Ich finde es sehr schade, das viel zu viele sich hier gar keinen Kopf machen und scheinbar alles hinnehmen:
Die Argumente des ADAC "lieber noch höhere Steuern" sind trotzdem nicht richtig gedacht.
Eine höhere Benzin oder Mineralösteuer oder auch Mehrwertsteuer (denn wir zahlen ja schon Steuern auf Steuern beim Benzin!!) belasten doch wieder nahezu nur die deutschen Steuerzahler.
Die Ausländer nutzen vor allem im Sommer unsere BAB , dürfen hier viel schneller als zu Hause fahren, und beschädigen und verstopfen unsere Autobahnen mit alles anderen als ökologisch moederne Fahrzeugen. Tanken tun Sie im meist günstigeren Ausland .
Klar erzeugen jede Art von Maut auch Kosten - und aber auch Arbeitsplätze und Umätze der Hersteller und Kontrolleure der Maut - aber es wäre der einzige und ultimative Ansatz alle Nutzer der deutschen Strassen zur Kasse zu bitten und unsere BAB und Umwelt ggfs. zu entlasten wenn die deutschen Autofahrer wirklich nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden.
Ich verstehe Deutschland nicht - immer wird nur gemosert aber keiner traut sich was .
Die Deutschen sind für alles in Europa die Zahlmeister (zu 27%) und die Hilfen und Versprechungen und Subventionen der Politiker kommen nicht nur aus den derzeitigen Steuern - das wäre ja noch OK- Nein Sie versprechen Finanzhilfen und Dinge die unsere zukünftigen Generationen noch bezahlen müssen - unsere Kinder - wenn es die Politiker, die das verzapft haben, schon lange nicht mehr gibt.
Ich beneide hier die Schweiz, denn deren Volksabstimmungssystem ermöglicht es gar nicht einen solchen Quatsch zu verzapfen .
Unsere Politik werden wir nicht mehr in den Griff bekommen, weil der normale deutsche politikunfähig ist und sich lieber damit nicht beschäftigt, (Man kann ja eh nicht sändern !) aber wenn ein Verein dem ich angehöre und dem ich doch richtig Mitgliedsbeiträge zahle noch so einen nachteilhaften Vorschlag macht , dann muß man und sollte mann diesem Verein zeigen wo die Grenzen sind!
Das kann man nur, wenn dieser Verein erheblich und schmerzliche Konsequenzen sieht und diese Konsequenz kann nur eine Beschwerde oder gar Kündigungsflut zeigen, dass er daneben liegt bis der Verein einsieht dass er wirklich wieder die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten hat und keine faulen politischen Kompromisse eingeht.
Das Kernproblem ist doch nur:
Wie beteiligen wir auch die ausländ. Nutzer unserer Strassen (nicht nur Autobahnen) an unseren Instandhaltungskosten und evtl. entlasten unsere BAB und Umwelt vor allem im Sommer ohne den gemeinen deutschen Steuerzahler noch mehr zu belasten. Die Maut muß so hoch sein, dass wir als Transitland nicht mehr mißbraucht werden.
Der Steuerzahler und Verbraucher hat Macht gegenüber Einzelunternehmen wenn er will:
>Wer kann sich noch an Shell und Brent Spa erinnern und damals ging es auch um unsere Umwelt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Brent_Spar
Es liegt doch an uns allen und jeder sollte Aktivität zeigen, denn so wie es derzeit aussieht bekommen wir in jedem Falle mit den Konsequenzen zu tun.
Wenn schon ein Interessenverband der Autofahrer lieber zu Steuererhöhungen rät....
einen größern Gefallen kann man ja wohl unserer Politik nicht tun.
In vielen Foren wird darüber diskutiert und sich beschwert aber leider wie so oft handelt kaum einer.
Der ADAC verschickt derzeit ArguSchreiben an die die gekündigt haben,
die derart schwach sind, dass ich zumindest meine Kündigung mehr als gerechtfertigt sehe!
Jetzt suche ich mir einen neuen Verein der auch meine Interessen wirklich vertritt!
Gute Fahrt Leute!