geht die Epoche der klassischen Verbrennungsmotoren zu Ende?

Ich würde vorschlagen, man einigt sich darauf, das es zu beachten gilt bei der in Zusammenhang mit Elektromobilität zu errichtenden elektrischen Infrastruktur sowie deren "Endgeräten" die entsprechenden Gesetze über ElektroMagnetische Verträglichkeit (EMV), Emissionsschutzgesetz... selbstverständlich einzuhalten und ggfs weiterzuentwickeln sind, sofern hier neue relevante elektrische Techniken großflächig zum Einsatz kommen. :rolleyes:

Jedenfalls unbestritten ist die negative Auswirkung von Abgasen (auch aus Verbrennungsmotoren) auf Mensch und Umwelt.

Gesetze, die von WEM entwickelt werden? Gesetze die von WEM überwacht werden? Das hat ja mit den Verbrennungsmotoren, besonders Dieselmotoren auch schon gut funktioniert...
 
...die durch die Umstellung auf Pkw-E-Mobilität ja nicht wirklich gesamtheitlich beeinflusst wird, bestenfalls lokal.

.... wird aber auf lange Sicht schon Auswirkung haben, erst regionale Insellösungen für Individualverkehr, dann Massentauglichkeit, gefolgt von Güterlösungen bis hin zu Lösungen für Flugzeuge. Fortschritt je nach wirtschaftlicher Stärke der Staaten und Dringlichkeit (Beispiel: Peking - da ist fast durchgängig Smog).

Neue Generationen werden einer anderer Faszination erliegen, wie der, die uns hier vereint, sehe ich jetzt schon wie oft in jungen Städter-Familien auf ein eigenes Auto verzichtet wird, ÖPNV benutzt in Kombi mit Car-sharing.

So lange wir es noch können geniessen wir verantwortungsvoll unseren gemeinsamen Fetisch R6, V8, V12... Sternmotor, wird aber auf lange Sicht immer weiter exotischer, exclusiver und weniger akzeptiert werden und in 20-30 Jahren sitze ich eh in einem E-Rolli anstatt im geliebten BMW - Z. :confused:
 
Vorweg - ich halte es für durchaus sinnvoll, mittelfristige Alternativen zu den traditionellen Verbrennungmotoren zu erforschen. Und diese umzusetzen.
Dennoch - ich fühle mich angesichtsa des politischen Aktionismus in D etwas auf den Arm genommen:

"Wie viel Dreck Schiffe im Vergleich zu Autos produzieren, will Thiiink berechnet haben: Ein Frachter wie die „Barzan“ stößt demnach jährlich so viel schwefelhaltige Abgase und Partikel aus wie 126 Millionen moderne Pkws. Weniger effiziente Frachter kämen gar auf 280 Millionen. Das heißt, drei bis fünf Dreckschleudern entsprechen der globalen Automobilflotte. Die Zahlen klingen unglaublich, „sind aber realistisch“, sagt Oeliger (Dietmar Oeliger, Verkehrspolitik-Leiter beim Naturschutzbund Deutschland). Zu vergleichbaren Ergebnissen kommt der Umweltexperte und Chemiker Axel Friedrich. Er war viele Jahre Abteilungsleiter im Umweltbundesamt und versucht schon lange, auf das Problem aufmerksam zu machen."
http://www.focus.de/wissen/natur/wissen-und-gesundheit-dicke-luft-auf-hoher-see_id_5247004.html

Ohne jetzt diese und ähnliche Statistiken als heilige Worte nehmen zu wollen - die Relationen sind auf jeden Fall absurd. Anstatt nun millionenfach den Bürger direkt beim Autokauf, dem Hausbau und steuerlich über abenteuerliche Infrastrukturmaßnahmen in die Pflicht zu nehmen, wäre es doch erfreulich, die Hebel zunächst bei der Schiffahrt (insbesondere den Kreuzfahrern, deren Nutzwert dem eines Spassautos entsprechen) anzusetzen.
Anders gesagt: Rüste ich einen Frachter um, habe ich den gleichen Effekt, als würde ich mehrere Milionen PKW "verumweltfreundlichen".

Mir fehlt da komplett das Verständnis...

LG,
Ralf
 
Wir haben hier am Niederrhein relativ selten dicke Frachter, die durch die Innenstadt fahren, dafür aber tausende Autos die meine unmittelbare Umwelt verpesten.
Ich persönlich würde lieber erstmal meine direkte Umwelt gesünder gestalten und dann die restliche Welt.
Und überhaupt..., was soll denn die Bundesregierung machen? Dreckige Schiffe in Deutschland verbieten? Die meisten fahren eh nicht unter deutscher Flagge, daher scheißen die darauf was Tante Merkel entscheiden würde. Und ein Anlegeverbot für die Dreckschleudern würde auch nichts bringen, außer arbeitslose Hafenarbeiter, den eh ein Reeder seine Schiffe umrüstest, lösche er seine Fracht in Holland, Belgien, Frankreich oder Dänemark. Dann fahren halt noch ein paar LKWs mehr durch Deutschland und verpesten unsere Luft. Auch hier am Niederrhein.
 
Wir haben hier am Niederrhein relativ selten dicke Frachter, die durch die Innenstadt fahren, dafür aber tausende Autos die meine unmittelbare Umwelt verpesten.
Ich persönlich würde lieber erstmal meine direkte Umwelt gesünder gestalten ...
Es geht aber, wenn wir uns um die Umwelt kümmern möchten, nicht um deine, meine oder unsere unmittelbare Umwelt, sondern um unseren Planeten im Ganzen.

Machen wir uns da doch nichts vor: Die Autos sind deshalb im Visier der Schadstoffreduzierung, weil Autofahrer weder wichtig noch wehrhaft sind. An die Seeschifffahrt und an den Flugverkehr traut sich keine Regierung ran. Gut und wichtig wäre das aber.
 
Wir haben hier am Niederrhein relativ selten dicke Frachter, die durch die Innenstadt fahren, dafür aber tausende Autos die meine unmittelbare Umwelt verpesten.
Ich persönlich würde lieber erstmal meine direkte Umwelt gesünder gestalten und dann die restliche Welt.
Und überhaupt..., was soll denn die Bundesregierung machen? Dreckige Schiffe in Deutschland verbieten? Die meisten fahren eh nicht unter deutscher Flagge, daher scheißen die darauf was Tante Merkel entscheiden würde. Und ein Anlegeverbot für die Dreckschleudern würde auch nichts bringen, außer arbeitslose Hafenarbeiter, den eh ein Reeder seine Schiffe umrüstest, lösche er seine Fracht in Holland, Belgien, Frankreich oder Dänemark. Dann fahren halt noch ein paar LKWs mehr durch Deutschland und verpesten unsere Luft. Auch hier am Niederrhein.
Um was geht's eigentlich? Nox, co2, Ruß oder Feinstaub? Womit ist deine Luft denn " verpestet"?
Im Falle der Schadstoffe würde ja auch eine bessere Emissionsvorschrift helfen, bei co2 würde ich persönlich die Energie (Strom oder Flüssigtreibstoffe) deutlich verteuern. Z.b. Faktor 5. Den Rest regelt der Markt und die Nachfrage. Mobilität ist viel zu billig. Globale Gesetze sind möglich, siehe Emissionsvorschriften.
 
Im Falle der Schadstoffe würde ja auch eine bessere Emissionsvorschrift helfen....

Die aktuellen Vorschriften werden ja schon extrem umgangen. Wenn die Hersteller die aktuellen Vorschriften, ohne wenn und aber, einhalten müssten, wurde hier niemand mehr einen Verbrenner haben wollen, denn Spaß würden die Motoren dann eh nicht mehr machen.
 
Vorweg - ich halte es für durchaus sinnvoll, mittelfristige Alternativen zu den traditionellen Verbrennungmotoren zu erforschen. Und diese umzusetzen.
Dennoch - ich fühle mich angesichtsa des politischen Aktionismus in D etwas auf den Arm genommen:

"Wie viel Dreck Schiffe im Vergleich zu Autos produzieren, will Thiiink berechnet haben: Ein Frachter wie die „Barzan“ stößt demnach jährlich so viel schwefelhaltige Abgase und Partikel aus wie 126 Millionen moderne Pkws. Weniger effiziente Frachter kämen gar auf 280 Millionen. Das heißt, drei bis fünf Dreckschleudern entsprechen der globalen Automobilflotte. Die Zahlen klingen unglaublich, „sind aber realistisch“, sagt Oeliger (Dietmar Oeliger, Verkehrspolitik-Leiter beim Naturschutzbund Deutschland). Zu vergleichbaren Ergebnissen kommt der Umweltexperte und Chemiker Axel Friedrich. Er war viele Jahre Abteilungsleiter im Umweltbundesamt und versucht schon lange, auf das Problem aufmerksam zu machen."
http://www.focus.de/wissen/natur/wissen-und-gesundheit-dicke-luft-auf-hoher-see_id_5247004.html

Ohne jetzt diese und ähnliche Statistiken als heilige Worte nehmen zu wollen - die Relationen sind auf jeden Fall absurd. Anstatt nun millionenfach den Bürger direkt beim Autokauf, dem Hausbau und steuerlich über abenteuerliche Infrastrukturmaßnahmen in die Pflicht zu nehmen, wäre es doch erfreulich, die Hebel zunächst bei der Schiffahrt (insbesondere den Kreuzfahrern, deren Nutzwert dem eines Spassautos entsprechen) anzusetzen.
Anders gesagt: Rüste ich einen Frachter um, habe ich den gleichen Effekt, als würde ich mehrere Milionen PKW "verumweltfreundlichen".

Mir fehlt da komplett das Verständnis...

LG,
Ralf
gebe ich dir völlig recht, aber ich denke die kohle bei den bürgern für alleine schon die umwetlplakette zu holen ergibt anscheinend mehr sinn und geld ;)
 
Natürlich sind hier wirtschaftliche Interessen als auch die Neigung der Politik, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, mit ausschlaggebend.
Andererseits ist die Mischung aus offensichtlicher Medienpolitik (Auto=Böse, bitte so lange wiederholen, bis es jeder glaubt) und der unfassbaren Ignoranz der Masse Mensch die Grundlage, auf der diese Politik baut.

Oder wie sonst erklärt sich so etwas:

http://www.abendblatt.de/hamburg/ar...reuzfahrtriesen-bei-den-Cruise-Days-2017.html

Hamburg. Es wird eine Veranstaltung der Superlative: Zehn Kreuzfahrtschiffe werden bei den Hamburg Cruise Days 2017 vertreten sein - so viele wie nie zuvor. Vom 8. bis 10 September 2017 locken die Ozeanriesen Hunderttausende Besucher an die Elbe.
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https://www.welt.de/dieweltbewegen/...tzigste-Gewerbe-der-Welt-bleibt-auf-Kurs.html

Auch vorstellungskräftige Zahlen hat die Studie (https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/verkehr/schifffahrt/kreuzschifffahrt/16042.html) parat: Ein einziges modernes Kreuzfahrtschiff stoße täglich rund 450 Kilogramm Rußpartikel, 5250 Kilogramm Stickoxide und 7500 Kilogramm Schwefeldioxide aus. „Die Luftschadstoffbelastung, die von den untersuchten 20 Kreuzfahrtschiffen ausgeht, entspricht damit insgesamt derjenigen von rund 120 Millionen modernen Pkw.“

Das ist in meinen Augen Realsatire...

LG,
Ralf
 
Die aktuellen Vorschriften werden ja schon extrem umgangen. Wenn die Hersteller die aktuellen Vorschriften, ohne wenn und aber, einhalten müssten, wurde hier niemand mehr einen Verbrenner haben wollen, denn Spaß würden die Motoren dann eh nicht mehr machen.

Wenn es um Schadstoffe geht (also alles außer CO2), dann hat ein konventioneller Saugmotor (Benzin) die geringsten Probleme. Ein 5,0l-V8 im Mustang hat -soweit ich weiß- auch EURO6.
Probleme machen bei den modernen Motoren die Direkteinspritzung.
Bezüglich der Schadstoffe wären also großvolumige Saugmotoren völlig i.O.

Und bezüglich des Verbrauchs würde ich die Energie drastisch verteuern (Benzin z.B. 3€/l). Den Rest regelt der Markt. Wenn jemand nur 5000 km/Jahr fährt, dann wird er sich seinen SUV vielleicht leisten wollen. Bei 25000 km/h wird -auch in Anbetracht des Geschwindigkeitsprofils- kaum mehr jemand zu einem SUV greifen, der einen Luftwiderstand wie eine Telefonzelle hat...
Es werden sich durch die teure Energie die für die Kunden am besten geeigneten Konzepte durchsetzen. Das war schon immer die beste Motivation. Weiterhin werden Pendler Fahrgemeinschaften bilden (müssen), Lebensmitteltransporte quer durch Europa werden obsolet und der Flug in die Karibik wird auch kein Schnäppchen mehr sein...
Und Staus werden die Ausnahme...

...und wenn dann E-Fahrzeuge tatsächlich einen Verbrauchsvorteil generieren können, werden sie sich auch durchsetzen.
 
Mobilität einzuschränken wäre zwar auch eine Option, nur würde man uns Bürger damit was liebgewonnenes wegnehmen. Da halte ich gar nichts von! Zumal das utopisch wäre. Die Partei, die das durchsetzt, ist anschließend für immer unter der 5% Hürde.

Dann lieber die Industrie zwingen mittelfristig echte Alternativen anzubieten.
 
Wenn es um Schadstoffe geht (also alles außer CO2), dann hat ein konventioneller Saugmotor (Benzin) die geringsten Probleme. Ein 5,0l-V8 im Mustang hat -soweit ich weiß- auch EURO6.
Probleme machen bei den modernen Motoren die Direkteinspritzung.
Bezüglich der Schadstoffe wären also großvolumige Saugmotoren völlig i.O.

Und bezüglich des Verbrauchs würde ich die Energie drastisch verteuern (Benzin z.B. 3€/l). Den Rest regelt der Markt. Wenn jemand nur 5000 km/Jahr fährt, dann wird er sich seinen SUV vielleicht leisten wollen. Bei 25000 km/h wird -auch in Anbetracht des Geschwindigkeitsprofils- kaum mehr jemand zu einem SUV greifen, der einen Luftwiderstand wie eine Telefonzelle hat...
Es werden sich durch die teure Energie die für die Kunden am besten geeigneten Konzepte durchsetzen. Das war schon immer die beste Motivation. Weiterhin werden Pendler Fahrgemeinschaften bilden (müssen), Lebensmitteltransporte quer durch Europa werden obsolet und der Flug in die Karibik wird auch kein Schnäppchen mehr sein...
Und Staus werden die Ausnahme...

...und wenn dann E-Fahrzeuge tatsächlich einen Verbrauchsvorteil generieren können, werden sie sich auch durchsetzen.
Einige richtige Denkansätze in deinem Beitrag.

Ergänzend und korrigierend:

Der Markt der Individualmobilität ist aber doch regulierter als es nur der Spritpreis suggeriert.
Da wären die Steuereinnahmen durch den Sprit.
Wieviel Energiesteuer soll ein E-Fahrzeug pro Kilometer abdrücken, es benutzt ja auch die Strassen- und Verkehrsinfrastruktur?
Was ist mit steuerlichen Aspekten wie Pendlerpauschalen, Abschreibungen, Firmenleasing etc.
Was ist mit Subventionen zum Kauf von E-Fahrzeugen?
Was ist mit Fahrverboten und sonstigen willkürlichen Beschränkungen?
Wie wirken sich politische/ steuerliche Eingriffe auf das soziale Gleichgewicht und die soziale Gerechtigkeit aus?

Wie reagieren zB. Fluggesellschaften auf national höhere Spritpreise, fliegt dann jeder zum Dumpingpreis aus dem Ausland?
Wird Deutschland zur Waren-Hochpreisinsel innerhalb Europas durch so hohe Energiekosten?
Werden Waren aus Deutschland aufgrund dieser Energiepreise unbezahlbar und Deutschland war längste Zeit Exportweltmeister?
Vielleicht ist die nächste Wirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit hausgemacht.

Der motorisierte Verkehr macht 12% des Gesamt-CO2 Ausstoss in Deutschland aus. Was ist mit anderen Bereichen wie Heizungen und Industrie? Erlaubt sich da die Politik ähnliche Einmischungen?
.......

Viele Fragen und viele Aspekte, die es zu beachten gilt.

Ich halte von dieser politischen Meinungsmache und dem vordergründigen Aktionismus wenig.
Ich zerbreche mir auch nicht den Kopf über die sinnvollste Energieart für die Individualmobilität.
Das sollen mal die besserwisserischen Journalisten, die Herren Ingenieure und die sog. Experten machen, die an keinem Fernsehmikrofon vorbeikommen.

Ich verhalte mich da als passiver Kunde:
Was zur gegebenen Zeit meine persönlichen Bedürfnisse befriedigt wird gekauft, unterhalten und genossen, der Rest ist mir relativ egal.
Derzeit sind es 2 SUVs und ein Sportwagen.
Davon geht die Welt nicht unter und ich kann dennoch ruhigen Gewissens schlafen.

Die ganze E-Mobilität muss erstmal von der Kundschaft gewollt werden und v.a. bezahlt werden wollen und können.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg und betrachtet man die Einkommensentwicklung in Deutschland, vielleicht gerade unter der o.g. Prämisse deutlich steigender Energiekosten, erscheinen einem die politischen Parolen und die zugrundeliegende Ideologie als umso weltfremder, frecher und substanzloser.
 
Einige richtige Denkansätze in deinem Beitrag.

Ergänzend und korrigierend:

Der Markt der Individualmobilität ist aber doch regulierter als es nur der Spritpreis suggeriert.
Da wären die Steuereinnahmen durch den Sprit.
Wieviel Energiesteuer soll ein E-Fahrzeug pro Kilometer abdrücken, es benutzt ja auch die Strassen- und Verkehrsinfrastruktur?
Was ist mit steuerlichen Aspekten wie Pendlerpauschalen, Abschreibungen, Firmenleasing etc.
Was ist mit Subventionen zum Kauf von E-Fahrzeugen?
Was ist mit Fahrverboten und sonstigen willkürlichen Beschränkungen?
Wie wirken sich politische/ steuerliche Eingriffe auf das soziale Gleichgewicht und die soziale Gerechtigkeit aus?

Wie reagieren zB. Fluggesellschaften auf national höhere Spritpreise, fliegt dann jeder zum Dumpingpreis aus dem Ausland?
Wird Deutschland zur Waren-Hochpreisinsel innerhalb Europas durch so hohe Energiekosten?
Werden Waren aus Deutschland aufgrund dieser Energiepreise unbezahlbar und Deutschland war längste Zeit Exportweltmeister?

Der motorisierte Verkehr macht 12% des Gesamt-CO2 Ausstoss in Deutschland aus. Was ist mit anderen Bereichen wie Heizungen und Industrie? Erlaubt sich da die Politik ähnliche Einmischungen?
.......

Viele Fragen und viele Aspekte, die es zu beachten gilt.

Ich halte von dieser politischen Meinungsmache und dem vordergründigen Aktionismus wenig.
Ich zerbreche mir auch nicht den Kopf über die sinnvollste Energieart für die Individualmobilität.
Das sollen mal die besserwisserischen Journalisten, die Herren Ingenieure und die sog. Experten machen, die an keinem Fernsehmikrofon vorbeikommen.

Ich verhalte mich da als passiver Kunde:
Was zur gegebenen Zeit meine persönlichen Bedürfnisse befriedigt wird gekauft, unterhalten und genossen, der Rest ist mir relativ egal.
Derzeit sind es 2 SUVs und ein Sportwagen.
Davon geht die Welt nicht unter und ich kann dennoch ruhigen Gewissens schlafen.

Die ganze E-Mobilität muss erstmal von der Kundschaft gewollt werden und v.a. bezahlt werden wollen und können.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg und betrachtet man die Einkommensentwicklung in Deutschland, vielleicht gerade unter der o.g. Prämisse deutlich steigender Energiekosten, erscheinen einem die politischen Parolen und die zugrundeliegende Ideologie als umso weltfremder, frecher und substanzloser.

Da kann ich Dir nur beipflichten
:t:t:t
 
Einige richtige Denkansätze in deinem Beitrag.

Ergänzend und korrigierend:

Der Markt der Individualmobilität ist aber doch regulierter als es nur der Spritpreis suggeriert.
Da wären die Steuereinnahmen durch den Sprit.
Wieviel Energiesteuer soll ein E-Fahrzeug pro Kilometer abdrücken, es benutzt ja auch die Strassen- und Verkehrsinfrastruktur?
Was ist mit steuerlichen Aspekten wie Pendlerpauschalen, Abschreibungen, Firmenleasing etc.
Was ist mit Subventionen zum Kauf von E-Fahrzeugen?
Was ist mit Fahrverboten und sonstigen willkürlichen Beschränkungen?
Wie wirken sich politische/ steuerliche Eingriffe auf das soziale Gleichgewicht und die soziale Gerechtigkeit aus?

Wie reagieren zB. Fluggesellschaften auf national höhere Spritpreise, fliegt dann jeder zum Dumpingpreis aus dem Ausland?
Wird Deutschland zur Waren-Hochpreisinsel innerhalb Europas durch so hohe Energiekosten?
Werden Waren aus Deutschland aufgrund dieser Energiepreise unbezahlbar und Deutschland war längste Zeit Exportweltmeister?
Vielleicht ist die nächste Wirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit hausgemacht.

Der motorisierte Verkehr macht 12% des Gesamt-CO2 Ausstoss in Deutschland aus. Was ist mit anderen Bereichen wie Heizungen und Industrie? Erlaubt sich da die Politik ähnliche Einmischungen?
.......

Viele Fragen und viele Aspekte, die es zu beachten gilt.

Ich halte von dieser politischen Meinungsmache und dem vordergründigen Aktionismus wenig.
Ich zerbreche mir auch nicht den Kopf über die sinnvollste Energieart für die Individualmobilität.
Das sollen mal die besserwisserischen Journalisten, die Herren Ingenieure und die sog. Experten machen, die an keinem Fernsehmikrofon vorbeikommen.

Ich verhalte mich da als passiver Kunde:
Was zur gegebenen Zeit meine persönlichen Bedürfnisse befriedigt wird gekauft, unterhalten und genossen, der Rest ist mir relativ egal.
Derzeit sind es 2 SUVs und ein Sportwagen.
Davon geht die Welt nicht unter und ich kann dennoch ruhigen Gewissens schlafen.

Die ganze E-Mobilität muss erstmal von der Kundschaft gewollt werden und v.a. bezahlt werden wollen und können.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg und betrachtet man die Einkommensentwicklung in Deutschland, vielleicht gerade unter der o.g. Prämisse deutlich steigender Energiekosten, erscheinen einem die politischen Parolen und die zugrundeliegende Ideologie als umso weltfremder, frecher und substanzloser.

Ich denke, ich bin da weitestgehend Deiner Meinung.
Eine einfache Lösung gibt es sicher nicht.

Aber: Die Emissionsvorschriften wurden auch weltweit (zumindest in allen maßgebenden Ländern) umgesetzt (sie sind in Nuancen unterschiedlich, folgen aber klar dem gleichen Trend). Warum soll das bei der Verteuerung des Sprits nicht gehen?
Die Differenz zum heutigen Preis sollten zweckgebunden für Mittel für Umweltschutz, Entwicklung o.ä. eingesetzt werden.
Wichtig ist natürlich, dass die Verteuerung in allen bedeutsamen Ländern umgesetzt ist. Das wird auch nicht schlagartig gehen, sondern über Jahrzehnte.

Es ist eigentlich auch völlig egal, was die Politik jetzt vorschreibt: Wenn der CO2-Aussstoß für den Fortbestand der Menschheit langfristig entscheidend ist, wird es keinen anderen Weg geben, als ihn DIREKT zu reduzieren. Welche Mittel dafür auch immer eingesetzt werden: Eine Reduzierung / Verknappung (zwangsweise oder nicht) erhöht ohnehin die Kosten...

Zu den SUVs: Gibt es in großer Stückzahl nur deshalb, weil die politischen Zwänge keinen Druck darauf ausüben. Umwelttechnisch so ziemlich das unvernünftigste Auto, das es überhaupt geben kann: Nicht nur hohes Gewicht, auch hoher Luftwiderstand und hohe Alltagstauglichkeit (die dazu führt, dass richtig viele km damit gefahren werden - mit entsprechenden Emissionen).
 
Und bezüglich des Verbrauchs würde ich die Energie drastisch verteuern (Benzin z.B. 3€/l). Den Rest regelt der Markt....
Ich bin für die Freiheit und gegen Steuern auf Mineralöl. Maximal wäre hier der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7% okay. Alles anders wie Ökosteuer gehört abgeschafft. Den Rest kann dann wirklich der Markt regeln.
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Es ist eigentlich auch völlig egal, was die Politik jetzt vorschreibt: Wenn der CO2-Aussstoß für den Fortbestand der Menschheit langfristig entscheidend ist, wird es keinen anderen Weg geben, als ihn DIREKT zu reduzieren. Welche Mittel dafür auch immer eingesetzt werden: Eine Reduzierung / Verknappung (zwangsweise oder nicht) erhöht ohnehin die Kosten...
Wie wäre es mit dem Anbau von Pflanzen und Bäumen, falls es in Deinem lokalen Umkreis erhöhte Co2 Emissionen gibt ? Schonmal von Photosynthese gehört ? Funktioniert auch global - frag mal einen Förster.
 
Ich bin für die Freiheit und gegen Steuern auf Mineralöl. Maximal wäre hier der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7% okay. Alles anders wie Ökosteuer gehört abgeschafft. Den Rest kann dann wirklich der Markt regeln.

Wie wäre es mit dem Anbau von Pflanzen und Bäumen, falls es in Deinem lokalen Umkreis erhöhte Co2 Emissionen gibt ? Schonmal von Photosynthese gehört ? Funktioniert auch global - frag mal einen Förster.

Was willst Du mir damit sagen? Sehe in dem, was Du geschrieben hast, und meinen Aussagen keinen sinnvollen Zusammenhang. Außer dass sowohl ich als auch Du die Buchstabenfolge "CO2" benutzt haben...;)
 
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