GEZ - es wird noch schlimmer!

Ich bin hinsichtlich GEZ hin- und hergerissen.

Zum Einen mag ich die Umkehr des Rechtssystems nicht - dass man z.B. für einen PC zahlen muss, weil man damit ja theoretisch die öff. Rechtlichen nutzen KÖNNTE.

Zum anderen kann man es auch so sehen, dass eine staatliche Grundversorgung mit ein paar unabhängigen Nachrichtenkanälen (die in meinen Augen für eine Demokratie wichtig sind) zur staatlichen Infrastruktur gehören wie Straßen, Feuerwehren und Strommasten. Und damit halt entweder aus Steuergeldern, oder eben aus einer Zwangsgebühr bezahlt werden müssen.

Natürlich, über diesen Punkt kann man diskutieren. Auch, ob nicht zwei reine Nachrichtenkanäle, ohne Wetten dass, ohne Musikantenstadl, ohne Marienhof usw. ausreichen würden. Aber dann muss man auch in die Diskussion miteinbeziehen, ob auch unbedingt aus staatlichen Geldern (Steuergeldern) Opern, Musikschulen, Kunstwerke, Mahnmale und Museen finanziert werden müssen.

WENN man jetzt zu dem Schluss kommt, dass ein gewisses Basis-Fernsehprogramm zur Infrastruktur gehört, dann gilt in meinen Augen auch das Argument nicht, dass man selber gar keinen Fernseher hat. Denn auch Menschen, die kein Auto besitzen finanzieren das Straßennetz mit, auch Menschen, die in ihrem Leben noch nie U-Bahn gefahren sind zahlen Steuern hierfür, Stubenhocker zahlen für öff. Parks und Sportplätze (immer vorausgesetzt sie arbeiten und zahlen Steuern) und ich als Kulturbanause könnte mir auch eine Welt ohne Museen vorstellen. Und wenn man zu diesem Schluss kommt, dann ist auch spätestens die Neuregelung richtig: ich kriege täglich mit, wie ein Großteil meiner Bekannten damit protzt, wie geschickt sie die GEZ umgehen. Es ist momentan fast cooler, keine GEZ zu zahlen, ich werde fast dafür ausgelacht dass ich so dumm bin und es tue. Und glaubt mir: JEDER von denen hat einen Fernseher und guckt mindestens Sportschau&Tagesschau, fast alle auch Tatort. Das heißt nicht, dass es nicht wirklich irgendwo jemanden ohne Zugang zu öff.rechtl. gibt, aber wie gesagt, ich kenne keinen einzigen. Im Prinzip zahle ich momentan daher auch für all die Drückeberger und einen Großteil meiner eigenen Freunde mit.

Die Frage ist halt die grundsätzliche, uralte: wieviel wird zentral vom Staat verwaltet, und was sollte besser in private Hand wandern? Ich könnte mir auch ein vollständiges privates Pay-TV vorstellen, da ich meine Nachrichten heutzutage eh aus dem Internet beziehe. Aber ich persönlich kann mich auch mit der GEZ-Neuregelung arrangieren, denn, auch wenn ich hin- und hergerissen bin, würde ich wie gesagt ein Basisfernsehen auch als Teil der staatlichen Infrastruktur akzeptieren.
 
Doch! In der Tat, so ist es.;)
An meinem Erstwohnsitz (Eltern) habe ich definitiv keine Geräte.
In der Wohnung meiner Freundin befindet sich ein PC, Radios und Fernseher, die alle von ihr angeschafft worden sind, was sich beweisen lässt.
Unsere Autos gehören offiziell meinem Bruder (wenn auch aus steuerlichen und versicherungsrechtlichen Gründen), also auch keine Geräte.
Wofür sollte ich also zahlen? :D
Ein Smartphone habe ich nicht und brauche ich auch nicht.

naja, aber es wird ja auch nur per Haushalt bezahlt und nicht per person... also der Haushalt deiner Freundin zahlt, den da sind Geräte vorhanden und dann zahlt der Haushalt deiner Eltern wahrscheinlich, auch wenn Du da keine Geräte hat, der Haushalt wird dort Geräte haben, oder? Also doch eigentlich alles i.O.
 
naja, aber es wird ja auch nur per Haushalt bezahlt und nicht per person... also der Haushalt deiner Freundin zahlt, den da sind Geräte vorhanden und dann zahlt der Haushalt deiner Eltern wahrscheinlich, auch wenn Du da keine Geräte hat, der Haushalt wird dort Geräte haben, oder? Also doch eigentlich alles i.O.

Hast Du meinen Smiley gesehen?
So ist es und endlich ist diese Regelung auch fair - eigentlich für alle!
Unfair ist allerdings, dass es den Beitragsservice (nicht mehr GEZ!) überhaupt nicht interessiert, dass der Sohn meiner Freundin keinen eigenen Haushalt hat, obwohl wir das vor Wochen schon per Einschreiben mitgeteilt haben.
Pünktlich dieses Wochenende kam dann auch die Beitragsrechnung inklusive Januar. Er hat jetzt aber nur für den Dezember überwiesen - bin echt mal gespannt, was jetzt passiert?
Ich habe mit diesen Leuten zu viel erlebt, als dass ich wirklich glaube, damit sei alles erledigt!
 
Darauf kann sich die GEZ doch nun prima konzentrieren. Da das auseinanderbröseln für einzelne Geräte entfällt, kann man ja jetzt prima ein wenig Haushalte zählen/teilen/hinzufügen :D
 
Hätte man seinerzeit, oder würde man in Zukunft einfach die Steuer (eine Begründung würde sich sicherlich formulieren lassen) um einen entsprechenden, minimalen Prozentsatz, erhöhen, wäre das leidige Thema GEZ-Gebühren ein für allemal vom Tisch.

Wie ein Vorgänger richtig schreibt: Bei sonstigen kulturellen Angeboten (Oper, Theater, Museen, Musikschulen ect), wird das seit ewigen Zeiten so praktiziert.

Der Mensch, insbesonders der Deutsche, :X neigt dazu (zu Recht) ungehalten zu reagieren, wenn ihm etwas "derartiges befohlen" wird.
(Man stelle sich vor, es käme morgen jemand und sollte 20 Cent für o.g. "Kulturabgaben", für den laufenden Monat, kassieren. Mord und Totschlag wäre die Folge). :X

Nun kommt anschließend jemand und verlangt pro Familienmitglied 50,- Euro in bar für den europäischen Rettungsschirm. (Kann man sich dieses Gemetzel an der Haustüre vorstellen??) :B

Dieser, jener deutsche Mensch, sollte besser daran tun, ungehalten, aber richtig ungehalten, zu reagieren, wenn ihm befohlen wird, für "Dinge" welche an die Existenz gehen, Latzen zu müssen: Benzin und Strom!!!
DAS sind monatliche Beträge.... und nicht 17 Euro Komma soundsoviel.

Angela: mach hin.
 
Hier mal was für Selbstständige:
GEZ ..... wenn sich die Betriebsstätte innerhalb einer Privatwohnung welche Rundfunkgebühren entrichtet befindet, dann ist die Betriebsstätte von der Gebühr befreit. :D
Das ist doch mal was :t
 
Hätte man seinerzeit, oder würde man in Zukunft einfach die Steuer (eine Begründung würde sich sicherlich formulieren lassen) um einen entsprechenden, minimalen Prozentsatz, erhöhen, wäre das leidige Thema GEZ-Gebühren ein für allemal vom Tisch.

Wie ein Vorgänger richtig schreibt: Bei sonstigen kulturellen Angeboten (Oper, Theater, Museen, Musikschulen ect), wird das seit ewigen Zeiten so praktiziert.

Der Mensch, insbesonders der Deutsche, :X neigt dazu (zu Recht) ungehalten zu reagieren, wenn ihm etwas "derartiges befohlen" wird.
(Man stelle sich vor, es käme morgen jemand und sollte 20 Cent für o.g. "Kulturabgaben", für den laufenden Monat, kassieren. Mord und Totschlag wäre die Folge). :X

Nun kommt anschließend jemand und verlangt pro Familienmitglied 50,- Euro in bar für den europäischen Rettungsschirm. (Kann man sich dieses Gemetzel an der Haustüre vorstellen??) :B

Dieser, jener deutsche Mensch, sollte besser daran tun, ungehalten, aber richtig ungehalten, zu reagieren, wenn ihm befohlen wird, für "Dinge" welche an die Existenz gehen, Latzen zu müssen: Benzin und Strom!!!
DAS sind monatliche Beträge.... und nicht 17 Euro Komma soundsoviel.

Angela: mach hin.

Ich bin insofern mit Deinen Ausführungen einverstanden, als eine Steuer das Problem endlich aus den Schlagzeilen verbannen und massiv Ressourcen freisetzen würde. Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn mir jeweils ein paar Euro monatlich für Kultuförderung und öffentlich-rechtliche TV- und Radiosender mit der Einkommenssteuer abgezogen würden. Ich finde eine von privaten Geldquellen relativ unabhängige Medien enorm wichtig (die politische Abhängigkeit wird man sicherlich nie los).

Womit ich allerdings absolut nicht einverstanden bin, ist die Höhe von besagten 18 Euro pro Gerät, und dies aus Prinzip. Die Öffentlich - Rechtlichen verfügen über ein (fast ständig steigendes) Budget von 7,5 Mrd. Was man dafür bekommt, sind 30 TV - und 60 Radiosender, von den ich 70% nicht einmal empfangen kann und die bis auf regionale Unterschiede sehr vergleichbare Programme bieten (gleiche Musik, Nachrichten). Nebenbei gemerkt, kann jeder Radiosender auch noch mehrere Programme unterhalten (HR1, HR2, HR3 usw.).

Wozu man um Gottes Namen diese MedienMASSE braucht, soll mir bitte jemand erklären.

Für die 9,6 Mrd. Kultuförderung bekomme ich in jedem zweiten Kuhdorf ein Heimatmuseum, in jeder Kleinstadt ein Theater, Denkmäler usw. Diese Einrichtungen tragen spürbar zur Lebensqualität bei, auch wenn man selbst nicht ins Theater geht. Da sehe ich, was ich für mein Steuergeld bekomme.

Seiner Rolle als "unabhängiges" Medium könnte der öff-recht. Sender problemlos mit einem Viertel des Budgets gerecht werden.

und zum EFSF: Der europäische Rettungsschirm wurde in Anleihen zerhackt und ausschließlich an institutionelle Investoren verkauft. Wäre da unser Geld geflossen, betrüge Deutschland Neuverschuldung seit ein paar Jahren über 10%. Die deutsche Staatsarantie trägt aber zugegebenermaßen ein hohes Verlustrisiko, das jederzeit schlagend werden könnte. Noch überwiegen jedoch die finanzielen Vorteile bei Weitem.
 
Wer sich für das Thema GEZ und Rundfunkgebühren interessiert, dem kann ich das Buch " Die Nimmersatten; Die Wahrheit über das System ARD und ZDF" von Hans-Peter Siebenhaar (kein Witz der heißt wirklich so) sehr empfehlen. Das ist erst seit ein paar Tagen zu haben. Darin hat der Autor sehr schön recherchiert, wozu die öff.rechtl. angeblich 5,7 Mrd. Euro im Jahr brauchen und warum sie über 20.000 Angestellte haben. Das ist echt interessant, wenn man mal erfährt, wozu die Rundfunkgebühren alles verbraten werden.
 
Ich habe immer noch die Übertragung des "Großen Preis von Deutschland" im Jahre 1973 (Formel 1) im Kopf. Sehe quasi noch heute genauestens die Bilder des Aufbaues des Equipments für die Regie vor mir.
War damals zu der Zeit bei der BW und wir waren abgestellt, der ARD "zur Hand" zu gehen. (Leitungen verlegen).

In dem Ort Nürburg wurde das Gemeindehaus komplett ausgeräumt.
Nun kam eine Armada von Schreinern und stattete mit Hilfe von Unmengen Holzplatten den Regieraum, mit mehr als 30 Monitorplätzen aus. Regiepulte wurden maßgeschneidert angefertigt.
Dekorateure verlegten dunkle Teppichböden und es wurde alles, Wände Türen, Hintergründe der Monitore, mit schwarzem Tuch ausgeschlagen, verklebt bezw. verleimt.
Für entsprechende Wand,- Decken- und Mischpultbeleuchtungen, sorgten angereiste Elektriker.
Der Raum sah aus, als sei er für die Ewigkeit gemacht.
Die Mitarbeiter konnten auf feinsten ledernen Drehstühlen schon mal Probesitzen.
So was haben wir Eifelbauern :w , aber auch einige Kameraden aus div. Großstädten, noch nie gesehen. (Ich staune heute noch, wenn ich daran zurückdenke)!!
Selbstverständlich gab es seinerzeit schon Ü-Wagen, welche auch in großer Anzahl hinter der damaligen Haupttribüne Platz bezogen hatten. Das alles etliche Tage vor der Veranstaltung.
Natürlich gab es damals noch keine transportablen Sprecherkabinen. Das diese von den Schreinern ebenfalls extra angefertigt wurden, war ja o.k. Aber die Art und Weise, insbesonders die Ausstattung, verschlug uns erneut die Sprache.

Für das leibliche Wohl der Hundertschaft an Mitarbeitern war natürlich bestens gesorgt: Es wurde eine Kantine eingerichtet.
Detaillierte Speisepläne hingen fein säuberlich gedruckt an allen möglichen Stellen.

Nach der Veranstaltung wurde alles abgerissen und auf den Müll geworfen.

Soviel eine kleine Anmerkung zur Verwendung von Gebühren.
 
Aus Protest gegen die Gebührenverschwendung habe ich heute auf dem Weg nach Hause die Gänge extra ausgedreht und dabei laut private Sender gehört :11smartz:

Schlau, nicht?
 
Vorsichtig mit dem Ruf nach einer Steuerfinanzierung bei gleichzeitiger Erhöhung einer solchen (welche überhaupt?). Eine Abgabe, wie die für den Rundfunk, ist zweckgebunden zu verwenden. Eine Steuer nicht. Die Steuern, die im Zusammenhang mit dem motorisierten Verkehr erhoben werden, werden nur zu einem Teil für Verkehrsprojekte verwendet und der große Rest in den allgemeinen Haushalt gesteckt. Das wird bei Bedarf gerne verdrängt und weil die Straßen in einem maroden Zustand sind, hätten einige Politiker gerne noch eine Abgabe für deren Instandhaltung oben drauf. Anders würde das auch nicht mit einer Rundfunksteuer laufen.
 
Dieser Beitrag gibt m. E. einen ganz passablen Überblick:

http://www.welt.de/wirtschaft/artic...erger-kuenftig-noch-staerker-ausforschen.html

Wer bis zum Ende liest, findet noch ein interessantes Detail:

"..., diverse Gutachten jedenfalls zweifeln bereits jetzt an der neuen Gebühr. Eine Expertise des Bonner Staatsrechtsprofessors Christian Waldhoff im Auftrag des Thüringer Landtags etwa warnt ausdrücklich davor, dass die Neuregelung den Beitrag in die Nähe einer Steuer rückt. Das nämlich wäre verfassungswidrig."
 
"..., diverse Gutachten jedenfalls zweifeln bereits jetzt an der neuen Gebühr. Eine Expertise des Bonner Staatsrechtsprofessors Christian Waldhoff im Auftrag des Thüringer Landtags etwa warnt ausdrücklich davor, dass die Neuregelung den Beitrag in die Nähe einer Steuer rückt. Das nämlich wäre verfassungswidrig."


In einem Schreiben von der "alten" GEZ wurden wir ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies´ alles so nach einer Entscheiddung des ...gerichts in ... rechtlich einwandfrei wäre!
Ich müsste den Brief jetzt nur mal suchen.

Wie ist es möglich, dass auch ein Haushalt Gebühren zahlen muss, der nachweislich keinerlei Leistungen von diesem Verein in Anspruch nimmt (was ja theoretisch möglich ist)?
Als juristischer Laie bezeichne ich das als Enteignung!

Als meine Oma als Bewohnerin unserer Einliegerwohnung verstorben war, sollte mein Vater als Hauseigentümer Gebühren bezahlen, weil auch weiterhin die Möglichkeit bestand, über den vorhandenen Antennenanschluss TV zu empfangen.
Mein Vater sollte für eine Gebührenbefreiung den Nachweis erbringen, dass trotz leerstehender Wohnung dieser Anschluss dauerhaft entfernt worden sei.
Gebühren hat er aber für diese Wohnung nie bezahlt und alle Mahnschreiben ignoriert, irgendwann hat die GEZ nach allerlei Drohungen aufgegeben...
 
In einem Schreiben von der "alten" GEZ wurden wir ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies´ alles so nach einer Entscheiddung des ...gerichts in ... rechtlich einwandfrei wäre! ...

Möchtest du einem solchen Schreiben denn ernstlich eine Bedeutung zumessen oder dessen Inhalt gar für bare Münze nehmen? ;)


Die GEZ ist bekannt dafür, dass sie in ihren Schreiben die Rechtslage falsch oder mindestens bewusst missverständlich darstellt. Der "Klassiker" ist das Standardschreiben, in welchem die GEZ das Bestehen einer unbedingten Auskunftspflicht behauptet - auch für solche Personen, die keine relevanten Geräte besitzen. Das war schlicht falsch.
 
Möchtest du einem solchen Schreiben denn ernstlich eine Bedeutung zumessen oder dessen Inhalt gar für bare Münze nehmen? ;)

Heute kam ein Schreiben, in dem kurz und bündig mitgeteilt wurde, dass unser Junior von der Gebührenpflicht befreit ist.
So einem Schreiben messe ich dann schon eine gewisse Bedeutung zu... :)
 
Dafür erhaltet ihr sicher bald ein Schreiben mit der Mitteilung, dass eure nicht vorhandene Katze ab dem 1. Januar 2013 gebührenpflichtig ist. :D
 
Nein, die sind unverzüglich der AWZ vorzuführen und werden dort direkt konfisziert. :D
 
Auch interessant: http://www.stern.de/panorama/buerok...zahlung-des-rundfunkbeitrags-ein-1963130.html

... ich zahle den Kram ja immer per Lastschrift.

Ich bin nun am Überlegen ob ich den Beitrag einfach mal zurückbuchen lasse. Spricht doch nix dagegen, oder? (ich meine rechtlich)

Ist hier sonst noch jemand, der ebenfalls per Lastschrift zahlt und nun mit mir gemeinsam zurück bucht? So eine "Sammelzurückbuchung" quasi? *gg*

... dürffte spannend werden, wenn alle Lastschriftzahler fleißig zurück buchen *hrhr*

Reicht es bei einer Zahlungsaufforderung auf dieses Gutachten zu verweisen und die Zahlung zu verweigern, bzw. vorerst auszusetzen?
http://www.stern.de/kultur/tv/verst...nkbeitrag-fuer-verfassungswidrig-1960871.html
 
... Reicht es bei einer Zahlungsaufforderung auf dieses Gutachten zu verweisen und die Zahlung zu verweigern, bzw. vorerst auszusetzen?
http://www.stern.de/kultur/tv/verst...nkbeitrag-fuer-verfassungswidrig-1960871.html

Man sollte nicht übersehen, dass die derzeit diskutierten Bedenken in erster Linie die Zahlungspflicht der Unternehmen und Behörden betreffen. Selbst wenn sich heraussstellen sollte, dass die Regelung in der aktuellen Form verfassungswidrig ist, führt das nicht zwingend zu Änderungen für Privathaushalte.

Auch die bis Ende 2012 geltende "GEZ-Gebühr" begnete erheblichen verfassungsrechtliche Bedenken, wurde aber dennoch nie gekippt.

Gleichwohl überlege ich ebenfalls, ob ich die Zahlungen gleich mal wieder einstelle. Ich bin ja rechtsschutzversichert. :D
 
Ich hab noch gar keine Zahlungsaufforderung für diese Jahr erhalten.. Ich hab auch erstmal vor ein paar Tagen noch schnell einen Antrag auf Befreiung gestellt. Mal guck, ob das was bringt :D
 
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