Mal etwas Rallye...

Ok, nennt mich Haarspalter und schickt mir nette Bilder, schreibt von mir aus alles falsch, mach ich auch oft genug... :-) aber Ralley geht nicht, Augenkrebsgefahr.

Achja, Gruß an den Nachbarn :-)
 
Sorry, aber was willst Du uns damit sagen??? &:
Das Rallyefahren sehr gefährlich ist, ich finde die Fahrzeugbeherschung und die Autos der absolute Wahnsinn (positiv), würde mich aber nie so nah an die Strecke stellen oder selbst mit 160 durch einen Wald fahren.
Das Video ist mir immer prässent, aber nur weil das ganz in der Nähe von mir passierte.

Wenn man überlegt welche Sicherheitsanforderungen an eine Rundstrecke gestellt werden, und die fahren da .... wo se wollen.
 
Das Rallyefahren sehr gefährlich ist, ich finde die Fahrzeugbeherschung und die Autos der absolute Wahnsinn (positiv), würde mich aber nie so nah an die Strecke stellen oder selbst mit 160 durch einen Wald fahren.
Das Video ist mir immer prässent, aber nur weil das ganz in der Nähe von mir passierte.

Wenn man überlegt welche Sicherheitsanforderungen an eine Rundstrecke gestellt werden, und die fahren da .... wo se wollen.

das kannst du laut sagen, ein bekannter ist ende september verunglückt und immer noch auf reah, siehe hier (klick). mit 180 km/h gegen einen baum geprallt. er hat nur überlebt, weil der käfig, bis auf ein bodenkreuz, alles zu bieten hatte, was möglich ist.

rallye ist gefährlicher als manch andere bereiche im motorsport. mit dem richtigen auto jedoch, auch nicht gefährlicher wie im straßenverhehr unterwegs zu sein.
 
...rallye ist gefährlicher als manch andere bereiche im motorsport. mit dem richtigen auto jedoch, auch nicht gefährlicher wie im straßenverhehr unterwegs zu sein.

Das wäre nur dann richtig, wenn ein Rallyefahrer genau so selten - und dann leicht - verünglückt, wie ein Fahrer im Straßenverkehr - jeweils auf den Durchschnitt bezogen. Dass das nicht der Fall ist, dürfte offensichtlich sein. Die eklatant erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Unfalls des Rallyefahrers lässt sich auch nicht mit den höheren Sicherheitsvorkehrungen kompensieren. :s
 
Das wäre nur dann richtig, wenn ein Rallyefahrer genau so selten - und dann leicht - verünglückt, wie ein Fahrer im Straßenverkehr - jeweils auf den Durchschnitt bezogen. Dass das nicht der Fall ist, dürfte offensichtlich sein. Die eklatant erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Unfalls des Rallyefahrers lässt sich auch nicht mit den höheren Sicherheitsvorkehrungen kompensieren. :s

das die wahrscheinlichkeit eines unfalls bei rallyes um ein vielfaches höher ist, ist natürlich klar..
jedoch ist die gefahr von verletzungen und vor allem schweren verletzungen im motorsport deutlich geringer, wie im straßenverkehr, käfig sei dank. ich hab mich vielleicht nicht genau genug ausgedrückt, aber ich habe die gefahr für leib und leben gemeint.
 
... jedoch ist die gefahr von verletzungen und vor allem schweren verletzungen im motorsport deutlich geringer, wie im straßenverkehr, käfig sei dank. ...

Das ist zweifelsohne richtig. Nur was bringt diese Feststellung, wenn sie bereits durch die extrem höhere Wahrscheinlichkeit eines Verunfallens konterkariert wird?
Im Ergebnis ist die Wahrscheinlichkeit einer ernsten Verletzung für den Rallyfahrer deutlich höher, als für einen normalen Autofahrer. Hinzu kommt, dass die Zuschauer am Wegesrand eher wenig von der Sicherheit innerhalb des Autos haben, wenn das von der Strecke abkommt.

Ich möchte den Rallyesport nicht schlechtreden, er hat offensichtlich seine Faszination. Sein hohes Risiko sollte man aber schlicht konstatieren. Ohne wenn, ohne aber und ohne wenig passende Vergleiche mit dem Straßenverkehr. ;)
 
Im Ergebnis ist die Wahrscheinlichkeit einer ernsten Verletzung für den Rallyfahrer deutlich höher, als für einen normalen Autofahrer.
Nein, das ist absolut falsch, und es ist auch falsch für die Rundstrecke. Die Sicherheitseinrichtungen in einem modernen Rennauto sind so gut, dass selbst heftigste Abflüge oder Überschläge ohne Kratzer überstanden werden, bei denen ein normaler Autofahrer allein schon wegen unzureichender Gurtsicherung keine Chance hat. Auch der Helm hält vieles ab (Anschlagen an Holme etc), was auf der Straße fast sofort zu schwersten Verletzungen führt.

Hinzu kommt, dass die Zuschauer am Wegesrand eher wenig von der Sicherheit innerhalb des Autos haben, wenn das von der Strecke abkommt.
Das ist richtig, und es ist immer noch ein Problem bei Rallyes, wenn auch bei weitem nicht mehr so wie zu Gruppe B-Zeiten.
 
Dieter, volle Zustimmung! Lustig ist es schon, dass Leute von einem Sport reden die ihn nur von Bildern und aus youtube kennen. Klar hat Hockenheim den besseren Auslauf als die Nordschleife... Klar ist auch dass selbst die Nordschleife zumindest teilweise einen besseren Auslauf als eine Rallyestrecke durch den Wald. Einen Riesenvorteil hat der Rallyesport jedoch schon, mir kommen a) keine Idioten entgegen (Straßenverkehr), b) ich fahre im Minutenabstand meist alleine. Das einzige Problem ist die Überschätzung der eigenen Fahrkünste, oder mein Beifahrer der im Schrieb mal einen Zeile verrutscht.:D Das Zuschauerprblem gibt es kaum noch, da haben die Veranstalter dazugelernt und in den Abflugzonen großzügig abgesperrt. Aber es gibt noch ein Nord-Süd Gefälle was die Einhaltung der Absperrungen angeht.

Der Rallye Sport ist ein geiler Sport, sehr abwechslungsreich und sehr anspruchsvoll!
 
Nein, das ist absolut falsch, und es ist auch falsch für die Rundstrecke. Die Sicherheitseinrichtungen in einem modernen Rennauto sind so gut, dass selbst heftigste Abflüge oder Überschläge ohne Kratzer überstanden werden, bei denen ein normaler Autofahrer allein schon wegen unzureichender Gurtsicherung keine Chance hat. Auch der Helm hält vieles ab (Anschlagen an Holme etc), was auf der Straße fast sofort zu schwersten Verletzungen führt. ....

Das ist ebenso offensichtlich, wie unbestritten. Ich bezog mich ausdrücklich auf die gesamtheitliche Wahrscheinlichkeit. Dabei spielt es eben auch eine maßgebliche Rolle, dass das Risiko eines Unfalls bei einer Rallye per se deutlich höher ist, als im Straßenverkehr. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass solch ein Unfall - jedenfalls für das Blech - schwer verläuft, und nicht nur als Kratzer. Dem gegenüber steht die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass der Rallye-Fahrer aufgrund der erhöhten Sicherheitsmechanismen einen schweren Unfall besser übersteht, als der Fahrer im Straßenverkehr.

Im Ergebnis kann ich mir kaum vorstellen, dass das Risiko des Einzelnen eines schweren Unfalls im Straßenverkehr höher ist, als beim Rallyefahren. Das und nichts anderes war Gegenstand meiner Aussage. Sollte das Gegenteil der Fall sein, soll es mich für den Rallyesport herzlich freuen.
 
Mir ging es um das Verletzungsrisiko, auf das Du speziell eingingst. Blechschäden ist eine völlig andere Geschichte, Unfallhäufigkeit auch. Aber im Motorsport passieren 100 Unfälle ohne Folgen, auf der Straße sind Unfälle mit Verletzungsfolgen mit Sicherheit häufiger.
 
Mir ging es um das Verletzungsrisiko, auf das Du speziell eingingst. ....

Nein, ich ging eben genau nicht auf das Verletzungsrisiko pro Unfall ein - die hohen und effektiven Sicherheitsvorkehrungen im Rennsport sind allseits bekannt und diesbezüglich hatte ich "smirno" bereits zugestimmt -, sondern auf das Unfallrisiko insgesamt unter Berücksichtigung der generellen Unfallwahrscheinlichkeit. Das war eine kritische Anmerkung zu smirno's Aussage, der Rallysport sei "auch nicht gefährlicher wie im straßenverhehr unterwegs zu sein". All das kann man eigentlich auch ganz gut auf dieser Seite nachlesen.

Insgesamt ist es sicherlich faszinierend, wie sicher die Rallyeprofis unterwegs sind und wie selten sie trotz der irrwitzigen Geschwindigkeiten und der Beschwerlichkeiten der Strecke vom Weg abkommen. Ich wollte schlicht smirno's Gleichsetzung des Risikos mit dem Straßenverkehr nicht unkommentiert stehen lassen. Wobei es mir letzlich egal ist. Im Gegenteil wäre es ja schön, wenn der Rennsport genau so risikolos wäre.
 
Es ist zwar witzlos, aber ich wiederhole es trotzdem:

Im Ergebnis ist die Wahrscheinlichkeit einer ernsten Verletzung für den Rallyfahrer deutlich höher, als für einen normalen Autofahrer.

Die Anzahl von schweren Verletzungen im Motorsport ist verschwindend gering, und das gilt für praktisch alle Veranstaltungen mit Autos, egal ob Rallye oder Rundstrecke. Unfälle im Motorsport, die mit Verletzungen enden, sind grundsätzlich auf der Straße solche mit schweren oder tödlichen Verletzungen, von ganz wenigen Unfalltypen abgesehen. Es ist völlig wurscht, in welcher Form Du da Vergleiche anstellst, die passive Sicherheit für den Fahrer ist um ein Vielfaches höher als auf der Straße, weil dort der Passagier ein relativ lose herumfliegendes Teil ist, das fast vollkommen ungeschützt jedem umherfliegenden Glassplitter oder Brillenetui ausgesetzt ist.

Das Risiko eines Unfalls absolut gesehen ist im Motorsport um Einiges höher, im Rallyesport nochmals höher. Aber selbst diese erhöhte Unfallhäufigkeit reicht nicht zu einem Ausgleich des erheblich geringeren Schutzes auf der normalen Straße.
 
Ich finde in dem letzten Video sehr interessant zu beobachten, wie unterschiedlich doch die Kurventechnik in der Spitzkehre ist.
Kann man da pauschal sagen, was hier das Ideal wäre?
Gruß,
Thomas
 
Ok, das stimmt, dann aber nicht über Rezepte quatschen oder über die Zubereitung :)


Sent from my iPhone.

Frank
Das braucht jetzt nicht auch noch breitgetreten zu werden.
Leider gibt es keine Statistik die Verletzungen oder Todesfälle in Relation setzt deswegen ist das alles nur Spekulation.
 
Ich finde in dem letzten Video sehr interessant zu beobachten, wie unterschiedlich doch die Kurventechnik in der Spitzkehre ist.
Kann man da pauschal sagen, was hier das Ideal wäre?
Gruß,
Thomas
Ideal ist für mich die Linie und Technik, die der Ascona mit der #1 fährt, gefahren von Berlandy, dem späteren Gesamtsieger.
Viele Autos verlieren im übermäßigen Drift viel zu viel Zeit, bis es wieder vorwärts geht.
 
Zurück
Oben Unten