Hund ausgesetzt . Wer macht sowas?

Es ist kein „versteigen“, sondern (dein Ausrufezeichen ausgenommen) eine sachliche und weithin unaufgeregte Diskussion mit Denkansätzen. In der dein eigener Beitrag im Wesentlichen in deren plumper und argumentativloser Ablehnung besteht. Darin manifestiert sich im Wesentlichen die typische Haltung, die man bezeichnen kann als „Der Mensch zuerst, alles andere juckt mich nicht.“
Ich habe es begründet und es wird nie kommen. Das ist plump für dich, das andere aber Denkansätze? Na gut, deine Meinung. Mir jedoch „Der Mensch Blabla“ zu unterstellen empfinde ich als Frechheit. Vielleicht solltest du die Sätze vor den Ausrufezeichen auch mal lesen? Gruss
 
Diese könnten sich dann ohne Weiteres um Tiere kümmern, deren ursprüngliche Halter es nicht vermochten. Und das Geld dafür wäre bereits vollständig da.
….
Diesen Punkt sehe ich (u.a. auch aus 5facher eigener Erfahrung mit Hunden aus schlechter Haltung bzw. Tierschutz) etwas anders - diese Hunde, auf die ich mich aus eigener Erfahrung beziehe, wären auf Grund ihrer Vorerfahrungen, die sich nicht immer sofort in ihren Herausforderungen zeigen, eine absolute Überforderung für viele Menschen, die ich oben mit geringer Rente, also u.a. die einsame Oma z.B. und nur stellvertretend für andere angesprochen hatte.

Abgesehen davon, dass drei aus dem Ausland (Frankreich und Spanien) kamen, wo die von dir genannte Regelung zur vorausgezahlten Kostendeckung eben nicht zutreffen würde, würde diese Regelung aus dem genannten Grund z.B. auch die Menschen, die sich im Tierschutz international engagieren, treffen.

Tierschutz macht nicht an der Landesgrenze halt, da stimme ich @Brummm zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soweit man Tierhaltung weitergehend regulieren wollen würde, liegt die Herausforderung ja in erster Linie darin, die Vergabe von Tieren so zu regeln, dass sie in verantwortungsbewusste und fähige Hände kommen. Die finanzielle Seite ist dabei ja (leider) nur ein Teilaspekt. Einfach gesagt: Wer ausreichend Geld hat (insb.) für Futter und Tierarzt, ist damit noch lange kein optimaler Tierhalter.

Vielleicht geht der richtige Denkansatz eher dahin, den Züchtern - oder Tierhändlern (je nachdem um welche Tiere es geht) - eine drastische Verantwortung bei der Auswahl der Tierkäufer aufzuerlegen. Bereits jetzt ist es ja so - ich picke dieses Beispiel mal heraus -, dass manche Hundezüchter sorgfältig prüfen (oder es jedenfalls vorgeben), an wen sie ihre Tiere abgeben.

Das passiert bisher allerdings ganz überwiegend auf freiwilliger und eigenverantwortlicher Basis (oder wird durch den Zuchtverein aufoktroyiert, was zumeist aber nicht sehr weit geht). Eine Pflicht des Tierverkäufers zur erheblich sorgfältigen Auswahl und Prüfung des Tierkäufers ließe sich aber durchaus in den Gesetzen verankern. Der Verkäufer eines Tieres, der einer solchen Prüfungspflicht dann nicht genügt, könnte im Sinne eines fahrlässigen Auswahlverschuldens mitverantwortlich gemacht werden für einen sich später bei dem Tierkäufer manifestierenden Missstand, falls dieser Missstand bei Erfüllung der gesetzlichen Prüfpflicht hatte offenbar werden können.

Als kleines Beispiel aus der (bislang leider seltenen) Praxis: Mir ist kürzlich eine Hundezüchterin begegnet, die von jedem Interessenten eine sehr ausführliche, mehrseitige und inhaltlich sehr weitgehende schriftliche Selbstauskunft einfordert. Bei jeder - Verzeihung - popeligen Mietwohnung muss der Mieter sich heutzutage mittels Selbstauskunft, Schufa-Auskunft und weiteren Angaben weit „entblößen“. Warum muss er das nicht erst recht dann, wenn er ein Tier erwerben möchte?!

Natürlich formuliert sich der Denkansatz leichter, als er sich umsetzten ließe. Und spätestens an der bereits erwähnten Landesgrenze droht dessen Scheitern: Denn je höher die hiesigen Anforderungen an eine solche Prüfpflicht wären, umso eher würden Tierkauf-Interessenten auf diejenigen Länder ausweichen, in denen man schon heute ohne jegliche Probleme arme, häufig unter schlimmsten Umständen gezüchtete Tiere für einen Apfel und Ei erwerben kann.

Mithin wäre es wichtig, dass eine solche gesetzliche Prüf- und Auswahlpflicht mindestens auf europäischer Ebene beschlossen würde.
 
Soweit man Tierhaltung weitergehend regulieren wollen würde, liegt die Herausforderung ja in erster Linie darin, die Vergabe von Tieren so zu regeln, dass sie in verantwortungsbewusste und fähige Hände kommen. Die finanzielle Seite ist dabei ja (leider) nur ein Teilaspekt. Einfach gesagt: Wer ausreichend Geld hat (insb.) für Futter und Tierarzt, ist damit noch lange kein optimaler Tierhalter.

Vielleicht geht der richtige Denkansatz eher dahin, den Züchtern - oder Tierhändlern (je nachdem um welche Tiere es geht) - eine drastische Verantwortung bei der Auswahl der Tierkäufer aufzuerlegen. Bereits jetzt ist es ja so - ich picke dieses Beispiel mal heraus -, dass manche Hundezüchter sorgfältig prüfen (oder es jedenfalls vorgeben), an wen sie ihre Tiere abgeben.

Das passiert bisher allerdings ganz überwiegend auf freiwilliger und eigenverantwortlicher Basis (oder wird durch den Zuchtverein aufoktroyiert, was zumeist aber nicht sehr weit geht). Eine Pflicht des Tierverkäufers zur erheblich sorgfältigen Auswahl und Prüfung des Tierkäufers ließe sich aber durchaus in den Gesetzen verankern. Der Verkäufer eines Tieres, der einer solchen Prüfungspflicht dann nicht genügt, könnte im Sinne eines fahrlässigen Auswahlverschuldens mitverantwortlich gemacht werden für einen sich später bei dem Tierkäufer manifestierenden Missstand, falls dieser Missstand bei Erfüllung der gesetzlichen Prüfpflicht hatte offenbar werden können.

Als kleines Beispiel aus der (bislang leider seltenen) Praxis: Mir ist kürzlich eine Hundezüchterin begegnet, die von jedem Interessenten eine sehr ausführliche, mehrseitige und inhaltlich sehr weitgehende schriftliche Selbstauskunft einfordert. Bei jeder - Verzeihung - popeligen Mietwohnung muss der Mieter sich heutzutage mittels Selbstauskunft, Schufa-Auskunft und weiteren Angaben weit „entblößen“. Warum muss er das nicht erst recht dann, wenn er ein Tier erwerben möchte?!

Natürlich formuliert sich der Denkansatz leichter, als er sich umsetzten ließe. Und spätestens an der bereits erwähnten Landesgrenze droht dessen Scheitern: Denn je höher die hiesigen Anforderungen an eine solche Prüfpflicht wären, umso eher würden Tierkauf-Interessenten auf diejenigen Länder ausweichen, in denen man schon heute ohne jegliche Probleme arme, häufig unter schlimmsten Umständen gezüchtete Tiere für einen Apfel und Ei erwerben kann.

Mithin wäre es wichtig, dass eine solche gesetzliche Prüf- und Auswahlpflicht mindestens auf europäischer Ebene beschlossen würde.
Ergänzend gehört für mich ein Rückkaufrecht bzw. Rücknahmepflicht dazu, wenn wider Erwarten trotz vielfältiger Bemühungen und Kontrolle der neuen Hundemenschen es schiefgeht. Die Durchsetzung, wenn der Betreffende es nicht akzeptiert, ist sicher sehr schwierig.

Wir haben in zwei Fällen (wir hatten früher auch mal 2 Würfe nach offiziellen Vorgaben des SSV e.V.) Hunde zurückgenommen bzw. zurückgefordert, wo die neuen Leute nicht damit zurecht kamen.
In einem Fall hatte der Mann stark geschauspielert, Frau und zwei 10/12jährige Kinder wollten den Hund, wir haben alle erdenklichen Situationen des Alltags / Urlaubs, Mitarbeit der Frau in der Firma des Mannes usw. durchgesprochen, sie waren während der Aufzucht mehrfach bei uns, um an der Entwicklung teilzuhaben.
Es war für uns nicht zu erkennen, dass der Mann keinen Hund wollte, die notwendige Einigkeit in der Familie hatten wir immer wieder betont, war alles kein Problem.

Der Mann wollte den Hund weiterverkaufen, hatte schon einen Käufer und uns darüber informiert. Er war allein in Urlaub gefahren, die Frau konnte nicht mehr in der Firma mitarbeiten, da der Hund doch nicht mit in die Firma durfte (anders als dargestellt), die Ehe war am Knallen.

Wir bestanden auf unser vereinbartes Rückkaufrecht. Ich zahlte übrigens nur den halben Kaufpreis (Strafe muss sein) zurück, da der Hund in wichtigen Prägephasen „versaut“ war, wir behielten in und bekamen ihn wieder in den Griff.
Der Mann verdrückte sich in seine Firma und ich durfte den Hund bei seiner weinenden Frau und zwei weinenden Kindern abholen.
Zum Abschied sagte ich der Frau - ich habe das noch nie so jemandem gesagt, aber ihr Mann ist ein Arschloch.
 
Ist bei objektiver Betrachtung ein Kind auch ein Luxusgut? 😉

Nein! Ein Kind ist gerade kein Luxusgut, da es letztlich auch dem Allgemeinwohl dient. Was passiert, wenn es davon zu wenige gibt, merkt man spätestens bei der umlagebasierten Ausrichtung etwaiger Sozialsysteme.

Für Haustiere trifft dergleichen jedoch gerade nicht zu.

Ungeachtet dessen führte ich auch bereits aus, dass es bei Kindern (weitreichendere) Möglichkeiten gibt, diese jedoch ebenfalls finanziell und personell deutliche Stärkung vertragen könnten.

@keulejr Deine Aufregung ist begründet! Ich finde es auch Kakke! Trotzdem: Du versteigst dich hier in etwas. Wird nie so kommen und das ist für die sehr große Mehrheit auch gut so. Gruss

Ich rege mich nicht auf. Ich bin nicht einmal Tierhalter noch habe ich solche Ambitionen. Ich kann darüber sogar ganz neutral befinden.

Es war lediglich, wie @Brummm bereits anmerkte, ein bloßer Gedankenanreiz, solche Missstände zu minimieren. Über Geld kann man sehr viel steuern.
 
Ergänzend gehört für mich ein Rückkaufrecht bzw. Rücknahmepflicht dazu, wenn wider Erwarten trotz vielfältiger Bemühungen und Kontrolle der neuen Hundemenschen es schiefgeht. Die Durchsetzung, wenn der Betreffende es nicht akzeptiert, ist sicher sehr schwierig. …
Ja, das ist m. E. ein wichtiges Element. Wie weit verbreitet solche Regelungen sind, das weiß ich nicht. Aber Klauseln zu Rück- und Vorkaufsrechten habe ich zumindest in Kaufverträgen für Zuchthunde schon mehrfach gesehen. Manche Zuchtvereine haben solche Regelungen in ihren Standardverträgen.

Bei ordentlicher Gestaltung sind solche Klauseln m. E. auch wirksam. Man kann sie zudem - auch das habe ich schon gesehen - mit Vertragsstrafen kombinieren - also z. B. eine Regelung, wonach der Tierkäufer im Fall eines unerlaubten Weiterverkaufs eine Strafzahlung an den Züchter leisten muss.

Unabhängig von der Frage, wie man es ausgestaltet: Ein Recht sowie eine - bestenfalls: verbindliche - Bereitschaft (oder gar Pflicht) des Züchters, ein verkauftes Tier im Notfall wieder zurückzunehmen, ist m. E. ein wichtiger Bestandteil eines verantwortungsbewussten Tierhandels. Auch das ließe sich durchaus gesetzlich regeln.
 
Ich glaube das Rück- und Vorkaufsrecht ist mittlerweile Standard in den Verträgen der anerkannten Züchter.

Bei meinen Wölfen war es immer enthalten.
 
Nein! Ein Kind ist gerade kein Luxusgut, da es letztlich auch dem Allgemeinwohl dient. Was passiert, wenn es davon zu wenige gibt, merkt man spätestens bei der umlagebasierten Ausrichtung etwaiger Sozialsysteme.

Für Haustiere trifft dergleichen jedoch gerade nicht zu.

Der Vergleich zum Kind habe ich zugegebenerweise provokant gezogen.
Aber Bedenke ein Hund ist bei den meisten Besitzer ein Familienmitglied und wird auch so behandelt.

Nicht umsonst gibt es den Spruch: "Das letzte Kind hat Fell!"

Daher nehme ich persönlich Abstand in diesem Zusammenhang von dem Begriff Luxusgut.

Obwohl ein Hund ein beachtlicher Kostenfaktor darstellt. Auf der anderen Seite ist das bei einem Kind auch.

Aber der Begriff Luxusgut stört mich hier im Allgemeinen.
 
Wenn du dich an einer allgemeinen Begrifflichkeit störst, kann ich es nicht ändern.

Dass ein Hund oder anderes Haustier für viele ein Familienmitglied ist, ist schön, aber dahingehend ebenfalls irrelevant.

Unser Staat funktioniert und besteht allein durch Menschen. Das bedingt auch Nachwuchs (oder Zuwanderung). Haustiere bedarf es indes hierfür nicht und auch ansonsten dürfte ein Leben ohne selbige generell möglich sein.

Bleibt also doch nur eine „störende“ Begrifflichkeit…
 
Verständliche Intention hin oder her, sinnfreie Diskussion, denn es wird die Arschlöcher nicht abhalten (siehe illegaler Tierhandel) und tatsächlich Menschen treffen, die bisher vorbildlich, auch finanziell, für ihr Tier sorgen.
Wem etwas an seinem Tier liegt, wird immer alles bewegen, um sich zu kümmern. Mein amerik. Kollege hat mal einen Nebenjob angenommen (obwohl gut bez. ITler) um die Krebs-OP für seinen Hund zu stemmen.
Das ist natürlich ein Extrembeispiel. Aber davon gibt es viele. Es gibt da diese Serie über einen englischen Tierarzt, der spezielle Protetik anbietet, dem laufen sie die Hütte ein.
Die meisten Menschen können sich ihr Tier über ihr Einkommen locker leisten. Dieses fließt aber monatlich ein, genauso, wie die Ausgaben graduell abgehen. Ich kann meinen AG kaum dazu bewegen, mir mein Gehalt mal eben auf 10 Jahre im Voraus auszuzahlen.
Zudem wäre zu klären, was mit dem Geld geschieht - verzinsliche Anlage etc.. Wie berechnest Du Höhe die Einlage ? Die Lebenserwartung reicht locker von 7-17 Jahren je Rasse und das sagt dennoch nichts über die erwartbaren Kosten der med. Versorgung aus. Es kann ein Leben lang mit ein paar Impfungen getan sein, oder, wenn es ganz blöd läuft, reichen alle Vorabeinlagen nicht aus um teure Operationen zu bezahlen. Was setzt man als Grundlage an. Schon beim Futter, Aldi oder Royal Canin ?
Last but not least - wer soll von welchem Geld den benötigten gigantischen Verwaltungsapparat bezahlen und woher sollen die Leute dafür kommen ?
Alles in allem, auch bei sachlicher Betrachtung - Schnapsidee.
Es würde reichen, eine Art Bonitätsprüfung zu machen + einer Registrierpflicht (Chip) für das Tier, denn genauso wie die "Kaution" nach jemanden abhalten soll, wird es auch die Aussicht auf Strafen sein.
Diese Registrierung müsste dann auch überwacht werden, einfach zufällig Hunde beim Gassigehen mit dem Lesegerät überprüfen - kein Chip - direkt beschlagnahmt bis zur Klärung.
 
Führerschein für Hundehalter: absolut.
Führerschein für angehende Eltern: auch absolut.
Du musst für vieles einen Nachweis irgendeiner Schulung oder Ausbildung erbringen. Fürs elementar wichtige Ereignis des Kinderkriegens und großziehens nicht. Leuchtet mir nicht ein.

Für einen großen Fehler halte ich, wenn wir mal wieder das Ausland für deren Umgang mit Tieren kritisiert. Muss man nicht gut, sollte man sogar abscheulich finden. Aber als Moralapostel taugen wir nichts.
Halten wir erstmal unsere eigene Hütte sauber…
 
@Lakarando
Eine Schnapsidee kann ich ausschließen, da ich mich von selbigen fernhalte.

Ähnliche Berechnungsmodelle gibt es bereits seit geraumer Zeit in anderen Bereichen (Pflegeerwartungen, Lebenszeittabellen, Restwertberechnungen, Risikobewertungen, etc.). Damit erreicht man durchaus hinreichende Präzision, welche taugt. Ansonsten machten Versicherungen wohl etwas falsch statt Milliardengewinne - trotz Verwaltungsapparat. :whistle: Mag alles teuer sein, aber Luxus kostet halt.

Und selbst wenn so ein Vorfinanzierungsmodell käme, würde es keine Jahnzehnte dauern, bis es etwaige Finanzierer gäbe. Hat bei Autos & Co., welche ebenfalls als Luxusgut erachtet werden können, auch geklappt.

Aber sei's drum. Dergleichen wird höchstwahrscheinlich ohnehin nicht kommen. Ebenso wenig wie verpflichtende DNA-Erfassung zur Verfolgung der unnötigen Hundehaufen überall. Stattdessen bleibt es eine Thematik zu echauffieren. Insofern ist diese ganze Thematik ohnehin überflüssig.

Das Kinderwohl erachtete ich überdies für vordringlicher. Da könnten wir hierzulande noch sehr viel mehr machen und schaffen.
 
Du magst es mit dem Wort Luxus für die Haltung eines Haustieres hier ein wenig Feuer reinzubringen… :(

Geschafft. Mich triggert das.

Für viele ist so ein „Luxus“ die letzte Begleitung und Verhinderung der totalen Vereinsamung…

Dein „Juristenansatz“ ist hier erbärmlich.

Aber nur meine Meinung als Tierhalter. Ja, juristisch nur eine „Sache“…
 
Du magst es mit dem Wort Luxus für die Haltung eines Haustieres hier ein wenig Feuer reinzubringen… :(

Geschafft. Mich triggert das.

Das Wort kümmert mich gar nicht so, eher die abwegigen Maßnahmen, die zudem den vorliegenden Fall mit größter Wahrscheinlichkeit nicht verhindert hätten, aber aufrichtige Menschen über das imho vertretbare Maß gängeln würden.
 
… Und selbst wenn so ein Vorfinanzierungsmodell käme, …
Ohne dieses Thema des „Vorfinanzierens“ weiter stressen zu wollen: Das ließe sich eleganter mit einer Kranken- und Pflege-Pflichtversicherung für Tierhalter (zu Gunsten der Tiere, natürlich), lösen.

Im übrigen finde ich die Ansätze von @Lakarando - Bonitätsprüfung und Registrierungspflicht - realitätsnäher. Alles in allem hätten wir damit schon ein ordentliches Päckchen beisammen:

- Auswahl- und Prüfpflicht für Tierverkäufer bzgl. der Käufer
- Bonitäts- und Qualitätsprüfung für Tierkäufer
- Vorkaufsrecht und ggf. Rücknahmepflicht für Tierverkäufer
- Registrierungspflicht für Hunde, laufende (Stichproben-) Kontrollen des Tierwohls
- Pflichtversicherung zu Gunsten der Tiere.
 
Für viele ist so ein „Luxus“ die letzte Begleitung und Verhinderung der totalen Vereinsamung…

Umso trauriger für unsere Gesellschaft, oder?

Dein „Juristenansatz“ ist hier erbärmlich.

Aber ähnlich wie dieses ... es verbleibt bei "Argumenten" ad hominem - und dann auch noch mit falscher Grundlage, da der Ansatz nicht allzu viel mit Juristerei zu tun hat, sondern wohl allenfalls ein (volks-)wirtschaftlicher wäre - statt sich sachlich und gedanklich mit Gedankenanreizen mal auseinanderzusetzen. Wenn dann jedoch allein eine bloße - von der Juristerei völlig losgelöste - zutreffende Begrifflichkeit den einzigen Reiz (ge)bietet, dann ist es äußerst bedauerlich für dich.

Ohne dieses Thema des „Vorfinanzierens“ weiter stressen zu wollen: Das ließe sich eleganter mit einer Kranken- und Pflege-Pflichtversicherung für Tierhalter (zu Gunsten der Tiere, natürlich), lösen.

Diese wären aber auch nur solange nützlich, wie die Prämien bedient würden. Ein Fahrzeug kann man ohne Pflichtversicherung stilllegen, einem Berufsträger ohne Pflichtversicherung die Berufsausübung untersagen...nur was wird mit einem Tier?

Tatsache ist leider, dass der Erwerb von Tieren in vielerlei Hinsicht sehr niedrigschwellig ist.
 
Ich glaube das Rück- und Vorkaufsrecht ist mittlerweile Standard in den Verträgen der anerkannten Züchter.
Sollte aber nicht nur drin stehen, sondern dann auch so gemacht werden.

Woran erkennt man denn einen guten Züchter?

Viele Züchter sind doch nur darauf erpicht die Welpen an den Mann oder Frau zu bringen.

Wie du weisst, hat sich der Hund meiner Schwester als schwerkrank herausgestellt.
Was weder der Züchter noch der Tierarzt vorher gewusst hat.
Die Züchter sind dann sofort vom Kaufvertrag zurückgetreten und haben einen
Pflegevertrag gemacht. Sprich, der Hund war gratis und die Züchter beteiligen sich
sogar noch zum Teil an den Tierarztkosten. Die hätten den Hund auch zurückgenommen.
Aber was passiert dann damit?

Habe ja selbst Katzen von einem anerkannten Züchter gekauft. OK, beide sind top gesund,
wenn auch etwas deppert.

Aber die Züchterin schreibt mir noch heute ob denn alles okay ist. Gerade jetzt wo
beide den zweiten Geburtstag hatten.
 
… Diese wären aber auch nur solange nützlich, wie die Prämien bedient würden. Ein Fahrzeug kann man ohne Pflichtversicherung stilllegen, einem Berufsträger ohne Pflichtversicherung die Berufsausübung untersagen...nur was wird mit einem Tier? ßßß
Beispielsweise könnte dann ggf. die Rücknahmepflicht des Tierverkäufers greifen. Aber da sind wir schon bei Gestaltungsdetails.
 
Beispielsweise könnte dann ggf. die Rücknahmepflicht des Tierverkäufers greifen. Aber da sind wir schon bei Gestaltungsdetails.
und dann? Was passiert dann mit dem Hund? Ein Tier ist kein Auto oder ein Kühlschrank. Die Käufer haben
ja schon eine Beziehung zu dem Tier aufgebaut. OK, in diesem Fall leider nicht. Frage mich eh, warum jemand
einen teuren Schäferhund mitten im Wald zum verrecken aussetzt?

Wäre quasi ähnlich wie wenn man einen neuwertigen Sportwagen jahrelang im Wald verrotten läßt.
Nur mit dem Unterschied, dass es dem Sportwagen nicht weh tut.
 
und dann? Was passiert dann mit dem Hund? Ein Tier ist kein Auto oder ein Kühlschrank. …
Was soll die blödsinnige Parallele zu Gegenständen? Würde die Rücknahmepflicht greifen, dann wäre der Tierverkäufer wieder in der Verantwortung für das Tierwohl. Beispielsweise würde der Hund dann wieder in das Zuchtrudel eingegliedert. Manche Züchter bieten so etwas ausdrücklich an oder behalten sich im Kaufvertrag sogar - wie oben schon erwähnt wurde - das Recht dazu vor.
 
Was soll die blödsinnige Parallele zu Gegenständen? Würde die Rücknahmepflicht greifen, dann wäre der Tierverkäufer wieder in der Verantwortung für das Tierwohl. Beispielsweise würde der Hund dann wieder in das Zuchtrudel eingegliedert. Manche Züchter bieten so etwas ausdrücklich an oder behalten sich im Kaufvertrag sogar - wie oben schon erwähnt wurde - das Recht dazu vor.
dein Problem ist, dass du nicht begreifst dass der Züchter das Tier zwar rechtlich zurücknehmen muss, es ihm aber aber ein Klotz am Bein ist. Da er es weder weiter verkaufen kann, noch damit in die Zucht gehen kann. Ergo bietet er es zwar an, wollen wird er es aber sicher nicht. Übrigens toll, dass du meine Meinung "Blödsinnig" nennst. Aber von Herrn Brummm bin ich ja nix anderes gewohnt. Schade........
 
dein Problem ist, dass du nicht begreifst dass der Züchter das Tier zwar rechtlich zurücknehmen muss, es ihm aber aber ein Klotz am Bein ist. …
Ich denke, dein Problem ist, dass jemand mit „… etwas depperten …“ Katzen hier eher nicht gut mitreden kann. 🙄

Dass du und ich hier im Forum nicht zusammenkommen, weder inhaltlich noch intellektuell, das dürfte über die Jahre hinweg doch wirklich deutlich geworden sein. Also lass‘ es doch bitte endlich (!) sein, mich zu zitieren und mit solchem Quatsch zu bewerfen.

Diese Diskussion war heute stellenweise ziemlich ordentlich. Einfach mal den Rand halten und nachlesen - dann merkst du, was deine o.a. Einlassung wert ist, insbesondere dass du nicht ansatzweise verstanden hast, was zuvor geschrieben wurde.
 
Ganz ehrlich:

Dieses permanente Recht haben wollen und andere belehren wollen zieht sich bald durch jeden Thread - euer Ernst?

Warum macht ihr die dritte und vierte Runde nicht per PN oder in einem Call? Welchen Mehrwert hat das hier für alle?

corn
 
Ich denke, dein Problem ist, dass jemand mit „… etwas depperten …“ Katzen hier eher nicht gut mitreden kann. 🙄
das musst du mir bitte etwas näher erklären.

Dass du und ich hier im Forum nicht zusammenkommen, weder inhaltlich noch intellektuell, das dürfte über die Jahre hinweg doch wirklich deutlich geworden sein.
genau, vorallem vom Intellekt her, da denke ich, dass du mir das Wasser nicht reichen kannst.

Dieses permanente Recht haben wollen und andere belehren wollen zieht sich bald durch jeden Thread - euer Ernst?
habe nicht angefangen. Aber ich werde in Zukunft einfach auf seine Ergüsse nicht mehr antworten.

Schade, dass ein evtl. intelligenter Mensch, andere Teilnehmer hier bevormundet.
 
Wow, der Ton hier im Forum ist ja mal wieder super.

Zum Rückkaufrecht: Würde mich freuen, wenn das bei Hunden mittlerweile so gehandhabt wird bzw. zumindest im Vertrag steht. Als wir vor ein paar Jahren einen zweiten Kater kaufen wollten, haben wir uns genau aus diesen Gründen für eine Rassekatze aus einer Zucht entschieden und bei vielen, vielen Angeboten nachgefragt, weil wir Sorge hatten, ob sich der neue mit unserem Kater vertragen würde. Von den meisten wurden wir für vollkommen verrückt erklärt, sowas überhaupt in Betracht zu ziehen, das Argument "was sollen wir denn dann mit einer halbjährigen Katze machen?" kam mehr als einmal. Insofern ist der HInweis von zettie454, das eine Rücknahme für den Züchter auch ein Problem ist, z.T. berechtigt. Eine Weitervermittlung wird dann sehr schwierig.

Zur Selbstauskunft: Finde ich sinnvoll, machen Tierheime ja auch so. Aber hier wurde ja auch schon festgestellt, dass "leisten können", "leisten wollen" und am Ende wirklich für eine OP oder Therapie aufkommen drei vollkommen unabhängige Paar Schuhe sind. Nur weil jemand das Geld grundsätzlich hat, heißt das nicht, dass er auch bereit ist, vier- bis fünfstellige Beträge für eine Operation zu bezahlen, vor allem wenn das Tier danach bleibende Schäden davonträgt (Amputationen o.ä.), die eine Beeinträchtigung, Mühen für den Besitzer und Folgekosten bedeuten. Man will gar nicht wissen, wie viele Tiere (vor allem Kleintiere, aber auch Katzen oder Hunde) eingeschläfert werden wegen "wirtschaftlichem Totalschaden" :sick::sick: Aber auch hier gilt: Wenn man zumindest einen Teil der Fälle rausfiltern kann, die das aufgrund der finanziellen Möglichkeiten entscheiden, wäre schon geholfen.

Zur Versicherung bzw. Vorauszahlung: Ja, wir haben Krankenversicherungssysteme, die (bis jetzt) noch einigermaßen funktionieren. ICH habe aber auch nicht bei meiner Geburt oder bei meinem 18. Geburtstag die Vorauszahlung bis an mein Lebensende zahlen müssen. Und Tierkrankenversicherungen gibt es bereits jetzt mit monatlicher Zahlung. Unter Umständen wäre hier eine Pflicht sinnvoll, eine Steuer für Hunde ist ja auch möglich... aber auch das würde nur gegen "ich kann meinem Tier die OP nicht bezahlen" helfen, nicht aber gegen "Ich will 3 Wochen auf Kreuzfahrt und das Tier ist im Weg". Und ja, diese Fälle gibts leider auch viel zu oft

Zum Begriff "Luxusgut": Ich sehe meine Katzen absolut als Familienmitglieder. Ohne Einschränkung. Und ich würde ALLES für diese Tiere geben. Trotzdem bin ich mir durchaus bewusst, dass sie ein Luxusgut sind - etwas, was ich mir eigennützig angeschafft habe, weil ich das möchte, nicht, weil ich es brauche oder einen Nutzen daraus ziehe (objektiv). Das muss ja auch gar nicht abwertend gemeint sein. Ich bin im Moment in der Situation, mir den Luxus erlauben zu können, Tiere zu versorgen, die mich eine Menge Zeit und Geld kosten. Und darüber bin ich sehr glücklich und würde jederzeit wieder so entscheiden.
 
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