GEZ - es wird noch schlimmer!

So, ich hab gestern mal die Lastschrift zurückbuchen lassen :b

Mal schauen, was nun passiert. &:

Wenn nun jeder Bürger die Zahlung einstellt, was passiert dann eigentlich? So viel Mahnungen und Widersprüche und Zahlungsverweigerungen können die doch gar nicht abarbeiten, oder? *hihi*

Es würde mich brennend interessieren, was passiert wenn niemand mehr bezahlt oder zurückbucht. Vor allem das Zurückbuchen belastet den Einziehenden ja auch nochmal mit 10 Euro.

Wenn also 30 Mio. Haushalte per Lastschrift zahlen und dann auf einen Schlag zurückbuchen, dann entgehen dem Einziehenden nicht nur die Beiträge, sondern es entstehen auch noch schlagartig 300 Mio. € Kosten. Diese sind nicht binnen 4 Wochen einzutreiben, somit können die Eintreiber nicht bezahlt werden, das Unternehmen geht zugrunde.

Was würde passieren? Keine Tagesschau mehr, kein ARD, kein ZDF, keine Orchester und was noch? ... ist das nicht ohnehin alles entbehrlich?

Die ganzen Regionalprogramme braucht doch eh keine Sau, oder?

Was ist mit den Arbeitskräften? ... naja, ich würde lieber 10 Euro im Monat an eine "Übergangsgesellschaft" zur Rettung der GEZ-Eintreiber zahlen als 18 Euro für den Sendebetrieb von Programmen, die ich nicht sehen will.

Vor allem ist das total absurd ... ich zahle mit meinem "Beitrag" die Eintreiber, die von den nicht zahlenden das Geld eintreiben wollen. Wo ist das denn fair?
Ich hab so lange bezahlt, nun möchte ich auch einen eigenen GEZ-Eintreiber an der Tür stehen haben :-)

Reicht es, wenn ich die Tasten "1" und "2" meiner Verbedienung versiegeln lasse? :b
 
Geräte zur Empfangsunfähigkeit zu modifizieren bringt nix, dass haben schon andere Versucht..

Aber der restliche Gedankengang ist sehr interessant. Das Gleiche hatte ich mir auch schon gedacht :D


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So, ich hab gestern mal die Lastschrift zurückbuchen lassen :b

Mal schauen, was nun passiert. &:

Wenn nun jeder Bürger die Zahlung einstellt, was passiert dann eigentlich? So viel Mahnungen und Widersprüche und Zahlungsverweigerungen können die doch gar nicht abarbeiten, oder? *hihi*

Es würde mich brennend interessieren, was passiert wenn niemand mehr bezahlt oder zurückbucht. Vor allem das Zurückbuchen belastet den Einziehenden ja auch nochmal mit 10 Euro.

Wenn also 30 Mio. Haushalte per Lastschrift zahlen und dann auf einen Schlag zurückbuchen, dann entgehen dem Einziehenden nicht nur die Beiträge, sondern es entstehen auch noch schlagartig 300 Mio. € Kosten. Diese sind nicht binnen 4 Wochen einzutreiben, somit können die Eintreiber nicht bezahlt werden, das Unternehmen geht zugrunde.

Was würde passieren? Keine Tagesschau mehr, kein ARD, kein ZDF, keine Orchester und was noch? ... ist das nicht ohnehin alles entbehrlich?

Die ganzen Regionalprogramme braucht doch eh keine Sau, oder?

Was ist mit den Arbeitskräften? ... naja, ich würde lieber 10 Euro im Monat an eine "Übergangsgesellschaft" zur Rettung der GEZ-Eintreiber zahlen als 18 Euro für den Sendebetrieb von Programmen, die ich nicht sehen will.

Vor allem ist das total absurd ... ich zahle mit meinem "Beitrag" die Eintreiber, die von den nicht zahlenden das Geld eintreiben wollen. Wo ist das denn fair?
Ich hab so lange bezahlt, nun möchte ich auch einen eigenen GEZ-Eintreiber an der Tür stehen haben :-)

Reicht es, wenn ich die Tasten "1" und "2" meiner Verbedienung versiegeln lasse? :b


Frank, tolle Idee. Ich würd da ja fast mitmachen.

Da du aber indirekt hier dazu aufrufst, wird die GEZ sich dann bei dir die 300 Millionen holen wollen.
Bei diesen Summen ist das ja schon fast ein krimineller Akt :X :b
 
Hab ich vor zwei Wochen auch zurückbuchen lassen ... bis jetzt keine Reaktion!
Bin gespannt ob/wann die sich rühren ...
 
ich würde das keinen kriminellen Akt nennen. Eher zivilen Ungehorsam.


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... Wenn nun jeder Bürger die Zahlung einstellt, was passiert dann eigentlich? So viel Mahnungen und Widersprüche und Zahlungsverweigerungen können die doch gar nicht abarbeiten, oder? *hihi* ...

Das sind und bleiben natürlich theoretische Erwägungen, weil es keine massenhaften Zahlungsverweigerungen geben wird. Was die Einzelfälle betrifft, so könnte die (Ex-) GEZ die Forderungen beispielsweise an ein Inkassobüro verkaufen, dass sich dann mehr oder weniger redlich um deren Einziehung bemüht. Für den Zahlungsunwilligen bleibt sich das Ergebnis relativ gleich.

Das ist nur informativ gemeint und soll nicht etwa bedeuten, dass man vor einem solche Vorgang "Angst" haben sollte. :) :-) So oder so wird es bei dem einen oder anderen wohl erst einmal eine Weile dauern, bis Zahlungsaufforderungen und Mahnungen ins Haus flattern. Die GEZ muss sich schließlich erst einmal selbst organisieren. :X

Geräte zur Empfangsunfähigkeit zu modifizieren bringt nix, dass haben schon andere Versucht...

Nach der neuen Regelungen bringt es doppelt nix, weil die Abgabe haushaltsabhängig erhoben wird. Ob dort empfangsfähige Geräte vorhanden sind, spielt keine Rolle. Ob diese Regelung rechtens ist, ist eine andere Frage. ;)

ich würde das keinen kriminellen Akt nennen. Eher zivilen Ungehorsam. ...

Solange ernstliche verfassungsrechtliche Bedenken gegen die neue Regelung bestehen, würde ich es nicht mal als zuvilen Ungehorsam bezeichnen, sondern schlicht als Wahrung der eigenen Rechte. :w

Das alles ist natürlich nur meine rein private Meinung. :) :-)
 
.....
Was würde passieren? Keine Tagesschau mehr, kein ARD, kein ZDF, keine Orchester und was noch? ... ist das nicht ohnehin alles entbehrlich?
Die ganzen Regionalprogramme braucht doch eh keine Sau, oder?

Ich hatte vor einigen Jahren auch so meine Probleme mit der Vorgehensweise der GEZ, aber nach 2 Anrufe bzw. Schreiben war das Thema erledigt.
Das die neue Regelung rechtlich vielleicht auf etwas umstrittenen Füßen steht ist unter Umständen verbesserungswürdig.
Und für uns Privatleute ändert sich an dem Beitrag ohnehin nichts. Etwas anderes ist die Beitragseinstufung bei den Unternehmen, Kommunen usw.
Aber ohne ARD, ZDF und Regionalprogramme...käme ich nicht aus.
Ich verweigere weitgehend die Privaten, denn ich möchte Berichte, Dokumentationen, Filme usw sehen und keine Werbesendungen mit Filmeinlagen...:j, sowie sensationslüsterne Pseudoshows auf niedrigstem Niveau :notworthy::poop:
 
... Das die neue Regelung rechtlich vielleicht auf etwas umstrittenen Füßen steht ist unter Umständen verbesserungswürdig.
Und für uns Privatleute ändert sich an dem Beitrag ohnehin nichts. ...

Die neue Regelung ist nicht "vielleicht" "etwas" "umstritten" und "unter Umständen" zu "verbessern", sondern sie ist verfassungsrechtlich höchst bedenklich, d. h. sie verstößt womöglich gegen unser Verfassungsrecht. Schlimmer kann es eigentlich nicht sein.

Für viele "Privatleute" ändert sich im Gegenteil sehr viel, weil nun auch all diejenigen Menschen bezahlen müssen, die bisher keine TV-fähigen Geräte vorhanden hatten und dieserhalb keiner Zahlungspflicht unterlagen.

... Ich verweigere weitgehend die Privaten, ...

Das ist dein gutes Recht und es ist auch fair, weil sich die Privatsender durch Werbeeinnahmen finanzieren, mithin dich die Privaten nichts kosten, Dagegen wird jedermann zu einer ausschweifenden Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender gezwungen - völlig unabhänig davon, ob er davon profitiert, oder nicht.

Freilich ist diese Diskussion müßig, weil sich die Rechtslage nicht einfach ändern lässt.
 
Zudem ist ja auch nicht so, dass die öffentlichen völlig werbefrei sind!

Von der teilweise wirklich bescheidenen Programmqualität mal abgesehen...:O_oo:

Ist es beispielsweise wirklich notwendig, 57 Talkshows zu immer den selben Themen zu senden???
Und wer lädt eigentlich immer diese Alice Schwarzer ein? :confused: Das kann sich doch kein Mensch mehr anhören... :g
aufgeben.gif




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So und nun mal ein paar Fakten:

1. die ehem. GEZ ist keine Behörde und auch keine eigenständige Unternehmung. Diese ist per Rundfhnkstaatsvertrag dazu befähigt die teilnehmerkonten zu verwalten.

2. die außendienstmitarbeiter sind nicht von der GEZ sondern Angestellte der landesrundfunkanstalten.

3. da keine Unternehmung vorliegt, würde ich mir keine sorgen machen, wenn 30 Mio Zahler den Beitrag zurückbuchen lassen. Es entstehen nur mehrmosten (rucklastschriftkosten) die jeder einzelne zusätzlich Zahlen muss, falls das Gesetz nicht vollständig geändert wird.

Und ob ich das neue System gut oder schlecht finde spielt keine rolle, da es erstmal noch geltendes recht in Deutschland ist.

Rechtschreibfehler dürfen behalten werden.

Gruß
Andy


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...
1. die ehem. GEZ ist keine Behörde und auch keine eigenständige Unternehmung. Diese ist per Rundfhnkstaatsvertrag dazu befähigt die teilnehmerkonten zu verwalten.

2. die außendienstmitarbeiter sind nicht von der GEZ sondern Angestellte der landesrundfunkanstalten.
...

Das ändert an der Thematik allerdings wohl eher wenig. ;)

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3. da keine Unternehmung vorliegt, würde ich mir keine sorgen machen, wenn 30 Mio Zahler den Beitrag zurückbuchen lassen. Es entstehen nur mehrmosten (rucklastschriftkosten) die jeder einzelne zusätzlich Zahlen muss, falls das Gesetz nicht vollständig geändert wird.
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Unbeschadet der Frage, was du wohl mit "Unternehmung" meinst, hätte es zweifelsohne drastische Auswirkungen, wenn Millionen deutscher Bürger die Zahlung zurückbuchen lassen und/oder verweigern würden. Freilich sind das wie gesagt theoretische Erwägungen.

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Und ob ich das neue System gut oder schlecht finde spielt keine rolle, da es erstmal noch geltendes recht in Deutschland ist.
...

Man kann natürlich alles hinnehmen, was einem Vater Staat so alles auftischt. Oder man macht sich ab und zu Gedanken über Sinn und Zweckmäßigkeit, Gerechtigkeit und Vereinbarkeit mit geltendem Recht und/oder gar unserer Verfassung. Wer gerne dauerhaft in einem Rechtsstaat leben möchte, dem seien derartige Gedanken dringend angeraten. :cautious:
 
Normalerweise kann man doch erst dann eine Lastschrift rückbuchen lassen wenn man die (zuvor bestehende) Einzugsermächtigung entzogen hat. Rückbuchen ohne vorherigen Entzug ist unzulässig, oder sehe ich das etwa vollkommen falsch, Brummm?
 
Natürlich ändert Punkt 1 und 2 was an der Thematik.

Nicht die GEZ sind die Bösen, sondern die landesrundfunkanstalten.

Ich denke, dass ist ein himmelweiter Unterschied. Nur das die GEZ der Buhmann ist.

Stellungnahme und Gedanken zu Vater staat, brauchst du mir keine Tipps geben, das bekomme ich auch ohne fruchtlosen Diskussionthread hin...

;-)


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Normalerweise kann man doch erst dann eine Lastschrift rückbuchen lassen wenn man die (zuvor bestehende) Einzugsermächtigung entzogen hat. Rückbuchen ohne vorherigen Entzug ist unzulässig, oder sehe ich das etwa vollkommen falsch, Brummm?

Weiß ich nicht spontan. :) :-) Womöglich liegt in der Rückbuchung ja konkludent der Widerruf der Einzugsermächtigung, mindestens für diese Buchung. ;) Ohnehin muss es ja auch bei pauschal erteilter Einzugsermächtigung zulässig sein, unrichtige Einzüge zurückzuholen.

Das sind aber Detailfragen, deren Mehrwert für die Diskussion eher gering sein dürften. ;) Allzu viele Buchungen gibt es ja noch gar nicht, die man zurückholen könnte. Die Frage ist doch eher, ob womöglich viele Menschen künftig die Zahlung verweigern werden.
 
Natürlich ändert Punkt 1 und 2 was an der Thematik.

Nicht die GEZ sind die Bösen, sondern die landesrundfunkanstalten.

Ich denke, dass ist ein himmelweiter Unterschied. Nur das die GEZ der Buhmann ist. ...

Das siehst du schlicht falsch. Die betreffenden Personen wurden/werden durch die (Ex-)GEZ angewiesen, mindesetns hat die GEZ die allseits bekannten Praktiken immer toleriert, womöglich gar gefördert, jedenfalls nicht wirksam unterbunden und die GEZ ist auch bekannt dafür, Anschreiben - natürlich völlig "versehentlich" - abseits der geltenden Rechtslage zu formulieren.

Die GEZ ist völlig zu Recht der "Buhmann", weil das alles eben maßgeblich von der GEZ ausgeht.
 
Die GEZ handelt nicht eigenmächtig, sondern per Gesetz ist diese dazu berufen worden.

Handlungen sind nur in Absprache mit den landesrundfunkanstalten zulässig oder durch diese toleriert.

Ich bleibe dabei, GEZ ist fälschlicherweise der Buhmann.


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Die GEZ handelt nicht eigenmächtig, sondern per Gesetz ist diese dazu berufen worden.

Handlungen sind nur in Absprache mit den landesrundfunkanstalten zulässig oder durch diese toleriert.

Ich bleibe dabei, GEZ ist fälschlicherweise der Buhmann. ...

Du kannst lange dabei bleiben, deine Darstellung bleibt gleichwohl falsch. Es ist auch schlicht Unsinn, das Fehlverhalten der GEZ auf eine gesetzliche "Berufung" zu schieben. :rolleyes:
 
Die GEZ handelt nicht eigenmächtig, sondern per Gesetz ist diese dazu berufen worden.

Handlungen sind nur in Absprache mit den landesrundfunkanstalten zulässig oder durch diese toleriert.

Ich bleibe dabei, GEZ ist fälschlicherweise der Buhmann.


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Na ja,die Art und Weise der Handlungen macht es....
 
Dann Zeig mit mal das meine Darstellung falsch ist.

Ich kann gerne aus dem Staatsvertrag zitieren, wenn das nötig ist. Aber ich hatte gerne zuerst den Beweis das die GEZ nicht per Gesetz berufen ist...

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht ...


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Dann Zeig mit mal das meine Darstellung falsch ist.

Ich kann gerne aus dem Staatsvertrag zitieren, wenn das nötig ist. Aber ich hatte gerne zuerst den Beweis das die GEZ nicht per Gesetz berufen ist...

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht ...


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Es geht auch um die VORGEHENSWEISE der Personen,welche im Auftrag der GEZ unterwegs sind und nicht um die gesetzliche Grundlage der GEZ ansich. So lese ich es jedenfalls aus den Beiträgen.
 
Dann Zeig mit mal das meine Darstellung falsch ist.

Ich kann gerne aus dem Staatsvertrag zitieren, wenn das nötig ist. Aber ich hatte gerne zuerst den Beweis das die GEZ nicht per Gesetz berufen ist...

Nun wird es zunehmend unsinnig. Bitte lies' nochmal oben nach, um was es ging. Ich habe punktuell das Fehlverhalten der GEZ dargestellt, und deren Duldung des Fehlverhaltens der direkt für die GEZ tätigen Personen. Es ist wie gesagt Unsinn, wenn du darauf mit der gesetzlichen Berufung antwortest. Die rechtliche Grundlage der GEZ ist allseits bekannt. Diese Grundlage legitimiert aber freilich kein Fehlverhalten.

Dass es weitere Verantwortliche für dieses Fehlverhalten gibt und darüber hinaus die gesetzliche Grundlage eine Fragwürdige ist, sind nochmal andere Themen.

Du kannst das von mir aus für dich weiter erörtern. An den Fakten ändert es nichts.
 
Wird nun die neue Rundfunkgebühr verfassungsrechtlich geprüft? Oder muss erst noch einer Klagen?
 
Es wird bereits geklagt, aber je mehr Klagen, desto besser.




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