gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ich würde mich auch gerne an der Diskussion beteiligen, fühle mich aber noch nicht informiert genug, um ein Urteil zu treffen.
Könnten mir wohl die Diskussionsteilnehmer schnell mal ihre Quellen offenlegen?


hab gerade den Bericht bei n-tv gelesen....
mit 53 in Rente, Boni für pünktliches Erscheinen zur Arbeit, usw....

:X
und zu dem rente mit 53. Die sollen genau so lange wie wir arbeiten dann würden ihre kassen wieder voller.

In Griechenland baut jeder nur 8 Teile und bekam 800 Euro Lohn. Auch da ist jedes Teil 10 Euro wert. Die Regierung erhöhte die Löhne ohne dass die Produktivität anstieg.


Bisher noch nicht beschrieben, aber falls hier ein Grieche mitliest:

1. Wo liegt das gesetzliche (nicht durchschnittliche!) Rentenalter aller Griechen?

2. Wie hoch ist in ETWA der prozentuale Unterschied zwischen dem Brutto- und Nettoeinkommen (insbesondere Art und Prozentsatz der Sozialversicherungen würden mich interessieren!)

3. Wie hoch ist die Staatsquote der Beschäftigung?

4. Welchen Anspruch am Anteil der Höchstrente erwirbt der gewöhnliche Grieche (also NICHT der, der im öffentlichen Dienst beschäftigt ist) im Alter von 53 Jahren?

5. Ist das System der Rentenansprüche der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes vergleichbar mit dem öffentlichen Dienst in Portugal, Spanien und Italien, wo Ende 40 der Rentenanspruch vorliegt?
Bekommen in Deutschland nicht auch Staatsdiener in bestimmten Bereichen schon Ende 40 Rente? (Bundeswehr- Piloten z.B.??)

6. Wo liegen die Schätzungen zur Schattenwirtschaft? Wie hoch ist der Anteil an Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung? Wo liegt GR im weltweiten Vergleich, was die Korruption angeht?
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?


Hm. Das ist wohl eher lustig-unterhaltsam und deshalb seicht und weniger investigativer Journalismus, oder?

Übrigens habe ich schon nach 30 Sekunden gehört, dass die Rente sehr wohl NICHT ab 53 Jahren an alle Griechen ausgezahlt wird.
Das mit den Gremien geht natürlich in Ordnung. Schließlich sind die Griechen die Erfinder der Demokratie. %:
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ich würde mich auch gerne an der Diskussion beteiligen, fühle mich aber noch nicht informiert genug, um ein Urteil zu treffen.

Dann informiere Dich in dem Rahmen, den Du für Dich nötig hälst. Die Diskussion könnte sicherlich lange genug anhalten, dass auch Du Dein Wissen und Deine Einschätzung/Meinung beitragen kannst.

Wir werden jedoch nicht zum Ergebnis für die EU kommen, können uns noch so den Kopf zerbrechen wie wir wollen, dass es das Gleiche wäre als wenn in China ein Sack Reis umfällen würde. :M :y
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

klar uns geht es gut und ja, wir haben dafür hart gearbeitet (vor allem die 2 generationen vor uns). davon zehren wir noch - aber sicher nicht mehr lange ! aber klar doch helfen wir , wo wir nur können - immer raus mit dem geld ! und klar haben wir ne verantwortung aus der zeit vor 45 - diese karte wird bestimmt auch noch in 500 jahren noch gespielt .....

zu griechenland - ich bin auch gegen diese art der hilfe, denn sich erst wissentlich in die eu mogeln, dann weiterhin misswirtschaft betreiben und dann nur die hand aufhalten geht nicht !

Ich hatte geschrieben, das es bei alldem "AUCH" um Solidarität und Verantwortung ginge.

Du kannst dir im Übrigen sicher sein, das ich nicht von der "Verantwortung aus der Zeit vor 45" sprach. Was diese von dir eigens gezogene Karte nun hier für eine Bedeutung erlangen sollte,ist mir ehrlich gesagt nicht wirklich erfindlich!

Ich finde die von dir geäußerte Betrachtungsweise zudem ein wenig einseitig und daher auch nicht zielführend. Es geht ja hier nicht "NUR" um Fragen von "Hilfe", Solidarität oder eben Verantwortung. Es geht vielmehr auch um wirtschaftliche Folgen für Deutschland bei Ausbleiben der "Hilfe". Deutschland selbst würde mehr als jedes andere Land der EU von einem Zusammenbruch Griechenlands betroffen sein. Die "Hilfe" Griechenlands würde also auch uns als global und insbesondere EU agierendes Wirtschaftssystem indirekt wieder zu Gute kommen. Zudem: Du sagst, das es uns gut geht?! Richtig, das sehe ich auch so. Nur worauf beruht dieser "Wohlstand"? Deutschland profitiert von der EU wie auch vom gemeinsamen Währungsraum überproportional. Deutschland profitiert ebenso von einem "starken" Griechenland. Wenn Griechenland "absaufen" würde, würde dies Deutschland einen wirtschaftlichen Schaden von mehreren Milliarden € zufügen (und diese Milliarden bekommen wir definitiv nicht zurück). Hierbei sind die Folgewirkungen auf den gesamten Europäischen Wirtschaftsraum und die Weltwirtschaft insgesamt noch gar nicht berücksichtigt (das hat ja Frank oben schon dargestellt)......Also wovon reden wir hier? Nur von Wohltätigkeit aus purer Solidarität? Nein, wir alle sollten ein existenzielles Interesse daran haben, das Griechenland wieder "auf die Beine" kommt!

LG
Daniel
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

lese gerade in den News über Griechenland, was da gerade so abgeht mit gewaltsamen Protesten gegen den -meiner Meinung nach eh noch zu laschen- Sparkurs der Regierung: brennende Barrikaden, Pflastersteine auf Polizisten, Hetzjagd des Mobs auf einen Politiker quer durch die Stadt, etc. b: b: b:

Sorry, aber so langsam werd ich auch zum Gegner der Finanzhilfe für Griechenland.
Geht's denn noch?
Wenn das so ist, sollen sie die Suppe selbst auslöffeln - sorry!
:# :j :#

(ja, ja, ich weiß, das ist eine Minderheit und nicht "der Grieche an sich" - bla-bla. Trotzdem schwillt mir grad der Kamm)


Grüsse,
Rudi
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ich hatte geschrieben, das es bei alldem "AUCH" um Solidarität und Verantwortung ginge.

Du kannst dir im Übrigen sicher sein, das ich nicht von der "Verantwortung aus der Zeit vor 45" sprach. Was diese von dir eigens gezogene Karte nun hier für eine Bedeutung erlangen sollte,ist mir ehrlich gesagt nicht wirklich erfindlich!

Ich finde die von dir geäußerte Betrachtungsweise zudem ein wenig einseitig und daher auch nicht zielführend. Es geht ja hier nicht "NUR" um Fragen von "Hilfe", Solidarität oder eben Verantwortung. Es geht vielmehr auch um wirtschaftliche Folgen für Deutschland bei Ausbleiben der "Hilfe". Deutschland selbst würde mehr als jedes andere Land der EU von einem Zusammenbruch Griechenlands betroffen sein. Die "Hilfe" Griechenlands würde also auch uns als global und insbesondere EU agierendes Wirtschaftssystem indirekt wieder zu Gute kommen. Zudem: Du sagst, das es uns gut geht?! Richtig, das sehe ich auch so. Nur worauf beruht dieser "Wohlstand"? Deutschland profitiert von der EU wie auch vom gemeinsamen Währungsraum überproportional. Deutschland profitiert ebenso von einem "starken" Griechenland. Wenn Griechenland "absaufen" würde, würde dies Deutschland einen wirtschaftlichen Schaden von mehreren Milliarden € zufügen (und diese Milliarden bekommen wir definitiv nicht zurück). Hierbei sind die Folgewirkungen auf den gesamten Europäischen Wirtschaftsraum und die Weltwirtschaft insgesamt noch gar nicht berücksichtigt (das hat ja Frank oben schon dargestellt)......Also wovon reden wir hier? Nur von Wohltätigkeit aus purer Solidarität? Nein, wir alle sollten ein existenzielles Interesse daran haben, das Griechenland wieder "auf die Beine" kommt!

LG
Daniel

Im Grossen und ganzen hast Du schon Recht.

Nur: Du glaubst doch nicht wirklich im Ernst, dass wir die Milliarden, die ggfs. nach Griechenland gehen, je wiedersehen?
Klar sollten wir nicht nur "Solidarität" etc. als Motivation für eine Hilfe sehen, sondern auch, dass es in unserem eigenen (deutschen) Interesse ist, Griechenland wieder auf die Beine zu bekommen.
Aber zu welchem Preis und mit welchem Ziel.
Frank hat das insofern richtig dargestellt, dass in Griechenland was sehr im argen liegt.
Da hilft einfach Milliarden schicken nur, den Crash zu verzögern, aber nicht, ihn zu vermeiden.
Dann sind die Milliarden echt weg für nix.

Essentielle Voraussetzung für eine wirkungsvolle Hilfe ist, dass die Ursachen für die Krise beseitigt werden.
Und dazu müssen eben in Griechenland Hausafgaben gemacht werden, wozu offenbar bei vielen die Bereitschaft fehlt, wenn man den aktuellen Meldungen in den Medien trauen darf.
Offensichtlich werden lieber die bequemen Pfründe verteidigt und nach "Sankt Florian Prinzip": ich mach weiter so, sparen sollen andere.

Da sehe ich jede Hilfe füf sinnlos an.
Ob's dann früher kracht ohne unsere Milliarden verbrannt zu haben oder später mit....
... ist klar, was ich bevorzuge.
Dann lieber versuchen, mit den nicht verbrannten Milliarden die Stoßwellen des Crashs abzumildern.

Ich kann nur sehr hoffen - für Griechenland, für uns und für den Rest der EU etc., dass der sichtbare Protest des Mobs nicht die mehrheitliche Einstellung der Griechen widerspiegelt und dass die Vernunft siegt.
Dann bin ich auch für Hilfe.


Grüsse,
Rudi
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ich hatte geschrieben, das es bei alldem "AUCH" um Solidarität und Verantwortung ginge.

Du kannst dir im Übrigen sicher sein, das ich nicht von der "Verantwortung aus der Zeit vor 45" sprach. Was diese von dir eigens gezogene Karte nun hier für eine Bedeutung erlangen sollte,ist mir ehrlich gesagt nicht wirklich erfindlich!

Ich finde die von dir geäußerte Betrachtungsweise zudem ein wenig einseitig und daher auch nicht zielführend. Es geht ja hier nicht "NUR" um Fragen von "Hilfe", Solidarität oder eben Verantwortung. Es geht vielmehr auch um wirtschaftliche Folgen für Deutschland bei Ausbleiben der "Hilfe". Deutschland selbst würde mehr als jedes andere Land der EU von einem Zusammenbruch Griechenlands betroffen sein. Die "Hilfe" Griechenlands würde also auch uns als global und insbesondere EU agierendes Wirtschaftssystem indirekt wieder zu Gute kommen. Zudem: Du sagst, das es uns gut geht?! Richtig, das sehe ich auch so. Nur worauf beruht dieser "Wohlstand"? Deutschland profitiert von der EU wie auch vom gemeinsamen Währungsraum überproportional. Deutschland profitiert ebenso von einem "starken" Griechenland. Wenn Griechenland "absaufen" würde, würde dies Deutschland einen wirtschaftlichen Schaden von mehreren Milliarden € zufügen (und diese Milliarden bekommen wir definitiv nicht zurück). Hierbei sind die Folgewirkungen auf den gesamten Europäischen Wirtschaftsraum und die Weltwirtschaft insgesamt noch gar nicht berücksichtigt (das hat ja Frank oben schon dargestellt)......Also wovon reden wir hier? Nur von Wohltätigkeit aus purer Solidarität? Nein, wir alle sollten ein existenzielles Interesse daran haben, das Griechenland wieder "auf die Beine" kommt!

LG
Daniel

Im Grossen und ganzen hast Du schon Recht.

Nur: Du glaubst doch nicht wirklich im Ernst, dass wir die Milliarden, die ggfs. nach Griechenland gehen, je wiedersehen?
Klar sollten wir nicht nur "Solidarität" etc. als Motivation für eine Hilfe sehen, sondern auch, dass es in unserem eigenen (deutschen) Interesse ist, Griechenland wieder auf die Beine zu bekommen.
Aber zu welchem Preis und mit welchem Ziel.
Frank hat das insofern richtig dargestellt, dass in Griechenland was sehr im argen liegt.
Da hilft einfach Milliarden schicken nur, den Crash zu verzögern, aber nicht, ihn zu vermeiden.
Dann sind die Milliarden echt weg für nix.

Essentielle Voraussetzung für eine wirkungsvolle Hilfe ist, dass die Ursachen für die Krise beseitigt werden.
Und dazu müssen eben in Griechenland Hausafgaben gemacht werden, wozu offenbar bei vielen die Bereitschaft fehlt, wenn man den aktuellen Meldungen in den Medien trauen darf.
Offensichtlich werden lieber die bequemen Pfründe verteidigt und nach "Sankt Florian Prinzip": ich mach weiter so, sparen sollen andere.

Da sehe ich jede Hilfe füf sinnlos an.
Ob's dann früher kracht ohne unsere Milliarden verbrannt zu haben oder später mit....
... ist klar, was ich bevorzuge.
Dann lieber versuchen, mit den nicht verbrannten Milliarden die Stoßwellen des Crashs abzumildern.

Ich kann nur sehr hoffen - für Griechenland, für uns und für den Rest der EU etc., dass der sichtbare Protest des Mobs nicht die mehrheitliche Einstellung der Griechen widerspiegelt und dass die Vernunft siegt.
Dann bin ich auch für Hilfe.


Grüsse,
Rudi
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Im Grossen und ganzen hast Du schon Recht.
:t das sehe ich auch so;):d

Essentielle Voraussetzung für eine wirkungsvolle Hilfe ist, dass die Ursachen für die Krise beseitigt werden.
Und dazu müssen eben in Griechenland Hausafgaben gemacht werden, wozu offenbar bei vielen die Bereitschaft fehlt, wenn man den aktuellen Meldungen in den Medien trauen darf.
Offensichtlich werden lieber die bequemen Pfründe verteidigt und nach "Sankt Florian Prinzip": ich mach weiter so, sparen sollen andere.

Da sehe ich jede Hilfe für sinnlos an.
Ob's dann früher kracht ohne unsere Milliarden verbrannt zu haben oder später mit....
... ist klar, was ich bevorzuge.

Nun im Ernst: Deinen Standpunkt kann ich voll nachvollziehen, und die Gefahren sehe ich auch. Ganz klar muss die "Hilfe" an Bedingungen geknüpft werden-und ebenso keine Frage,müssten diese auch eingehalten werden.

Da aber letztlich wohl keiner wirklich abschätzen kann, wie die Zukunft aussieht bzw. wie sich ein Crash insgesamt auswirken würde-(die fachliche Zunft ist sich ja leider sehr uneins)-bin ich eher dafür, als dagegen.....

LG
Daniel (der jetzt erst mal lecker Essen geht);)
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

lese gerade in den News über Griechenland, was da gerade so abgeht mit gewaltsamen Protesten gegen den -meiner Meinung nach eh noch zu laschen- Sparkurs der Regierung: brennende Barrikaden, Pflastersteine auf Polizisten, Hetzjagd des Mobs auf einen Politiker quer durch die Stadt, etc. b: b: b:

Sorry, aber so langsam werd ich auch zum Gegner der Finanzhilfe für Griechenland.
Geht's denn noch?
Wenn das so ist, sollen sie die Suppe selbst auslöffeln - sorry!
:# :j :#

(ja, ja, ich weiß, das ist eine Minderheit und nicht "der Grieche an sich" - bla-bla. Trotzdem schwillt mir grad der Kamm)


Grüsse,
Rudi

Genau dieses Gefühl haben viele - auch ich selber - von den Deutschen. Daher ist die Meinung der Deutschen auch bei etwa 50-50.

Die da in Griechenland auf die Barrikaden gehen, werden wohl zum Großteil die Beamten sein. Die trifft es richtiger Weise am Stärksten. Das ist der Unterschied zu Deutschland, unsere Beamten dürfen nicht auf die Strasse (zum Glück)
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

:t das sehe ich auch so;):d



Nun im Ernst: Deinen Standpunkt kann ich voll nachvollziehen, und die Gefahren sehe ich auch. Ganz klar muss die "Hilfe" an Bedingungen geknüpft werden-und ebenso keine Frage,müssten diese auch eingehalten werden.

LG
Daniel (der jetzt erst mal lecker Essen geht);)

Und das ist es, was uns die Griechen schon jetzt vorwerfen. Wir stellen ja Bedingungen dafür, dass wir Geld springen lassen. Und das finden die Griechen im wahrsten Sinne des Wortes "eine Frechheit". Da vergeht es wirklich, helfen wollen zu müssen.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ich finde die von dir geäußerte Betrachtungsweise zudem ein wenig einseitig und daher auch nicht zielführend. Es geht ja hier nicht "NUR" um Fragen von "Hilfe", Solidarität oder eben Verantwortung. Es geht vielmehr auch um wirtschaftliche Folgen für Deutschland bei Ausbleiben der "Hilfe". Deutschland selbst würde mehr als jedes andere Land der EU von einem Zusammenbruch Griechenlands betroffen sein. Die "Hilfe" Griechenlands würde also auch uns als global und insbesondere EU agierendes Wirtschaftssystem indirekt wieder zu Gute kommen.
So weit zur Theorie. ;) Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Freiluftjunkie hat es schon korrekt beschrieben.

Die Ursache des Problems ist recht einfach beschrieben. Griechenland hat über viele Jahrzehnte wenig für die eigene Wirtschaft getan. Dazu kommt die Korruption die dort sehr verbreitet ist. Die jeweiligen Regierungen haben es nicht geschafft/gewollt einen wirtschaftlichen Kurs einzuschlagen. Statt dessen wurde über Jahre hinweg über die Verhältnisse gelebt. Der frühe Renteneintritt, eine prozentuale Rentenhöhe die kein anderes Land in Europa hat sowie eine durchschnittliche Erhöhung des Einkommens um ca. 25% in den letzten 8 Jahren bei gleichzeitig stagnierender Wirtschaft sind Indikatoren für diese Entwicklung.

Den Regierenden von Griechenland war klar, dass sie so gegen jede Kriterien zum Eintritt in die EU verstoßen. Also hat man kurzerhand die Zahlen getürkt oder zu deutsch ausgedrückt, die Regierung von Griechenland hat vorsätzlich betrogen. Wenn sie denn wenigstens nach dem Beitritt zur EU Ordnung geschaffen hätten. So jedoch mussten sie irgendwann pleite gehen.

Stellt sich nun die Frage, soll man Griechenland helfen ? An dieser Stelle muss man erst einmal klar sagen, die Gesetze der EU sagen aus, die Staaten sind nicht zur gegenseitigen Hilfe verpflichtet. Auch könnte man zur Schlussfolgerung kommen, Griechenland hat sich den Beitritt erschlichen und damit ist dieser Beitritt unwirksam. Bleibt also im Zweifel nur der moralische Aspekt ? Dieses muss man klar mit "Ja" beantworten.

Natürlich wird die allgemeine wirtschaftliche Keule ausgefahren. Wenn wir Griechenland nicht helfen würde angeblich die Wirtschaft zusammen brechen.... übertrieben gesagt. Hatte ich eigentlich schon erwähnt das der Anteil Griechenlands an der EU gerade mal 2,5% ausmachen ? Das wäre in etwa so, als wenn hier in Deutschland das Saarland fehlen würde. Ebenso ist der Anteil Griechenlands an der deutschen Außenhandelsbilanz mit ca. 8 Mrd. Euro eher gering. Damit bleibt im Falle einer Pleite Griechenlands noch die Auswirkungen auf die Banken zu betrachten. Diese wussten worauf sie sich einlassen. Immerhin wurde bereits 2004 von den Ratingagenturen entsprechend gewarnt. Unabhängig davon würde es die Banken aktuell so oder so treffen. Allein durch die Abwertung sind die Kapitalträger betroffen. Diese wirtschaftlichen Verflechtungen von denen Daniel sprach, sind also deutlich geringer als immer gesagt wird. Die Gefahr steckt eher im "Domino" Effekt.

Die 8 Mrd. Euro die Deutschland dieses Jahr zahlt sind nur die Spitze des Eisbergs. Griechenland benötigt geschätzte 120 Mrd. in den nächsten 3 Jahren. Dazu kommen weitere Risiken in Form von Portugal und Spanien. Und das sind dann echte Probleme für die EU und für Deutschland.

Gemessen an unserer Staatsverschuldung von 1720 Mrd. EUR, zu der noch einmal ca. 100 Mrd. 2010 drauf gepackt werden, sind die Zahlungen an Griechenland lächerlich wenig. Nur war es nicht das Ziel die Staatsverschuldung abzubauen ? Statt dessen kommt immer mehr drauf. 15% des Staatshaushaltes, ca. 45 Mrd. Euro gehen pro Jahr allein an Zinszahlungen drauf. Weitere 50% des Bundeshaushalts werden für soziale Sicherung ausgegeben. Somit bleibt Deutschland jedes Jahr weniger übrig um die Staatsaufgaben zu erfüllen. Was meinen die, die meinen Deutschland kann das alles zahlen, wie lange Deutschland das noch zahlen kann ? Wenn wir so weiter machen, wann sind wir auf dem Niveau von Griechenland ?

Es gibt also nur zwei Wege. Der erstere, Griechenland verlässt die EU, wertet ab und baut mit Hilfe neu auf. Dieses Mal richtig und ohne Tricks. Oder Weg 2, Griechenland verbleibt in der EU und man versucht es innerhalb der EU neu aufzubauen. Dieser Weg beinhaltet jedoch die Gefahr das dies sehr teuer wird und entsprechend Auswirkungen auf die EU hat. Sprich, auch Portugal, Spanien etc. werden dann nach Hilfe rufen. Und wer wird dann zahlen ? Natürlich Deutschland.

Jedoch unabhängig davon lässt mich die aktuelle Reaktion der Griechen am zweiten Weg zweifeln. Der Staatschef verkündet die Pleite vor malerischer Kulisse. Das Volk demonstriert gegen Einsparungen und Kürzungen. Wenn Deutschland Bedingungen an die Hilfe knüpft, wird es beschimpft. Woher bitte soll bei diesem Zustand der Wandel in der griechischen Politik und Wirtschaft kommen ? Ich sehe weder eigene Anstrengungen noch irgendein Verständnis des Problems seitens der Griechen.

Angesichts dieser Reaktion denke ich der erstere Weg ist der Richtige. Die Griechen müssen lernen das sie nur das ausgeben können welches sie erwirtschaften. Wenn sie das nachweisen und die Finanzen solide sind, können sie wieder der EU beitreten. Politisch getrieben wird es jedoch der zweite Weg werden. Und ich fürchte, in einigen Jahren haben wir das Problem wieder auf dem Tisch. Neben dem Problem Portugal und Spanien. Und wenn Deutschland nicht bald aufwacht, die Mehrheit des Volkes ist ja eh bereits der Meinung das man sparen muss, haben wir in einigen Jahren ein ähnliches Problem im eigenen Land.

Sorry für den langen Text. Jedoch ist das Problem auch hinreichend komplex.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

@karatekid
volle Zustimmung.
Und am Ende trifft es jeden von uns, da wir unser Deutschland maßgeblich finanzieren.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Nach meinem Wissen sollte man zwischen Griechen als INSTITUTION (Regierung und Behörden) und dem VOLK unterscheiden. Das die INSTITUTION in den vergangenen Jahren viel Bockmist gebaut hat (wie u.a. auch in anderen südlichen Ländern) ist nicht von der Hand zu weisen. Soll man deswegen das VOLK bestrafen?

Darin liegt auch wohl die Wut vieler Griechen, welche sich im für uns unverständlichen Protest wiederspiegelt. Das VOLK hat genauso die Nase voll und befürchtet einen einseitigen Sparkurs zulasten der Griechen die einen positiven Beitrag leisten.

Die politische, wirtschaftliche und soziale Situation in Griechenland ist in den letzten 100 Jahren arg gebeutelt. Kriege, Misswirtschaft, Korruption haben das Land gebeutelt. Die EU - Politik und die (in)direkte Einflussnahme des Auslandes haben noch viel Schlechtes verschärft. Aus meiner Sicht hat Griechenland wenig Möglichkeiten sich selbts zu helfen. Selbst bei einem perfekten Neustart würde es sich nicht selbst tragen. Griechenland wird zukünftig auch immer ein abhängiges Nehmerland bleiben, egal wie gut die Politik auch ist. Die Ursache liegt meiner Meinung nach in der Wirtschaftsstruktur (kaum Produktion), Infrastruktur (kleine Dörfer, Inseln, weit verstreutes Volk) und der Bevölkerungsstärke (Istanbul hat mehr Einwohner als Griechenland).

Sollte man das griechische VOLK aus der EU und in die Kriese entlassen, wird es zwangsläufig ins Nirvana abrutschen. Die humanitären, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Risiken sind kaum abzusehen. Ich würde mich auf Armut, Terror und Gewalt in Griechenland einrichten. Diese würde zwangsläufig auch ins restliche Europa überschwappen.

Ich selbst bin für eine Unterstützung. Die EU und demnach auch D müssen da helfen. Andernfalls plädiere ich die Bundesländer Berlin, Mecklenburg, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Reheinland, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen aus Deutschland auszuschließen..... :+
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ich hatte geschrieben, das es bei alldem "AUCH" um Solidarität und Verantwortung ginge.


Warum müssen sich denn immer und ganz speziell die deutschen Politiker solidarisch erklären!
Ich erinnere mich noch, dass beim Abschluss der Verträge zur Einführung des Euros genau über diesen Punkt gestritten wurde. Man kam zu dem Ergebnis, dass man eben gerade nicht helfen wolle, wenn ein Land die Kriterien nicht mehr erfüllen würde.
Dieses Land sollte dann aus dem Euro-Konstrukt aussteigen und jetzt?
Unsere Perle aus der Uckermark muss mal wieder außenpolitisch glänzen, weil sie in Ihrem eigen Land wohl nichts mehr zu melden hat...
Was kommt als Nächstes? Spanien? Portugal? Irland? Und alle werden nach Hilfe brüllen und Deutschland? Deutschland wird zahlen - wie immer!

In diesem Sinne - schönen Sonntag

Andreas
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Andernfalls plädiere ich die Bundesländer Berlin, Mecklenburg, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Reheinland, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen aus Deutschland auszuschließen..... :+
Viel einfacher wäre es doch Bayern auszuschließen. :b

Mit den geschichtlichen Ursachen hast du natürlich recht. Jedoch hilft das momentan nicht weiter. Momentan muss man nüchtern die Fakten betrachten. Und so wie die Lage sich aktuell darstellt ist eine jetzige Finanzhilfe keine Hilfe zur Selbsthilfe sondern ein Faß ohne Boden. Auch wenn ich vom Gefühl her die Hilfe richtig finde. Die Fakten nüchtern betrachtet sprechen eine andere Sprache.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Gibt es denn eine Übersicht, welches Geld mittlerweile wirklich WEG ist?

Viele der Hilfen an Banken etc. sind ja NUR Kredite und wenn diese bedient werden macht der Staat sogar noch Kohle!

Wenn die Commerzbank sich weiter erholt, kostet sie dem Steuerzahler NIX, im Gegenteil sie wirft noch was ab, einen entsprechenden Aktienkurs von > 6,50€ vorausgesetzt (das war meine ich der EK bei der Staatsbeteiligung).

Was definitiv weg ist, ist das schöne Geld für die Alpe Adria Bank, aber das haben UNSERE Politiker wegen Unfähigkeit aus dem Fenster geworfen!

Sollten es die Griechen schaffen (???) das Geld zurück zu zahlen, machen wir auch damit noch ein Geschäft. Angeblich nehmen wir das Geld zu 3% auf und verleihen es zu 5%! und bürgen dafür!

Erst wenn die Griechen nicht zurückzahlen, DANN zahlen wir deutsche Steuerzahler!

Und nun liegt es an denen die die Hilfe gewähren entsprechenede Auflagen zu machen, insbesondere der IWF und an Griechenland diese Auflagen umzusetzen.

Daß es da Einschnitte geben muss, wird auch jedem Griechen klar sein.!
Habe mal wo gelesen, daß ein griechischer Arzt ein Jahres! Einkommen von 10.000€ versteuert hat!!! Auch da gehört mal ordentlich aufgeräumt!

Hoffen wir mal das BESTE!
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Sollten es die Griechen schaffen (???) das Geld zurück zu zahlen, machen wir auch damit noch ein Geschäft. Angeblich nehmen wir das Geld zu 3% auf und verleihen es zu 5%! und bürgen dafür!
Erst wenn die Griechen nicht zurückzahlen, DANN zahlen wir deutsche Steuerzahler!
Das ist soweit richtig. Insbesondere da Deutschland den Kredit aktuell noch unter 3% bekommt. Das Problem ist, es bleibt nicht bei den 8 Mrd. Euro. Die nächsten Jahre kommt da deutlich mehr dazu. Dazu die Risiken Portugal und Spanien. Dazu unsere eigene Verschuldung. D.h. wenn die Schraube überdreht ist, z.B. weil Griechenland den Kredit nicht bedienen kann, sinkt auch das Rating von Deutschland. D.h. dann wird es für uns richtig teuer. Dann steigt der Steuersatz für unsere eigenen Kredite und der geringe Betrag der jetzt für Investitionen im Bundeshaushalt zur Verfügung steht, wird weiter schrumpfen.

Die Griechen haben übrigens soeben bekannt gegeben, sie benötigen die nächsten Jahre jedes Jahr 60 Mrd. Euro Kredit. Und das bei einem BIP von ca. 245 Mrd. Euro. (Ob die Angabe nominal oder real ist, habe ich nicht rausgefunden.) Das entspricht ca. 25% Neuverschuldung pro Jahr. 2009 haben die Griechen die Neuverschuldung mit 12% angegeben. Diese Zahl war gefaked. Zum Vergleich, die 100 Mrd. die Deutschland dieses Jahr aufnimmt macht ca. 4% Neuverschuldung aus.

Kinofan schrieb:
Wir wollen unseren König wieder haben!!!
Doch nicht etwa den „Märchenkönig“ Ludwig II, der Luxusschlösser wie Neuschwanstein gebaut hat die er sich gar nicht leisten konnte. Deshalb wurde er ja letztendlich für unzurechnungsfähig erklärt und abgesetzt. :b

Und welch ein Zufall... der zweite Sohn König Ludwigs I., Otto (1815–1867), war der erste König von Griechenland (Regierungzeit 1832–1862). Gibt es da irgendein Zusammenhang mit den heutigen Hilfen an Griechenland ? Haftet jetzt Bayern für die Griechen. %:
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

...
IAndernfalls plädiere ich die Bundesländer Berlin, Mecklenburg, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Reheinland, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen aus Deutschland auszuschließen..... :+

:d:d:d :t :d:d:d
also, da bin ich voll bei Dir!
Hab mit nem schweizer Geschäftskollegen eh schon mal "politisch gesponnen":
wir wollten ein Zentral-Europäisches Königreich" gründen (König Ludwig III. muss her! :w).
Rein kommen in das Königreich Bayern, Baden-W., evtl. Hessen, die Schweiz, Österreich, das Elsass und Nord-Italien (wegen dem Wein, dem Mittelmeer und dem Gardasee).

Der Rest von europa säuft dann wohl ab.

Uuuups! Und jetzt schlagt mich :d


Grüsse,
Rudi
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

:d:d:d :t :d:d:d
also, da bin ich voll bei Dir!
Hab mit nem schweizer Geschäftskollegen eh schon mal "politisch gesponnen":
wir wollten ein Zentral-Europäisches Königreich" gründen (König Ludwig II. muss her! :w).
Rein kommen in das Königreich Bayern, Baden-W., evtl. Hessen, die Schweiz, Österreich, das Elsass und Nord-Italien (wegen dem Wein, dem Mittelmeer und dem Gardasee).

Der Rest von europa säuft dann wohl ab.

Uuuups! Und jetzt schlagt mich :d


Grüsse,
Rudi

Der Denkansatz ist gut! :t

Norditalien auch wegen der schönen Pässe!:t

Wo muss ich unterschreiben?

:d:d:d
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

...

Doch nicht etwa den „Märchenkönig“ Ludwig II, der Luxusschlösser wie Neuschwanstein gebaut hat die er sich gar nicht leisten konnte. Deshalb wurde er ja letztendlich für unzurechnungsfähig erklärt und abgesetzt. :b

...

Also das stimmt so nicht ganz:
King Lui II wurde offiziell nicht wegen der zu teuren Bauten für unzurechnungsfähig erklärt (bzw. eigentlich "entmündigt"), sondern getrieben durch die Machtgier anderer:

Zitat Wikipedia:
"Ludwig II. wurde am 8. Juni 1886 auf Betreiben der Regierung durch die Ärzte Bernhard von Gudden, Friedrich Wilhelm Hagen, Hubert von Grashey und Max Hubrich in einem Gutachten aufgrund von Zeugenaussagen und ohne persönliche Untersuchung des Patienten für „seelengestört“ und „unheilbar“ erklärt. Anhand der von Ludwig vorgenommenen Amtshandlungen, wie zuletzt der Einrichtung eines neuen Bezirksamtes in Ludwigshafen (Urkunde vom 3. Juni 1886, von ihm in Hohenschwangau unterzeichnet), ist allerdings keine eindeutige Zurechnungsunfähigkeit zu erkennen.

Am 9. Juni 1886 wurde Ludwig durch die Regierung entmündigt. In der Nacht auf den 10. Juni erschien eine Kommission in Neuschwanstein, die aber verhaftet und unverrichteter Dinge nach München zurückgeschickt wurde. Ludwigs Onkel Luitpold übernahm am 10. Juni als Prinzregent die Regierungsverantwortung, später auch für Ludwigs Bruder Otto. König Ludwig II. versuchte noch, einen Aufruf an das bayerische Volk zu erlassen: Der Prinz Luitpold beabsichtigt, sich ohne meinen Willen zum Regenten meines Landes zu erheben, und mein bisheriges Ministerium hat durch unwahre Angaben über meinen Gesundheitszustand mein geliebtes Volk getäuscht und bereitet hochverräterische Handlungen vor. [...] Ich fordere jeden treuen Bayern auf, sich um meine treuen Anhänger zu scharen und an der Vereitelung des geplanten Verrates an König und Vaterland mitzuhelfen. (Bamberger Zeitung am 11. Juni kurz vor der Beschlagnahmung). Den Ratschlag Bismarcks jedoch, sich sogleich in München dem Volk zu zeigen, beherzigte Ludwig nicht. Er verhielt sich trotz vieler Hilfsangebote nahezu völlig passiv.
"


Aber Dich ehrt Dein Interesse an der bayerischen Geschichte :t


Dann allerdings Verflechtungen (und v.a. Verpflichtungen) der aktuellen Politik zur Finanzkrise Griechenlands herzustellen, muss ich als echter Bayer weit von uns weisen (auch wenn's z.T. zutrifft, was wir nie zugeben würden *lach*).


Aber ich hab nen anderen Vorschlag als Hilfe für Griechenland:
wir kaufen ihnen ein paar ihrer Inseln ab, sagen wir z.B. Kreat für 500 Mio €, Rhodos für 200 Mio €, den Südteil Zyperns nehmen wir nur, wenn wir was dafür bekommen, Kos nehmen wir für 120 Mio €, usw.
Da sollten bei den vielen Inseln dann schon ein paar Mrd. zusammen kommen :d




Grüsse,
Rudi




(sorry für's "off topic")
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ja, wir Deutschen sind wirklich die Dummen.

... zumindest der Teil der Deutschen, der meint, dass die Griechen clever wären und der Teil der Deutschen, der meint, dass wir Griechenland aufsaufen lassen müssten.

Der andere Teil der Deutschen, nämlich die Schlauen :w, haben erkannt, dass die griechische Regierung massiven Bockmist verzapft hat. Die Löhne sind gestiegen ohne dass die Produktivität gestiegen ist. Und damit bringt Griechenland nicht nur sich selbst in Schieflage sondern auch den ganz großen Dampfer namens "Euro-Zone". Denn wenn der griechische Eure nix mehr wert ist, dann ist der deutsche Euro auch nix mehr wert.

Uns Deutschen geht's gut. Verdammt gut. So gut, dass uns eine enorm schwere Milliardenlast auf den Rücken geschnallt werden kann ohne dass wir "absaufen". Irgendwas müssen wir ja dann doch richtig gemacht haben :w

So einfach kann man sich dass auch nicht machen.
Wenn Eltern in Schulen zwangsrekrutiert werden um Klassenräume zu streichen, oder eine Schulrektorin von der Dienstbehörde gemaßregelt wird, dass sie zu viel telefoniert und die Kosten zu hoch sind, weil Sie engen Kontakt zu Eltern und Problemkindern sucht, wenn Kindern die therapeutisch begleitet werden müssten, weil Sie Probleme in der Schule und im Elternhaus haben und dies aus Kostengründen nicht möglich ist, wenn Bundesländer darüber streiten, wie man das notwendige Geld aufbringt um Kindern in der Schule Obst anbieten zu können, damit sie was anständiges zu essen bekommen, weil für alles das Geld fehlt, dann ist das schon bedenklich, wenn andere Staaten Misswirschaften und man selber in Sippenhaft genommen wird und nun Milliarden dafür raus hauhen muss, wo es an andere Stelle um "sinnvolle" Millionen geht und selbst diese "kleinen" Beträge nicht ausgegeben werden können, weil das Geld fehlt.
Die Bundesrepublik hat die letzten 10 Jahre unter rot/grün und schwarz/rot sehr Großes geleistet und hat einen harten Sparkurs gefahren, der allen viel abverlangt hat. Wenn ich in 20 Jahren in Rente gehe, werde ich nur ein Minimum meiner eingezahlten Beiträge verzinst zurückbekommen. (Gut, geht halt nicht anders) Abgesehen davon, dass wir alle bis wir in die Kiste springen, arbeiten müssen. Nur deshalb geht es uns heute sehr viel besser als anderen Nationen, weil wir unsere Hausaufgaben rechtzeitig in der Vergangenheit gemacht haben. Diese Staaten nun dafür zu " belohnen" dass sie sich nie ernsthaft mit dem Begriff "sparen" auseinander gesetzt haben, halte ich für falsch. Weiterhin finde ich es geradezu krotesk, dass alle auf die Deutschen und deren Zaghaftigkeit schimpfen. Wenn es denen so wichtig wäre, könnten Sie doch Ihren Anteil des "Zwangsbeitrages" entsprechend erhöhen. Jemand anderen vorzuwerfen er sei zögerlich mit dem Geld ausgeben, nur weil er Bedenken hat, aber sein Anteil mehr ausmacht als der Betrag aller anderen Staaten zusammen ist schon dreist.
Gruß Stefan
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Aber Dich ehrt Dein Interesse an der bayerischen Geschichte :t
:b Das die teuren Bauten nur der Aufhänger war, ist klar. Ich weiß das übrigens nicht aus dem Wiki sondern aus einer ZDF Doku Serie die jeden Sonntag Abend kommt. Vor einigen Wochen war Ludwig II dran. Heute geht es übrigens um die Geschichte Japans.... also mehr meine Interessenlage. :)

@RHSimNet
Dann ziehen wir Sachsen es eben ohne die Bayern durch. %: Schlösser und Burgen haben wir genügend. Da wird sich doch noch ein König finden. :d
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Liebes Hellas, kein Problem wir hamms ja www.staatsverschuldung.de/schuldenuhr.htm.
Ich nehme dann gerne im Gegenzug ein 10.000qm Meergrundstück mit Bootsanleger auf Ios.
Wie? Ihr zahlt die Kredite nicht zurück. Dann würde ich vorschlagen ihr ******** Euch.
Ein System, das bei Missachtung der Regeln nicht saktioniert ist genauso unglaubwürdig,
wie ein Rauswurf des Namesgebenden Landes aus der EU. Yammas

P.S. Die Gutmenschen die entrüstet "Polemik" scheien haben es versäumt mal eine eigene
Meinung zu äussern. Habt ihr überhaupt eine?
 
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