InXS
Monaco-Franze
- Registriert
- 19 August 2007
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- anderer Wagen
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz
frau kann ja nicht alles lesen ... :
ein Artikel in der "Zeit" von '97 über die Ausbildung der Marines in den USA:
Die Konditionierung zum Töten erfolgt bei den Marines durch Spiele wie CS (welches in dieser Zeit ja schon aktuell war). Das Speil soll als Simulation dienen, möglichst schnell einen Gegner "auszuschalten".
Um die Konditionierung zu perfektionieren (also ähnlich einem Pawlowschen Hund) werden diese "Simulationen" auch unter Schlafentzug, Lärm und Schmerzen geübt.
oooops ... die wenigen tausend Toten ... ist ja ein Kleks, nicht wahr
Ich suche Dir auch gerne den Bericht heraus und scanne ihn Dir ...
In Deutschland: Schulamoklauf in Erfurt, da habe ich leider keine Pressetexte konserviert ...
Ob nun Soldaten oder aber der Typ in Erfurt oder wie in aktuellem Fall:
Alle sind in Systemen groß geworden, die reichhaltig an Gesetzen sind ... und die sollte man auch in vollem Umfang einfach mal anwenden.
Ich denke der eine oder andere Rechtswissenschaftler hier im Forum wird sich auskennen.
mal ne Frage am Rande zu den Waffengesetzten ... wer von allen kennt sich außer den Sportschützen und Jägern damizt aus???
ist jetzt keine provokante Frage, nur kenne ich diese im Einzelnen nicht wirklich ... weder hier noch woanders ...
und ich kann schlecht über was abstimmen, bei dem ich nicht mal die Einzelheiten kenne, bzw. bei dem ich weiß wie eindeutig diese bereits sind ...
achso .... Moin ...
Marion
Nachtrag: Ops, ich muss die Nachrichten versäumt haben, in denen davon berichtet wurde, dass ein CS-Spieler mit seinem PC Amok gelaufen ist und mehrere - reale - Menschen umgebracht hat.
Man man man...
frau kann ja nicht alles lesen ... :
ein Artikel in der "Zeit" von '97 über die Ausbildung der Marines in den USA:
Die Konditionierung zum Töten erfolgt bei den Marines durch Spiele wie CS (welches in dieser Zeit ja schon aktuell war). Das Speil soll als Simulation dienen, möglichst schnell einen Gegner "auszuschalten".
Um die Konditionierung zu perfektionieren (also ähnlich einem Pawlowschen Hund) werden diese "Simulationen" auch unter Schlafentzug, Lärm und Schmerzen geübt.
oooops ... die wenigen tausend Toten ... ist ja ein Kleks, nicht wahr

Ich suche Dir auch gerne den Bericht heraus und scanne ihn Dir ...
In Deutschland: Schulamoklauf in Erfurt, da habe ich leider keine Pressetexte konserviert ...
Ob nun Soldaten oder aber der Typ in Erfurt oder wie in aktuellem Fall:
Alle sind in Systemen groß geworden, die reichhaltig an Gesetzen sind ... und die sollte man auch in vollem Umfang einfach mal anwenden.
Ich denke der eine oder andere Rechtswissenschaftler hier im Forum wird sich auskennen.
Marion, ich denke schon, dass Verbote etwas bringen. Sie sind essentieller Teil unseres Rechtsverständnisses. Die Frage, um die sich alles dreht, ist doch, in welchem Verhältnis die Einschränkung gewisser Freiheiten und der daraus entstehende Nutzen stehen.
Verbot oder Gesetzt???
Gesetz sind nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten
also wie Pebbi schon mit der Schulpflicht erwähnte, haben die Kinder im Umkehrschluss auch ein Recht auf Schule!
Wenn ich nunmal Waffen in Privathaushalten verbiete, dann ist der Nutzen relativ hoch, die Einschränkung aber sehr gering. Es geht ja nicht darum, Sportschützen ihre Sport zu untersagen, sondern nur um eine andere Art der Lagerung. Die Aktivität ansich - das Schießen - wird somit in keinster Weise eingeschränkt, aber die Schwierigkeit zur Besorgung von Waffen steigt doch signifikant.
da hst Du Recht, also mit der Lagerung
Ich finde, man macht es sich zu einfach, die Verantwortung allein auf die Eltern zu schieben. Teilweise wird in manchen Posts (nicht explizit auf deinen zugeschnitten) der Eindruck vermittelt, dass die Tatsache, dass Kinder an Waffen kommen und damit - gelinde gesagt - Blödsinn anrichten, weil die Eltern fahrlässig gehandelt haben, mit einer Ordnungswidrigkeit wie Falschparken gleichgesetzt wird. Die Eltern sind schuld - sie hätten das verhindern müssen - das Gesetz war ja da, also brauchen wir keine strengeren Vorschriften. Das kanns doch nicht sein, das ist naiv ohne Ende. Jeder, der sich an seine eigene Kindheit erinnern kann, weiss, wie raffiniert Kinder und Jugendliche sind.
Deine Erfahrungen??? heißt dann, dass mit Volljährigkeit sofort verantwortungsvolles Handeln erfolgt ??
Es dürfte für die meisten keine große Hürde darstellen, den Schlüssel für den Safe zu finden - die eigenen vier Wände sind nunmal kein Hochsicherheitstrakt und der Vater stellt die eigenen Kinder nicht unter Generalverdacht.
Wenn du schon von Erziehung und Werten redest, dann müsste es für Eltern übrigens höchste Priorität haben, dass Schusswaffen im eigenen Haushalt nichts zu suchen haben
Danke für den Tipp
Aufgewachsen in einem tollen Elternhaus und 19 Jahre eigene Erziehungserfahrung sind schon nicht von der Hand zu weisen ... also bei mir ...
Ich habe zwar keinen Schusswaffen, alledings ist es wohl logisch, dass alle Gegenstände, mit denen ein Kind durch Unachtsamkeit zu Schaden hätte kommen können nicht in dessen Reichweite waren.
Dass Amoklaufen nicht monokausal ist, daran zweifelt wohl keiner. Gerade deshalb ist es doch wichtig, sich dem Problem aus mehreren Perspektiven zu nähern. Dein Einwand ist richtig, dass man sich besser um sozialen Belange kümmern sollte. Das heisst doch aber nicht, dass andere Aspekte, die nachweislich auch dazu beitragen, außer Acht gelassen werden sollten.
habe ich ja auch nicht geschrieben ......
Ich bleibe dabei: Die Verschärfung des Waffenrechts bietet deutlich mehr Vor- als Nachteile.
mal ne Frage am Rande zu den Waffengesetzten ... wer von allen kennt sich außer den Sportschützen und Jägern damizt aus???
ist jetzt keine provokante Frage, nur kenne ich diese im Einzelnen nicht wirklich ... weder hier noch woanders ...
und ich kann schlecht über was abstimmen, bei dem ich nicht mal die Einzelheiten kenne, bzw. bei dem ich weiß wie eindeutig diese bereits sind ...
achso .... Moin ...
Marion


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