Haltbarkeit ATE Serienbremsbeläge auf der Rennstrecke

Querlenker

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29 August 2014
Ort
Bei Stuttgart
Wagen
BMW Z4 e85 M roadster
Ich hatte meine Serienbremsen in 2015 komplett erneuert, alle Scheiben und Beläge, alles ATE Standard.
Vorn im Mai, hinten im September.

Im Januar 2016 ging die Bremsverschleißlampe an. (Alltagsfahrzeug, 90km pro Tag)
Da die Bremsen ja "neu" waren, vermutete ich eine Störung der Verschleißanzeige und wartete auf wärmeres Wetter.
Irgendwann gab es aber von hinten mahlende Geräusche, Metall auf Metall.
Eine sofortige Prüfung ergab alle Beläge hinten komplett verschlissen, eine Scheibe nun beschädigt.
Alle Beläge vorn ca. 1mm Belagstärke.

Zuerst habe ich die Welt nicht mehr verstanden, dann sind mir aber die Einsätze auf der Rennstrecke 2015 eingefallen.
Zusätzlich zum Alltagsbetrieb hatten die neuen Beläge folgendes hinter sich:
- 1 kompletter Tag (mit Pausen) Bilster Berg
- 1 kompletter Tag Schwarzwald, hart gefahren
- 1 kompletter Tag (mit Pausen) Anneau du Rhin

Die hinteren Beläge kamen erst nach BB rein, haben also nur die beiden letzten Belastungen hinter sich.

Ich finde es absolut bemerkenswert dass die Beläge so schnell runter waren.
Ich bin kein unerfahrener Rennstrecken-Fahrer, fahre relativ rund. Die Bremsen haben niemals gequalmt, waren auch nicht glasig.
Ein Faktor ist sicherlich dass das Auto komplett serienmässig ist, nicht mal ein M-Fahrwerk, gefahren wurde mit 225er Straßenreifen rundrum.
D.h. das Auto ist dank starkem Motor auf der Geraden recht schnell, für die Kurven muss aber wegen "langsamen" Fahrwerk und Reifen mehr verzögert werden als mit Clubsportfahrwerk und Semislicks.

Trotzdem finde ich den Verschleiß, gerade auch an der Hinterachse, erstaunlich. Bei sportlichem Fahren, auf der Rennstrecke sowieso, ist bei mir ESP immer komplett aus, daran kann es auch nicht liegen.
Jokin z.B. fuhr ja auch regelmässig auf der Rennstrecke und hatte, wenn ich seinen Artikel zum Bremsenwechsel noch richtig im Kopf habe, einen geringen Verschleiß der hinteren Bremsen.

Wie sind Eure Erfahrungen?

BB_D80_2461DXO_1600.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh, das ist heftig!
Wenn du wirklich jeden Tag 90 km fährst, dann bist du seit dem Bremsenwechsel hinten im September '15 ca. 16.000 km gefahren (90 km x 30 Tage/Monat x 6 Monat = 16.200km).
Klar, Rennstrecke fordert die Bremsen enorm und in einer Weise, die ich als nicht Rennstrecken-Erfahrener nicht gut beurteilen kann.
Aber 16.000km für die Bremsbeläge an der Hinterachse ist Wahnsinn. Hab meine HA Bremse gestern gewechselt (wegen verrosteter Bremsscheiben). Die Beläge kann ich quasi als neu verkaufen, nach 47.000km!
http://www.zroadster.com/forum/inde...msen-am-z4-wechseln.70152/page-6#post-2320383 Hier sind Bilder davon. Klar ist auch, dass ich sie gewechselt habe, weil ich anscheinend "zu wenig" bremse, also sind meine Beläge für 47.000 sicher unterdurchschnittlich verschlissen.

Was ich sagen will: Nach 16.000km und davon 3 Tagen Rennstrecke/forderndes Fahren können die HA Bremsen unter sonst halbwegs normalen Umständen nicht komplett runter sein.
Woran es liegt: Keine Ahnung!

Grüße,
Pascal
 
Der Z4 hat meines Wissens nach kein "echtes" mechanisches Sperrdifferential. Die Elektronik regelt die "Sperrfunktion" via Bremseingriff des jeweiligen Rades. Das kommt also zum normalen Bremsverschleiß noch dazu.
Zumindest Annneau-du-Rhin (die anderen Strecke bin ich nicht gefahren, kann mir aber vorstellen das der BilsterBerg ähnlich Materialmordend ist) ist für die Bremsen sehr belastend weil die Geschwindigkeit eher gering ist bzw. es keine langen Geraden zum runterkühlen gibt und viele enge Kurven kurz aufeinander folgen.
In ADR war bei mir mit dem Z3 nach max. 3 Runden Schluss weil das Bremspedal zu weich wurde (vorne innenbelüftete Bremsscheiben und passende Beläge kein Problem, hinten ATE Serien-Scheibe und Beläge --> Verglasungsschlieren auf der Scheibe, Geruchbildung -->Scheiben, Beläge, Bremsflüssigkeit vorne hinten davor neu drauf, nach dem Wochenende die hinteren Klötze wieder gewechselt). Aus dieser Sicht Respekt vor deiner runden Fahrweise bzw. das die Beläge hinten bei dir trotzdem so lange gehalten haben. :thumbsup:
 
@survivor_rgbg, es waren tatsächlich nur 11000km bei den hinteren Bremsen, 16000 bei den vorderen. :-)

@MoeZ, der Bremseneingriff war jedesmal komplett abgeschaltet (kann man beim Z4 zum Glück komplett abschalten). Deine Erfahrungen bestätigen aber dass auch die hintere Bremse auf der Rennstrecke extrem gefordert ist. Da erscheint mein Verschleiß schon eher plausibel.
 
Naja, für Standart Ausrüstung ist das doch echt gut was du geschafft hast. Wer dazu noch kurz und hart bremst (natürlich vorteilhaft für die Bremse) der beansprucht auch die Hinterachsbremse stark mit.

Ich würde jetzt an deiner Stelle mit dem Einsatzgebiet in Richtung wärmebehandelte Scheiben gehen (Tarox) und einfach passende Beläge die mehr aushalten. Da gibt es sehr viel Auswahl auch mit Zulassung. :)
 
Da bin ich echt erstaunt. Dass Rennstrecke die Bremsen so brutal fordert hätte ich nicht gedacht.
 
... der Bremseneingriff war jedesmal komplett abgeschaltet (kann man beim Z4 zum Glück komplett abschalten). Deine Erfahrungen bestätigen aber dass auch die hintere Bremse auf der Rennstrecke extrem gefordert ist. Da erscheint mein Verschleiß schon eher plausibel.
Du meinst mit abschaltbaren Bremseneingriff die Traktions/Stabilitätskontrolle/DSC? Ich meine das elektronische Sperrdifferential. Ich glaube nicht das die Sperrwirkung abschaltbar ist, da ich mir keinen Anwendungsfall vorstellen kann in dem das einen Sinn hat, vor allem nicht auf der Renne wo man möglichst schnell aus der Kurve rausbeschleunigen will (allerdings kenne ich mich mit den elektronischen Sperren auch nicht aus).
 
Warum verbaut man in einem Auto, das auch auf der Renne bewegt wird, ATE Standard Beläge ein?

11.000km bei zwei Trackdays sind da noch erstaunlich viel. Auf einer GP Strecke wie dem Hockenheimring bekommt man die ATE auch an einem Tag klein, je heißer die Bremse ist, desto schneller der Verschleiß, das ist wie bei den Reifen.

Ich kenne deinen Fahrstil nicht, es gibt aber auch und gerade auf Trackdays sehr viele Leute, die schlicht falsch bremsen, also nicht direkt vor dem ABS Eingriff, sondern entweder zu leicht und zu lange bremsen, oder vor jeder Kure das ABS eingreifen muss, beides tödlich für die Bremsen.

Von Wärmebehandelten Scheiben wie der Tarox halte ich bei einem Alltagsauto nicht so viel. Was bei mir hervorragend funktioniert, sind die Standard ATE Schein (keine Powerdiscs mehr) mit EBC Yellowstuff, Redstuff hat davor aber auch gut funktioniert. Dazu kommt noch eine Belüftung, die das A und O darstellt, hier sollte man beim Z4 dringend nachhelfen.

Wie gesagt, bei Rennstreckeneinsatz und entsprechendem Fahrstil sind 11.000km gar nciht so wenig. Reifen und Bremsen sind einfach extrem am Verschleißen beim Rennstreckeneinsatz.
 
Du meinst mit abschaltbaren Bremseneingriff die Traktions/Stabilitätskontrolle/DSC? Ich meine das elektronische Sperrdifferential. Ich glaube nicht das die Sperrwirkung abschaltbar ist, da ich mir keinen Anwendungsfall vorstellen kann in dem das einen Sinn hat, vor allem nicht auf der Renne wo man möglichst schnell aus der Kurve rausbeschleunigen will (allerdings kenne ich mich mit den elektronischen Sperren auch nicht aus).

Ich glaube der Z4 verfügt nur über Teaktionskontrolle und ESP nicht aber über eine "elektrische Sperre". Wenn man den Knopf lang betätigt, sollte die Bremse an der Hinterachse nur durch das Bremspedal betätigt werden.

Deshalb dreht bei "alles aus" ja auch fröhlich ein Reifen durch und hinterlässt unschöne one-tire-fire Streifen.
 
Der Z4 hat außer im M keine Sperre. Auch keine elektronische. Wenn er das DSC komplett aus hat, ist sowieso alles an Eingriffen deaktiviert.

Warum rätst du von Tarox Scheiben im Alltag ab? Die sollten bis auf den Preis doch keine Nachteile haben?
 
Warum rätst du von Tarox Scheiben im Alltag ab? Die sollten bis auf den Preis doch keine Nachteile haben?

Nur wegen dem Preis. Tarox sind sehr gute Scheiben, bin ich auch mal mit aggressiveren, nicht zugelassenen Belägen gefahren und war sehr zufrieden damit.

Ist aber in den meisten Fällen mit Kanonen auf Spatzen geschossen, das Geld kann man sich gut sparen und zu einem Bruchteile des Preises die ATE kaufen. Die kommen mit Temperaturfesten Belägen bestens zurecht.
 
Ich will hier jetzt nicht wieder einen Glaubenskrieg anzetteln, aber EBC Yellowstuff und HHR ist meiner Erfahrung nach keine gute Kombination. Hab schon mehr als einmal gesehen, wie die nach zwei Stints aus den Sätteln gebröselt sind oder sich der Belag von der Trägerplatte gelöst hat.
 
Ich will hier jetzt nicht wieder einen Glaubenskrieg anzetteln, aber EBC Yellowstuff und HHR ist meiner Erfahrung nach keine gute Kombination. Hab schon mehr als einmal gesehen, wie die nach zwei Stints aus den Sätteln gebröselt sind oder sich der Belag von der Trägerplatte gelöst hat.

Hängt davon ab, welchen Kurs man fährt. Den kleinen Kurs halten sie locker aus, ich bin letztes Jahr über 150 Runden kleiner Kurs mit Yellowstuff gefahren, absolut problemlos und das ohne zu trödeln.

GP Strecke traue ich ihnen auch nicht zu, da geb ich dir Recht.
 
Warum verbaut man in einem Auto, das auch auf der Renne bewegt wird, ATE Standard Beläge ein?

Weil das eigentlich das vernünftige Alltagsauto sein soll.
Normalerweise fahre ich mit dem Fiat, siehe Bild, der hat aber gerade einen Motorschaden.

Durch nur 850kg und niedrigere Geschwindigkeiten hat man da kaum Bremsenverschleiß.

Danke für den Tip mit den ATE Scheiben und guten Belägen, das hört sich nach einer guten Lösung an wenn ich den Alltagswagen nochmal missbrauche. :-)
 

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Habe vorne die Powerdisc mit den Ferodo Performance DS geht seit 50.000km gut.
Reine Belastung:
2x Mendig = total 7h
1x Slalom 8min
1x Slalomtraining 2h

Hinten normale ATE Scheibe mit Keramischen Belägen, hält und quitscht wie sau.
Leider ist die Bremswirkung an der HA vernachlässigbar, ich schaue immer wieder mal aber die Klötze verschleißen einfach nicht.
Aber wie gesagt ambitioniertes quitschen geht super.
Ach und hinten die Felgen schön sauber.

Powerdisc, das witzige ist die haben am Anfang sich tierisch verzogen, dann habe ich die in Mendig richtig ranngenommen, seit dem geht es super.
Temperaturprobleme hatte ich nicht, bremse allerdings immer kurz vor dem Einsetzen des ABS.
 
Weil das eigentlich das vernünftige Alltagsauto sein soll.
Normalerweise fahre ich mit dem Fiat, siehe Bild, der hat aber gerade einen Motorschaden.

Durch nur 850kg und niedrigere Geschwindigkeiten hat man da kaum Bremsenverschleiß.

Danke für den Tip mit den ATE Scheiben und guten Belägen, das hört sich nach einer guten Lösung an wenn ich den Alltagswagen nochmal missbrauche. :-)

Stark, einen X1/9 habe ich ewig nicht mehr gesehen. Macht bestimmt Spaß. Ist das einer aus der ersten oder zweiten Serie?

Was ist denn noch in deinem Fuhrpark?




Habe vorne die Powerdisc mit den Ferodo Performance DS geht seit 50.000km gut.
Reine Belastung:
2x Mendig = total 7h
1x Slalom 8min
1x Slalomtraining 2h

Hinten normale ATE Scheibe mit Keramischen Belägen, hält und quitscht wie sau.
Leider ist die Bremswirkung an der HA vernachlässigbar, ich schaue immer wieder mal aber die Klötze verschleißen einfach nicht.
Aber wie gesagt ambitioniertes quitschen geht super.
Ach und hinten die Felgen schön sauber.

Powerdisc, das witzige ist die haben am Anfang sich tierisch verzogen, dann habe ich die in Mendig richtig ranngenommen, seit dem geht es super.
Temperaturprobleme hatte ich nicht, bremse allerdings immer kurz vor dem Einsetzen des ABS.

Ferodo DS ist auch ein spitzen Belag, auch wenn ich kein Fan der Powerdiscs mehr bin.

Wieso hast du hinten nicht auch die DS verbaut? Alles besser als die ATE ceramic. Außer quietschen können die in meinen Augen nichts besser als die normalen ATE Beläge ;)
 
Weil das eigentlich das vernünftige Alltagsauto sein soll.
Normalerweise fahre ich mit dem Fiat, siehe Bild, der hat aber gerade einen Motorschaden.

Durch nur 850kg und niedrigere Geschwindigkeiten hat man da kaum Bremsenverschleiß.

Danke für den Tip mit den ATE Scheiben und guten Belägen, das hört sich nach einer guten Lösung an wenn ich den Alltagswagen nochmal missbrauche. :-)

Wenn da der selbe 1,5er 75PS i.e Motor wie im UNO drin ist und der Motor eh raus ist dann Bau mal das Getriebe vom 1,0er 45PS UNO ein. Die Eingangswelle musst dann zwar umbauen aber der Effekt von 0-100 ist gigantisch.
 
Danke! :thumbsup:
Der X ist allererste Serie, Bj. 1974
Ursprünglich 1,3L 75 Vergaser, jetzt alles etwas größer und mehr. ;)
Das Getriebe ist eh schon ziemlich kurz, ich muss ja auch immer stundenlang über die Autobahn fahren, z.B. zur NOS.

X19.jpg
635.jpg

Olds.jpg Z4.jpg
 
Danke! :thumbsup:
Der X ist allererste Serie, Bj. 1974
Ursprünglich 1,3L 75 Vergaser, jetzt alles etwas größer und mehr. ;)
Das Getriebe ist eh schon ziemlich kurz, ich muss ja auch immer stundenlang über die Autobahn fahren, z.B. zur NOS.

Ah, du kommst ja ganz aus der Nähe. Komme aus Böblingen.

Was für ein Motor und Baujahr ist der E24? Die Styling 5 stehen dem 6er hervorragend.

Fährst du mit dem X echt auf Auchse an die Nos? :eek: :o Da krieg ich ja schon im Z schlechte Laune und überlege deshalb, nen Hänger zu kaufen :D
 
@Malteser
Ich dachte die währen okay aber die waren derart scheiße das ich nach 1.000 km erst mal die Vorderen gewechselt habe und dann kamen andere Investitionen kommt aber nach dem Satz Semis.
 
Ist ein 1984er 635. Original waren TRX drauf, das war mir zu teuer.
Die Felgen gab es ja zu der Zeit auch auf dem E28 M5, daher passt das.

Ja, auf eigener Achse.
Habe einmal gehängert und das hat auch stark genervt.
Man ist noch viel langsamer unterwegs und auf der Strecke dauernd Überholverbot für PKW mit Hänger.
 
Sorry dass ich das Thema verlasse, aber mal unter uns M-Sportfreunden.
Wenn man Nordschleife fährt, dann fährt doch immer der Gedanke mit: Wenn ich abfliege, wie komme ich dann nach hause.
Daher fahre ich nicht mehr Nordschleife, weil ich da immer mit "angezogener Handbremse" fahre...

Fahrt Ihr da voll pulle, alles was geht?
Beispielsweise nach der Fuchsröhre der schnelle uneinsichtliche Linksbogen ist ja prädistiniert zum abfliegen und einschlagen in die Planke bei hoher Geschwindigkeit.
Auch tummeln sich da gerne langsame Fahrzeuge.

Als ich 20 war bin ich NOS mit einem XR4i gefahren mit 150.000km alten Dämpfern, 15 Jahre alten Pirellis 7mm Porfiel ;-) und kaum Öl im Motor usw. waren die Kurvengeschwindigkeiten sehr niedrig und bei Tacho 210 war schluss...

Damals hatte ich auch die Powerdisc aber drauf, weil die ähnlich Teuer war wie die Normale Bremsscheibe.
Hat am XR4i 25.000 km gehalten.
 
Sorry dass ich das Thema verlasse, aber mal unter uns M-Sportfreunden.
Wenn man Nordschleife fährt, dann fährt doch immer der Gedanke mit: Wenn ich abfliege, wie komme ich dann nach hause.
Daher fahre ich nicht mehr Nordschleife, weil ich da immer mit "angezogener Handbremse" fahre...

Fahrt Ihr da voll pulle, alles was geht?
Beispielsweise nach der Fuchsröhre der schnelle uneinsichtliche Linksbogen ist ja prädistiniert zum abfliegen und einschlagen in die Planke bei hoher Geschwindigkeit.
Auch tummeln sich da gerne langsame Fahrzeuge.

ADAC Plus schleppt bis nach Hause ;)

Ich bin aber deshalb mittlerweile auf der Suche nach einem Hänger, man muss die Kiste ja nicht zerlegen, ein einfacher Defekt am Auto reicht ja aus. Außerdem ist die lange Anfahrt im 5er deutlich gemütlicher als im Ringtool.

Den Linksknick nach der Fuchsröhre finde ich übrigens nicht so schlimm, da kann man auch ohne großen Zeitverlust Speed rausnehmen, da direkt der Adenauer Forst kommt. Meine Mutkurve ist eher das Schwedenkreuz. Nachdem ich mich da laut GPS mit über 200 mal mehrfach gedreht habe, lasse ich da glaube ich immer ordentlcih Zeit liegen. Ansonsten fahre ich z.B. den Z3 mittlerweile schon am Limit.
 
Also mit einer sauberen Linie sollte das kein Problem sein. Ich finde die Angst die viele haben wird unter anderem ein Grund für Fahrfehler sein. Wobei aber auch ne Prise Angst sein muss! :))) Das Goldene Maß eben. Und zum Cruisen währe mir die Nordschleife einfach zu SCHADE.

Mit freundlichen Grüßen
 
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