Inspektion, TÜV und CheckControl

@rocc
Eine Lampenkontrolle ändert überhaupt kein Verhalten bei technisch ignoranten Menschen....es gibt auch genug Mittel-und Oberklassefahrzeuge,die mit defekten Leuchten rumeiern....

Und alles,was jünger als 5 Jahre ist,wird wohl eher noch gute 5 Jahre bis zum ersten Lampendefekt brauchen.....daher gibt es hier kaum Fahrzeuge mit ausgefallenen Lampen....

Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen,das auch Glühlampen verdammt lang leben...ich habe bei meiner 11 Jahre lang gefahrenen Limo nur einmal die Scheinwerferlampen ersetzt,weil ich andere einbauen wollte,die mehr Licht auf die Straße bringen und die Rückleuchten haben maximal 2 Lampenwechsel hinter sich.Bei meinen Autos hielt das bisher immer mindestens 5 Jahre.

Und die Fahrzeugklasse hat mit dem Pflegezustand mal überhaupt nix zu tun....


Greetz

Cap
 
Diese Annahme sei mal dahingestellt. CC vermag aber für technisch unversierte Mitmenschen sicherlich eine Erleichterung sein.
Gegen verstellte Scheinwerfer hilft das dennoch nicht, das stimmt. Dafür bieten die Werkstätten in unserer Umgebung ab Herbst eine kostenlose Justierung der Scheinwerfer an (natürlich mit dem Hintergedanken der Akquise).
Wenn man aber schon nicht merkt, dass die eigenen Scheinwerfer den Gegenverkehr blenden, merkt man dann überhaupt, dass eine Glühlampe nicht mehr funktioniert?

Es geht außerdem nicht um die Fahrzeugklasse an sich (obwohl viele Kleinwagen besonders abgespeckte Feature-Listen haben), sondern um die typischen Fahrer dieser. Du wirst meine Behauptung in den nächsten Wochen bestätigt wissen, wenn du etwas auf den Verkehr achtest.
 
Da brauch ich nicht auf die nächsten Wochen warten,diese Beobachtungen mache ich schon die letzten 19 Jahre und das hat eben aus meiner Erfahrung NICHTS mit der Fahrzeugklasse zu tun.....


Greetz

Cap
 
Okay, beantworte mir bitte folgende Frage:
Ist es für dich wahrscheinlicher, dass ein mit CC o.ä. ausgestattetes Fahrzeug vollständig intakte Leuchtmittel hat als ein Fahrzeug, dass nicht vor solchen Defekten warnt?
 
Es geht doch gar nicht um CC im Gesamten, sondern nur um ein CC, welches nicht nur einen Defekt an "irgendeiner" Lampe zeigt oder CC, welches den Defekt an genau der richtigen Lampe zeigt.

Viele Blender fahren mit manueller Verstellung rum und haben hinten den Kofferraum voll - dank automatischer Leuchtweitenregulierung sind immer weniger davon unterwegs.

Einige Blender fahren grundsaetzlich mit Fernlicht rum, denen ist das total egal - waehrend mich das in Deutschland gestoert hat, hab ich mich in den USA dran gewoehnt - hier macht das jeder wie er lustig ist.

Nachts ohne Licht auf der Autobahn? in Deutschland undenkbar - hier muss man immer damit rechnen.
 
Diese Erfahrung habe ich sowohl in Kalifornien als auch in Florida ebenfalls gemacht. Man sieht das Thema Licht im amerikanischem Straßenverkehr sehr gelassen...
 
Es gibt auch Intelligenzbolzen, die nivellieren den Nullpunkt der Leuchtweite auf Stufe 2, damit sie per Einstellrad das Abblendlicht auf Blenden stellen können.
Viele Motorradfahrer stellen ihre Leuchten auch zu hoch ein, um besser wahrgenommen zu werden.
 
Noch eine Anmerkung zu Fahren ohne Licht.
Ich glaube da ist Indien Spitzenreiter. Bei Dunkelheit zu fahren grenzt an Selbstmord. Das Fahrlicht wird nur kurz eingeschaltet, um dem Gegenverkehr die Position kurz anzuzeigen. Ich bin fast gestorben auf dem Beifahrersitz...
Das ist aber alles off-topic ;)
 
@rocc

Heute morgen gesehen:

1x E93 mit ausgefallenem Xenonbrenner auf der Beifahrerseite

1x Golf 5 mit ausgefallenem Rücklicht außen fahrerseitig

1x Renault Master mit ausgefallenem Abblendlicht beifahrerseitig

Und an die anderen beiden Marken kann ich mich nicht mehr erinnern,war aber nochmal einer mit ausgefallenem Xenon und kein einziger Kleinwagen.....mindestens zwei davon sollten serienmäßig eine Lampenüberwachung besitzen....es scheint aber nicht zu jucken...

Was wahrscheinlicher ist?Das wird sich die Waage halten.Der Großteil fährt nur von A nach B und läßt sein Auto in einer Werkstatt richten,bzw. den Service machen.Die denken sich dann vielleicht auch nur,das die nächste Servicerechnung wieder teurer wird,weil wieder so ne blöde Lampe kaputt ist.

Die "paar" Leute,die du in diversen Foren deutschlandweit liest,sind ein Tropfen auf den heißen Stein und somit deutlich in der Unterzahl,was den Enthusiasmus bezüglich Automobile ausmacht.

"WIR" sehen in so einem vierrädrigen Blechhaufen was ganz anderes,als der größte Teil der Autofahrer.


Und was haben nur all die Autofahrere gemacht,als es diese Lampenüberwachung noch nicht gab?

Genau,sie haben nach den Dingern geschaut,wie sie nach dem Ölstand geschaut haben,wenn sie mal wieder tanken waren.
Aber sowas verlernt man eben immer mehr,von daher ganz gut,das es auf autonome Elektroautos rausläuft.Die eiern bei nem Lampendefekt direkt zum nächsten Servicepartner und lassen sich dann dort reparieren. ;)


Greetz

Cap
 
Behalte es einfach weiter so im Auge. Im letzten Winter fand ich es erschreckend, wie viele Autos mit defekten Lichtern gefahren sind.

Natürlich gibt es hier und in anderen Foren nur einige tausend Enthusiasten, die das Auto nicht als reines Fortbewegungsmittel sehen. Der Großteil der Autofahrer kümmert sich nicht besonders um ihr Automobil und lassen es regelrecht verwahrlosen. Daher bin ich auch ein großer Fan des TÜVs und der neuen automatischen System, sofern sie denn funktionieren. Ohne diesen Zwang hätten wir aus Sicherheitsgründen sicherlich schon lange ein Tempolimit von 130 auf jeder Autobahn.
 
Na dann fahre mal täglich zum Kindergarten. Unser Zafira BJ 2012 hatte schon drei Rempler mit Fahrerflucht und einer davon war so heftig, dass das Spaltmaß nicht mehr gepasst hat. Niemand hat mehr Zeit, alles schnell schnell und wenn etwas passiert hat keiner mehr den Mumm die Verantwortung zu übernehmen.

Was die defekten Xenon-Lichter angeht, habe ich eine Theorie: Die wenigsten trauen sich zu, die Brenner selbst zu wechseln. Die Werkstätten rufen enorme Preise auf und da viele über ihren Verhältnissen leben, wird erst mal so weiter gefahren. Man hat ja nix zu befürchten, denn die Polizei hat anderes zu tun...
 
Wohnst du auf dem Land oder in der Stadt? Im ländlichen Bereich ist die Aufklärungsquote bei Fahrerflucht überraschend hoch! Da würde ich auf jeden Fall eine Anzeige aufnehmen.
 
Die Polizei braucht hier bis zu 45 Minuten bis sie da ist und das im Rhein-Main-Gebiet...
Mehr brauche ich dazu wohl nicht zu sagen.
Da fehlen echt die Ressourcen :(
 
Noch eine Anmerkung zu Fahren ohne Licht.
Ich glaube da ist Indien Spitzenreiter. Bei Dunkelheit zu fahren grenzt an Selbstmord. Das Fahrlicht wird nur kurz eingeschaltet, um dem Gegenverkehr die Position kurz anzuzeigen. Ich bin fast gestorben auf dem Beifahrersitz...
Das ist aber alles off-topic ;)

Das ging mir in Indien aber auch schon mitten am Tag so - ich glaube, eine Nachtfahrt hätte ich da nervlich gar nicht überstanden (als Beifahrer).
 
@rocc

Und an die anderen beiden Marken kann ich mich nicht mehr erinnern,war aber nochmal einer mit ausgefallenem Xenon und kein einziger Kleinwagen...

Kleinwagen haben meist keine dumme Lichtautomatik, die die Scheinwerfer schon vor dem Motorstart anschalten und schön die Überspannung beim Starten durch die Birnen jagen ;)

Ich finde es viel erschreckender wie viele Menschen bei 3 vorgeschriebenen Bremsleuchten mit KEINER rumfahren...und das liegt dann wirklich an der fehlenden Überwachung.
 
Stimmt, derzeit sind defekte Lichter bei vielen älteren (kleinen) Autos wieder sehr schön zu beobachten. Unabhängig von meinen Beobachtungen ist dies schon zwei meiner Mitfahrer aufgefallen. Ich bin mit dieser Auffassung also nicht alleine. :confused:
 
Kleinwagen haben meist keine dumme Lichtautomatik, die die Scheinwerfer schon vor dem Motorstart anschalten und schön die Überspannung beim Starten durch die Birnen jagen ;)
Meinst Du wirklich Überspannung oder meinst Du eher Unterspannung, da der Starter durch den Strombedarf kurzzeitig die Bordspannung runterzieht?

Ich finde es viel erschreckender wie viele Menschen bei 3 vorgeschriebenen Bremsleuchten mit KEINER rumfahren...und das liegt dann wirklich an der fehlenden Überwachung.
Komishc, mir ist noch kein einziger aufgefallen ... koennte aber auch daran liegen, dass mir nicht funktionierende Bremsleuchten nur bei meinem direkten Vordermann auffallen wuerden und das auch nur dann wenn er tatsaechlich bremst.

... ich halte es zudem fuer einen groesseren Zufall, wenn von HU-Pruefung zu HU-Pruefung alle drei Leuchten ausfallen ... und fuer einen noch groesseren Zufall, wenn gerade die dritte Bremsleuchte komplett ausfaellt, die meistens aus mehreren LEDs besteht.

Bist Du Dir daher sicher, dass Deine Beobachtung zutrifft?
 
Viel schlimmer als ausgefallene Lichter finde ich eigentlich viel zu helle serienmäßig TFL. Besonders Franzosen sind da oft von betroffen.
Richtig heftig finde ich die Zeitgenossen, die als Kennzeichenbeleuchtung 2000lm-LEDs einbauen...
 
Na, die Krönung kommt noch:

Anscheinend gilt für Tagfahrlichter keine Lichtsensorpflicht. Demnach sieht man bei uns häufig innerorts gleißend helle TFL, obwohl es schon stockdunkel ist. Das blendet natürlich über alle Maßen und leuchtet die Straße nicht aus.
Zumal das deutsche TFL die Heckleuchten nicht miteinbezieht. Diese Autos sind dann während ihrer nächtlichen TFL-Phase von hinten gar nicht zu erkennen, da nichts leuchtet.

Was das betrifft verstehe ich sowieso nicht, warum alle Neuwagen eine TFL-Pflicht vorne, aber nicht hinten haben.
 
Na, die Krönung kommt noch:
Ansichtssache ...
Anscheinend gilt für Tagfahrlichter keine Lichtsensorpflicht.
Wozu auch? Sie sollen immer leuchten wenn kein Abblendlicht eingeschaltet ist. So sind Fahrzeuge in Waldgebieten mit Licht-Schatten-Wechseln grundsaetzlich besser zu erkennen.

Demnach sieht man bei uns häufig innerorts gleißend helle TFL, obwohl es schon stockdunkel ist. Das blendet natürlich über alle Maßen und leuchtet die Straße nicht aus.
Das hat nichts mit einem fehlenden Lichtsensor zu tun sondern damit, dass heutzutage die Kombiinstrumente grundsaetzlich beleuchtet sind. Der Fahrer hat sieht also keine Notwendigkeit sein licht einzuschalten solange er selber meint genug zu sehen.

Frueher war bei Daemmerung das Kombiinstrument schon schwer abzulesen, also wurde ich allein dadurch schon dran erinnert das Licht einzuschalten.

Zumal das deutsche TFL die Heckleuchten nicht miteinbezieht.
Wozu auch? Es ist wichtiger entgegenkommende Fahrzeuge fruehstmoeglich wahrzunehmen, nicht die vor mir herfahrenden.

Diese Autos sind dann während ihrer nächtlichen TFL-Phase von hinten gar nicht zu erkennen, da nichts leuchtet.
Nachts hat auch das Ablendlicht eingeschaltet zu sein ... dass dem nicht so ist liegt am Fahrer - nicht an der Technik!

Was das betrifft verstehe ich sowieso nicht, warum alle Neuwagen eine TFL-Pflicht vorne, aber nicht hinten haben.
Alles was leuchtet verbraucht Energie.
Und alles was Energie verbraucht erhoeht den CO2-Ausstoss.
... gerade der ist sehr, sehr "boese" also leuchtet hinten einfach nix, weil's eben unnoetig ist ... siehe oben.

Bei heutigen Fahrzeugen kann man einfach den Lichtschalter auf Dauerabblendlicht stellen, dann leuchtet es rundum dauerhaft. Beim Abstellen des Autos gibt es keinen Gong mehr, es wird einfach das Licht automatisch ausgeschaltet und das naechste Mal wieder ein.

Sowas geht nur optional, denn waere es standardmaessig, dann waere da wieder der hohe Energieverbrauch und somit hoehere CO2-Ausstoss.

(Im Z4 hab ich mir das schon vor 10 Jahren so codieren lassen - das ist meine einzige Codierung im Auto)
 
Bei Mercedes' neuen Fahrzeugen kannst du das Licht nicht mehr ausschalten, sondern lediglich in Nullstellung (Automatik), Standlichtstellung oder Abblendlichtstellung gehen. Der Lichtsensor gehört bei diesen Modellen auch zu Serienausstattung.

So falsch kann meine Denkweise folglich nicht sein.

Punkt 1: Natürlich hast du Recht, dass falsche Lichtmodi ursächlich vom Fahrer vorgegeben werden, also wieso nicht dem Fahrer diese Entscheidung abnehmen? Ich halte auch nicht viel von Bevormundung, aber es ist offensichtlich leider notwendig.

Punkt 2: Dein Argument des fehlenden Rücklicht-TFLs ist hingegen nur halbwahr. Es ist bei uns keine Vorschrift, daher wird es aus den von dir genannten Gründen nicht praktiziert. In den skandinavischen Ländern ist jedoch das dauerhaft eingeschaltete Rücklicht Pflicht. In diesen Ländern wird das System dann folglich umgestellt. Man stelle fest: Es geht also doch.

Wozu auch? Sie sollen immer leuchten wenn kein Abblendlicht eingeschaltet ist. So sind Fahrzeuge in Waldgebieten mit Licht-Schatten-Wechseln grundsaetzlich besser zu erkennen.
Und was ist bei """", wenn die automatische Fahrlichtsteuerung aufgrund zu geringen Regens noch nicht das Abblendlicht aktiviert. Dann wäre es wiederum sehr hilfreich.
Siehe Punkt 1.

Das hat nichts mit einem fehlenden Lichtsensor zu tun sondern damit, dass heutzutage die Kombiinstrumente grundsaetzlich beleuchtet sind. Der Fahrer hat sieht also keine Notwendigkeit sein licht einzuschalten solange er selber meint genug zu sehen.

Frueher war bei Daemmerung das Kombiinstrument schon schwer abzulesen, also wurde ich allein dadurch schon dran erinnert das Licht einzuschalten.

Stimmt. Einzig die Annahme, dass dies der einzige Grund dafür ist, ist eine Behauptung.

Wozu auch? Es ist wichtiger entgegenkommende Fahrzeuge fruehstmoeglich wahrzunehmen, nicht die vor mir herfahrenden.
Es kann nie schaden, ein Fahrzeug frühstmöglich wahrzunehmen. Ob von hinten oder von vorne. Siehe Punkt 2.

Nachts hat auch das Ablendlicht eingeschaltet zu sein ... dass dem nicht so ist liegt am Fahrer - nicht an der Technik!
Siehe Punkt 1.

Bei heutigen Fahrzeugen kann man einfach den Lichtschalter auf Dauerabblendlicht stellen, dann leuchtet es rundum dauerhaft. Beim Abstellen des Autos gibt es keinen Gong mehr, es wird einfach das Licht automatisch ausgeschaltet und das naechste Mal wieder ein.
Stimmt, kostet dann aber wieder im Fahrbetrieb am Tag viel Energie.
 
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