Haben wir auch Banker hier im Forum???

Was machen die Spekulationen mit dem Rubel ?
Wird ja wohl keiner ernsthaft gemacht haben.
 
Ich überlege jetzt Rubel zu kaufen.
In 2016 oder 2017 geh ich dann in Rente, als Rubelmillionär :p :P

Wie war das? Ein Euro = 100 Rubel? Das wird noch besser
 
Der Rubel wird nach Ende des inoffiziellen Wirtschaftskrieges sicher interessant zur Spekulation.
Wir werden da aber sicher noch eine gewisse Zeit warten müssen, bis das Volk sich gegen den "Führer"auflehnt.
 
Was wir hier sehen, ist ein offener Angriff des Westens auf den Russischen Rubel über Leerverkäufe auf dem Terminmarkt mit dem Ziel der Destabilisierung der russischen Wirtschaft, nachdem die Sanktionen offensichtlich noch nicht den gewünschten "Erfolg" gebracht haben. Fundamental ist die Abwertung des Rubels überhaupt nicht gerechtfertigt.

Russland hat eine positive Netto-Vermögensposition zum Ausland, und die Handelsbilanz hat im Oktober 2014 ein Plus von 13,6 Mrd. US-Dollar ausgewiesen. Es hat seine Goldreserven zuletzt aufgestockt, wohingegen der Westen per Saldo als Goldverkäufer am Markt in Erscheinung tritt, ja sogar viele Staaten (darunter auch Deutschland) große Teile ihres Goldes im Ausland (vorwiegend in den USA) lagern und somit überhaupt keine Verfügungsgewalt darüber besitzen. Russlands Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP ist, gerade auch im Vergleich zu den führenden westlichen Nationen mit ihren auf Schulden basierenden Micky-Maus-Ökonomien, geradezu lächerlich gering, von den vorhandenen Bodenschätzen, also wirklichen, handfesten Aktiva, ganz zu schweigen.

In diesem Interview mit Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank werden weitere Vergleichszahlen genannt:

http://german.ruvr.ru/2014_12_17/Die-Wirtschaftliche-Bewertung-Russlands-ist-Ausdruck-eines-Finanzkrieges-Die-Attacken-haben-keine-Chance-6757/

Interessant finde ich auch den Vergleich mit der Ukraine, deren Ramsch-Status von den westlichen Hauptstrommedien seltsamerweise vollkommen ignoriert wird.
 
Der Rubel wird nach Ende des inoffiziellen Wirtschaftskrieges sicher interessant zur Spekulation.
ob wir dann noch die möglichkeit dazu haben, ist fraglich.:rifle:

Wir werden da aber sicher noch eine gewisse Zeit warten müssen, bis das Volk sich gegen den "Führer"auflehnt
daran glaube ich nicht. ich denke eher, dass wir die leidensfähigkeit der russen stark unterschätzen.
 
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Wir werden da aber sicher noch eine gewisse Zeit warten müssen, bis das Volk sich gegen den "Führer"auflehnt.

Im "Volk" herrscht die Meinung, dass nicht der "Führer" sondern wir an dieser Misere schuld sind. Das wird dort auch intensiv öffentlich kommuniziert.

Genauso wie wir hier glauben, dass die Ukraine ein friedlicher Staat nach westlichem Demokratischen Muster ist und unter allen Umständen gefördert werden muß.
Nur mal so, da gibt es jeden Posten im Parlament gegen entsprechendes Entgeld. Die Oligarchen, derer man sich auf dem Majdan endlich entledigen wollte, sitzen alle wieder im Parlament oder in der Regierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Medwedew hat ein Kriensentreffen im Kremel einberufen.
Die Zentralbank erhöhte den Leitzins auf 17%.
Die Notenbank hat den Rubel mit 75.000.000.000 Dollar gestützt.
Es schaut (meiner Meinung nach auch redlich verdient) nicht wirklich gut aus für Russland und das russische Volk ist alles andere als zufrieden.
 
Genauso wie wir hier glauben, dass die Ukraine ein friedlicher Staat nach westlichem Demokratischen Muster ist und unter allen Umständen gefördert werden muß. Nur mal so, da gibt es jeden Posten im Parlament gegen entsprechendes Entgeld. Die Oligarchen, derer man sich auf dem Majdan endlich entledigen wollte, sitzen alle wieder im Parlament oder in der Regierung.
es wäre das hundertste mal, dass wir schurken unterstützen, nur um unsere hehren ziele zu erreichen. wir streben die osterweiterung an um militärisch näher an moskau zu sein, da ist uns jedes mittel recht.

dass der große bär etwas dagegen hat, finden wir natürlich doof.
 
Eine Frage zum Thema Aktien Verkauf:

Wie sinnvoll ist ein dynamischer Stopp-Loss im Vergleich zum normalen Stopp-Loss?

Beim dynamischen Stopp-Loss wird das Limit beim Steigen der Aktie automatisch nach oben gezogen.

Ist das nicht logisch?

Aktienkurs 25, fixer Stop-Loss bei 20. Aktie steigt auf 80, aber Du vergisst zu verkaufen. Danach fällt die Aktie auf 20 und Du verkaufst zu dem Kurs. Doof gelaufen oder?
Gleiches Szenario wie oben aber dynamischer Stop-Loss mit 5 Abstand. Die Papiere werden dann "automatisch" bei 75 verkauft.

Es fällt mir schwer den Vorteil beim fixen Stop-Loss zu sehen.

Gruß,

Björn
 
Da ich mich voraussichtlich kurzfristig von einigen Papieren trennen möchte, habe ich nun einen dynamischen Stopp-Loss rund 10 % unter dem aktuellen Kurswert gesetzt.
In den letzten Tagen ging es gut aufwärts.
Der Stopp-Loss soll zur Absicherung dienen, falls es doch plötzlich bergab geht.
Die Dividende habe ich noch mit genommen.
 
Da ich mich voraussichtlich kurzfristig von einigen Papieren trennen möchte, habe ich nun einen dynamischen Stopp-Loss rund 10 % unter dem aktuellen Kurswert gesetzt.
In den letzten Tagen ging es gut aufwärts.
Der Stopp-Loss soll zur Absicherung dienen, falls es doch plötzlich bergab geht.
Die Dividende habe ich noch mit genommen.
Was beabsichtigst du denn mit dem Verkaufserlös? Ich meine, hast du schon alternative Anlagen im Hinterkopf? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dir dort der Kurs davonläuft, weil bei deinen jetzigen Papieren der Stopp-Loss noch nicht erreicht wurde. Wenn du noch keine alternative Verwendung für den Verkaufserlös hast, dann bist du beim Auslösen des Stopp-Loss erst mal wieder im Fiat-Money-System gefangen, also in Nominalwerten, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen und Risiken.

Ich habe bisher noch keine Stopp-Loss-Orders in Anspruch genommen, sondern jeden Verkauf bewusst aus eigener Entscheidung getätigt, und zwar immer dann, wenn es meiner Meinung nach eine bessere Anlagemöglichkeit gegeben hat. Ich halte von Fundamentalanalyse viel mehr als von Charttechnik. Das heißt dann auch konsequent, bei Kursschwächen gezielt nachzukaufen, wenn ich von einem Wert überzeugt bin, was sich langfristig bisher immer ausgezahlt hat. Hin und her macht Taschen leer. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ein Stop-Loss-Limit kann bei Aktien schon ganz gut sein, schützt einen aber nicht, wenn es zu aussergewöhnlichen Situationen kommt. Bei Hebelprodukten, kann es schnell tödlich sein .... siehe Wetten gegen CHF
Eine persönliche Entscheidung zu treffen, sehe ich als die beste Lösung wie von Mises bereits erwähnt.
 
Was beabsichtigst du denn mit dem Verkaufserlös?
Ich meine, hast du schon alternative Anlagen im Hinterkopf?
Die betreffenden Papiere habe ich seit rund 15 Jahren im Depot, darunter ein Aktienfond.
Im Nachhinein betrachtet wäre die Rendite selbst auf einem Tagesgeldkonto größer gewesen.
Kurz bis mittelfristig dürften bei den meisten Aktien keine hohen Kursgewinne zu erwarten sein, ganz zu schweigen von dem Fond.
Eigentlich will ich die Papiere nur noch los werden, und mir für den Erlös ein paar schicke Multimedia Sachen gönnen.

Nebenbei habe ich noch eine größere Summe auf einem Tagesgeldkonto geparkt, zu 1,4 %.
Leider ab nächsten Monat dann zu 1,2 %, aber im Vergleich zu anderen Banken sind die Konditionen nicht so schlecht.
 
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