Haben wir zuviele Autos?

So trivial ist die Rechnung eben nicht. Laut Umweltbundesamt betragen alleine die Umweltkosten durch den Straßenverkehr ca. 50 Mrd. Euro. Und es gibt noch mehr, was man dem Kfz zurechnen kann.

Beim Umweltbundesamt bin ich eher skeptisch... ;) Das scheinen mir in dieser Höhe dann eher gefühlte Kosten zu sein, um deren eigene Argumentation zu stützen. Was sollen sie auch sonst sagen. (So viel Polemik muss ein.) :D
 
Idioten gibt es auf beiden Seiten. Schlimmer noch... nicht auszudenken, dass der Idiot zu Haus das Auto abstellt und mit dem Rad weiter fährt. ;)
Je nach Sicht hat dann immer der andere Schuld. :)
Wie jetzt, je nach Sicht? Es sind doch grundsätzlich immer die anderen Schuld.
 
Beim Umweltbundesamt bin ich eher skeptisch... ;) Das scheinen mir in dieser Höhe dann eher gefühlte Kosten zu sein, um deren eigene Argumentation zu stützen. Was sollen sie auch sonst sagen. (So viel Polemik muss ein.) :D

Du kannst auf deren Website die Einzelhaushaltspläne aller Jahre als pdf runterladen.
Sind die Einahmen und Ausgaben als €-Wert (in tds.) einsehbar.

Liest sich wie eine GuV, hier allerdings dann für die öffentliche Verwaltung.

Die Vorjahre werden für entsprechendes Jahr zu den jeweiligen Posten auch angegeben (wie in jeder Handelsbilanz, nur mit -meine ich- 2 Vorjahren)
 
Du kannst auf deren Website die Einzelhaushaltspläne aller Jahre als pdf runterladen.
Sind die Einahmen und Ausgaben als €-Wert (in tds.) einsehbar.

Liest sich wie eine GuV, hier allerdings dann für die öffentliche Verwaltung.

Die Vorjahre werden für entsprechendes Jahr zu den jeweiligen Posten auch angegeben (wie in jeder Handelsbilanz, nur mit -meine ich- 2 Vorjahren)

Die Kosten die das UBA in seiner o.g. Studie heranzieht, sind allerdings eher weiche Kosten bzw Schätzungen für angenommene Schäden und keine im Haushaltsplan belegbaren Posten, vom Niveau her ungefähr so kredibel wie die 6.000 Stickoxidtoten. Die groben Zahlen aus den Haushaltsplänen habe ich oben genannt. Das UBA ist keine neutrale Quelle, sondern Partei, die Daten so zurechtschustert, wie es seiner Agenda entspricht.
 
Der Ist-Zustand für unser "reiches Land" ist katastrophal!!!
Das Auto ist n. M. Einschätzung Grundlage unseres Wohlstandes.

In unseren Städten sind Verkehrswege (Straßenführungen) teilweise noch aus dem Mittelalter übernommen.
(Man müßte mal eine neue autogerechte Stadt planen, das hat bisher keine Regierung angepackt, das wäre
Vorbildfunktion)

Es wird zwischen Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern usw. unterschieden, es sind alles Menschen, die am Verkehr teilnehmen (Verkehrsteilnehmer).
Zur Kasse gebeten werden aber nur die Halter von KFZ. Mittels Kfz.-Steuer und insbesondere mit Mineralölsteuer. In Ortschaften zahlt dann der autofahrende Anlieger einer Straße auch die erstmalige
Errichtung oder Erneuerung der Straße zu einem Großteil mit.

Die Abgaben benötigt der Staat um uns Autofahrern die Nutzung eines modernen und gut gepflegten Straßennetzes zu ermöglichen, soweit die Theorie.

Jetzt meine Frage: mit welcher Berechtigung verlangt eine Kommune Parkgebühren auf öffentlichem Straßen???
Die haben wir doch nun mal alle schon mehrfach bezahlt, ob mein Auto nun über diese Stelle rollt oder nur abgestellt wird?? Dies entbehrt jeder Grundlage. Ein privat errichtetes Parkhaus ist logischer weise zu bezahlen,
Das hat der Betreiber ja auch selbst bezahlt...

Ich ärgere mich hier besonders über die Radfahrer, diese zahlen keinen Cent für auch nur einen Meter Radweg.
Gleichzeitig sind es die, die am lautesten schreien nach Ausbau ihrer Wege.

Ich bin dafür dass Radfahrer zu einer Fahrzeug Versicherung verpflichtet werden, eine Fahrzeug Steuer zu erheben ist, die Drahtesel mit einem amtlichen Kennzeichen zu versehen sind und ein Führerschein nachzuweisen ist.

Somit würde sich die Zahl der Radfahrer reduzieren, Radwege wären finanzierbar, Schäden können von Versicherungen getragen werden, das Fahrverhalten würde sich wesentlich verbessern. Die Verfolgung von
Verkehrssündern wäre möglich, und der Fahrraddiebstahl würde sich rapide verringern.. Die Fahrradfahrer
hätten somit die Chance zum "faireren" Verkehrsteilnehmern zu werden. Und wer sich gerne wie vor 60 Jahren
aus Armut, in der heutigen Zeit bewegen möchte, gerne ....

Kein einziger Fußgänger hat je 1 qm Fußweg bezahlt, ganz zu schweigen von Fußgängerzonen, das alles zahlt
das Autofahrer oder besser der KFZ.-Halter!!!

Nur weil wir nicht richtig organisiert sind, obwohl es so viele Millionen Autos gibt (in dem Land wo es erfunden wurde, und noch heute eine der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine des Landes ist) lassen wir uns so gängeln. Die Straßen und Brücken sind in bedenklichem Zustand, in NRW Staus auf den BAB nicht mehr zum aushalten. Warum ist niemand in der Lage mal eine 4, 5 oder 6 spurige Autobahn zu bauen, von unseren Steuern. Ich meine die Spuren für eine Richtung, stattdessen werden Radwege gebaut?!?!!

Wer mal wissen möchte wie Stadtplanung geht, sollte mal einen Blick nach Dubai richten, das ist ein REICHES LAND! Dort ist die Stadtautobahn 7 spurig, es gibt keine stinkenden und rappelnde DIESEL Pkw, und anhalten muss man nur an großen Kreuzungen. Der Verkehr fließt, und ja dort ist Wasser teurer als Benzin.

Mit welcher Berechtigung muss der freie Bürger in einem Autobahnstau teilweise stundenlang warten,
bis die Unfallstelle geräumt wird? (Nur weil mindestes einer nicht aufgepasst hat) das ist Freiheitsberaubung
und Millionen Schaden für die Wirtschaft. Warum kann man den dann stehenden Verkehr nicht ableiten und vorherige Auffahrten so lange sperren???

Ein kleiner Tipp noch, je mehr wir alle unserer Produkte regional kaufen, desto weniger LKW karren uns den China Schrott über unsere Autobahnen. CO2 Ersparnis und freiere Strecken.

Für heute erstmal genug, ich hoffe es passte zum Thema.
 
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Ich als Auto-/Moped-/Radfahrer bin felsenfest davon überzeugt daß die Idioten gleichmässig durch all diese Fortbewegungsmöglichkeiten verteilt sind!!!! :D
Wobei das jeweilige Fortbewegungsmittel womit man unterwegs ist immer die Priorität hat. Als Autofahrer sind die anderen die Deppen, als Fußgänger die Auto-, Moped- und Radfahrer usw. usw.:whistle:;):D
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei das jeweilige Fortbewegungsmittel womit man unterwegs ist immer die Priorität hat. Als Autofahrer sind die anderen die Deppen, als Fußgänger die Auto-, Moped- und Radfahrer usw. usw.:whistle:;):D
Kann ich so nicht unterschreiben ;) Ich laufe nicht automatisch ins andere "Lager" über wenn ich das Fortbewegungsmittel wechsel.
Im Gegenteil, wenn ich auf dem Moped hocke schüttel ich oft genug den Kopf über andere Mopedfahrer, und auf dem Radl fallen mir vermutlich sogar mehr unbeleuchtete, dunkel gekleidete Radler auf als im Auto. ;)
Und von Radler zu Radler lässt sich auch leichter "Licht du Depp!!!" schreien als aus dem Auto heraus. :D Wobei ich es inzwischen aufgegeben habe, ich kann nicht die ganze Welt retten :p :P
Ich für mich sehe den Verkehr als großes Ganzes und versuche egal mit was ich unterwegs bin mich einzufügen, bzw. mit dem Rad so gut es geht fernzuhalten davon ;)
Ich bin weder mit dem Moped automatisch vorfahrtberechtigt den Autofahrern, noch mit dem Auto automatisch vorfahrtberechtigt den Radfahrern und auch mit dem Rad nicht automatisch vorfahrtberechtigt den Fußgängern!
 
Kann ich so nicht unterschreiben ;) Ich laufe nicht automatisch ins andere "Lager" über wenn ich das Fortbewegungsmittel wechsel.
Im Gegenteil, wenn ich auf dem Moped hocke schüttel ich oft genug den Kopf über andere Mopedfahrer, und auf dem Radl fallen mir vermutlich sogar mehr unbeleuchtete, dunkel gekleidete Radler auf als im Auto. ;)
Und von Radler zu Radler lässt sich auch leichter "Licht du Depp!!!" schreien als aus dem Auto heraus. :D Wobei ich es inzwischen aufgegeben habe, ich kann nicht die ganze Welt retten :p :P
Ich für mich sehe den Verkehr als großes Ganzes und versuche egal mit was ich unterwegs bin mich einzufügen, bzw. mit dem Rad so gut es geht fernzuhalten davon ;)
Ich bin weder mit dem Moped automatisch vorfahrtberechtigt den Autofahrern, noch mit dem Auto automatisch vorfahrtberechtigt den Radfahrern und auch mit dem Rad nicht automatisch vorfahrtberechtigt den Fußgängern!

👍👍👍
 
Irgendwie bin ich mißverstanden worden, bzw. habe mich wahrscheinlich nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich habe das nicht auf mich oder Personen hier aus dem Forum bezogen, sondern auf die Allgemeinheit. Ich habe das oft genug hier im Ort festgestellt, das Verkehrsteilnehmer als Radfahrer anders agieren, als wenn Sie als Fußgänger oder wieder anders wenn sie als Autofahrer unterwegs sind.
 
@egros: nein, ich hab das schon so aufgefasst das du jetzt nicht dich direkt meinst ;-)
Kenn dich ja von meinem einmaligen Stammtischbesuch. Aber du hast auf jeden Fall Recht für viele ist automatisch das jeweils "andere" der "Feind"
Für mich und mein Verhalten als Verkehrsteilnehmer kann ich das nicht unterschreiben meinte ich. Und ich hoffe für ein paar andere auch :-))

Wobei, wenn ich so überlege.........:whistle:
einen "Feind" hab ich doch..... E-Biker:D :roflmao:
Sorry, Spässle gmacht :5jesterz:
 
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Der Nahverkehr in München, Bus, Tram, S-Bahn und U-Bahn sind durchaus pünktlich.
Die Kosten liegen mit dem neuen Tarifsystem ab November im gesamten sogenannten Innenraum bei ca. 50,- Euro monatlich - also preiswert.

Da gibt’s hier nix zum beschweren.

Mit Jahreszahlung und Jobticket zahle ich nur ca. 450,- p.a.
 
Der Nahverkehr in München, Bus, Tram, S-Bahn und U-Bahn sind durchaus pünktlich.
Die Kosten liegen mit dem neuen Tarifsystem ab November im gesamten sogenannten Innenraum bei ca. 50,- Euro monatlich - also preiswert.

Da gibt’s hier nix zum beschweren.

Mit Jahreszahlung und Jobticket zahle ich nur ca. 450,- p.a.
Kann ich bestätigen ich war vom 14.04 - 17.04 in München und habe den Nahverkehr genutzt. Und ja sehr pünktlich und reichlich U-Bahnen und S-Bahnen oder Busse.
 
München hatte bis vor ein paar Jahren noch nicht mal eine App mit der man Fahrkarten kaufen konnte. Das konnte ich erst glauben als ich mich selber vor Ort davon überzeugen konnte. Ich war ehrlich fassungslos. Sowas wie Fahrkartenautomaten gibt es in vielen weiter entwickelten ÖPNV Systemen schon gar nicht mehr, weil teuer und unnötig kompliziert. Einchecken, auschecken, fertig. Keine Fragen, einfach fahren.
In Frankfurt kommt man mitm ÖPNV durchaus auch zurecht, aber die S-Bahn bspw. hat regelmäßig massive Verspätungen und Ausfälle, weil ein großteil der Linien, durch einen einzigen Tunnel fahren im Stadtgebiet. Und gefühlt findet man da regelmäßig Gründe diesen in Schulferien vollständig zu sperren. Allein die Tatsache, dass so seine Hauptschlagader noch immer keinerlei Redundanz besitzt ist mir unbegreiflich. Während des Studiums war ich durchaus das ein oder andere Jahr auf den Bums angewiesen, mehr oder weniger. Im Zweifel hatte ich zwar noch Auto und Moped, aber das kann ja nicht Voraussetzung sein.
 
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