geht die Epoche der klassischen Verbrennungsmotoren zu Ende?

E-Antriebe sind ne feine Sache, als Modellflieger fliege ich nur E, aber nicht aus Umweltgründen,
sondern weil sie mehr Dampf und ein sofortiges und gleichmäßiges Drehmoment haben.

Was mich nur ein bisschen verwundert ist, dass dem E-Antrieb generell ein grüne Umweltweste angezogen wird, dass ist nämlich nicht der Fall.
Lithium ist nicht nur selten, sondern auch ziemlich giftig in der Verarbeitung, außerdem gibt es (was man so liest) nicht genug für 40 Mio Autos.
Nächster Punkt ist das Neodym, das man für die leistungsatarken Magnete benötigt, das lässt sich wohl nur sehr aufwändig und umweltfeindlich herstellen.

Dann besteht das Gerücht, dass E-Antriebe sehr langlebig sind, auch das stimmt so nicht, die Drehstrom-Motoren sind zwar "Kontaktlos",
aber die Magnete verlieren durch Hitze an Kraft, die Drehzahlsteller/Regler sind sehr stark belastet und rauchen immer wieder ab,
am Schlimmsten sind die Akkus, je stärker ich die belaste, desto schneller sind sie hin, verlieren nicht nur Leistung, sondern auch Kapazität.

Nächster Punkt sind die Reichweite, beim I3 sind die 150Km nur Theorie, wenn man "Freude am fahren" hat, dann ist das noch die Hälfte
und dann brennt kein Licht, bzw keine Heizung, keine Klimaanlage, kein Gebläse, Radio, elektrische Lenkung und die ganzen netten Helferlein.
Und wenn das auf der BAB Tankstelle jeder anstatt 3 Min, dan 50 Min "tankt", dann kann ich mir den Stau bildlich vorstellen.

Da bin ich mal gespannt, ob die Techniker das lösen können, was die ahnungslosen Politiker beschließen.

Ach ja, vergessen, das laden, geerade das schnelle, ist sehr gefährlich, min 2 x im Jahr geht ein Bericht herum,
dass ein litium Akku in die Luft gegangen ist, zuletzt ja aktuell die im Galaxy Note7, ich bin mal gespannt, wie oft das passiert,
wenn alle Autos mit sehr viel höheren Strömen und somit mehr Gefahrenpotential aufgeladen werden...
 
Es wird immer das beschlossen was den Verbrauchern Geld kostet und dem Lobbyisten Geld bringt, nicht umsonst gehen etliche Politiker
in Rente, müssen zurücktreten weil was schief gelaufen ist, hängen dann am Hungertuch und machen dann noch einen 450€ Job bei der ein oder anderen Firma.

Wer die Satire verstanden hat weiß wie das Leben dort läuft.;)
 
Naja,ist wie immer erst mal ne Maximalforderung,aber ich denke 2040-50 ist es spätestens so weit. Das ganz Schlimme dabei,wir werden die neuen Elektrokarren nicht mal selber fahren dürfen,autonomes Fahren Hilfsausdruck.
weil jeder arsch nur noch während der fahrt am handy ist und leider nicht mehr sich die zeit nimmt selbst zu fahren und es zu erleben/geniesen.
leider wird s irgendwann so kommen das wir selbst nicht mehr fahren :(
 
Das gibt es schon seit fast 200 Jahren und heisst Eisenbahn. :cautious:
sehe ich genau so, ich habe freude am fahren,egal in welchem auto und möchte ja auch selbst fahren schalten etc, wenn nicht dann kann ich auf die öffentlichen umsteigen,aber nein muss nicht sein.
und wenn niemand das auto gehört dann wirds ja meist auch nicht pfleglich behandelt, sprich es wird abgerockt.
von diesem sharing halte ich nix...
 
Liebe Leute, bei allen hier proklamierten, düsteren Zukunftsszenarien dürfen zwei Umstände als sicher gelten:

1. Ob das irgendwann eintrifft, was heute in der Politik als langfristiges Ziel diskutiert wird, ist so unsicher, wie ein Sechser im Lotto.
2. Für vorhandenes Eigentum wird es mehr oder minder einen Bestandsschutz geben (müssen). Weder wird man daher im Einsatz befindliche Kraftfahrzeuge verbieten (können), noch deren Verwendung im Straßenverkehr.

Ob und wie lange das Bewegen von PKWs mit Benzinmotor noch Spaß machen wird, ist eine andere Frage. Soweit nicht erhöhte Steuern und/oder andere staatliche Unbill in den kommenden Jahren die Freude am benzinverbrennenden Fahren deutlich mindern werden, werden das die zunehmend negativen Reaktionen der Mitmenschen schaffen. :confused:
 
Brauchst nicht.. So viel Lithium gibt es nämlich nicht.. xD
Im Prinzip ginge es schon, man müsste nur die verfügbare Masse Lithium auf alle kfz aufteilen. Hieße: Bei dem eigentlich nur für 1 Mio. Pkw verfügbaren Lithium auf der Erde, wären bei Aufteilung auf 6 Mrd Pkw nur der 6000ste Teil der Akkumenge pro Auto verfügbar. Ein Tesla Model S wird dann statt max rund 400kW nur rund 0.07 kW oder etwa 0,1 PS leisten können. Bei 0,1 PS können wird dann besser wieder auf das Pferd umsteigen, weil das hätte dann 10mal soviel Leistung. Hatte Wilhelm II also doch recht: :D
wilhelm2-ich-glaube-an-das-pferd.jpg
 
Mit der Entscheidung, Verbrenner zu verbieten und den e-Antrieb zu verwenden, hat man noch nicht mit entschieden welche Energiequelle verwendet werden soll. Die Brennstoffzelle würde flächendeckend vielleicht mehr Sinn machen, als Akkus.

Mich erinnert das ganze Thema an die Glühbirne.
Was haben alle Reichsbedenkenträger herum gemosert, dass Energiesparlampen ewig lange brauchen um hell zu werden, eine fürchterliche Lichttemperatur haben und obendrein Umweltschädlich wären.
Die EU hat´s trotzdem beschlossen und siehe da, die Industrie hat zwangsweise nachgedacht und statt der konventionelle Energiesparlampe auf´s LED Pferd gesetzt.
Damals waren LED Birnen untauglich und niemand hatte die auf dem Schirm. Jetzt haben sie die klassische Glühbirne in fast allen Kategorien fabelhaft ersetzt und wie sparen über 80% Energie bei unseren Leuchtmitteln. Ich zumindest heule dem Glühfaden nicht nach!
 
Ich zumindest heule dem Glühfaden nicht nach!
Du wohnst ja auch im reichen Deutschland und verdienst 10000€ im Monat. In Malawi und anderen Teilen Afrikas gehen jetzt beispielsweise die Lichter aus, weil die sich bei 223 US-Dollar pro Kopf BIP lieber einen Sack Reis statt eine 10€-Lampe kaufen . Die werden jetzt wieder zur Öllampe und auf die gute alte Benzinverbrennung setzen müssen. Aber Hauptsache der Europäer hat sein überteuertes Spielzeug. In Malawi kann es ja ruhig stinken, brennen und tausende Verbrennungsopfer geben - kommt ja nicht in der Tagesschau drin vor. :rockstar:
 
Selten so viel Bullshit auf einmal gelesen.
Hab ich auch gerade gedacht :t

Ich fuer meinen Teil bin mir sicher, dass sich die Mobilitaet weiter entwickeln wird. Der Verbrennungsmotor ist mit seinem Wirkungsgrad verdammt schlecht, dafuer laesst sich die Energie wunderbar transportieren.

Irgendwann in gar nicht mal allzuferner Zukunft wird es gelingen Kernfusion zu betreiben und schaffen es Energie effizienter zu transportieren als heutiges Benzin.

Das ist auch keine grosse Orakelei, dazu muss man sich nur mal Science-Fiction-Filme anschauen, was in der Vergangenheit schon wahr wurde und kurz etwas weiter denken - geforscht wird an dem Zeug ja schon laenger.

Irgendwann werden wir uns in kleine Kapseln setzen, die uns an unseren Wunschort bringen ... nichts anderes meint der Begriff von "individueller Mobilitaet" ... individuell dort hin gelangen wo man hin moechte.

... dass wir nebenbei unsere Oldtimer mit suendhaft teurem Sprit betanken und auf nostalgischen Asphaltrouten rumduesen ist eine schoene Vorstellung, denn andere werden auch nur zum Spass diese Strassen nehmen ... die "Pflicht", also die Arbeitswege fahren wir in unseren Kapseln :-)

Schoene neue Welt - und ich bin mir sicher, dass ich sie in 30 Jahren noch erleben werde.

(dass dazu ambitionierte Ziele gesetzt werden, ist doch logisch ... dass die Ziele von Norwegen mit wenig Verkehr und viel Energie nicht 1:1 auf Deutschland uebertragen werden koennen, ist logisch ... aber who cares?)
 
Ich seh schon dass wir so enden werden..ich sag nur Energie

 
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Schoene neue Welt - und ich bin mir sicher, dass ich sie in 30 Jahren noch erleben werde.

Da bin ich völlig anderer Ansicht. Wenn man den Entwicklungsfortschritt der letzten 30 Jahre nimmt und extrapoliert, dann wird man da (Kernfusion, Revolution bei Energietransport, etc.) wohl nie und nimmer hinkommen... Und der Entwicklungsfortschritt wird sich eher verlangsamen.
Man sieht es ja z.B. an Computern: Gleiches Prinzip wie vor 30 Jahren, nur detailoptimiert: Am Anfang riesige (exponentielle) Fortschritte gemacht, heute geht fast nichts mehr (also setzt man einfach auf mehr CPUs, der Effekt ist aber nur noch linear). Die vorhandene Technologie ist ausgereizt, mit grundsätzlich Neuem tut sich unser Wirtschaftssystem systembedingt sehr schwer.
Wenn ich meine 29 Jahre alten E34 heranziehe, dann sehe ich bei heutigen Fahrzeugen dem gegenüber kaum Vorteile (bis auf ein paar Spielereien). Der Verbrauch ist mit ca. 9l akzeptabel und die Laufkultur sowie die Akustik des 2-Ventil-Reihensechsers setzen nach wie vor Maßstäbe, davon sind aktuelle Motoren meilenweit entfernt.

Außerdem werden wir zunehmend unfähig größere Projekte durchzuziehen, ich sag nur "Airbus A400 M" oder "BER". Zum Mond würden wir sicher nicht mehr kommen und ein Überschallflugzeug können wir uns auch nicht mehr leisten... Da habe ich so meine Zweifel an der Umstellung einer über 100 Jahre alten Technologie...
Von daher sehe ich den ganzen E-Fahrzeug-Hype kritisch, zumal es ja bisher kaum technisch-rationale Gründe dafür gibt.

Eins noch zum autonomen Fahren: Wenn es irgendwann soweit sein sollte, dass wir nicht mehr selbst fahren müssen, dann werden wir wohl in den meisten Fällen keine Zeit haben, während der Fahrzeit Zeitung zu lesen. Wir werden Mails beantworten (oder was es dann geben mag), Telefonkonferenzen durchführen, und unser Leben noch effizienter gestalten etc. Freizeit werden wir deshalb aus meiner Sicht nur selten mehr haben...
 
Schoene neue Welt - und ich bin mir sicher, dass ich sie in 30 Jahren noch erleben werde.
Da bin ich mir weitgehend sicher, daß ich dann nicht mehr unter euch weilen werde, :unsure:
zumindest würde ich die männliche Lebenserwartungsquote dann aber schon gewaltig überschreiten :whistle:
 
Mit Blicken nach hinten kommt man nicht weiter,die Entwicklung schreitet in allen Bereichen so schnell voran,da machen sich die Allerwenigsten ein Bild von.
 
Na ja, die Entwicklung im Bereich Computertechnik hat in den letzten 20 Jahren schon gewaltige Fortschritte gemacht,
aber wenn ich mir anschaue, was sich im Bereich der Automobil-Antriebstechnik getan hat, dann ist da nicht so extrem viel passiert,
die Fortschritte, die gemacht wurden, werden von den gestiegenen Leergewichten nahezu aufgefressen
und solange Mütter unbedingt einen 2,5T SUV brauchen, um ihre Kinder angemessen sicher zur Schule zu fahren, wird sich daran auch nix ändern.

Das Problem ist doch, dass, auch wenn man die Technik soweit hinbekommen würde, dass eine sinnvolle Reichweite realisierbar wäre,
hätten wir nimals genug Strom, damit alle ihren gewohnten Luxus-Standart beibehalten könnten,
Ausstieg von Kernerngie und Elektrifizierung des kompletten Straßenverkehrs geht nicht zusammen, jedenfall nicht in der kurzen Zeit.

...aber vielleicht können wir dann den zusätzlichen Strom von unseren französischen Nachbarn kaufen,
die sich über so ein Gesetz sicher kaputtlachen und dann noch ein paar Atomkraftwerke an unsere Grenze bauen ;)
 
...Kernfusion muss die Basis heißen, um so ein Ziel zu realisieren. Auch das Wort Brennstoffzelle wird man nicht außen vor lassen können. Solange die beiden Technologien nicht Ready for Work für die "Maße" sind, halte ich sämtliche sonstigen Ziele für unambitionierte schlichte Schnappsideen und zeigt die fehlende Reichweite des Denkens der Politik
 
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