennes, eine Katze statt seines Dobermanns, oder Mineralwasser statt seinem Bier vorzuschreiben (wäre ja alles jeweils ungefährlicher und gesünder), käme ich auf die Idee, einem Schützen sein Kaliber, unnötig erschwerte Aufbewahrung oder gar ganz das Verbot seines Hobbys aufzuzwingen.

Man sollte sich vielleicht einfach damit abfinden, daß derlei Schreckenstaten leider definitiv nicht durch sinnbefreites aber medienwirksames Rumdoktern an Details zu verhindern sind, und wieder mehr mit gesundem Augenmaß und der gebotenen Toleranz seinen Mitmenschen begegnen, angefangen im Elternhaus.
[/FONT]
Grüße von Jörg (www.sek-team.net)
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Du nennst es Erlegen, ich nennen es Töten. Und für die Waffe macht es keinen Unterschied, wer oder was getötet wird.

Billige Ausflucht in gegenteilige Position, weil Dir die Argumente ausgehen. Niemand sprach davon, Vegetariere zu werden, niemand hat das Töten von Tieren an sich in Frage gestellt.

nein,... natürlich sprach niemand davon, das tiere töten verboten wird, aber ich führe das argument, "man braucht keine jagd für die ernährung" nur weiter, denn für die ernährung braucht es auch keine zuchtierhaltung...!
Für die ernährung braucht es auch keinen wein oder alkohol im allgemeinen, denn damit in verbindung passieren auch schreckliche dinge... ich will damit nur verdeutlichen, das es ein fass ohne boden ist. um alle menschen zu schützen vor sich selbst und vor anderen müßte man halt alle in gummizellen einsperren, wenn man es konsequent zu ende führt... man kann halt auch zuviel reglementieren...

Ablenkungsmanöver, das zieht aber nicht. Erstens habe ich zum Angeln nichts gesagt, Du unterstellst also, daß Angeln gutgeheißen wird.

wieder einmal wollte ich nur der argument weiter führen... wir brauchen keine jagd, das ist nur töten zum spaß, dann ist eben im umkehrschluss auch fischen gehen, nur töten zum spaß oder? für die ernährung braucht es ja keinen fisch... an die jagd wird halt immer ein anderer maßstab angelegt wie an vergleichbare dinge, zudem machen jäger halt weit mehr, sie pflegen den forst, achten darauf dass sich eben keine krankheiten verbreiten, kontrollieren die population, damit eben keine krankheiten entstehen... der spaß beim jagen ist nicht das tier zu erlegen, sondern eben auch mit seinen kumpels durch den wald zu laufen, zusammen zu sein, zu grillen, wie beim fischen eben auch, wenn man mit seinem kumpel und nem kasten bier zum weiher geht und fischt!

warum eliminieren wir dann nicht gleich die Verbote gegen Drogen, Einbruch, Mord, jegliche Verbrechen? Hilft doch sowieso alles nichts, hält sich ja eh keiner dran... :rolleyes:

Na weil verbote, bzw restriktionen in einem gesunden maß ja gut sind.
z.B. Canabis,... da bin ich für die legalisierung und den verkauf über z.b. die Apotheke in normalen eigenverbrauchsmengen... es soll ja nicht frei verkäuflich werden... sagen wir mal so ab 18 Jahren... das hätte zur Folge, das man es eben nicht mehr auf dem Schulhof kaufen kann, da es keiner mehr wagt damit zu dealen, da man es ja legal bekommt... warum dann noch den ärger. wie gesagt, nen jugentlicher kommt einfacher an canabis wie an den erlaubten alkohol...
man soll canabis ja nicht überall frei verkaufen, sondern dies kontrollieren.

gesetze sind wichtig, damit die Bürger wissen was sie dürfen und was nicht.

nur mal nen weit hergeholtes beispiel:
Es ist ein gesetz, das man nicht töten darf... der normale bürger hält sich dran. Einige die trotzdem töten wollen, halten sich nicht dran. Nun verbietet man in jedem Haushalt alle Waffen, auch Messer, jegliche messer... wetten das derjenige, der töten möchte trotzdem einen weg findet jemanden zu töten!

Nehmen wir die Geschichte mit dem Fliegen, keiner darf mehr nen Feuerzeug oder ne Nagelschere mit an Bord nehmen, damit man das Flugzeug nicht Kidnapt... ich bitte Dich,... ne Nagelschere (hab schon 3 teure deswegen abgegeben - ich bin halt vergesslich)... was für ein Blödes Gesetz, der attentäter, der ein attentat verüben will, nimmt dann halt das Messer oder die Gabel des Bordbestecks, welches bei Lufthansa immer noch aus Metall ist... das Attentäter findet immer einen weg,... der normale Kunde wird damit jedoch gegängelt.... - also das Flüssigkeiten und so nicht mehr mit rein dürfen, finde ich ja schon ok,... es wird ihnen halt erschwert, jedoch wer will, wird einen weg finden...

absolut richtig, da sehe ich auch ein Riesenproblem. Nicht daß es was mit der Frage zu tun hätte, ob Waffen in Privathand gehören oder nicht, aber es ist ein Problem.

schön das wir einer meinung sind :t

Die heutigen Schlachtmethoden sind sicher verbesserungsfähig, keine Frage.
Aber Jagd ist Töten zum Spaß, das hat mit Nahrungsmittelbeschaffung nichts zu tun.


Falsch, unsere Jagd war früher unser Mittel und eben Rehbraten und Fasanbraten wie ach Wildschwein zu organisieren... mein Vater hat gejagd, um uns Wildfleisch auf den Tisch zu bringen... so ist es eban auch in Schweden... nen elch gibts nicht in zucht!!!
Das die Jagd auch spaß macht streitet ja auch keiner ab, aber sie ist halt mehr wie das...
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

eben und Verbote gibt es schon längst....
Was bringts, wenn vielfach dagegen verstoßen wird? Dann gibts nur 2 Alternativen:
1)Strengere Kontrollen: unrealistisch, zu hohe Kosten, zu hoher Personalaufwand, Probleme mit Grundsatz der Privatsphäre
2)Strengere Gesetze: Ohne Probleme machbar und ohne Einschränkungen für die Betroffenen. Bei Sportschützen ist es mir absolut nicht nachvollziehbar, warum die Waffen zu Hause gelagert werden müssen - benutzen darf man sie dort doch sowieso nicht. Das würde für einzelne auch ne Menge Geld sparen, denn so ein Safe ist bestimmt nicht billig :w


Falsch! Die Einschränkungen für alle Bürger Deutschlands ist vielleicht gering, stimmt, aber die Schwieriggkeit sich eine Waffe zu besorgen steigt kein stück. Ich hätte es damals leichter gehabt bei uns auf dem schulhof ne 9mm zu bekommen als den Safe von meinem Vater zu öffnen... Wie gesagt, natfalls wird der, der amok laufen will eben mit einem Küchenmesser Amok laufen... eine andere Lagerung von Schussaffen kann solch schreckliche Ereignisse nicht verhindert...

Also ich weiss ja nicht, auf welchen Pausenhöfen du dich rumgetrieben hast, aber im Normalfall ist die illegale Beschaffung einer Waffe deutlich schwieriger, als wenn die Waffe sich im Haus befindet. Die illegale Beschaffung stellt einfach nochmal eine höhere Hürde da und kann manchmal den Unterschied ausmachen. Keiner von uns weiss, ob der Amokläufer seine Tat für diesen Tag genau geplant hat oder ob die Idee schon da war und die Ausführung relativ spontan geschehen ist. Falls letzteres der Fall war, dann hätte der Täter seine Tat nicht ausführen können.

Mit einem Küchenmesser? Dass ich nicht lache :d

Ich kann gar nicht glauben, dass du das ernst meinst. Aber ich erkläre es trotzdem mal: Natürlich geht auch von scharfen Messern eine erhebliche Gefahr aus, aber damit einen Amoklauf zu bestreiten ist quasi unmöglich, da der Täter immer unmittelbaren Kontakt zu seinen Opfern braucht. Das Risiko, das Messer schnell aus der Hand geschlagen zu bekommen, ist einfach viel zu hoch. Spekulative Vermutung: Wäre der Täter mit einem Messer in die Klasse eingedrungen und hätte er damit auf jemanden eingestochen, dann wären die anderen zur Hilfe geeilt. Einer gegen 20. Schöne Aussichten. Außerdem waren die Schulamokläufe immer durch einen Selbstmord des Täters gekennzeichnet. Mit einem Messer ist dies deutlich schwerer als mit Schusswaffen.

Ein Amoklauf einer einzelnen Person mit vielen Toten ist mit einem Messer also unmöglich. Und jetzt fang nicht mit anderen Gegenständen wie Baseballschlägern und Elektroschockern an :s

Machen wir doch mal nen neuen Ansatz, die Waffengesetze sind völlig ausreichend, warum überprüfen wir nicht tatsächlich wie die Waffenbesitzer ihre Waffen Lagern? Hat jeder, der ne Waffe registriert hat einen Safe in dem er diese auch lagert?
Bei einer zentralen Lagerung, wer hütet die Waffen? wer gibt mir am Sonntag wenn ich auf Jagd gehe die Waffe aus? wenn nachts ein Reh angefahren wird und der Jagdpächter muß zum Unfall und das Reh erlegen? Hat die Gemeinde dann offen? Muß der Polizist das Reh erlegen, der es dann aber nicht aufbricht?

Das ist der Punkt. Ich sage, die Waffengesetze sind nicht ausreichend. Wir kennen aus vielen anderen Bereichen das Problem, dass Gesetze, die sich auf das Verhalten der Bürger in ihrer Privatsphäre beziehen, häufig nicht eingehalten werden, weil die Kontrolle fehlt. Ich sage nur mal Misshandlung von (Klein-)kindern, Drogenkonsum etc. Die eigenen vier Wände sind nunmal ein privater Raum und dort ist man in aller Regel vor äußeren Einflüssen sicher. Weder wäre es für den Bewohner noch für die Beamten wünschenswert, alle 4 Wochen unangekündigt Kontrollen durchzuführen. Das ist nicht praktikabel und unsinnig.

Die Waffen könnte man im Schützenverein lagern. Rechne mal aus, wieviel Geld für alle Safes der einzelnen Mitglieder in ihren Privathaushalten ausgegeben wurde. Ich wette, für die Hälfte ließe sich jedes Schützenhaus zum Hochsicherheitstrakt ausbauen :d

Für Jäger könnte man auch zentrale Systeme einrichten, etwa in der Gemeindeverwaltung oder ähnliches. Jeder Jäger könnte dann einen eigenen Schlüssel bekommen. Der Waffenbestand wird regelmäßig kontrolliert, sodass fehlende Waffen schnell bemerkt werden. Jetzt wirst du sagen, naja wenn jeder einen Schlüssel hat, kann man sie auch daheim lagern. Nein, das macht sehr wohl einen Unterschied, ob die Waffen in unmittelbarer Nähe lagern oder nicht. Dass jedes System Lücken haben wird, ist klar, denn irgendeiner muss ja Zugriff auf die Waffen haben, aber es geht ja darum, so viele Löcher wie möglich zu stopfen. Und die private Lagerung zu Hause ist ein sehr tiefes Loch wenn du mich fragst.

Naja, Waffen Bringen niemanden um... Menschen bringen mit Waffen andere um... also ist es nicht schlimm wenn man Waffen zuhause hat, wenn den Kindern beigebracht wird, das das Leben das höchste Gut ist. Wir hatten immer Waffen daheim, früher eben auch nicht im Safe, ich habe als Kind auch schon mit ner 38er geschossen, man hat mir aber auch den Verantwortlichen umgang damit beigebracht... ich laufe garantiert nicht Amok, also liegt die Verrohung der Jugend nicht an der Anzahl der Waffen die zuhause gelagert werden, sondern dardran, wie das jeweilige Kind erzogen wurde...
Waffen waren in unserem Haushalt eben dazu da, auf Jagt zu gehen, das was Menschen seit Uhrzeiten machen, Früher mit Speeren, heute mit Drillingen und Büchsen... da ist nichts verwerfliches dran.
Schusswaffen sind in erster linie nicht dazu da amok zu laufen, sondern sie dienen eigentlich einem guten zweck, nämlich der Nahrungsbeschaffung und der Verteidigung des Lebens und der Bürger (Polizei...)!

Natürlich sind Schusswaffen nicht dafür da, Amok zu laufen, aber sie können dafür benutzt werden, und das ist gerade der springende Punkt. Waffen sind natürlich immer nur ein Mittel zum Zweck, da hinter jeder Waffe jemand ist, der diese benutzt. Viele Opfer hätten aber verhindert werden können, wenn die tötungsbereite Person keine Waffe zur Hand gehabt hätte. Das Argument, dass Waffen niemanden umbringen, ist also total naiv.

Wenn du schon die Polizei anführst, solltest du wissen, dass das Gewaltmonopol allein beim Staat liegt und nicht bei den Bürgern. Der Staat hat die Aufgabe, seine Bürger zu beschützen, und deshalb ist es auch richtig und wichtig, dass die Polizei adäquat ausgerüstet ist. Das gilt aber ausdrücklich nicht für Privatleute.

Den Vorteil kann ich einfach nicht erkennen... wenn sich schon heute an die Gesetze gehalten würde, wäre alles kein problem. es wird sich aber nicht an die geltenden gesetze gehalten, da bringt auch eine verschärfung der selbigen nichts.

Es hält sich aber keiner dauerhaft an die Gesetze... :s
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Jörg,

zu Deinen Argumenten:

1.) Notwendigkeit/Anwendungsmöglichkeit legaler Waffen privater Hand
Wenn ich mich nicht irre, dann dürfen private Schusswaffen in der Öeffntlichkeit nicht schussbereit getragen werden. Die einzige sinnvolle Anwendung wäre also das "gebrauchsfertige" Bereithalten in der privaten Wohnung und Du argumentierst ja auch mit dem Abschreckungseffekt gegenüber Dieben und Einbrechern.
Wir alle wissen, die allermeisten Einbrüche in private Wohnungen finden nach gründlichem Ausspähen, bei Abwesenheit der Bewohner statt und die Einbrecher flüchten in aller Regel bei Störung sofort.

2.) Überregulierung, Gesetze und deren Einhaltung
Ja, Überregulierung resultiert manchmal aus der mangelnden Bereitschaft, die geltenden Regeln einzuhalten. Sieht man wunderbar an jeder Autobahnausfahrt in Italien, wo grundsätzlich ein 30km/h Schild steht.
Ich bin auch absolut für Deregulierung... schlicht und einfach die Erlaubnis für private Schuswaffen abschaffen.
Auch der Vater des letzten Amokläufers war wahrscheinlich ein rechtschaffener Bürger... und Waffennarr, der sich nichts dachte bei seinen legalen Waffen und der möglicherweise lax gehandhabten Verwahrung. Das Ergebnis kennen wir.

3.) Dein Vergleich mit leistungsstarken Sportwagen
...hinkt ungemein, denn auch meine Vette z.B. hat durchaus ihren absolut praktischen Zweck. Eine Schusswaffe in privater Hand, kann igentlich NIE einer praktischen Verwendung zugeführt werden. (Fast) jeder Einsatz wäre strafbar.

4.) Dein Selbstbestimmungsrecht
...in allen Ehren. Wenn Du in Deiner Wohnung gerne in Lack und Leder herumhüpfst... Warum nicht! Den Wunsch, auch privat die gefährlichen Spielzeuge zu besitzen, an die Du dich möglicherweise im beruflichen Alltag schon gewöhnt hast, sehe ich nicht dadurch gerechtfertigt.


Ich meine:
Eine automatische Faustfeuerwaffe wie die Beretta (15-schüssiges Magazin) wurde entwickelt um dem Schützen die Möglichkeit zu geben, im Nahkampf auf kürzeste Distanz ggfs. auch mehrere Angreifer effektiv auszuschalten.

Solche Szenarien finden im Privatleben des Bundesbürgers NICHT statt!

Den potenziellen gefahren solcher Waffen, wenn sie in die flschen Hände Hände gelangen, steht also kein sinnvoller Zweck gegenüber und deshalb sind sie zu verbieten.

Ganz anders liegt das bei Polizei und Militär. Dort ist der Einsatz notwendig und manchmal leider auch sinnvoll... und deshalb hinkt auch dieser Vergleich.

Grüße, Holger
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

2)Strengere Gesetze: Ohne Probleme machbar und ohne Einschränkungen für die Betroffenen. Bei Sportschützen ist es mir absolut nicht nachvollziehbar, warum die Waffen zu Hause gelagert werden müssen - benutzen darf man sie dort doch sowieso nicht. Das würde für einzelne auch ne Menge Geld sparen, denn so ein Safe ist bestimmt nicht billig :w

Um die Waffen zu säubern, Teile austauschen, anpassen usw, um vor einem Wettkampf nicht noch einmal woanders hinzufahren müssen, Waffen sind ausserdem nicht billig, und anderes..


Also ich weiss ja nicht, auf welchen Pausenhöfen du dich rumgetrieben hast, aber im Normalfall ist die illegale Beschaffung einer Waffe deutlich schwieriger, als wenn die Waffe sich im Haus befindet. Die illegale Beschaffung stellt einfach nochmal eine höhere Hürde da und kann manchmal den Unterschied ausmachen. Keiner von uns weiss, ob der Amokläufer seine Tat für diesen Tag genau geplant hat oder ob die Idee schon da war und die Ausführung relativ spontan geschehen ist. Falls letzteres der Fall war, dann hätte der Täter seine Tat nicht ausführen können.

Mit einem Küchenmesser? Dass ich nicht lache :d


Ich kann gar nicht glauben, dass du das ernst meinst. Aber ich erkläre es trotzdem mal: Natürlich geht auch von scharfen Messern eine erhebliche Gefahr aus, aber damit einen Amoklauf zu bestreiten ist quasi unmöglich, da der Täter immer unmittelbaren Kontakt zu seinen Opfern braucht. Das Risiko, das Messer schnell aus der Hand geschlagen zu bekommen, ist einfach viel zu hoch. Spekulative Vermutung: Wäre der Täter mit einem Messer in die Klasse eingedrungen und hätte er damit auf jemanden eingestochen, dann wären die anderen zur Hilfe geeilt. Einer gegen 20. Schöne Aussichten. Außerdem waren die Schulamokläufe immer durch einen Selbstmord des Täters gekennzeichnet. Mit einem Messer ist dies deutlich schwerer als mit Schusswaffen.


Ich würde da nicht unbedingt lachen. Gibt es frei erwerblich in jedem gut sortierten Haushaltswarenladen, ist zwar nicht so effektiv, aber Leute kann man damit auch töten. Ich will mal die Leute sehen, die in der von dir geschilderten Situation den Superman raushängen lassen und einem mit einem Küchenmesser, der auf jeden fall eine größere Reichweite hat, probieren zu "überwältigen".

Ein Amoklauf einer einzelnen Person mit vielen Toten ist mit einem Messer also unmöglich. Und jetzt fang nicht mit anderen Gegenständen wie Baseballschlägern und Elektroschockern an :s

Ich denke schon dass das möglich ist, ein Messer muss man nicht nachladen...

Wäre soetwas die Tage nicht passiert, würde es diese Diskussion bei weitem nicht geben.
 
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